Valek Dragonor

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DragonorDJ.jpg
Lord

Valek Dragonor

Rasse:
  • Mensch
Geburtsdatum:
  • 020714 v.E.
Geschlecht:
  • männlich
Heimatplanet:
Augenfarbe:
  • braun
Haarfarbe:
  • braun
Größe:
  • 1,81 m
Gewicht:
  • 70 kg
Eltern:
  • High Inquisitor William Dragonor (Imperiale Inquisition, gefallen bei der Schlacht von Endor)
  • Dr. iur. Katherine Dragonor (Richterin am Imperialen Gerichtshof, im Ruhestand)
Geschwister:
  • keine
Familienstatus:
  • verheiratet
Kinder:
  • Prinz Marcus Valek George Syndic William von Byss
Medizinische Einträge:
  • Zeitindex: 280508 n.E: militärärztliches Gutachten "absolut wehrtauglich, ohne Einschränkungen"
  • Zeitindex: 270708 n.E: Schussverletzung (Blaster-Pistole) rechter Oberarm
  • Zeitindex: 071108 n.E: Schussverletzung (Blaster-Pistole) linke Schulter
  • Zeitindex: 130609 n.E: Fraktur des linken Schlüsselbeines, sowie Quetschungen
  • Zeitindex: 190909 n.E: Schussverletzung (Blaster-Gewehr) Rücken, verbunden mit körperlichem Schock, Kreislaufversagen drohte, 6 Tage Koma, Genesung nach 23 Tagen
  • Zeitindex: 080510 n.E: Schussverletzung (Blaster-Pistole) linke Brust
  • Zeitindex: 180311 n.E: Schrapnellverletzungen (Thermaldetonator) linker Arm
Psychologische Einträge:
  • STRENG GEHEIM
Online Akte:
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Online Akte


Soldat des Imperiums

Geboren wurde Valek Dragonor auf Coruscant, wo er auch seine gesamte Kindheit verbrachte. Er kam schon früh in den Kontakt mit den Streitkräften des Imperiums, da sein Vater (Commander William Dragonor) in der Flotte diente. Sein Vater war ein Karriereoffizier und war unter anderem auf der Avenger und der Schimäre stationiert. Dort bekleidete er den Posten des Wissenschafts- und Navigationsoffiziers.

William Dragonor und Admiral Piett verband eine lange Freundschaft und der Admiral war so etwas wie ein Onkel für Valek geworden. Williams größter Wunsch wurde erfüllt, als er von Admiral Piett auf die Executor kommandiert und zu seinem Adjutanten gemacht wurde. Währenddessen besuchte Valek die Schule und nahm sich schon früh vor, wie sein Vater Offizier der Imperialen Flotte zu werden. Alles veränderte sich für Valek, als er von der Vernichtung der Executor hörte. Sein Vater und Onkel Piett waren tot, sowie auch der Imperator. Eine Welt brach für Valek zusammen und sein Zorn auf die Rebellen-Allianz wuchs. Als er die Imperiale Akademie abgeschlossen hatte, konnte er es kaum erwarten, den Rebellen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.

Der Tod seines Vater und Onkels hat Valek sehr verändert. Er wurde härter und würde nicht davor zurückschrecken, einen Rebellen skrupellos zu exekutieren. Valek war bereit, dafür einzutreten, wofür sein Vater und Admiral Piett gestorben waren: die komplette Vernichtung und Ausrottung der Rebellen-Allianz.

Mit dem Abschluss der Akademie wurde Valek auf den ISD II Tyrant versetzt. Er bekleidete zunächst den Posten des 2. Sicherheitsoffiziers. Mit seiner ersten Beförderung jedoch wurde Valeks Wunsch nach mehr Verantwortung entfacht. Deshalb bewarb er sich für den Posten des Wissenschafts- und Navigationsoffiziers und wurde angenommen. Es war einige Zeit vergangen und Valek hatte sich mittlerweile richtig gut in die Crew des ISD Tyrant integriert. Am 270708 n.E. wurde ihm eine große Ehre zu Teil, als ihm der Dienstorden 3rd Grade verliehen wurde. Zu diesem Zeitpunkt erinnerte er sich zurück, an die frühe Kindheit mit seinem Vater, als er mit dessen Orden gespielt hatte....eben diesem Dienstorden 3rd Grade. Schon kurze Zeit später wurde er am 020808 n.E. zum Chief Crewman und einen Monat später zum Master Crewman befördert. Valek sah sich seinem Ziel, Offizier zu werden, näher kommen.


High Admiral Neals Tod

Doch ein furchtbares Ereignis überschattete diese Zeit. High Admiral Neal wurde entführt und wochenlang war kein Lebenszeichen von ihm zu hören. Es wurde eine Spezialeinheit berufen, um High Admiral Neal zu finden.

Valek meldete sich sofort freiwillig für den Einsatz auf dem SSD Enigma und es begann eine harte Zeit. Doch auch die größten Anstrengungen machten sich nicht bezahlt... High Admiral Neal opferte sein Leben, um das Kommandoschiff des Feindes zu vernichten. Für Valek brach eine Welt zusammen, der große Führer und Stratege des Imperiums, High Admiral Neal, war tot und aus seinem Tod war eine zwielichtige Allianz mit den Chiss entstanden. Am Ende wurde zum Gedenken an Neal der Operationspin „Blauer Stern" verliehen, zum Gedenken an den Ort und die Aufopferung von High Admiral Neal für seine Freunde und Kameraden. Jedesmal, wenn Valek diesen Pin sieht, lebt für ihn der High Admiral in seinen Erinnerungen und in seinem Herzen weiter.


Der Weg zum Unteroffizier

Am 111008 n.E. nahm Valek eine weitere Hürde auf dem Weg zum Offizier. Er wurde zum Specialist befördert und so in den Status eines Unteroffiziers erhoben. Zugleich wurde ihm für seine herausragenden Dienste im Imperium der Dienstorden 2nd Grade verliehen. Einen Tag später wurde er mit dem Leistungsabzeichen der Streitkräfte in Bronze ausgezeichnet. In der dafür zuständigen Mitteilung hieß es als Begründung : „Für treue und hervorragende Dienste, die über die Pflichterfüllung hinaus gehen...". Er fragte sich zunächst, ob er sich nicht verlesen hatte und die Auszeichnung für jemand anderen bestimmt war, doch die Mitteilung war an ihn gerichtet. Von nun an hatte sich Valek vorgenommen, seine Arbeit noch fleißiger und genauer vorzunehmen, um den zuständigen Personen die Gewissheit zu geben, dass sie ihre Auszeichnung an den richtigen verliehen haben.


Die Berufung zum Offizier des Galaktischen Imperiums

Valeks Traum wurde am 241008 n.E. Wirklichkeit, er wurde zum Officer Cadet befördert und die Offizierslaufbahn versetzt. Er war nun zu diesem Zeitpunkt auf seinem bisherigen Karrierehöhepunkt angekommen. Doch mit dieser Beförderung war seine Versetzung vom ISD Tyrant zum ISD Saratoga vorgesehen. Valek fiel diese Entscheidung nicht leicht, doch er wird seine alten Freunde auf dem ISD Tyrant nie vergessen. Frisch auf dem ISD Saratoga angekommen, versuchte Valek, sich erstmal zurecht zu finden. Die Bauart war die gleiche, doch kam ihm alles irgendwie komplett neu vor. Er wurde schon nach wenigen Minuten recht herzlich von Rear Admiral Adrian begrüßt und in seine Aufgaben eingeführt. Ihm wurde als Nebenposten noch die Kanonierstation zugewiesen und so wurde er quasi Erster Kanonier des ISD. Valek konnte sich aber mit seiner Nebenaufgabe nicht anfreunden, da er dort kaum Erfahrung hatte. Seine Materie war die Astrogation und das taktische Fliegen von Kriegsschiffen und so beantragte er seine interne Versetzung zum Wissenschafts – und Navigationsoffizier, welche genehmigt wurde. Einen Tag zuvor wurde Valek mit dem Leistungsabzeichen der Streitkräfte in Silber ausgezeichnet, was ihn sehr wunderte, aber stolz machte, da seine Mühe und sein Fleiß entsprechend gewürdigt wurden.

Einen Tag, nachdem Valek zum Ensign befördert worden war und endlich die Zeit als Offiziersanwärter hinter sich gelassen hatte, berief High Admiral Casston viele treu ergebene und hervorragend ausgebildete Offiziere und Soldaten in sein Iron Hammer-Geschwader. Dieses Geschwader bildete die neue Speerspitze der imperialen Flotte. Das Geschwader war besser und moderner ausgerüstet, als jegliches andere Geschwader innerhalb der Flotte, und wurde vom SSD Apocalypse durch High Admiral Casston direkt kommandiert. Während dieser Tage schien der Konflikt mit den Hapanern endgültig aufzuflammen, daher wurde das Iron Hammer-Geschwader ausgesandt, um eine Vergeltungsaktion gegen die hapanischen Aggressoren durchzuführen. Valek wurde dabei das Kommando als 2. Offizier des ISD II Dark Eye zugewiesen. Alles war auf einmal eine völlig neue Situation für ihn, fremd auf einem neuen Schiff und mit einer derart wichtigen Mission betraut. Anfangs verlief alles ganz normal, wie auf der Saratoga, doch als die Kampfhandlungen in vollem Umfang ausbrachen, zeigte sich Valek das wahre und schreckliche Gesicht des Krieges. Vor seinen Augen wurden ganze Schlachtschiffe durch Turbolaserfeuer durchschlagen und hinweg geschmolzen und er wusste, dass durch die Vernichtung eines dieser Schiffe annähernd 40.000 imperiale Soldaten ums Leben kamen. Die Schlacht um Ithor (Calaran-Sektor) wurde hitziger und die Verluste auf beiden Seiten waren hoch, doch dann passierte das Unerwartete. Der hapanische Aggressor zog seine Flanken immer weiter zusammen und schloss damit einen Belagerungsring um das Iron Hammer-Geschwader, die Kesselschlacht begann.

Valek wurde von Minute zu Minute nervöser, da die Dark Eye unter heftigem Feindfeuer stand und jede Sekunde der drohende Tod eintreten konnte. Ungeachtet dessen ging er weiter seiner Pflicht nach, in dem Glauben, dass er, wenn er sterben sollte, seine Würde und den Respekt seiner Kameraden dank seiner absolut loyalen Pflichterfüllung beibehalten würde. Immer mehr imperiale Schiffe wurden vernichtet und selbst dem SSD Apokalypse drohte die Vernichtung, da dieser bereits schwer angeschlagen war, doch in diesem Augenblick erschien eine Vielzahl von neutralen Kriegsschiffen, welche die Hapaner angriffen und somit die imperialen Kriegsschiffe entlasteten. Dies sollte den Grundstein für den imperialen Sieg bei Ithor zu ZI 291109 n.E. liefern und schon nach kurzer Zeit zogen sich die Hapaner zurück, doch dieser Sieg war kein Anlass zur Freude, da dieser nur durch einen hohen Blutzoll errungen werden konnte.

Der Krieg gegen die Hapaner brachte Valeks Lebensweise für kurze Zeit ins Wanken, da er so einen harten und erbarmungslosen Kampf noch nie in seinem Leben gekämpft hatte. Viele Freunde und bekannte Gesichter fielen vor seinen Augen und die psychische Belastung war enorm. Diese Belastung wurde immer größer, je länger der Krieg geführt wurde und wurde durch das Vorrücken der Hapaner auf Coruscant, Valeks Geburtsort und Hauptstadt des Imperiums, welchem er so ehrerbietend ergeben war, verstärkt. Kurz vor der finalen und alles entscheidenden Schlacht wurden Qualifizierungslehrgänge durchgeführt, um die besten Soldaten und Offiziere der Flotte herauszufiltern, welche dann das Kommando auf den verschiedenen Schlachtschiffen der Coruscant-Flotte übernehmen sollten. Valek bot sich erneut eine einzigartige Gelegenheit und er wurde kurzfristig zum 2. Offizier des ISD II Kryat, einem Imperialen Sternenzerstörer der Coruscant-Flotte, ernannt, welchen er auch in der Schlacht um Coruscant führte. Die Schlacht war brutal und beide Seiten zeigten keine Gnade während des Kampfes, da der Ausgang dieser Schlacht die Zukunft für immer verändern würde. Entweder siegt das Imperium und die Hapaner werden zurückgedrängt, wobei sie während ihres Rückzugs erbarmungslos gejagt und wie Schlachtvieh behandelt werden würden, oder der Kampf um die Heimatwelt würde verloren, womit dann das Ende des Imperium besiegelt werden würde. Die zweite Möglichkeit kam Valek nie in den Sinn, da er stets von der Überlegenheit der imperialen Kriegsmaschinerie überzeugt war und den Endsieg fest vor Augen hatte. Dies sollte sich auch bewahrheiten und das Imperium ging unter starken Verlusten dennoch als Sieger aus dieser Schlacht hervor, was hauptsächlich durch den aktiven Eingriff des neuen Flaggschiffs des Imperators, dem Desiderius Class Supersternzerstörer, lag. Diese neue gigantische Superwaffe vernichtete mit einem Schuss seines Koaxiallasers das hapanische Flagg- und Kommandoschiff und tötete dabei die Königinmutter Ta'a Chume, woraufhin die hapanische Flotte kurze Zeit später unter Auflösungserscheinungen litt und vernichtet wurde.

Nach mehreren Monaten Dienst an Bord kam für ihn die große Stunde. Er wurde am 210109 n.E. zum Second Lieutenant befördert, ein Ereignis, welches er lange nicht vergessen wird. Jedoch veränderte die Operation der Saratoga auf Coruscant alles. Da das Einsatzteam als verschollen galt und sich auch nach mehreren Versuchen der Kontaktaufnahme nicht meldete, erklärte Admiral Habrid, Geschwaderkommandant des 76. Kampfgeschwaders und Flaggoffizier des ISD Saratoga, sie für tot. Die GINN berichtete über diesen Vorfall exklusiv und Valeks Freunde waren über diese Nachricht schockiert und verabschiedeten sich von ihm schon in stiller Trauer. Valek hingegen gab die Hoffnung nicht auf, lebend zu seinen Freunden und der Saratoga zurückzukehren, dabei stetig unterstützt und genährt von einem grenzenlosen Hass, welchen Valek noch nie so erlebte.

Nachdem er lebend und gesund zurückgekehrt war, wurde er von seinen Freunden und Kameraden überglücklich empfangen, da sich die schlimmen Meldungen um seine Person doch nicht bewahrheitet hatten. Aufgrund herausragender Leistungen im Gefecht wurde Valek kurz nach seiner Rückkehr zum Lieutenant Junior Grade befördert, was ihm mehr als nur als Dank vorkam. Es war für ihn eine Wertschätzung der Leistungen, welche nicht nur ihm allein galt, da viele seiner Freunde und Kameraden gestorben waren.

Durch diesen Willen und Gedanken gestärkt, wandte er sich an die Imperiale Haupt-Universität, welche zu Zeiten von Imperator Palpatine gegründet worden war. Diese Universität brachte einige der größten Denker, strategischen Berater und Waffenforscher des Imperiums hervor, welche ständig an dem Fortschritt und der Expansion des Imperiums beteiligt waren. Valek entschied sich für den Studiengang der "Strategischen Kriegsführung", was für ihn eine enorme Belastung darstellte, jedoch konnte er dies ausgezeichnet mit seinen Erfahrungen und seinem Dienst als 2. Offizier kombinieren und in Einklang bringen.

Valek vernachlässigte aufgrund seines Studiums seine Freunde, doch er wusste, dass wenn er das Studium bestehen würde, er seiner Pflicht noch eindringlicher nachkommen könnte als sonst. Sein Traum war es, einmal Kommandant eines Kriegsschiffes zu sein, doch dafür fehlte ihm noch die nötige Erfahrung, diese will Valek sich jedoch stets aneignen und der Dienst als 2. Offizier und das Studium sollten dafür die Grundlage darstellen.

Im Dienste des Imperators

Einige Monate später wurde Valek zum Lieutenant befördert, was er nur als Bestätigung für seine hervorragende Arbeit sah. Doch einige Situationen sollten sein Leben für immer verändern. Alles begann an einem frühen Morgen des 160509 n.E.. Als Valek aufwachte, fand er eine Holo-Mitteilung an seinem Terminal vor. Diese Mitteilung verkündete seine Versetzung zum ISD II Tyrant als 1. Offizier, was ihn sehr freute, aber auch stutzig machte. Die Versetzung erging direkt aus dem Flottenoberkommando, welche vom Vertrauensstab des Imperators im Flottenoberkommando abgesegnet worden war. Es wunderte Valek sehr, dass er in solchen Kreisen bekannt war bzw. durch derartige Abteilungen bearbeitet und versetzt wurde.

Im Dienste des Imperators

Nichtsdestotrotz begann Valek, sein Hab und Gut einzupacken und verabschiedete sich gebührend von seinen früheren Freunden und Vorgesetzten. Als er sein Quartier verließ, erhielt er eine Nachricht per Kom, dass sein Shuttle zum Abtransport bereitstehen würde und so begab sich Valek in Richtung Haupthangar.

Einige Sekunden nach der letzten Kom-Mitteilung erreichte ihn eine neue, und eine unbekannte, dunkle und bedrohliche Stimme forderte ihn auf, sich in einem unbekannten Quartier, fern ab der üblichen Crew-Quartiere, zu melden. Valek kam dieser Aufforderung neugierig nach und fragte sich, während er auf dem Weg zu diesem ominösen Quartier war, was ihn dort erwarten würde. Als er an diesem Quartier ankam, öffnete sich schlagartig dessen Tür und Valek wurde überrumpelt und hineingezogen. In diesem Augenblick dachte er daran, dass er sicherlich gleich sterben werde, doch dies sollte sich als falsch herausstellen. Der Raum war abgedunkelt und man konnte kaum erkennen, was und wie viele Personen sich in ihm befanden. Doch dann wurde Valek auf einen Stuhl gesetzt und die dunkle Gestalt fing an zu reden. Die Gestalt, welche mit einer Art Kutte, ähnlich der des Imperators, bekleidet war, begann Valek auszufragen und somit seine Loyalität zum Imperator zu überprüfen. Valek konnte die dunkle Gestalt nur schemenhaft erkennen und stellte sich deren Fragen, welche er zur vollsten Zufriedenheit erfüllte. Die dunkle Gestalt redete weiter und klärte Valek über seine zukünftigen Aufgaben und dessen Spezialmission auf und konfrontierte ihn damit, dass seine Versetzung durch eine weitaus höhere Instanz angeordnet worden war. Die Gestalt händigte Valek einen besonderen Gegenstand aus und mit diesem machte sich er sich auf den Weg zum ISD II Tyrant.

Am 180509 n.E. nahm Lieutenant Dragonor seinen Dienst auf der Tyrant offiziell auf, nachdem er sich mit einem einzelnen Shuttle zu den vereinbarten Koordinaten im Chiss-Raum aufgemacht hatte. Aufgrund eines Astrogationsfehlers kam das Shuttle minimal vom Kurs ab und erreichte die Tyrant mitten in einem Gefecht mit feindlichen Chiss-Schlachtschiffen. Das Shuttle flog unter starkem Feindfeuer auf die Tyrant zu und landete leicht beschädigt, aber sicher im Hangar, woraufhin sich Lieutenant Dragonor unverzüglich zur Brücke begab. Dort angekommen schaute er sich um und entdeckte einige vertraute Gesichter, wie z.B. Lieutenant Smith, seinen ehemaligen Vorgesetzten. Nach dieser kurzen Vertiefung in alten Erinnerungen überbrachte er Line Captain Thrawn seine neuen Befehle. Nachdem das Gefecht gegen die Chiss gewonnen war, ließ der Line Captain die Crew im Hangar versammeln und ernannte Lieutenant Dragonor offiziell zum neuen 1 Offizier, sehr zum Missmut des amtierenden 2. Offiziers, welcher auf diesen Posten erpicht war. Des weiteren verlieh Line Captain Thrawn ihm das Kreuz von Coruscant, für vorbildliche Dienste für das Galaktische Imperium.

Lieutenant Dragonor ging weiter seinem Dienst nach, auf dem Schiff, das stets sein zu Hause gewesen war.

Die Tyrant war sein erstes Schiff, auf das er versetzt wurde, und nun war er der 1. Offizier dieses Schiffes, was ihm so viel bedeutete. Doch der 130609 n.E. sollte der schlimmste Tag seiner Karriere werden.

An eben diesem Tag wurde die schwer beschädigte Tyrant erneut von starken Feindverbänden angegriffen und Line Captain Thrawn befahl daraufhin die Evakuierung des Schiffes, da die Lage aussichtslos war und ein Heldentod von annähernd 40.000 Soldaten zu diesem Anlass nicht gerechtfertigt war. Der Line Captain verblieb einige Minuten vor der Zerstörung der Tyrant alleine mit seinen Führungsoffizieren auf der Brücke, befahl diesen jedoch, das Schiff mit dem letzten Shuttle zu verlassen. Lieutenant Dragonor verstand dies nicht, da er bis zuletzt an der Seite des Captains bleiben wollte, jedoch beugte er sich dessen Befehlen und verließ, überzeugt durch das Wort des Line Captain, dass dieser das Schiff mit seinem eigenen Shuttle verlassen werde, die Tyrant.

Während das Shuttle mit Dragonor und Smith den Hangar verließ, setzte Thrawn Kollisionskurs auf das feindliche Chiss-Schlachtschiff. In der Zwischenzeit näherte sich das Shuttle mit Dragonor dem unbekannten Planeten und landete auf diesem, jedoch war ihm sehr mulmig zumute, da er bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Signal des Line Captain hatte empfangen können. Plötzlich waren jedoch am Himmel zwei gigantische Explosionen zu sehen und zu diesem Zeitpunkt war Dragonor bewusst, was Thrawn vor hatte und realisierte. Wütend und voller Zorn wandte er sich zum Wissenschafts- und Navigationsoffizier und befahl, das gesamte System zu scannen, aber er wusste, dass die Sensoren eines Lambda-Shuttles nicht die Genauigkeit und die Effektivität der Sensoren eines ISD II besaßen. Es herrschte Trauer und Bestürzung in der Crew und einige Personen machten ihren Aggressionen Luft. Lieutenant Smith griff Dragonor an und rammte ihn gegen eine Tragfläche des Shuttles und warf ihm vor, den Line Captain im Stich gelassen zu haben. Jeden anderen hätte Dragonor auf der Stelle erschießen lassen, jedoch war er Offizier genug, um die Situation und die Lage zu verstehen, in der sich Smith befand. Er war lange Zeit vorher Offizier unter Thrawn gewesen und sah ihn ebenso wie Dragonor als leuchtendes Vorbild und strategisches Genie des Imperiums an. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen. Einige Stunden später wurde das provisorisch errichtete Lager von feindlichen Chiss-Klauenjägern angegriffen. Nun hatte Dragonor das Kommando und er befahl allen Soldaten, ihr Äußerstes bei der Verteidigung zu geben, aber ständig beschäftige ihn eine Frage: „Was würde Thrawn in seiner Situation tun?".

Die Angriffe der Chiss schlugen sich nicht nur in Luftangriffen, sondern auch in Bodenangriffen nieder, da einige Kommandoeinheiten außerhalb der Garnisonsbasis gelandet waren. In der Zwischenzeit registrierte der Wissenschafts- und Navigationsoffizier eine merkwürdige Fluktuation auf den Scannern, sowie ein sehr, sehr schwaches Transpondersignal. Dieses Signal stellte sich als eine imperiale Fähre heraus, welche mitten in der Basis aufschlug. Lieutenant Dragonor rannte unverzüglich zum Absturzort und erkannte dort, dass es sich dabei um die Fähre des Line Captain handelte. In diesem Moment schossen viele Emotionen und Gedanken durch seinen Kopf, ob der Line Captain wohlauf sei und was er zur derzeitigen Lage des Bodengefechts sagen würde, ob er mit den Leistungen seines 1. Offiziers zufrieden sein würde und vieles weitere. Doch die Situation über diese Ungewissheit wurde immer unerträglicher, da sich die Notluken des Shuttles nicht öffnen ließen. Aus diesem Grund hob er eine am Boden liegende Eisenstange, welche vom Wrack des Shuttles stammte, auf und stemmte damit die Luke unter enormer Kraftaufwendung auf. Im Inneren des Wracks befand sich der Line Captain, welcher schwer verwundet war.

Der Medizinische Offizier leistete sofort Erste Hilfe und begann im Lazarett mit der eigentlichen Versorgung, stets mit dem Gedanken im Hinterkopf, durch Dragonor selber erschossen zu werden, falls Thrawn sterben würde. Währenddessen näherten sich die Chiss-Kommandoeinheiten weiter der Garnison und die Garnisonstruppen begannen mit dem Abwehrbeschuss. An einigen Stellen erlitten die imperialen Verteidiger Einbrüche und Lieutenant Dragonor ließ als Interimskommandant die Parole „Bis zum letzten Mann" ausgeben und drohte Deserteuren mit sofortiger Erschießung.

Die Nachricht, dass Thrawn am Leben sei, verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Soldaten, wodurch sie wie durch Geisterhand neuen Mut und Enthusiasmus zu schöpfen schienen. Die Garnisonstruppen kämpften hart und verbissen und man wartete auf die versprochene Unterstützung durch die loyalen Chiss-Häuser, als plötzlich der Feindbeschuss aus der Luft verstummte und der Vormarsch der Kommandoeinheiten zum Erliegen kam.

Irgendetwas schien passiert zu sein und Dragonor war am meisten überrascht, den Line Captain schwer gezeichnet, aber aufrecht stehend neben ihm zu sehen, wo er direkt durch strategische Befehle ins Gefecht eingriff. Einige Augenblicke später landeten Chiss-Spezialeinheiten, welche bei der Vernichtung der feindlichen Chiss-Kommandoeinheiten halfen. Nachdem die Kampfhandlungen eingestellt waren, hielt der Line Captain eine kurze Ansprache an die Crew und dankte ihnen für ihren Einsatz.

Der Dienst an Bord des ISD II Schimäre

Vom Chiss-Bündnispartner wurde der Tyrant-Crew ein vollwertiger modifizierter ISD II zur Verfügung gestellt, welcher auf den Namen Schimäre getauft wurde und Thrawn als Kommandoschiff diente. An Bord wurde Valek aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in letzter Zeit von Line Captain Thrawn zum Lieutenant Commander befördert. Zu diesem Augenblick wurde Valek an seinen Vater erinnert, welcher auf der Schimäre gedient hatte. Diese Tatsache und die Überschneidung vieler anderer Ereignisse ließen Valek vermuten, dass er nun vollends in die Fußstapfen seines Vaters getreten war.

Als die Schimäre das imperiale Territorium inklusive einer 20 Schiff starken Chiss-Flotille und damit Coruscant erreichte, wurde die Schimäre, sowie die anderen Schiffe, von der Coruscant-Flotte eingekreist und die Kommandocrew von Grand Admiral Casston zum SSD Apokalypse befohlen. Auf der Apokalypse angekommen, wurde die Kommandoführung von Casston sowie Fleet Admiral Benquort empfangen und aufgrund Hochverrats am Imperium unter Arrest gestellt. Zu diesem Zeitpunkt brach alles, woran Dragonor geglaubt hatte, zusammen, da sie unschuldig für das wohl schwerwiegendste Verbrechen, welches man begehen kann, angeklagt wurden. Valek war klar, dass es nur ein Urteil für diese Art von Vergehen geben konnte. Thrawn, Dragonor und Smith verbrachten einige Zeit in ihrer Zelle und erörterten die Problematik der Situation, wobei sie sich auch Mut zusprachen, dass sich die Sache wieder richten werde. Alles änderte sich schlagartig, als man aus dem Sichtfenster der Zelle ein gigantisches Schiff aus dem Hyperraum austreten sah....die DSSD Desiderius, das Flaggschiff des Imperators Desiderius I.. Einige Minuten nach dieser Sichtung wurde die Kommandoführung auf die Brücke der Apokalypse geleitet, wo sie anfangs auf keinen zuständigen Offizier traf. Dies änderte sich aber, als man auf einmal vom Brückenschott ein paar zackige Schritte hörte und Grand Admiral Casston in Begleitung von Imperator Desiderius sich den drei Offizieren näherte.

Dies war wohl der unvergesslichste Augenblick in Valeks Leben. Er war dem Oberhaupt des Imperiums, dem Imperator, so nah wie viele andere nicht. Viele Offiziere würden alles geben, um in den Genuss dieser Ehre zu kommen und so entsprechend verhielt sich Dragonor auch. Er kniete unverzüglich nieder, um dem Imperator seine Ehrerbietung zu zollen und in diesem Moment dachte er daran, dass er etwas erreicht hatte, was selbst sein Vater nicht geschafft hatte, eben diesen Augenblick. Line Captain Thrawn, Grand Admiral Casston und Imperator Desiderius gingen in den Konferenzraum der Apokalypse und berieten sich dort. In der Zwischenzeit schaute Valek sich um und dachte über das Schicksal nach, was ihn wohl erwarten würde. Nach ungefähr 15 Minuten verließ ein frisch beförderter Commodore Thrawn den Konferenzraum und dankte seiner Kommandocrew für die Treue, welche sie zu ihm hatten. Lieutenant Commander Dragonor gratulierte Thrawn und freute sich über seine Verdienste, die Crew der Tyrant wurde vollständig rehabilitiert und wartete von nun an auf ein neues Schiff, auf dem sie dienen konnte. Während dieser Zeit knüpfte Valek eine sehr besondere Freundschaft zu Captain George Bradly. Captain Bradly war damals, als Valek auf die Tyrant kommandiert wurde, Officer Cadet und sein Vorgesetzter.

Damals jedoch war alles noch sehr förmlich, doch mittlerweile hat sich eine mehr als nur gute Freundschaft zwischen den Beiden entwickelt, was Valek sehr stolz macht. George Bradly gehört nun zu dem Kreis seiner engsten und besten Freunde, wozu auch John Souverain und Liz Carter, sowie Ezra Fabia zählen.

Es verging einige Zeit und eine neue Bedrohung suchte die Galaxis und das Imperium heim. Ungeklärte Vorfälle von Super-Novae hatten mehrere Welten verheert und Millionen von Lebewesen getötet. Aus diesem Grund wurde das Iron Hammer-Sondergeschwader mit der Aufgabe betraut, diese Vorfälle zu untersuchen. Es wurden fähige Offiziere für das Kommando des Supersternzerstörers Apokalypse gesucht und Valek wurde dafür ausgewählt.

Er war während der Operation der 1. Offizier und mit der Auswertung und Auffindung von Informationen betraut, welche zur Aufdeckung des Problems dienen sollten. Dabei wurde ihm einmal der Befehl erteilt, einen Computerkern von der feindlichen Nebulon-B-Fregatte zu bergen, welche für die Katastrophen verantwortlich zu sein schien. Dabei begab er sich mit einigen Kontingenten an Sicherheitsoffizieren an Bord der Fregatte und stieß zum Computerraum vor. Dabei geriet das Außenteam aber unter feindlichen Beschuss, jedoch setzte Valek seinen Weg unbeirrt fort und achtete nicht dabei auf sein eigenes Leben, da die Erfüllung der Missionsziele oberste Priorität genoss. Er sicherte unter Feindfeuer den Computerkern und machte sich auf den Rückweg zum Shuttle, wurde dabei jedoch von einem Heckenschützen in den Rücken geschossen und schwer verletzt. Valek hielt während Zeit den Computerkern fest umklammert an seinen Körper gedrückt und wurde an Bord des Shuttles provisorisch behandelt. Als man wieder auf der Apokalypse eintraf, begab er sich unter heftigen Schmerzen zur Brücke und überreichte Captain Bradly, seinem Freund, persönlich den Computerkern, bevor er einige Sekunden später kollabierte. Captain Bradly fing Valek auf und legte ihn sanft zu Boden und forderte sofort ein Medi-Team an, welches sich um den Lieutenant Commander kümmern sollte. Es ging sogar soweit, dass Bradly dem Mediziner mit dem Tod drohte, falls Valek es nicht schaffen würde. Während dessen umklammerte Valek die Hand von George fest, den eigenen Tod ständig vor Augen habend. Aber Valeks Wille zum Überleben ließ nicht nach und so schaffte er es.


Die Freundschaft zu Thrawn

Während die Crew der Tyrant auf Coruscant Landurlaub nachging, empfing Dragonor einen Boten, welcher ihn zu einem prunkvoll eingerichteten Haus geleitete. In diesem traf Valek auf seinen Kommandierenden Offizier und Freund Commodore Thrawn, welcher ihn in eine Unterhaltung verwickelte.

Am Ende dieser Unterhaltung führten die beiden ein traditionelles Chiss-Ritual durch, wodurch sie sich beide absolutes, gegenseitiges Vertrauen schworen und nun den Status eines Chiss-Prätorianers genießen.

Die Zeit verging, ebenso wie die Jahre. Valek wurde weiter und weiter befördert, schließlich bis in den Rang eines Captains. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits seinen Vater übertroffen. Er hatte es innerhalb der imperialen Streitkräfte weiter gebracht als irgendjemand in seiner Familie zuvor.

Während seines Dienstes auf dem ISD II Schimäre, besonders bei seiner Zusammenarbeit mit seinem Freund und Mentor Captain Thrawn, lernte er viele neue Strategien und Taktiken kennen, welche vor allem bei zahlreichen Raumkämpfen zum Einsatz brachte.


Abberufung aus dem aktiven Kampfdienst

Eines Tages jedoch erhielt er plötzlich einen Abberufungsbefehl vom ISD II Schimäre, welcher mit der Entbindung vom Posten des 1. Offizier verbunden war.

Valek konnte es nicht fassen und machte sich auf den Weg in sein Quartier, um offiziell Protest gegen diese Abberufung zu erheben. Auf dem Weg dorthin wurde er jedoch von einer dunklen Gestalt in einer Kutte im Gang angesprochen und in ein Quartier geführt. Er kannte die Personen in den Kutten, da er bereits schon einmal in den Diensten dieser Organisation gestanden hatte.

ZI 201010 n.E. – 230111 n.E.:

Diese Angaben unterliegen der Kontrolle und dem Schutz des Imperialen Geheimdienstes. Zugriff nur für berechtigtes Personal.


Eine neue Herausforderung: Der Wechsel zur imperialen Army

Am 230111 n.E. wurde er zurück in eine aktive Kampfeinheit abkommandiert, aber nicht wie es seinem Wunsch entsprach wieder zur Navy, sondern zur Army, da Valek gesagt wurde, dass er sich dort wertvolle Kenntnisse aneignen sollte, die für zukünftige Aufgaben in den Streitkräften und im Reich von entscheidender Bedeutung wären.

Damit verbunden war auch eine Beförderung zum High Colonel, womit Valek nun das Spitzenamt seiner Laufbahn erreicht hatte. Valek sah diese Beförderung als Dank für seine geleisteten Dienste an und sah zuversichtlich seiner neuen Aufgabe als Sicherheitschef der 1. Armyeinheit „Wolfsrudel“ entgegen.

Als er das erste Mal an der Front auf seinen Kommandanten traf, war Valek sehr überrascht, da es sich um eine Frau handelte. Eine Frau, welche im Range eines Major General war. Valek begann seine Arbeit enthusiastisch und aufopferungsvoll, in der Hoffnung, auch einmal die Chance zu bekommen, ein Kommando zu erhalten und eine Einheit zu führen.

Kurze Zeit, nachdem Valek in die Reihen des Wolfsrudels eingetreten war, wurde Major General Sulligard bereits zum Lieutenant General befördert und er dachte sich, dass manche Offiziere im Imperium wirklich eine steile und rasante Karriere machen. In der Hoffnung, dies auch zu tun, versah er seinen Dienst stets getreu seinen Pflichten, wodurch er am 100511 n.E. mit dem Kommandoabzeichen in Bronze ausgezeichnet wurde. Doch bereits einen Monat später wurde Lieutenant General Sulligard auf eigenen Wunsch in die Reserve der imperialen Streitkräfte versetzt und sein alter Freund und Kamerad von der Akademie, Brigadier General Gherant, übernahm das Kommando über das Wolfsrudel.

Der Wechsel zur Imperialen Army

Zu diesem Zeitpunkt begann Valek zum ersten Mal, sein bisheriges Leben zu reflektieren und sich an die vergangen Konflikte, in denen er gekämpft hatte, zu erinnern. Zuletzt jedoch an den Krieg gegen die Shkaam, den gnadenlosen und erbitterten Gegner, der über das Imperium wie eine Heuschreckenplage hergefallen war und seine Heimatwelt Coruscant erobert hatte...und wie der Konflikt in einer Patt-Situation zwischen Imperium und Shkaam endete.

Ebenso wendeten sich seine Gedanken nun dem aktuellen Konflikt zu, dem Konflikt, der das Imperium in seinen Grundfesten zu erschüttern drohte. Ein Konflikt, in dem Verrat am Imperator und am Reich an der Tagesordnung lagen und einstige Kameraden die Seiten gewechselt hatten. Er wusste, dass er niemals seinen Eid auf Imperator und Reich brechen würde, denn davor hätte er zu viel Angst. Zu viel Angst, welche Strafe der Verrat nach sich ziehen würde...und zu viel Angst vor den Männern in den dunklen Kutten. Denn er wusste, dass diese am wenigstens den Verrat eines der ihren dulden würden und dass die einzige Strafe darauf der Tod wäre. Aus diesem Grund würde Valek lieber sterben, als Verrat an der Person zu begehen, der er seiner unerschütterliche und bedingungslose Treue geschworen hat.....dem Imperator.

Außerdem dachte Valek an seine Freunde, insbesondere an seinen Freund George Bradly. Er fragte sich, wie es George wohl gehen würde, was er so machen würde und erinnerte sich an ihr letztes gemeinsames Treffen, wo sie sich versprachen, gesund und munter wieder nach Hause zu kommen. Doch dies war alles schon bereits so lange her und Valek fragte sich, ob George sich noch an ihn erinnern würde. Das letzte, was er gehört hatte, war, dass George zum Kommandanten eines der ersten imperialen Sternenzerstörer der Klasse III ernannt wurde und mittlerweile die Karriereleiter der Admiralität erklommen hatte.

Valek fragt sich außerdem, wann er George wohl wiedersehen würde und welche Prüfungen wohl auf George und ihn in Zukunft warten würden.

Doch schnell wurde Valek wieder von der Realität eingeholt und von der Aufgabe, die schon den Großteil seines Lebens bestimmte, Kriege zu führen und die Feinde des Imperators und des Galaktischen Imperiums vom Antlitz dieser Galaxie zu tilgen. Diesen Feinden, zu denen die Verräter des Imperiums ohne Zweifel zählen, würde er seine gesamte Aufmerksamkeit widmen und keine Gnade walten lassen, sollte ihm einer davon begegnen....und so versah Valek weiter seinen Dienst in den imperialen Streitkräften.

Die Rettung von Katherine Vivianne

Der Bürgerkrieg tobte weiter und weiter. Mittlerweile waren Tausende von treuen und loyalen imperialen Soldaten an allen Fronten gefallen, doch es schien sich eine Wende im Krieg abzuzeichnen. Valek wurde mit seiner Einheit und dem Auftrag, Byss von der Hexe Lamaar zurückzuerobern, in das Byss-System versetzt. Als Valek die Einsatzbefehle aus erster Hand erfuhr, drehten sich viele Erinnerungen um und von Byss in seinem Kopf. Er erinnerte sich an den letzten Aufenthalt auf dem Planeten, dem groß angelegten Feldzug, welcher sein Freund und Kommandant Captain Thrawn zum damaligen Zeitpunkt führte.

Prinzessin Katherine Viviane von Byss

Ebenso erinnerte sich Valek an den kurzen kampffreien Aufenthalt auf Byss, wo er die Bekanntschaft mit Katherine Vivianne gemacht hatte, welche Prinzessin von Byss ist. Auch wenn Beide nur kurze fünf Tage miteinander verbringen konnten, so lernten sie sich schätzen und lieben. Als jedoch der Abberufungsbefehl vom Planeten kam und Valek sie verlassen musste, war ihm nicht klar, wie schmerzhaft dieser Abschied sein würde. Dennoch war Valek eine Verpflichtung gegenüber den imperialen Streitkräften eingegangen und sein Eid erforderte es, dass er seine persönlichen Interessen vorerst zurückstellte.

Zu diesem Zeitpunkt offenbarte sein Kommandant Brigadier General Gherant ein neues Konzept für die imperiale Kriegsführung. Aufgrund der hohen Verluste im Bodenkampf war eine Anpassung an die aktuelle Kriegslage erforderlich und das Special Forces Platoon (SFP), eine Elite-Spezialeinheit innerhalb der 1. Armyeinheit Wolfsrudel, wurde gegründet.

Die Landeoperation auf Byss verlief wie erwartet und erste Brückenköpfe konnten errichtet werden, wobei die Gegenwehr doch stärker als vom Imperialen Geheimdienst erwartet ausfiel. Die Landezone wurde von allen Seiten beschossen, doch ein kombinierter Luftschlag beendete die Gegenwehr der feindlichen Soldaten, sodass das SFP vorrücken konnte. Tag um Tag verging und die Gefechte wurden immer verbitterter, je näher man der Hauptstadt kam.

Während des Vorrückens jedoch konnten Aufklärungseinheiten eine Art Raketenabschussanlage entdecken, woraufhin das SFP die Angelegenheit zu untersuchen begann. Die feindliche Gegenwehr war minimal und man stellte fest, dass die Raketen, welche sich in der Anlage befanden, mit biologischen Kampfstoffen geladen waren. Weiterhin wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Eine Holoaufzeichnung wurde in einem Speicherkern der Anlage gefunden, welche die Hexe Lamaar zeigte, welche eine Unterhaltung mit Grand Admiral Casston führte und beide als Verschwörer entlarvte. Ein gefälschte Aufzeichnung, was sich später noch herausstellen sollte.

Zur selben Zeit nährte sich die Emperors Crown, eine mobile Raumstation und neue Superwaffe des Galaktischen Imperiums, dem Planeten Byss. Um den aktuellen Kriegsverlauf nachzuverfolgen, entsandte Grand Admiral Casston seinen Adjutanten, Commodore Mancuso, auf den Planeten. Bei dem Versuch, mit dem Kommandanten des Wolfsrudels zu verhandeln, versuchte der Imperiale Geheimdienst einen Überfallangriff, welcher kläglich scheiterte und Commodore Mancuso als Verräter an Imperator und Reich vorläufig festgenommen wurde. In Wirklichkeit handelte der Einsatzleiter des IGD jedoch eigenmächtig und ohne das Wissen des Commodore, der nie etwa anderes vorhatte, als zu verhandeln.

Mit ihrem Gefangenen rückte das SFP weiter in Richtung Hauptstadt vor. Als man die Hauptstadt erreicht hatte, begab man sich zum königlichen Palast, um wertvolle Informationen aus dem Zentralrechner zu stehlen, da Lamaar eines ihrer Feldhauptquartiere im Palast eingerichtet hatte. Während dieser Operation erfuhr Valek jedoch, dass die Hinrichtung der gesamten königlichen Familie durch die Hexe Lamaar angeordnet worden war. In Sorge um Kathrin entschloss sich Valek zu einem eigenmächtigen Rettungsversuch, welcher von seinen Soldaten aber bedingungslos unterstützt wurde.

Der Kampf um Byss

Nachdem Valek Katherine und ihre Familie hatte befreien können, zog man sich koordiniert in den Innenhof des Palastes zurück und wollte gerade fliehen, als zwei dunkle Gestalten den Weg versperrten. Wenige Sekunden später stellte sich heraus, dass diese beiden Gestalten Dunkle Jedi waren, welche den Auftrag bekommen hatten, den Commodore zu befreien. Dies taten die beiden Dunklen Jedi auch und töteten dabei einen Großteil des SFP, welches den Gefangenen bewachte.

Als Valek die Situation realisierte, fand er sich schon mit seinem Tod und dem Verlust von allem, was ihm lieb und teuer war, besonders Katherine, ab. Nur aufgrund der langjährigen Bekanntschaft des Kommandanten mit dem Dunklen Jedi konnte erreicht werden, dass die Situation nicht eskalierte und die Soldaten des SFP weiter am Leben blieben und dem Tod so entronnen waren.

Doch all dies hatte seinen Preis, sodass der Dunkle Lord Thornton für diese Gegenleistung seinen Tribut fordern würde. Nach dieser Begegnung zog man sich zurück und Valek verbrachte viel Zeit mit Katherine, wobei er feststellte, dass er noch die selben Gefühle für sie hegte wie bei ihrer letzten Begegnung und diese Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhten. Katherine und Valek teilten sich gemeinsam ein provisorisches Zelt und machten sich einen Tag später auf den Weg zum nahe gelegenen Raumhafen, um vom Planeten zu fliehen.

Die Sicherheitsvorkehrungen des Raumhafens ließen sehr zu wünschen übrig, wodurch das SFP bereits nach kürzester Zeit ein Raumschiff zur Flucht requirieren konnte. Als man jedoch den Orbit erreichte, näherte sich eine unbekannte Corvette dem Schiff und griff dieses an. Unter schwerem Beschuss und ausgefallenen Schilden entschied man sich dazu, lieber zu kapitulieren und den Kampf an Bord der feindlichen Corvette zu suchen, als einen aussichtslosen Kampf im Raum zu kämpfen.

Die feindliche Corvette dockte an und die Soldaten des SFP wurden getrennt von ihren Offizieren inhaftiert. Dank eines ausgeklügelten Planes und einer inszenierten Schlägerei gelang es den Soldaten, sich zu befreien und sich neu zu bewaffnen. Kurze Zeit später wurden die Offiziere aus ihrer Haft befreit und man entschloss sich dazu, offensiv vorzugehen, was die Eroberung des Maschinenraums und der Brücke zur Folge hatte.

Aufgrund der schlechten Ausbildung der Piraten stellten diese für eine militärische Spezialeinheit keinen Gegner dar, sodass der Maschinenraum und die Brücke nach kurzen Kämpfen erobert wurden. Der Captain der Piraten zeigte sich jedoch uneinsichtig und rief über Kom Hilfe von seinen verbündeten Piratenschergen. Weiterhin gab er den Verteidigern im Maschinenraum den Befehl, wichtige Systeme, wie Antrieb, Schild- und Waffensysteme, zu beschädigen. In Anbetracht der näher rückenden Verstärkung machte sich das SFP mit beschädigtem Antrieb zum Sprungpunkt auf. Drei Minuten vor Erreichen den Sprungpunktes jedoch wurde ein Hyperraum-Austritt hinter der Corvette des SFP verzeichnet und ein Corellianisches Kanonenboot verließ den Hyperraum.

Dieses setzte Abfangkurs und lud seine Waffen und Schilde. Die Schilde der Corvette waren ausgefallen und das SFP sah sich in einer verlorenen Situation, da das Kanonenboot die Corvette 40 Sekunden vor dem Erreichen des Hyperraum-Sprungpunkts einholen würde. Kurz bevor das Kanonenboot in Waffenreichweite war, schlugen die Sensoren an Bord der Corvette erneut Alarm, da ein weiteres Schiff in Höhe des Sprungpunktes den Hyperraum verlassen hatte. Dieses Schiff stellte sich als Fähre unbekannter Kennung und Bauart heraus, welche sich mit hoher Geschwindigkeit der Corvette näherte. Valek war über die Ereignisse sehr besorgt, da er wusste, dass sie nicht rechtzeitig den Hyperraum-Sprungpunkt erreichen würden. Im selben Moment, als die Scanner anzeigten, dass das Kanonenboot in Waffenreichweite war und feuern wollte, drangen mehrer schmerzerfüllte Schreie durch das Kom, wie von Lebewesen, welche sich in Todesagonie befanden. Wenige Sekunden später explodierte das Kanonenboot und verwandelte sich in einen gigantischen Feuerball.

Das unbekannte Shuttle nahm Kontakt auf und als sich eine Holomitteilung aufbaute, gab sich der Dunkle Lord Thornton zu erkennen. Dieser hatte erneut das Leben des SFP gerettet, da er jedoch weiterhin vorhabe, seinen Tribut einzufordern, würde dieser aufgrund der eben erfolgten Ereignisse noch weitaus größer ausfallen.

Im Anschluss daran dockte das Shuttle des Dunklen Ordens an der Corvette an und Valek traf sich mit dem Dunklen Lord zu einer persönlichen Unterredung. Nachdem die Unterredung beendet war und Lord Thornton das Schiff verlassen hatte, begab sich Valek zu Katherine, um sich ein wenig um sie zu kümmern, während er den Befehl erteilte, zum Sprungpunkt zu fliegen und die Corvette notdürftig zu reparieren.

Infiltration einer Superwaffe

Einige Stunden später, die man am HY-Sprungpunkt ausharrte, schloss Brigadier General Gherant wieder auf und begab sich an Bord der Corvette. Dieser hatte sich mit einem Kontaktmann getroffen, welcher es ihnen ermöglichen würde, dem Verrat von Casston und Lamaar auf den Grund zu gehen. Aufgrund der aktuellen Lage entschloss man sich zu dem tollkühnen Plan, die neue Superwaffe des Imperiums, die Emperors Crown, zu infiltrieren und sich Zugang zu Computerkern der Station zu verschaffen, um die wahren Beweggründe Casstons herauszufinden.

Zu diesem Zweck wurde eine Fähre inklusive der Transportercodes, welche für Frontversorgungstransporte nach Byss dienten, requiriert. Im Anschluss daran begab man sich zur Emperors Crown und tarnte sich als imperiale Techniker, welche zum Dienstantritt auf die Crown versetzt wurden. Nachdem man sich geschlossen zum Maschinenraum begeben hatte, machte man dort eine merkwürdige Entdeckung. Eine leblose Peson lag in einem Seitengang und wurde von zwei weiteren Technikern durchsucht. Man entschloss sich, diese zu belauschen und stellte fest, dass es sich um zwei Mikosh-Agenten handelte, welche vor hatten, eine Bombe während der Besprechung des Generalstabes mit Casston zu zünden.

Einen derartigen feigen Angriff würde man nicht zulassen und entschloss sich dazu, seine Tarnung aufzugeben und die beiden Attentäter zu stellen und zu überwältigen. Dies geschah auch so, jedoch auch wie erwartet unter Aufgabe der Tarnung, sodass mehrere Sturmtruppen den Maschinenraum stürmten und ihre Blaster auf die Eindringlinge anlegten.

Als der Offizier vortrat und das SFP sowie die beiden Attentäter zur Rede stellte, offenbarte der Kommandant die Absichten der Attentäter, sodass diese inhaftiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt dachten alle daran, auch Valek, dass man ebenfalls inhaftiert werden würde. Der Offizier jedoch bat darum, ihn zu begleiten, da Grand Admiral Casston mit ihnen zu reden wünschte. Weiterhin sei es dem Eingreifen einflussreicher Freunde zu verdanken, dass dem SFP der Tod erspart bleibe. Im selben Moment, als der Offizier diese Worte aussprach, wurde eine dunkle Gestalt in einem Seitengang erkennbar, welche sich abwandte und ging.


Der Aufstieg in die Generalität des Imperiums

Während des Treffens mit Grand Admiral Casston schilderten die Verantwortlichen des SFP ihre Situation und das Auffinden der Attentäter hier an Bord, sowie der verräterischen Holonachricht auf Byss. Grand Admiral Casston zeigte sich dankbar für das Verhindern des Attentats und nahm das Gesuch des Wolfsrudels, wieder in die Reihen des Galaktischen Imperiums zurückzukehren, dankend entgegen. Aufgrund der hervorragenden Leistungen und außerordentlicher Pflichterfüllung wurde Valek zum Brigadier General befördert und ist seitdem Mitglied der imperialen Generalität.

Valek Dragonors Aufstieg in die Generalität des Imperiums

Bis weitere Befehle ergehen würden, sollten die Soldaten jedoch an Bord der Emperors Crown bleiben, da man schon in Kürze dem Feind einen vernichtenden Schlag zufügen werde. Dies geschah auch so und die Emperors Crown formierte sich mit dem Iron Hammer-Geschwader zu einem Sondereinsatz, wobei Valek die große Ehre zuteil wurde, das Flaggschiff des Iron Hammer-Geschwaders, den SSD II Apocalypse zu kommandieren. Die Schlacht würde bei Flax gegen die Hexe Lamaar ausgetragen werden, dem ehemaligen Sitz des Zentralkommandos der Streitkräfte. Ein Planet, welcher ebenso noch eine Werft zum Bau von Großkampfschiffen zu bieten hatte.

Die Schlacht wurde von beiden Seiten erbittert gekämpft, jedoch hatte der Feind nie eine Chance gegen die Überlegenheit der Emperors Crown und des Iron Hammer-Geschwaders. Die Hexe Lamaar verlor bei dieser Schlacht nahezu ihre komplette Flotte, da sich diese in eine strategisch ungünstige Position in planetarer Nähe zurückzog. Weiterhin wurde der SSD von Lamaar vernichtet, als er versuchte, einen Hyperraumsprung aus dem Orbit des Planeten Flax heraus durchzuführen. Ob Lamaar selbst ihr Leben bei diesem Fluchtversuch verlor, ist unbekannt, jedoch werden entsprechende Untersuchungen angestellt.


Die Heirat mit Katherine Vivianne und die Erhebung in den Adelsstand

Nachdem Valek seine Pflicht an Bord des SSD II Apocalypse erfüllt hatte, widmete er seine Aufmerksamkeit wieder voll und ganz seiner Liebsten, Katherine Viviane. Katherine und er erlebten viele schöne Tage zusammen und wussten einfach, dass sie für einander bestimmten waren. Aus diesem Grund heirateten Katherine und Valek zu ZI 291211 n.E. im königlichen Palast von Byss. Die Trauung war ein riesiger Festakt und alles, was Rang und Namen in der imperialen Gesellschaft hatte, war zugegen. Seine beiden Freunde, Admiral George Bradly und Captain Syndic Thrawn, waren seine Trauzeugen und Valek freute sich sehr, beide endlich wiederzusehen.

Nachdem die Trauung vollzogen war, wurde Valek offiziell in den Adelsstand erhoben und ihm der Titel eines Prinzen von Byss verliehen. All dies war jedoch nur nebensächlich, da nur eins zählte, dass er mit seiner Liebe Katherine endlich verheiratet war. Der Abend verlief weiterhin sehr harmonisch und Valek dankte allen Gästen für ihre Anwesenheit, ständig in den Gedanken, wohin ihn sein Weg weiterhin führen würde. Während dieser Zeit dachte Valek auch viel über seine weitere Karriere nach. Vor allem über den Punkt, wann ihm das Oberkommando wohl das Vertrauen aussprechen würde, ein eigenes Kommando zu führen, um wieder zur Navy zurückzukehren. Valek blickte oft den Sternen entgegen und erinnerte sich an die schönen Zeiten an Bord der Kriegsschiffe, auf welchen er gedient hatte. Nichts wünschte er sich sehnlicher, als wieder zurückzukehren.

Prinz Valek Dragonor von Byss

Valek hatte dennoch eine alte Schuld abzutragen, die Schuld, die er gegenüber dem Dunklen Lord Thornton auf Byss geschworen hatte. Aus diesem Grund unterstützte die gesamte 1. Armyeinheit Wolfsrudel die Expansionsbemühungen des Dunklen Ordens auf Prakith und eroberte den Planeten schließlich.

Ab diesem Zeitpunkt trat Valek auch in die Dienste des Dunklen Lords selber ein, welchem er als treuer Informant diente. Dabei fungierte Valek stets als Augen und Ohren des Imperators in dieser unheilvollen Zeit und traf sich dabei immer öfters mit seinem Lord und den dunklen Gestalten.

Nach der Prakith-Operation kehrte das Wolfsrudel zurück zu seiner Heimatbasis nach Arcadia, wo es mehrere Manöverübungen vollzog, darunter auch ein Attentätertraining durch den Imperialen Geheimdienst. Diese Fähigkeiten sollten schon bald zu Gute kommen, als eine Corvette der Allianz mit einem Jedi auf dem Planeten notlandete. Ziel des Wolfsrudels war es, die Angelegenheit zu untersuchen, wobei sie schließlich in einen Hinterhalt gerieten. Es kam zu einem Kampf mit dem Jedi, welcher jedoch der schieren Übermacht unterlag und gefangen genommen wurde. Für diesen Erfolg wurde Valek mit dem Leistungsabzeichen der Streitkräfte in Gold ausgezeichnet, eine der höchsten Tapferkeitsauszeichnungen des Galaktischen Imperiums.

Weitere Wochen und Monate vergingen im erbarmungslosen Bürgerkrieg, jedoch schien sich letztendlich eine Wende zu verzeichnen. Das Ende des Bürgerkriegs rückte näher. Immer mehr Verräter kehrten in die Streitkräfte zurück und weitere bedeutende Aufständische wurden verhaftet oder endgültig ausgelöscht.

Wenige Wochen vor Ende des Bürgerkrieges wurde Valek zum Major General befördert und sah sich annähernd auf dem Zenit seiner militärischen Karriere. Viele weitere Ränge auf der Karriereleiter gab es nicht mehr, doch noch immer hatte er kein eigenes Kommando, was ihn sehr belastete.

Er wusste aber, dass er in seiner Funktion gebraucht werden würde, nicht schon allein auf seinem Posten als Sicherheitschef und Brigadekommandeur des Special Forces Platoon der 1. Army Einheit Wolfsrudel, sondern auch im Dienste seines Lords. Nachdem sich die Wogen des Bürgerkrieges langsam geglättet hatten, war es an der Zeit, sich an einem alten Feind zu rächen, den Shkaam. Der Oberkommandierende der Streitkräfte suchte daher nach tollkühnen und treuen Soldaten, welche ihm in eine Schlacht zur Befreiung des Corellia-Systems folgen würden. Wie schon zuvor wählten dabei die militärischen Berater des Oberkommandierenden Valek als einen der Führungsoffiziere für diese Mission aus.

Doch dieses Mal bewegte sich Valek auf ungewohntem Terrain, da die Mission mit einem gekaperten organischen Shkaam-Schiff vollzogen werden sollte, welches eine vollkommen andere Technologie aufwies. Letztendlich drang man in das Corellia-System ein und passierte den Schutzschild der Shkaam mühelos, da sich der Schild an das Schiff anpasste. Nach einem kurzen Erkundungsflug stellte man fest, dass einige der Planeten transformiert zu sein schienen, andere jedoch wiederum nicht. Das Ziel war jedoch Centerpoint-Station, in der der Schild deaktiviert werden sollte, um einen kombinierten Großangriff des Galaktischen Imperiums zu ermöglichen. Man flog nahezu unentdeckt zu seinem Ziel und schleuste das Außenteam aus, welches den Schild auf der Station sabotieren sollte. Ab diesem Zeitpunkt ging alles ganz schnell, da die Shkaam die Taktik durchschauten und alle ihre Verbände in Richtung Centerpoint-Station entsandten.

Es blieb nichts anderes übrig, als einen strategischen Rückzug anzutreten und das Außenteam auf der Station zurückzulassen. Kurz vor Verlassen des Systems vermeldete das Außenteam jedoch noch per Funk, dass die Sabotage geglückt und der Schild nun außer Kraft gesetzt sei. Die abschließende Schlacht gegen die Shkaam im Corellia-System war ein voller Erfolg und der Feind wurde nahezu restlos ausgelöscht.

Nun konnte sich das Galaktische Imperium gänzlich seiner neuen Exodus-Politik widmen, ebenso wie Valek den Sonderaufgaben für seinen Lord. Dabei gelang es Valek unter anderem, einen Verräter innerhalb des Offizierscorps zu entlarven und diesen an seinen Lord zu überstellen.

Das erste eigene Kommando

Die Wochen vergingen und die Exodus-Kampagne schien ein voller Erfolg zu werden. Immer mehr Planeten wurden neu kolonialisiert, welche letztendlich die benötigten Rohstoffe liefern sollten. Das Wolfsrudel beteiligte sich dabei ebenfalls und sicherte Planeten für die Siedler im Sump-System, wobei es auch einer alten Legende von Geisterschiffen nachging. Vier Wochen nach Beginn der Erkundungen im Sump-System wurde Valek von einer dunklen Gestalt darüber informiert, dass er in Kürze neue Befehle erhalten würde, welche ihn auf einen neuen Weg führen würden. Erneut sollte die Gestalt Recht behalten, da Valek nur wenige Tage später von seinem Posten als Sicherheitschef abberufen und zum neuen Kommandierenden Offizier des ISD II Saratoga ernannt wurde.

Der Oberkommandierende der Streitkräfte, Grand Admiral Jake Casston, nahm diese Ernennung persönlich vor. Zu diesem Zeitpunkt konnte er nicht wirklich begreifen, dass er von nun das Kommando über einen Imperialen Klasse II Sternenzerstörer hat. Einer seiner größten Wünsche ist damit in Erfüllung gegangen, endlich wieder in der Navy dienen zu dürfen und seinen geliebten Sternen so nah zu sein.

Wenige Stunden später erreichte Valek eine Prioritätsmitteilung des Zentralkommandos der Streitkräfte, bei der ihm Fleet Admiral McAroth zu seiner Ernennung gratulierte und ihm viel Glück auf seinem neuen Weg wünschte. Weiterhin teilte Fleet Admiral McAroth ihm mit, dass er sich nun ebenfalls größeren Aufgaben stellen müsse, wie dem Kommandieren eines ganzen Kampfgeschwaders. Aus diesem Grund wurde Valek aufgrund seines Ranges als Rear Admiral zum neuen Geschwaderkommandeur des 76. Kampfgeschwaders „Dark Angels“ ernannt.

Nun war Valek am Ziel seiner Träume, er war Kommandant eines eigenen Schiffes und sein Weg hatte ihn wieder zurück zur Navy geführt. Von nun an würde er noch verbissener für die Ideale des Galaktischen Imperiums, des Imperators und seines Dunklen Herrn eintreten. Die Kommandoübergabe selbst verlief in höchsten Kreisen und ehrenvoller Umgebung. Grand Admiral Casston erwartete Valek in seiner neuen Funktion persönlich in der Flottenkampfstation Emperors Crown. Geleitet wurde Valek bei diesem Treffen vom Stellvertretenden Leiter des Zentralkommandos der Streitkräfte Brigadier General Crassus im Flaggschiff der Flotte, dem SSD I Executor II. Nach kurzem Flug per Shuttle zur Emperors Crown begrüßte ihn Grand Admiral Casston und wünschte ihm bei seiner weiteren Karriere viel Glück und Erfolg.

Im Anschluss daran begaben sich Brigadier General Crassus und Valek per Shuttle zum ISD II Saratoga, wo bereits ein Ehrenspalier wartete. Der Brigadier General übergab Valek daraufhin die Codezylinder für den ISD II Saratoga sowie für das 76. Kampfgeschwader in seiner Funktion als neuer Geschwaderkommandeur. Kurze Zeit später brach der ISD II Saratoga mit dem 76. Kampfgeschwader zu Outerrim-Sektor 6-1-4 auf, um die Operation „Exodus“ zu unterstützen.

Wenige Tage nach der Amtsübernahme wurde sein Sohn Prinz Marcus Valek George Syndic William von Byss geboren, zu dessen Geburt und Taufe er nach Byss zurückkehrte. Die Taufe wurde im kleinen Kreis gefeiert, doch alles was Rang und Namen im Galaktischen Imperium hatte, war versammelt, ebenso sein Dunkler Herr Lord Thornton.

Valek begab sich, wie vom Zentralkommando der Streitkräfte gewünscht, in das System 6-1-4, welches als Palantia-System bekannt ist. Im Rahmen der Operation Exodus sorgte er dafür, dass zahlreiche Welten besiedelt werden konnten, darunter eine Welt, welche wertvolle Cortosis-Vorkommen aufwies. Die dort lebende primitive und artverwandte Spezies der Ewoks wurde versklavt und dazu gezwungen, in Arbeitslagern das Erz abzubauen.

Sein größter strategischer Schachzug, welcher in die Militärgeschichte eingegangen ist, war jedoch das gegenseitige Ausspielen der im Sektor lebenden Völker der Mintar und Valduun unter dem Deckmantel der „Operation Janus“. Er gaukelte diesen beiden Todfeinden eine feste Allianz vor und untergrub deren gegenseitiges Verhältnis noch weiter, sodass beide Parteien ihre Flotten in einen finalen Schicksalskampf entsandten. Dieser Kampf fand an einem zuvor präparierten Ort statt, in der Nähe des Amergosa-Asteroidenfeldes. Dort stellte das 6. Kampfgeschwader den beiden Flotten eine Falle und kesselte diese ein. Unterstützt durch schweres Torpedofeuer der mehrere Wochen zuvor erbeuteten Asteroidenbasis wurden die Feinde restlos ausgelöscht.

Damit war der Weg frei, um die Invasion der beiden Heimatplaneten der Valduun und Mintar in Angriff zu nehmen. Die Planeten wurden erbittert umkämpft, aber dank der strategischen Raumüberlegenheit und gezielten Orbitalbombardements konnten beide Planeten erobert und unter imperiale Kontrolle gestellt werden. Die wertvollen Vertex-Vorkommen, deren Wert in die Milliarden Credits geht, standen somit dem Galaktischen Imperium zur Verfügung und würden dem imperialen Haushalt zufließen.

Während des gesamten Feldzugs wurde Valek mit zahlreichen Orden ausgezeichnet, darunter dem Ehrenmissionspin II für seine besonders hohe Teilnahme an Feldzügen innerhalb der Streitkräfte, dem Kommandoabzeichen in Silber und dem Orden der Überzeugung mit Stahlkreuz und Eichenlaub, der höchsten Auszeichnung der Imperialen Akademie. Die höchste Ehre gipfelte jedoch darin, dass er wenige Stunden nach der Eroberung von Mintar und dem daraus resultierenden Abschluss der „Operation Janus“ am 190113 n.E. vom Stellvertretenden Oberkommandierenden der Streitkräfte, Fleet Admiral Rayment, zum Vice Admiral der Imperial Navy befördert wurde.

Bestärkt durch diese Beförderung schwor sich Valek, noch engagierter die Vorgaben und Anordnungen zum Wohle von Imperator und Reich umzusetzen.


Der Ruf der Dunklen Seite

In den wenigen freien Tagen und Momenten, die er hatte, fernab vom Dienst als Flottenoffizier, widmete er sich ganz seiner Familie. Dennoch häuften sich die geheimen Treffen mit seinem Herrn, Lord Thornton, dem Leiter des Dunklen Ordens. Ebenso wurden seine Träume immer mehr von dunklen Visionen und Heimsuchungen bestimmt. Valek verstand jedoch nicht, was diese ihm zu sagen versuchten. War es seine eigene Zukunft die er sah, oder die Zukunft einer ihm nahe stehenden Person?

Diese Art von Fragen bestimmten seinen Alltag, neben seinen Verpflichtungen als Kommandierender Offizier.

Der Ruf der Dunkeln Seite

Währenddessen wurde der ISD II Saratoga in das Algar-System abkommandiert, um den dortigen intergalaktischen Drogenhandel und die damit verbundenen Piratenaktivitäten zu unterbinden. Weiterhin erhielt er einen neuen Auftrag vom Imperial Department of Military Research, welches die Saratoga als Testschiff zur Entwicklung neuer wehrwissenschaftlicher Technologien im Felde bestimmt hatte.

Eine ganze Armada an Wehrwissenschaftlern traf auf dem ISD II Saratoga ein, darunter der Leiter der Abteilung Kriegswaffenforschung des Imperial Department of Military Research, Dr. Jack Cole.

Die Tage vergingen und immer mehr und mehr Operationen wurden im Algar-System gegen die Piraten geführt. Schon nach kurzer Zeit konnte der Planet Algar, Hauptumschlagsplatz für die illegalen Betäubungsmittel, erobert und unter imperiale Kontrolle gestellt werden. Dennoch schien sich im System ein Feind aufzuhalten, der seine Identität noch nicht preisgeben wollte. Es kam zu zahlreichen kleineren Scharmützeln mit einem Gegner, welcher vorwiegend die Schiffe und Technologien der Allianz nutzte. Erste Vermutungen, dass die Rebellen den Waffenstillstand mit dem Imperium gebrochen hatten, bestätigten sich nicht. Die andauernden zähen Kämpfe gegen diesen Feind hielten jedoch über Wochen an. Dann erfolgte jedoch der erste Forschungsdurchbruch. Wehrwissenschaftlern an Bord des ISD II Saratoga gelang es, eine neue widerstandsfähigere Hüllenpanzerung zu entwickeln. Diese neue Legierung, welche sich aus Dura-Stahl und Cortosis zusammensetzte, wies eine deutlich höhere Effektivität auf.

Der von Dr. Cole angeordnete Feldversuch, welcher im Beisein des auf Einladung durch Valek erschienenen Leiter des Dunklen Ordens, Reed Thornton, durchgeführt wurde, erwies sich als voller Erfolg. Ein vom Imperial Department of Military Research gestellter Dreadnaught wurde für die Feldversuche zu Teilen mit der neuen Hüllenpanzerung ausgestattet. Die neue Panzerung hielt heftigem Turbolaserbeschuss 60 % effektiver ab, als aktuell verwendete Panzerungen. Gleiches gilt für den direkten Torpedobeschuss.

Der plötzlich einsetzende Überraschungsangriff durch den unbekannten Feind, welcher sich als General Bel Iblis herausstellen sollte, erwischte die Saratoga ebenso unvorbereitet wie den für die Feldversuche modifizierten Dreadnaught.

So schnell wie der Angriff erfolgte, war dieser auch schon wieder vorbei, als sich die Piraten zurückzogen. Valek konnte sich das Vorgehen des Feindes nicht erklären, da dieses augenscheinlich jeglichem taktisch-strategischen Denken fern war. Den Angreifern gelang es dennoch, die Antriebssysteme des Dreadnaught derartig schwer zu beschädigen, dass ein neuer Hyperantrieb angefordert werden musste.

Bereits nach einigen Stunden traf ein Reparaturteam des Zentralkommandos der Streitkräfte in Form von zwei Corvetten ein. Diese dockten an den Dreadnaught an und schienen diesen zu reparieren. Nachdem alles erledigt war, dockten diese ab und verschwanden in den Hyperraum. Zufrieden, dass die Reparaturen so zügig abliefen, erwartet Valek eine Meldung vom Dreadnaught, dass die Systeme wieder zu 100 % funktionstüchtig wären. Dann jedoch schrillte der Hyperraum-Alarm erneut und zwei Corvetten sprangen aus dem Hyperraum. Diese identifizierten sich ebenfalls als das Reparaturteam und Valek erkannte in diesem Moment die wahren Pläne des Feindes. Eine innere Stimme sagte ihm, dass es eine Falle war, was durch eine Funkmitteilung des Dreadnaught bestätigt wurde. Dr. Cole und seine Assistentin, Commander Sander, wurden von Bel Iblis entführt.

Der ISD II Saratoga nahm die Verfolgung auf und ermittelte die Sprungkoordinaten der beiden Corvetten. Die Jagd entwickelte sich zu einem Katz- und Mausspiel, dass die Saratoga in Begleitung ihrer Geleitschiffe direkt in eine Flottille von Bel Iblis führte, zu der sich die Corvetten zurückgezogen haben. Der die Saratoga begleitende Interdictor-Kreuzer fuhr seine Gravitationsprojektoren hoch, um ein weiteres Entkommen der Corvetten gänzlich zu unterbinden. Es entbrannte ein hitziges Gefecht, bei dem die beiden Corvetten deaktiviert wurden. Während die Schlacht im Raum weiter tobte, gelang es Entertruppen der Saratoga, auf den beiden Corvetten zu landen und die Geiseln zu befreien. Die Feindflottille von Bel Iblis kämpfte verbissen weiter, bis sie erkannte, dass ihr Missionsziel fehlgeschlagen war. Als der Kampf immer aussichtsloser für sie wurde, wollte die Flottille sich zurückziehen. Dies gelang ihr jedoch aufgrund der Schwerkrafttrichter nicht, welche vom Interdictor-Kreuzer ausgingen. Dies führte zur vollständigen Vernichtung der Flottille und damit zu ihrem Untergang.

Nachdem die Forschungen auf dem Gebiet der Hüllenpanzerung zunächst abgeschlossen waren, widmeten sich die Wehrwissenschaftlern neuen Aufgabenbereichen, darunter der Entwicklung einer neuen Schildtechnologie. Bis diese jedoch reif für Prototypentests sein würde, würden noch Monate oder Jahre vergehen. Ein erster Schritt auf dem richtigen Weg zu dieser neuen Technologie wurde getätigt, als im Rahmen von Handelsbeziehungen der ISD II Saratoga an eine Schildenergieverteilungsmatrix des hoch technisierten Volkes der Kalimaasi gelangte. Im Gegenzug für medizinische Hilfe gegen eine schon seit Jahrhunderten grassierende Seuche auf ihrem Planeten Kalimaas überließen diese den Imperialen ihre Technologie. Während des Aufenthalts auf dem Planeten Kalimaas wurde Valek erneut von den dunklen Träumen heimgesucht, welcher immer klarer zu werden schienen. Was anfänglich nicht mehr als sich bewegende Schatten waren, nahm nun Konturen an. Das leise Wispern wurde zu einem Flüstern, was Valek dazu brachte, schweißgebadet aus dem Schlaf zu schrecken.

Als nach einigen Tagen die medizinische Versorgung abgeschlossen war, begab sich Valek zurück zur Saratoga, wo ihn ein Notruf vom Planeten Vyycin ereilte. Die dort stationierte Wachgarnison wurde von Bel Iblis angegriffen. Die Saratoga sprang unverzüglich in Begleitung des gesamten Geschwaders nach Vyycin, wo sie auf die Truppen von Bel Iblis trafen, welche gerade dabei waren, sich zurückzuziehen. Dieses Vorgehen überraschte Valek erneut. Es kam zu einem erbitterten Gefecht, in dem die Saratoga schwer getroffen wurde. Die Schilde drohten zu versagen, doch dann zog sich Bel Iblis zurück. Während die Reparaturen angesetzt wurden, empfing die Saratoga eine Mitteilung von Kaalimas, welche besagte, dass der Planet von Bel Iblis angegriffen wurde. Der Angriff konnte jedoch unter schweren Verlusten zurückgeschlagen werden.

Valek befand sich auf einmal mitten in einem Feldzug, in dem Stellungen keine Rolle zu spielen schienen. Diese können ebenso leicht umgangen, wie erobert werden. Während er sich missmutig Gedanken machte, empfing er eine persönliche Transmission von Lord Thornton, welcher ihn dazu aufforderte, sich unverzüglich mit ihm zu treffen.

Diener der Dunkelheit

Valek gehorchte dieser Anweisung ohne ein Zögern und ließ sein Shuttle startklar machen. Er übergab seinem 1. Offizier das Kommando und die Anweisung, die Reparaturen zu überwachen. Auch wenn dieses Verhalten für Unverständnis bei seinen Führungsoffizieren sorgte, war er ihnen keine Erklärung schuldig. Nachdem alles veranlasst worden war, verließ er die Saratoga mit seinem Shuttle in Richtung seines geheimen Ziels.

Als Valek mit seinem Shuttle bei den vereinbarten Koordinaten eintraf, lag sein Ziel schon vor ihm. Der Sith-Annihilator Myrmidon, das Kommandoschiff des Dunklen Ordens, lag ruhig im Raum und erwartete seine Ankunft. Nachdem er sich das beeindruckende Schiff aus dem Cockpit des Shuttles angeschaut hatte, begab er sich in den rückwärtigen Teil des Shuttles, um seine Ankunft vorzubereiten. Valek strich seine Admiralsuniform glatt und verließ das Shuttle über die Rampe, wo er bereits von mehreren Sith erwartet wurde.

Er ließ sich von diesen zur persönlichen Kammer von Lord Thornton bringen, wo er von diesem bereits erwartet wurde. Vor Thornton lagen mehrere Datapads und eine ausgebreitete alte Schriftrolle, so viel konnte Valek erkennen. Er verbeugte sich formell vor seinem Lord und nahm am Tisch Platz, nachdem er dazu aufgefordert worden war.

Was dann geschah, erschien Valek mehr als ein Traum, als es Wirklichkeit war. Lord Thornton eröffnete ihm, dass sein eigener Vater, William Dragonor, High Inquisitor der Imperialen Inquisition gewesen war. Er war von Imperator Palpatine persönlich auf Darth Vader angesetzt worden, um diesen zu überwachen, da der Imperator aufgrund des Kontakts mit dessen Sohn, Luke Skywalker, an Vaders Loyalität zweifelte. Die Folge daraus war, dass William Dragonor in der Tarnidentität als Offizier auf den SSD Executor kommandiert wurde, wo er seine eigene Machtaura verbarg, um so Darth Vader zu überwachen.

Die anschließende katastrophale Niederlage des Imperiums und der Tod des Imperators ließen alles Wissen um diesen Auftrag und die Mitglieder der Inquisition in Vergessenheit geraten. Erst durch die Rückeroberung von Prakith, dem Sitz der Imperialen Inquisition und der anschließende Diebstahl einer wichtigen Schriftrolle aus deren Archiven, förderten dieses Wissen wieder zu Tage. Bevor High Inquisitor William Dragonor mit seinem Spezialauftrag betraut worden war, hatte er sich mit der Analyse und Rückgewinnung von Artefakten beschäftigt, welche mit der Macht in Verbindung standen, darunter auch die Schriftrolle, die der Jedi gestohlen hatte.

Als Lord Thornton die Schriftrolle näher untersuchte und die Informationen mit den Daten aus den Archiven der Inquisition abglich, fiel der Name Dragonor in einem Bericht. Nach weiteren Recherchen und dem Aufruf höchst vertraulicher Daten stellte sich heraus, dass dieser Dragonor Valeks Vater gewesen war. Weiterhin eröffnete ihm Thornton, dass die Mitglieder der Imperialen Inquisition ausschließlich Machtsensitive waren, welche die Dunkle Seite der Macht nutzten, um die verstreuten Jedi in der Galaxis zu finden und zu vernichten. Aus diesem Grund war die Vermutung stark, dass sein Vater seine Gabe, mit der Macht in Verbindung zu stehen, an Valek weitervererbt hatte. Dies würde unter anderem seine ungewöhnlichen, überragenden militärischen Erfolge und die dunklen Träume erklären, da er bereits ein sehr schwaches Band zur Macht geschlagen hatte. Dieses Band sei jedoch so dünn, dass es bis jetzt nicht wahrgenommen werden konnte.

Valek war in diesem Moment wie vor den Kopf gestoßen. Er hatte nie in seinem Leben mit einer derartigen Nachricht gerechnet und erwartete eigentlich, dass sich dies alles als Missverständnis herausstellen würde. Die im Anschluss erfolgenden Blutuntersuchungen widerlegten jedoch seine Annahme, da in der Tat ein hoher Wert an Midi-Chlorianern in seinem Blut festgestellt wurde.

Lord Thornton erkannte, dass Valek als imperialer Admiral ein machtvolles Werkzeug für den Dunklen Orden werden würde, wenn er sich diesem anschließen würde. Aus diesem Grund eröffnete er Valek eine Möglichkeit, die jeder, wenn überhaupt, nur einmal in seinem Leben erhalten würde. Er bot Valek an, ihn in den Künsten der Dunklen Seite zu unterrichten und sein Meister zu werden. Noch bevor Valek antworten konnte, erklärte Thornton ihm jedoch die Folgen, welche der Eintritt in den Dunklen Orden nach sich ziehen würde. Valek müsste seinen militärischen Rang, seine Auszeichnungen und Orden und seinen gesamten Besitz aufgeben. Nur so könne er sich gänzlich der Dunklen Seite öffnen und ein Diener von ihr werden.

Valek war hin und her gerissen und Selbstzweifel angesichts dieser Entscheidungssituation nagten an ihm. Doch eine innere Stimme forderte Valek auf, nein sie befahl ihm, sich dem Willen des Dunklen Lords zu unterwerfen. Valek kniete sich vor Thornton hin und erklärte, dass, was auch von ihm gefordert werden würde, er es tun würde, um Mitglied des Dunklen Ordens zu werden.

Ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht von Thornton und er hob seine Hand, aufgrund dessen Valeks Rangabzeichen, die eines imperialen Vice Admiral, auf den kalten, metallischen Boden von Thorntons Kammer fielen. Darauf folgend antwortete ihm Thornton, dass er diese in Zukunft nicht mehr brauchen würde. Weiterhin wurde Valek nun entlassen und ihm wurde aufgetragen, über seine Entscheidung in einem Quartier der Myrmidon nachzudenken, während die Aufnahmezeremonie vorbereitet wurde. In dem spärlich ausgestatteten Quartier angekommen, fand er ein einfaches schwarzes Gewand, welches er sich anlegte und über seine Entscheidung nachdachte.

Die wenige Stunden später stattfindende Zeremonie, welche in einem großen Raum im Herzen der Myrmidon vollzogen wurde, stellte alles in den Schatten, was Valek bisher erlebt hatte. Umringt von mehreren Dunklen Jedi, die ihre Lichtschwerter gezündet hatten, wurde Valek von Lord Thornton in den Dunklen Orden aufgenommen. In dem Moment, als ihm seine schwarze Robe ausgehändigt wurde, fühlte er, wie er von der Macht durchströmt wurde. Ein unbeschreibliches Gefühl, das Valek wie ein tosender Wasserfall überflutete. Er legte sich die Robe an und zog deren Kapuze über sein Haupt.

Im Anschluss verkündete Thornton an die Dunklen Jedi, dass er Valek zu seinem persönlichen Schüler machen und sich um dessen Ausbildung während des Noviziats kümmern würde.

Valek hatte in diesen ehrfürchtigen Momenten immer noch nicht realisiert, dass sein bisheriges Leben, wie er es kannte, vorüber war.


Schüler des Dunklen Ordens

Die Zeit als Schüler der Dunklen Seite war eine entbehrungsvolle und harte Zeit. Valek wurde von seinem Meister Lord Thornton stetig geprüft und neuen Herausforderungen ausgesetzt, da er nicht nur ein gewöhnlicher Schüler war. Er war der Meister-Schüler, der Schüler des Leiters des Dunklen Ordens, vorbestimmt, schon in jungen Jahren Führungsaufgaben innerhalb des Ordens wahrzunehmen.

Mit diesen Führungsaufgaben wurde er schneller denn je konfrontiert, da er schon nach wenigen Wochen bereits von Lord Thornton damit beauftragt wurde, sein Flaggschiff, den Sith-Annihilator Myrmidon, zu kommandieren. Ihm unterstand nun das mächtigste Kriegsschiff des Dunklen Ordens und ihm oblag es, den Willen des Dunklen Ordens in der Galaxis durchzusetzen.

Eine dunkle Gestalt

Umso größer seine späteren Karriereaussichten wurden, desto härter wurden auch seine Aufgaben und Prüfungen. Schon nach kurzer Zeit schien Valek das Grundwissen um die Macht und die Dunkle Seite verinnerlicht zu haben, sodass es an der Zeit war, sein eigenes Lichtschwert zu konstruieren. Er erhielt dabei nur grundsätzliche Informationen, aus welchen Komponenten ein Lichtschwert bestand, jedoch nicht, wo man diese finden würde.

Eine mühselige Suche begann, welche ihren Anfang auf dem Planeten Prakith nahm. Der Planet Prakith war der frühere Sitz der Imperialen Inquisition, einer Geheimorganisation Palpatines, welche darauf spezialisiert war, Machtsensitive in der Galaxis zu jagen und auszulöschen. Sein Vater war einer dieser Inquisitoren, sodass es sein Wunsch war, mehr über diesen zu erfahren. Valek durchsuchte sämtliche Akten, bis er schließlich die seines Vaters fand. In dieser befand sich ein Hinweis, dass sich eine Kopie des Lichtschwertgriffs seines Vaters in den Archiven befinden würde. Er nahm diesen Lichtschwertgriff an sich, um basierend auf diesem sein eigenes Lichtschwert zu konstruieren.

Die Wochen vergingen und immer mehr und mehr Komponenten für das Lichtschwert fielen Valek in die Hände, darunter ein besonders wertvoller Primäkristall, das Herz von Nihilus. In diesem kanalisierte sich die verbliebene Lebensessenz und der Geist des Sith-Lords nach seinem Tode an Bord der Ravager vor mehreren tausend Jahren.

Nachdem er schließlich alle Komponenten beisammen hatte, ging er in sein Quartier und begann mit dem Bau seines Lichtschwerts. Nach sechs Tagen ununterbrochener Arbeit und am Rande der vollständigen Entkräftung war sein Lichtschwert fertiggestellt. Diese Waffe würde nun dazu beitragen, die Feinde des Imperiums und des Dunklen Ordens zu bestrafen und auszulöschen.

Schon kurze Zeit später wurde er aus dem Stand eines Schülers entlassen und zu einem vollständigen und freien Ritter des Dunklen Ordens ernannt. Dennoch hielt Valek weiterhin engen Kontakt zu seinem Meister Lord Thornton, welchem er bedingungslos folgen würde. In dieser Zeit entdeckte er auch seine Stärken innerhalb des Spektrums der Dunklen Seite. Er war jemand, dem es leicht fiel, andere zu manipulieren und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Niemand konnte ihm einen Wunsch abschlagen oder würde es wagen, seinen Befehlen nicht zu gehorchen. Stärken, die es auszubauen galt.


Der Dunkle Herold

Valek stieg die Karriereleiter des Dunklen Ordens ebenso schnell empor, wie er es bereits in den Streitkräften des Galaktischen Imperiums tat. Nicht nur Lord Thornton, sondern auch die anderen Lords wurden auf ihn aufmerksam. Das Council of Lords sprach über ihn und wie man ihn weiter fördern könne. Die Förderung sah schließlich so aus, dass Valek immer schwierigere Aufgaben, bis zur Eroberung ganzer Planeten, gestellt wurden. Jomark, Kisra, Kauron und Sinistra wurden von Valek unter die Kontrolle des Dunklen Ordens gestellt. Er wurde über die Zeit zu einem der erfolgreichsten und loyalsten Dienern des Dunklen Ordens.

Ein Lord der dunklen Seite

Diese loyalen Dienste sollten nicht unbelohnt bleiben, weswegen Lord Thornton ihn am 160414 n.E. zum Dunklen Herold ernannte. Seine Aufgabe würde es nun sein, die Stimme, die Augen und die Ohren des Dunklen Lords in der Galaxis zu sein. Er würde nicht nur den Willen des Dunklen Ordens verkünden, sondern diesem auch Nachdruck verleihen. Sein Banner würde von nun an der Stern der Dunkelheit sein, das Hoheitszeichen und die Standarte des Leiters des Dunklen Ordens. Zudem würde er in seiner neuen Funktion nun auch Mitglied des Council of Lords sein, welches über die Geschicke des Dunklen Ordens entschied.

Valek wurde das hohe Amt des Dunklen Herolds übertragen, obwohl er noch kein Lord der Dunklen Seite war. Lord Thornton und das Council of Lords schienen große Hoffnungen in ihn zu setzen und dies wusste er. Hoffnungen, die Valek nicht enttäuschen wollte.

Einen ersten Schritt auf dem Weg machte Valek, als er im Rahmen einer Erkundungsoperation auf den Planeten Ziost stieß. Dieser war einst ein berüchtigter Ort der Dunklen Seite und die dortige Sith-Zitalle war bis zum Ausbruch des Hyperraumkrieges der Treffpunkt der Sith-Lords. Aufgrund dieser Tatsache stellte Valek den Planeten unter die Kontrolle des Dunklen Ordens. Gemeinsam mit seinem Ordensbruder Nick Krason, dem Sohn von Darth Krason, erkundete er den Planeten und die Tempelanlagen. In einer dieser Tempelanlagen fand er eine vollständige und funktionstüchtige Sith-Meditations-Sphäre, eine alte, gewaltige Waffe. Die Meditations-Sphäre wurde an Bord der Myrmidon gebracht und für weitere Untersuchungen nach Korriban geschickt. Dies war jedoch nicht alles, was Valek fand. Er fand darüber hinaus noch Baupläne für eine neue Generation von Ordenskriegsschiffen, die von Darth Sidious persönlich entworfen worden waren. Somit hatte man auch einen geschichtlichen Beweis für die Chroniken des Ordens, dass Darth Sidious (Imperator Palpatine) eine enge Verbindung zu diesem Planeten hatte. Valek ergänzte die Pläne noch mit einigen strategischen Anmerkungen und leitete diese auf direktem Wege an den Leiter des Dunklen Ordens, Lord Thornton, weiter. Eine Entscheidung, die sich später noch als überaus wichtig erweisen würde.

In der Zwischenzeit wurde die Galaxis nicht nur durch den Krieg gegen die Yuuzhan Vong in Feuer getaucht, sondern der Dunkle Orden selbst in einen Krieg gestürzt. Die machtsensitiven Fraktionen der Galaxis rotteten sich zur Armee des Lichts zusammen, welcher der Dunkle Orden ein Dorn im Auge war. Die Armee des Lichts wollte sich des Dunklen Ordens ein für alle Mal entledigen und ging daher nur umso intensiver gegen diesen vor. Kriegerische Auseinandersetzungen waren die Folge und eine noch nie da gewesene Aufrüstung innerhalb des Ordens war die Folge. Die Werften liefen auf Hochtouren und produzierten monatlich neue Großkampfschiffe, welche die Streitkräfte des Dunklen Ordens ergänzen sollten. Der Preis dafür war hoch, da ganze Planeten ausgebeutet und des Großteils ihrer Rohstoffe beraubt wurden.

Die Mobilmachung schien jedoch Wirkung zu zeigen, da die Frontlinien sich zu Gunsten des Dunklen Ordens verschoben. Anfängliche Niederlagen wurden gesühnt und gefallene Soldaten und Dark Jedi gerächt.


Lord der Dunklen Seite

Diese Zeit der ununterbrochenen Erfolge war es auch, die Valek neue Ehren einbrachte. Zu ZI 070914 n.E. wurde er vom Leiter des Dunklen Ordens in den Stand eines Lords der Dunklen Seite erhoben. Von diesem Zeitpunkt an gehörte er zum obersten und innersten Führungskreis des Ordens. Er würde nun auch im Council of Lords den Rang eines Lords bekleiden. Jahrtausende altes Wissen, dessen Zugang Schülern und Rittern gleichermaßen verboten war, stand ihm nun für seine persönlichen Studien zur Verfügung. Aufgrund der allgemeinen Kriegssituation, in der sich der Dunkle Orden befand, nahm Valek sich jedoch noch keinen eigenen Schüler. Einerseits würde in dieser Situation nicht ausreichend Zeit für eine adäquate Ausbildung zur Verfügung stehen, und andererseits hatte die Dunkle Seite auch noch keinen würdigen Schüler zu ihm geführt.

Er wurde über die Zeit stärker und mächtiger in den Künsten und Fähigkeiten der Dunklen Seite. All dies hatte jedoch seinen Preis. Der Verfall der Dunklen Seite nagte an ihm. Die korrumpierenden Einflüsse der Dunklen Seite schlugen sich auf sein Verhalten nieder und veränderten seine Persönlichkeit nachhaltig. Immer weniger zeigte Valek Gefühle gegenüber seinen Freunden und den Mitmenschen, die er liebte. Er versuchte zwar, diese dunklen Einflüsse zu überspielen, jedoch gelang es ihm nicht immer.

Nur fünf Tage später gelang Valek eine historische Entdeckung. So, als ob ihn die Dunkle Seite selbst geführt hätte, traf er während eines Hyperraumfluges mit seinem Kriegsschiff auf den Planeten Sinistra. Das Schiff wurde aufgrund der Gravitation aus dem Hyperraum gezogen und vor ihnen befand sich ein Planet, der von den Energien der Dunklen Seite durchzogen wurde. Ein Außenteam unter der Führung von Valek selbst begab sich auf den Planeten, wo sie riesige Tempelanlagen vorfanden. Die Bewohner des Planeten, Menschen, die sich die Priester des Einen nennen, empfingen das Außenteam misstrauisch. Schnell stellte sich für den Kommandanten heraus, dass es sich bei den Priestern um Adepten der Dunklen Seite handelte. Diese berichteten Valek, dass der Planet Sinistra die Grabwelt Darth Revans sei, der in seinem späteren Leben wieder der Dunklen Seite verfallen war. Im riesigen Tempel wurden die sterblichen Überreste von Darth Revan aufbewahrt, dessen Geist dem Außenteam erschien. Valek war davon überaus fasziniert, schon allein von den Möglichkeiten der Lehre und des Studiums, die so ein alter und mächtiger Sith-Lord bieten würde. Valek begab sich mit dem Geist des Sith-Lords Revan in eine Art Thronsaal und lauschte mehrere Tage lang seinen Lehren. Zum Abschluss vermachte Revan ihm sein Holocron, dessen Inhalte Valek über die Jahre weiter studieren sollte.

Valek sah sich aufgrund der sich immer mehr zuspitzenden Lage im Kampf gegen die Yuuzhan Vong nun in einem Zwei-Fronten-Krieg. Einerseits war es seine Aufgabe, die Armee des Lichts zu bekämpfen, und anderseits sollte er die Yuuzhan Vong für das Galaktische Imperium dort auslöschen, wo auch immer er sie antreffen würde. Die sich mittlerweile in den Konflikt einmischenden Shkaam trugen nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Lage bei. Nichtsdestotrotz wurde vom Strategischen Lagezentrum auf Korriban die Rückeroberung des zuvor im Konflikt verlorenen Planeten Darrylion angeordnet. Valek wusste, dass dieses unüberlegte schnelle Handeln meist fatale Konsequenzen haben würde. Die Berater des Strategischen Lagezentrums versicherten ihm jedoch, dass man nichts zu befürchten habe. Eine folgenschwere Einschätzung, wie sich später zeigen sollte. Der Angriff auf Massath überraschte zwar die Wachflotte der Armee des Lichts bei Darrylion, jedoch brachte diese wieder schnell eine Gefechtsordnung in ihre Reihen. Der zahlenmäßigen Überlegenheit der Kriegsschiffe des Dunklen Ordens konnte sie jedoch nichts entgegensetzen. Im Moment der Vernichtung der Flotte der Armee des Lichts sprang eine Jensaraai-Flotte in den Rücken der Ordensflotte und griff diese an. Dieser Überraschungsangriff kostete die Ordensflotte 40 % der Schiffe, sodass nur noch der strategische Rückzug blieb. Voller Wut und Zorn ordnete Valek diesen an, da er wusste, dass er keine andere Möglichkeit hatte. Da der Weg nach Massath durch die Jensaraai-Flotte versperrt war, blieb nur noch der Rückzug nach Korriban übrig.


Bei Korriban formierten sich die verbliebenen Schiffe des Ordens, um eine Schicksalsschlacht auszutragen. In der Zwischenzeit erreichte Korriban die Nachricht, dass Massath in die Hände des Feindes gefallen war. Feinde wandelten auf dem Planeten und besudelten die heiligen Tempelanlagen. Ein Umstand, der nicht tolerierbar war und gerächt werden würde.

Nach einigen Stunden traf die Feindflotte der Armee des Lichts bei Korriban ein. Eine gewaltige Schlacht brach aus, in der keine der beiden Seiten auch nur einen Meter schenkte. Machtnutzer auf beiden Seiten brachten gewaltige Kräfte zum Einsatz, um den Schlachtverlauf für sich zu entscheiden, doch die Streitkräfte des Feindes waren zu zahlreich. Am Rande der Vernichtung wendete sich jedoch das Blatt für den Dunklen Orden, als das Galaktische Imperium mit einigen Kampfgeschwadern eintraf, um seinen Bündnispartner zu unterstützen. Gemeinsam wehrte man den Angriff des Feindes ab und setzte diesem schließlich nach.

Der wenige Stunden zuvor verlorene Planet Massath wurde wieder zurückerobert und die staubigen Ebenen des Planeten mit dem Blut der Feinde des Ordens getränkt.


Dragonors Lichtschwert

Dragonors Lichtschwert (Klingenfarbe Rot)


Valek Dragonors Lichtschwert ist ein Dual-Phasen-Lichtschwert. Somit trägt es zwei Fokussierkristalle und den Primärkristall als Herzstücke in sich. Einer dieser Fokussierkristalle ist so gefertigt, dass er eine normale Lichtschwertklinge erzeugt, der andere eine lange Klinge. So kann man je nach Bedarf per Mechanismus im Lichtschwertgriff zwischen einem normalen und einem langen Lichtschwert wechseln. Weiterhin sind eine Ultimate-Diatium-Energiezelle, ein Expert-Fechtemitter und eine Pontite-Linse in das Lichtschwert verbaut. Als Fokussierkristalle dienen dabei eine Ultima-Perle und ein Qixoni-Kristall. Der Primärkristall wurde dem Holocron von Darth Nihilus entnommen, seine Eigenschaften sind bis jetzt noch völlig unbekannt. Das einzige, was gewiss ist, ist, dass durch seinen Einsatz eine blutrote Klinge erzeugt wird, die von schwarzen Energieemissionen durchzogen wird. Vollendet wurde die Konstruktion des Lichtschwertes nach sechs Tagen ununterbrochener Arbeit am 130713 n.E.

Ultimate-Diatium-Energiezelle

Diatium-Energiezellen, die in Lichtschwertern zum Einsatz kommen, enthalten hochkonzentrierte Mengen an Trumponium-Gas, welche einen hochenergetischen Plasmastrahl erzeugen. Der Strahl des Lichtschwerts wird über ein energetisches Feld zurück in die Diatium-Energiezelle geworfen, sofern kein Kontakt mit anderen Lichtschwertern oder Objekten stattfindet. Dies konserviert und bewahrt die Energie in der Energiezelle, sodass diese so gut wie nie ausgetauscht werden muss. Weiterhin wird dies durch die natürliche Wiederaufladerate der Diatium-Energiezelle begünstigt, was sie so begehrt und zu einer idealen Energiequelle für Lichtschwerter macht. Diatium-Energiezellen in Ultimate-Qualität sind besonders selten und wertvoll. Der Grund dafür ist, dass ein noch konzentrierterer Plasmastrahl durch diese erzeugt wird, der einen noch höheren Schaden anrichtet. Gefunden wurde diese Energiezelle im Blaster eines Elite-Soldaten. Dieser war der erste Soldat, welcher von Valek Dragonor mit seinem Vibroschwert niedergestreckt wurde. Aus diesem Grund besteht eine besondere Verbindung zu dieser Energiezelle, da Valek zum ersten Mal im Namen des Dunklen Ordens Blut vergossen hat.

Herz von Nihilus (Primärkristall)

Der Primärkristall ist aufgrund seiner Herkunft auch als Herz von Nihilus bekannt. Es handelt sich dabei um einen schwarzen Kristall, welcher von blutroten Striemen durchzogen ist, die pulsierend leuchten. Der Kristall wurde aus dem Holocron von Darth Nihilus gewonnen, nachdem es all sein Wissen an Valek weitergegeben und im Anschluss daran den Kristall freigegeben hat. Das Holocron hat Valek somit als würdig genug befunden, dass er den Kristall für sein Lichtschwert verwenden soll. Aus diesem Grund ist der Kristall auch an ihn gebunden und spiegelt so die Kraft seines Meisters wieder. Alte Legenden, welche im *Holocron enthalten waren,* berichten, dass sich die spirituelle Essenz von Darth Nihilus nach seinem Tod auf der Ravager selber an den Kristall gebunden haben soll. Gefunden wurde das Holocron auf dem Planeten Lehon, der Heimatwelt der Rakata. Diese wurde von Darth Revan, Darth Bane und vermutlich auch von Darth Nihilus selbst besucht, da sich sein Holocron in einem Geheimversteck im alten Rakata-Tempel befand.

Ultima-Perle (1. Fokussierkristall)

Ultima-Perlen sind ungewöhnliche, silbrige, sphärische Perlen, welche auf Mon Calamari zu finden sind. Diese werden in Lichtschwertern als Fokussierkristalle verwendet und sind besonders dafür geeignet, den Schaden eines Lichtschwerts zu erhöhen. Trotz aller Vorteile ist auf besondere Sorgfalt beim Einpassen der Ultima-Perle zu achten. Gefunden wurde die Perle auf Ryloth. Dragonor nahm diese an einer Halskette als Tribut von einer bezwungenen Geheimdienstagentin der Dritten Republik an sich, nachdem er entscheidend mit seinem Meister zur Befreiung des SFP des Wolfsrudels beigetragen hatte.

Qixoni-Kristall (2. Fokussierkristall)

Qixoni-Kristalle sind seltene Lichtschwertkristalle von einer tiefen, dunkelroten Farbe. Diese einzigartigen Kristalle wurden geformt, als ein ganzer Planet vernichtet wurde, als dieser von einer Supernova verschlungen wurde. Die Kraft des Qixoni-Kristalls kann nur von einem Individuum mit einer tiefen Verbindung zur Dunklen Seite der Macht genutzt werden, ohne dass diese ihn noch weiter korrumpiert. Weiterhin wird dem Kristall nachgesagt, dass dieser die Verbindung seines Nutzers zur Macht und die Stärke der Lichtschwertklinge um einen signifikanten Grad verstärkt. Gefunden wurde der Qixoni-Kristall bei der Durchsuchung eines archäologischen Frachters im Algar-System. Der wertvolle Fund wurde unmittelbar nach dessen Auffinden beschlagnahmt.

Expert-Fechtemitter

Ein Fechtemitter ist eine der Hauptkomponenten bei der Herstellung eines Lichtschwerts. Dieser steigert die Effektivität der eigenen Lichtschwertklinge, gegnerische Angriffe zu parieren. Ein Fechtemitter in Expert-Qualität ist besonders selten und wertvoll. Diese steigern die Effektivität noch um ein Vielfaches, sodass diese ein Lichtschwert zu einer exzellenten Duellwaffe machen. Gefunden wurde der Fechtemitter auf Lehon und zwar war dies der einzige Teil des Lichtschwerts des Jedi Barr, der noch brauchbar war. Die übrigen Teile wurden bei dem Versuch des Jedi, eine Gedankenbombe zu zünden, vernichtet.


Pontite-Linse

Der seltene Pontite-Kristall ist nicht nur ein mächtiger Fokussierkristall, sondern auch eine ideale Substanz für eine Lichtschwertlinse. Dadurch wird der Schaden des Lichtschwerts verstärkt, sodass es nahezu mühelos durch jedes Material, sei es nun organisch oder anorganisch, schneidet. Die Linse entnahm er dem Lichtschwert eines getöteten Meisters des Jedi-Ordens und integrierte sie in sein Lichtschwert.

Lichtschwertgriff

Der geschwungene Griff wurde in mühevoller Arbeit von Valeks Vater, William Dragonor, im Rahmen seiner Ausbildung zum Inquisitor der Imperialen Inquisition, angefertigt. Der martialische Ausdruck, sollte den Feinden der Inquisition Respekt und Furcht einflößen. Valek konnte dieses Exemplar in den Archiven der Imperialen Inquisition auf Prakith an sich nehmen.


GINN Berichtete