Hapaner

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Das Wappen des Hapan Konsortiums

Das Sternenreich der Hapaner

Hapan ist eine sehr reiche und alte Gesellschaft, die mit dem Rest der Galaxie über mehr als 4000 Jahre hinweg wenige Kontakte hatte. Heutzutage mehrere planetare Regierungen und viele Kulturen umfassend, konzentriert sich das sogenannte hapanische Konsortium noch immer auf circa 70 bewohnbare Planeten innerhalb des Hapan Clusters. Dieses sich am Rand des Inneren Rim befindliche Gebiet unterstützt die von den Hapanern selbst gewählte Isolation. Von Nebeln und Interferenzen umgeben und in sich selbst so kompakt, dass starke Gravitationsfelder die Navigation im Cluster selbst erschweren, stellt diese Sternenregion ein beinahe unerforschtes Phänomen dar.

Diese Tatsache sorgte in Verbindung mit einer einzigartigen geschichtlichen Entwicklung dafür, dass die hapanische Gesellschaft sich zu einer matriarchalen Ordnung entfaltete. Es wurde eine mehrere tausend Jahre andauernde Monarchie begründet, welche auf der Macht der Königinmutter beruhte. Die erste Königin Mutter begann ungefähr 4000 Jahre vor dem galaktischen Bürgerkrieg die Konstruktion von Star Home, einem riesigen, festungsähnlichen Sternenschiff. Die Nachkommen der Königin Mutter veränderten die hapanischen Kultur weiter.

Innerhalb des Sternhaufens gibt es vier verschiedene Regionen:

  1. Die "Interior Region", in welcher sich die Hauptwelt Hapes befindet, wurde ursprünglich von den Lorell Raiders als Basis genutzt und war später die erste Region, die die erste Königinmutter eroberte.
  2. Die "Rifle Worlds" erhielten diesen Namen, weil einige Welten in dieser Region sich vor längerer Zeit von dem Hapes-Konsortium abspalten wollten.
  3. Die "Rim Worlds" sind Planeten, welche sich am Rande des Sternenhaufens befinden.
  4. Im Bereich der "Transitory Mists Region" verstecken sich die hapanischen Piraten, um arglosen Reisenden aufzulauern und um Raumschiffe zu überfallen.
Die Schönheit dieser Spezies ist in der gesamten Galaxie bekannt.

Hapaner sind Menschen, die vom Planeten Hapes stammen. Sie unterscheiden sich aber von den `normalen` Menschen in zwei Aspekten. Zum einen werden sie von Fremden meistens als eine äußerlich sehr attraktive und schöne Rasse betrachtet. Zum anderen sehen sie in der Dunkelheit schlecht, weil der Planet Hapes ununterbrochen in Licht gebadet wird, entweder durch dessen Sonne oder den sieben Monden, die ihn umkreisen. Die Hapaner sind im Allgemeinen ein sehr stolzes Volk. Eine Tatsache, welche unter Umständen mit der rassischen Reinheit der Hapaner zusammenhängt. Die Isolation und der beschränkte Genpool machen sie zu einer Art gezüchteten Rasse, die ihre eigenen Besonderheiten aufweist.

Der Planet Hapes

Hapes wurde ursprünglich von einer Gruppe Piraten, Lorell Raiders genannt, besiedelt. Der Planet Hapes wurde später ein neutrales System, als die Jedi Ritter die Piraten hinweggefegt hatten, weil diese damit begonnen hatten, Raubzüge gegen die Versorgungszentren der Alten Republik durchzuführen. Die überlebenden Frauen schworen im Anschluss an diese Niederlage, nie wieder einen Mann an die Macht zu lassen. Der Planet umkreist den Stern Hapan und ist der Sitz der hapanischen Regierung, solange die Hapaner sich zurückerinnern können. Der Planet selbst hat sieben Monde, welche auch nachts für einen strahlenden Himmel sorgen.

Die Geschichte des Hapan Clusters

Die Zeit der Lorell Raiders

Die Geschichte des Hapan Clusters und damit die Geschichte des Hapes Konsortiums beginnt vor etwa 4000 Jahren. Zu dieser Zeit fand eine Piratenbande die Route durch die sogenannten „Transitory Mists Regionen“, einem von Nebeln und Interferenzen geprägtem Gebiet, welches sämtliche konventionellen Navigationscomputer fast vollkommen nutzlos macht. Im Zentrum dieser Regionen befindet sich die die heutige Hauptwelt des Hapan-Systems. Hapes war lange Zeit Versteck und Zufluchtsort der Lorell Raiders Piraten, welche von der Galaktischen Republik gejagt wurden.
Von ihrer neuen Heimatbasis aus überfielen die Piratenbanden benachbarte Systeme, plünderten Frachter und entführten die schönsten Frauen als zusätzliche Beute nach Hapes. Neben jeder Menge Reichtümer sammelte sich im Hapan-System dadurch jener begrenzte Genpool, welcher später die beinahe legendäre Schönheit der Hapaner begründete. Die Gesellschaft auf Hapes selbst und den besiedelten Systemen im Umfeld war geprägt durch die primitive Art der männlichen Piraten. Während die Frauen zur Erziehung der Kinder auf den Heimatwelten unterdrückt und zurückgelassen wurden, dominierten die Männer, trotz monatelanger Abwesenheit auf Raubzügen, jeden Lebensbereich. Die geschlechtliche Trennung war bereits damals ein besonderes Kennzeichen der hapanischen Kultur. So traten ausschließlich die männlichen Nachfahren in die Fußstapfen der Piraten, unterdessen die Frauen sich um die häuslichen Belange kümmerten.
Als die Lorell Raiders ihre Plünderungen jedoch wieder verstärkt auf Gebiete der Galaktischen Republik ausweiteten, begann die Lage sich drastisch zu ändern. Unter Führung des Jedi Meisters Arca Jeth wurden die Piratenbanden von einigen Jedi Rittern fast vollständig ausgelöscht. Nachdem die Lorell Raiders über Jahrhunderte hinweg die Handelsrouten der Republik unsicher gemacht hatten, wurde durch ihre Vernichtung auch ein gesamtes Gesellschaftssystem verändert.

Gründung und frühe Entwicklung des Hapan Konsortiums

Immer noch versteckt im Hapan Cluster, waren die vergessenen und zurückgelassenen Hapanerinnen zwar befreit von einem jahrhundertelangem Joch, doch jetzt fast ausschließlich auf sich allein gestellt. Die Frauen übernahmen nach kürzester Zeit die Macht über die männliche Restbevölkerung und etablierten eine auf weiblicher Staatsführung basierende Monarchie. Diese matriarchalische Erbmonarchie stellte eine einzige Frau als Regentin von Hapes an die Spitze der Gesellschaft – die Königinmutter. Unter der Führung der ersten Königinmutter wurden die umliegenden Welten vereinigt und dadurch das Hapan Konsortium gegründet. Nach außen konsolidiert, schworen sich die Frauen von Hapan im Inneren, nie wieder von Männern beherrscht zu werden.
Es folgten goldene Jahrhunderte, in welchen das Konsortium weitere Welten kolonisierte und bis zu seiner heutigen Größe expandierte. Zu dieser Zeit begann die Entwicklung zu einer blühenden, hochtechnisierten und vermögenden Zivilisation. Trotz der Isolation, welche durch den Entschluss zur Abschottung sämtlicher Grenzen vor etwa 3000 Jahren begann, setzte sich diese Entwicklung bis heute fort. Das Konsortium besitzt eine prosperierende Wirtschaft und unbestätigten Berichten zufolge ist Hapes eine Welt des Handels und Reichtums, obwohl sämtliche Interaktion nach außen seit Jahrtausenden strengstens überwacht und jeglicher Kontakt mit Fremden vermieden wurde.
Durch die Abschottung sind Informationen über den weiteren geschichtlichen Verlauf nur bruchstückhaft vorhanden und kommen eher Gerüchten und Legenden gleich, als dass sie Fakten sein könnten. Bekannt ist seitdem nur, dass in der Vergangenheit einige Planeten des Hapan Clusters versuchten, sich vom Konsortium loszusagen. Diese Rebellion gegen die Königinmutter wurde jedoch innerhalb kürzester Zeit niedergeschlagen und die aufbegehrenden Regionen tragen seither den Namen Rifle Worlds. Nach ihrer Wiedereingliederung wurden diese Welten vermutlich zu einer Hauptsäule der kommerziellen Basis des gesamten Hapan Konsortiums, da sie unbarmherzig ausgebeutet wurden.

Neuere Entwicklungen, Kontakt und Krieg mit dem Galaktischen Imperium

Über eine lange Zeit hinweg koexistierten das Galaktische Imperium und das Hapan Konsortium friedlich nebeneinander. Das Imperium kämpfte erfolgreich um die Durchsetzung der Neuen Ordnung in der Galaxis und war nur selten in Grenzscharmützel mit dem sagenumwobenen und isolierten hapanischen Reich verstrickt. Die vereinzelten, ausgeglichenen Kämpfe an der abgeschotteten hapanischen Grenze hatten lange Zeit keine Konsequenzen und das Imperium zollte diesem Gegner hohen Respekt, auch mit dem Verlust von einigen Sternzerstörern.
Als im Jahr acht nach Endor jedoch ein imperiales Geschwader mit einem Forschungs- und Aufklärungsauftrag die nahen Grenzregionen des hapanischen Reiches erkundete, kam es nicht nur direkt vor Ort zu Zusammenstößen, sondern auch zur Enthüllung eines hinterhältigen Pakts zwischen dem Hapan Konsortium und der damals so gut wie besiegten Rebellion. Bereits wenige Stunden nach dem Eintreffen dieser Informationen auf Coruscant brach der Krieg zwischen Imperium und hapanischem Reich aus. Eine Invasionsflotte der Hapaner drang in imperiales Hoheitsgebiet ein, eroberte und verwüstete eine Vielzahl von Planeten und schaffte es durch eine Übermacht an Schiffen sowie dem Überraschungsmoment auf ihrer Seite, das Imperium an den Rand der Niederlage zu drängen.
In zwei bedeutenden Schlachten konnte das Blatt aber nochmal gewendet werden.

  • In der Schlacht bei Ithor konnte eine mächtige imperiale Flotte unter hohen eigenen Verlusten den ersten Sieg gegen die Hapaner verzeichnen - den Ansturm der hapanischen Hauptstreitmacht auf Coruscant jedoch nur um wenige Tage verzögern.
  • Die Schlacht um Coruscant sollte schlussendlich die Wende bringen. Die Hapaner, welche mit einer Übermacht an Schiffen antraten, konnten nach einer furiosen Schlacht besiegt und in die Flucht geschlagen werden. Dieser Schachzug konnte jedoch nur durch das Eingreifen des Imperators vollbracht werden, welcher das Schiff der Königinmutter mit seinem neuen Flaggschiff vernichtete und damit die Hapaner kopflos machte.

Die Jahre vergingen ohne jede Nachricht aus dem Hapan Cluster. Das Konsortium schien eine Zeit lang in inneren Intrigen um die Nachfolge der gefallenen Königinmutter gefangen. Erst im Jahr neun nach Endor äußerte sich die neue Königinmutter Mar’ar Talla thur zum Krieg gegen das Imperium und beendete somit die lange Stille. Sie bezichtigte das Imperium, den Frieden gebrochen zu haben und mit dem Eindringen ins hapanische Reich bewusst das Risiko eines Krieges heraufbeschworen zu haben. Desweiteren verkündete sie die erneute Abschottung des Hapan Cluster und die Abrieglung der Grenzen mit Waffengewalt.

Doch das Reich sann auf Rache gegen das Imperium. Allen war bewusst, dass ein offenens Vorgehen gegen das Imperium keine Option war. Also musste eine neue Möglichkeit gefunden werden, die Imperialen zu schwächen ohne offen hervorzutreten. Eine Gelegenheit dazu bot sich, als der Vertrag mit der REC unterzeichnet wurde, durch den die Hapaner in den Besitz von Hochtechnologie kamen, unter anderem auch funktionsfähige Tarnfeldgeneratoren. Diese wurden für die Entwicklung der Nox Fregatten verwendet, die sich unter Volltarnung an Imperiale Schiffe anschleichen konnten und diese ohne Vorwarnung vernichten konnten. Das ermöglichte den Beginn der Operation Schattenwolf, in deren Rahmen die Imperialen Versorgungswege empfindlich getroffen wurden.

Gesellschaft und Kultur

Die hapanische Kultur geht fast unverändert auf die allerersten Tage ihrer Zivilisation zurück. Die Hapaner sind sehr naturverbunden und ihrer Umwelt gewahr. Ungleich der meisten anderen Kulturen haben die Hapaner stets darauf geachtet, mit und nicht gegen die Natur zu bauen. Im Übrigen ist dies der Grund dafür, warum Hapes einer der wundervollsten Planeten ist, den man jemals in dieser Galaxie finden dürfte. Sie stecken viel Mühe in die Pflege ihrer Pflanzen, Wälder und anderer natürlicher Landschaften. Sie sind außerdem sehr angetan von Blumen, insbesondere Rosen. Auf Hapan findet man alle möglichen Arten von Rosen, von Rot, Gelb und allen anderen natürlichen Farben bis hin zu einer blauen Rose, die ihre Farbe zu Rot wechselt, sobald man sie berührt. Vergleichbar mit den ehrenvollen Aufgaben im Militär oder in der Regierung sind bei den Hapanern nur noch die Berufe, die sich darum drehen, ihre großartigen Gärten in Schuss zu halten.

Verhaltensweisen

Ehre und Stolz, das ist es, was einen Großteil ihres gesellschaftlichen Zusammenhaltes ausmacht. Wenn ein Hapaner sein Ehrenwort gibt, dass er seine Versprechungen halten wird, so wird er nicht einmal im Angesicht des Todes sein Wort brechen. Dieses ist zu einem elementaren Teil des Rückgrates der hapanischen Kultur geworden, welches somit ein solider Grundstein sowohl ihrer zivilen als auch militärischen Gesellschaft ist. Obwohl die Hapaner eigentlich normalerweise friedfertig sind, unterhalten sie einen mächtigen Militärapparat, dessen Aufgabe normalerweise der Schutz ihrer Grenzen und das Aufspüren von Schmugglern ist, die immer wieder versuchen, ihre Artefakte aus ihrem Reich heraus zu bekommen und diese auf dem Schwarzmarkt zu veräußern. Wenn es zu solch einer Situation kommt, so statuieren die Hapaner brutale Exempel; diejenigen, die versuchen, sich in deren Cluster einzuschleichen, werden gnadenlos getötet oder inhaftiert. Bisher hat kein Gefangener überlebt, um seine Geschichte zu erzählen.

Natürlich ist dieser Ehrenkodex auch eine große Unterstützung ihrer Monarchie. Ein hapanischer Offizier würde eher für seine Königin sterben, als in einem Kampf zu überleben, in dem seine Königin stirbt. Für die Königin zu kämpfen oder in der königlichen Armee zu dienen ist allein schon eine Ehre. Die königliche Ehrengarde, die persönlichen Leibwächter der Königin, ist dabei besonders beliebt. Sollte ein Mitglied der hapanischen Ehrengarde zu Tode kommen, während sie das Leben der Königin verteidigt, so wird deren Familie über drei Generationen hinweg gesegnet sein.

Sklaven, die auf Schiffen, die unautorisiert in den hapanischen Raum eindringen, gefunden werden, werden befreit und ihnen Asyl gewährt oder ihnen wird erlaubt, in Frieden nach Hause zurück zu kehren. Den Sklavenhaltern selber wird jedenfalls meist mit brutaler und schonungsloser Gewalt begegnet. Sklaverei ist in den Augen der hapanischen Gesellschaft eine abscheuliche Aktivität und wird nicht einmal toleriert. Wenn die Hapaner bei dem Kontakt mit einer fremden Kultur, welches sehr selten ist, wenn es überhaupt vorkommt, Sklaverei feststellen müssen, dann unterbrechen sie im Normalfall sofort jeglichen Handel mit dieser Kultur. Manchmal gehen sie sogar so weit, dass sie einen Krieg mit dieser Kultur beginnen, um dieser Ungeheuerlichkeit Einhalt zu gebieten.

Gesellschaftsform

Hapanische Frauen sind in ihrer Gesellschaft weitaus mehr angesehen als Männer. Männer können von Glück reden, wenn ihnen überhaupt erlaubt wird, dem Militär beizutreten. Hapanischen königlichen Frauen oder auch Nobelfrauen ist es erlaubt, so viele Männer zu nehmen, wie sie wollen. Manchen Frauen sind sogar die Heiratszeremonien mit den hapanischen Männern egal, welches toleriert wird. Je reicher und prestigemäßig höher gestellt eine Frau ist, desto größer ist im Normalfall ihr Harem aus Männern. Es ist sogar zu einem Statussymbol für Frauen dieser Art geworden, mehrere Männer zu haben, die ihnen verschiedene Erben bescheren. Weibliche Nachkommen sind höchst wertvoll, während männliche Nachkommen sehr oft mit weiblichen Nachkommen anderer Häuser verheiratet werden, um das eigene Haus durch Reichtum und mit neuen Familienbanden zu stärken. Die hapanische Gesellschaft ist in sieben unterschiedliche königliche, aristokratische Häuser unterteilt, deren oberste, uneingeschränkte Führerin die Königin Mutter ist. Eines der Häuser, die Talla thur, die im Moment die Königin Mutter Mar'ar Talla thur stellen, haben in den letzten Jahrzehnten damit begonnen, sich im Rat der königlichen Häuser immer mehr Freiheiten herauszunehmen, um somit mehr Kontrolle im Rat zu erhalten. Diese hat sogar ihre eventuelle Schwiegertochter umbringen lassen und unterhält zudem einen sehr guten Geheimdienst. Die Moralvorstellungen der Talla thur gehen in der letzten Zeit immer weiter weg von dem, was die Hapaner einst so stark und unbesiegbar gemacht hat.

Die Anführerin eines jeden Hauses ist dafür verantwortlich, die Gerechtigkeit den Angehörigen ihres Hauses, über das sie herrscht, zuteilwerden zu lassen. Sie muss außerdem die Familienehre schützen und Bestrafungen, manchmal sogar die Todesstrafe gegen diejenigen, die Verbrechen gegen ihre Familie, ihr Land oder ihre Untergebenen begehen könnten, verhängen. Dabei darf sie keinerlei persönliche Emotionen zeigen, denn sonst würde sie sich selber als zu schwach entlarven, um ihr Haus, welchem sie die Ehre geschworen hat, zu verteidigen. Jede Lady, die nicht fähig ist, gerechte Bestrafungen durchzuführen, begeht laut der Königin Mutter und dem königlichen Rat Verrat gegenüber ihrem Haus und ihren Leuten und wird von ihrem Haus verbannt. Dann muss sie meist in einer niedrigen Position wie Landarbeiterin oder Hausdienerin arbeiten. Das Haus wird dann an den nächsten Nachkommen übergehen oder von einem anderen Haus geschluckt.

Regierung

An der Spitze der hapanischen Gesellschaft steht die Königinmutter, ein Titel, der von der Mutter an die Tochter vererbt wird. Die Erblinie folgt fast ausschließlich den weiblichen Nachfahren. Diese monarchisch gegliederte Struktur kennt grundsätzlich drei Komponenten und damit Machtzentren. Zum einen das Königshaus, aus welchem die derzeit regierende Königinmutter stammt. Für den Titel selbst wird am Hof des Konsortiums stark intrigiert, viele Tanten und Cousinen bekriegen sich für den Titel untereinander, Mordanschläge sind nicht ausgeschlossen.

Desweiteren sind die verschiedenen Adelshäuser zu nennen, welche die Aristokratie stellen und ebenfalls in stetigen Intrigen und Machtkämpfen versuchen, nicht nur unter sich eine Vorherrschaft zu gewinnen, sondern immer wieder die Macht des Königshauses untergraben wollen.

Schlussendlich die Adelskammer, in welcher sich Repräsentanten aller 63 Planeten des Konsortiums einfinden und in beratenden Gesprächen der Königinmutter ein Bild der aktuellen politischen Lage vermitteln und in Abstimmungen gewisse Vorentscheidungen treffen können.

Der Fountain Palace auf dem Planeten Hapes ist die Heimat der hapanischen Königsfamilie und dient als Regierungssitz. Auch als Palast von Per'Agthra bezeichnet, ist diese Residenz der Königinmutter in Form einer mittelalterlichen Festung ein mächtiges Symbol ihrer Herrschaft. In Notfällen zieht die Königsfamilie sich in die geheime Hochburg Reef Fortress zurück, die auf einer isolierten Insel liegt und nur per Boot erreichbar ist.

Verlässt die Königinmutter bei einer ihrer seltenen diplomatischen Reisen ihren Heimatplaneten Hapes, wird automatisch das luxuriöse und in der Galaxie wohl einzigartige Sternenschiff Star Home zum Regierungssitz. Einem Schloss gleich und der Herrscherin eines ganzen Sternenreiches mehr als würdig, vereinigt dieses Flaggschiff auch alle Eigeneschaften einer militärischen Kampfstation in sich.

Die aktuellen königlichen Häuser sind:
Haus Oberhaupt Sonstiges
Talla thur Fa´la Cheyme stellt die derzeitige Königin Mutter
Thane Lady Ulima Thane /
Chume Archon * ohne Nachkommen
Illom Lady Glenys Ti Illom /
Dathomir Lady Kiri Re Illom /
Meros Lady Luciana Meros /
Nitta Lady Hiromi Nitta stellt die aktuelle Generalstabschefin


* Archon war einstmals der Name, der dem höchsten politischem Büro auf Vergill gegeben worden war, aber später wurde der Name für ein Führungskonzil aus Frauen eines Hauses übernommen, wenn die Nachkommen fehlten und die Lady eines Hauses verstarb. Dieses wurde nötig, da ansonsten andere Häuser danach trachteten, dieses Haus zu übernehmen. Den Nöten der Angehörigen eines solchen Hauses wurden dabei meist nicht entsprochen, weswegen Königinmutter Ta`a Chume diese Konzile einführte.

Sprache

Die Hapaner entwickelten im Laufe der Jahre aufgrund ihrer Isolation eine eigene Sprache, welche im gesamten Cluster gesprochen wird. Die galaktische Standardsprache Basic ist allgemein nicht ganz so bekannt.

Presse

Als eines der wichtigsten Presseorgane des Clusters gilt die Royal Hapes Post des hapanischen Königshauses.

Militärische Informationen

Das hapanische Militär hat grundsätzlich drei Funktionen.

  1. Der Schutz des Sternenreiches.
  2. Die Sicherung der internen Handelswege gegen Piraten und Aufständische.
  3. Die Aufstellung einer Expeditionsstreitmacht zum Schutz hapanischer Interessen.

Gerade die bisher von den Hapanern verfolgte Isolationspolitik macht zur Abriegelung der Grenzen die Aufstellung immenser Flottenstreitkräfte nötig. Diese Notwendigkeit steht in einer wechselseitigen Beziehung zur allgemein stark vom Militärischen durchdrungenen Gesellschaft des Hapan Konsortiums. Das Militär gibt dem hapanischen Volk ein Gefühl von Schutz und Sicherheit, während der einzelne Bürger sich selbst im Alltag militärischen Sitten unterwirft und sein Vertrauen in die Streitkräfte damit belohnt, dass er mit Begeisterung in ihnen dient. Das System von Stolz, Respekt und Disziplin, welches die ganze Lebensweise der Hapaner durchzieht, wurzelt in diesem offenen Verhältnis zum Militär und einer hapanischen Tradition zu allem Kriegerischen.

typische Konstruktionsweise eines hapanischen Raumschiffes

Die Stärke der hapanischen Royal Navy kann derzeit nur geschätzt werden, hat aber seit dem verlustreichen Krieg gegen das Imperium nie wieder die alte Größe erlangt. Sie beinhalten unter anderem den gefürchteten hapanischen Schlachtdrachen und den neueren, hapanischen Pulsar Battle Cruiser. Während eine feste Anzahl von 63 Schlachtdrachen zur Repräsentation eines jeden Planeten im Reich dient, haben sich die Streitkräfte jedoch auch anderen Notwendigkeiten angepasst. Momentan befindet sich das hapanische Militär in einem Modernisierungsprozess, welcher die quantitative Stärke immer weiter zurückschraubt und stattdessen auf eine elitäre Ausbildung und die Verwendung von Hochtechnologie setzt. Logische Konsequenz dieser Strategie waren die Fregatten der Nox-Klasse, die eine kleinere Version der Novy-Kreuzer mit einer effektiven Tarntechnologie waren.

Für den Einsatz auf dem Ozean benutzen die Hapaner den hapanischen Wasserdrachen, sind aber auch zu Lande für die Kunst ihrer Kriegsführung bekannt. Sie tragen im Normalfall hochglanzpolierte, schwarze Rüstungen mit silbernen Applikationen, gleich welchem Hause sie angehören. Dieser Rüstungstyp wird auch von den Cyborg Kriegern von Charubah verwendet. Dazu sind aber keine weiteren Informationen vorhanden.

Besondere Beachtung im hapanischen Militär verdienen der Generalstab und die königliche Ehrengarde.

Generalstab

Während das Oberkommando über die Streitkräfte allein in der Hand der Königinmutter liegt, bildet der Generalstab der hapanischen Streitkräfte das Exekutivorgan zur Durchsetzung dieses Willens in die militärische Wirklichkeit. Als Generalstab wird in der hapanischen Militärgeschichte häufig die Summe aller speziell ausgebildeten Generalstaboffiziere bezeichnet, die der obersten militärischen Führung zuarbeiten. Andererseits wird damit auch eine bestimmte Institution bezeichnet, welche die höchste militärische Kommandobehörde der hapanischen Streitkräfte ist. Ihre Leiterin ist die Generalstabschefin. Derzeit wird dieser Posten von Admiral Hiromi Nitta wahrgenommen.

Der Generalstab setzt die Aufträge der politischen Führung in militärische Maßnahmen um. Zu den Aufgaben eines Generalstabs können gehören:

• Streitkräfteplanung

• Mobilmachungs- und Aufmarschplanung

• Einsatzplanung

• Einsatzführung

• Logistik

• Ausbildung

• Personalplanung

Die Ehrengarde

Uniform der Ehrengarde

Die persönliche Leibwache der Königinmutter bildet eine Sonderformation innerhalb des hapanischen Militärs. Die als Ehrengarde bekannten Truppen zeichnen sich nicht nur durch ihr äußeres Erscheinungsbild aus, sondern bilden durch ihre elitäre Position innerhalb der Streitkräfte neben dem Adel eine herausgehobene Gesellschaftsschicht. Ihre Ausbildung ist hart, fordernd und in sämtlichen Belangen überdurchschnittlich. Zudem ist die königlich-hapanische Ehrengarde im ideologischen Sinne das Rückgrat der hapanischen Streitkräfte und der schlagkräftigste Teil der Streitmacht. Auch wenn die Mitglieder der Ehrengarde meist nur passiv reagieren, bilden sie im Krisen- und Kriegsfall nicht nur die letzte Verteidigungslinie Hapans, sondern gelten auch als die letzten Wächter des hapanischen Geistes. In dieser Form würden sie selbst nach dem Untergang des Reiches als Partisanen und fanatische Untergrundkämpfer für die Wiederherstellung des Hapan Konsortiums kämpfen.


Widerstand

Offiziere der dritten imperialen Flotte stießen bei Cautionee auf dem Asteroiden PX-2241, der den Planeten versteckt in einem Asteroidengürtel umkreist, zum ersten Mal auf durch Hapaner selbst organisierte Widerstandsnester gegen die Hapaner. Eine Gruppe männlicher Hapaner hat sich in diesem Asteroiden eine neue Heimat erschaffen und ist augenscheinlich nicht gewillt, sich weiterhin der übermächtigen matriarchalischen Prägung ihrer Monarchie zu beugen. Inwieweit allerdings Aktionen von diesen Rebellen gegen die Monarchie ausgehen, ist nicht bekannt.

Technologien

Plasmatechnik

Die Hapaner verfügen über eine ausgereifte Technik der Plasmanutzung. Bisher sind in diesem Technikzweig dem Imperium Plasmagewehre und Plasmabomben bekannt geworden.
Plasmagewehre, die vom Aussehen her an Flammenwerfer erinnern, emittieren bei ihrem Abschuss ein kugelförmiges, hochenergetisches, extrem dichtes Plasmafeld mit einem Durchmesser von circa zehn Zentimetern. Diese bläulich glimmenden Sphären, die nach ihrem Abschuss doppelte Überschallgeschwindigkeit erreichen, weiten sich bei dem Aufprall auf ihr Ziel explosionsartig zu einem Durchmesser von circa 1,50 Meter aus und verzehren mit einer Temperatur von weit über 1.500 Grad alles, was innerhalb ihres Volumens liegt.
Plasmabomben, beziehungsweise deren Abwurfvorrichtungen, können an My´Til Jägern angebracht werden, um diese während eines Bodeneinsatz im Kampf gegen feindliche Infanterieeinheiten einzusetzen. Beim Einschlag dieser etwa fußballgroßen Kapseln wird ein etwa 10 bis 15 Meter durchmessendes, halbkugelförmiges Plasmafeld erschaffen, welches ähnlich den Sphären eines Plasmagewehres Temperaturen von über 1.500 Grad Celsius erreicht und damit alles verbrennt, was sich innerhalb seines Bereiches befindet.

Energieversorgung

Die Hapaner verwenden zu ihrer Energieversorgung zumeist Wasserstoff. Aus diesem Grund haben sie die Herstellung von Wasserstoff als ihre Energiequelle optimiert. Die Hapaner, zumindest eines der männlichen Widerstandsnester, fanden dabei auf einem Asteroiden, der sich im Orbit um Cautionee befindet, eine Art Bakterienkultur, welche Wasser in seine Bestandteile, nämlich Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Die Hapaner nahmen eine Probe davon und entwickelten mit Hilfe dieser Bakterien einen Wasserstoffkonverter. Durch die Bakterien konnten die Wasserstoffproduktion auf weit mehr als 30.000 Liter Wasserstoff pro Stunde gesteigert werden. Damit liegen sie weit über dem Standard sonstiger Konvertersysteme, die dem Imperium bekannt sind. Ein imperialer Konverter produziert Durchschnittlich 7.000 Liter Wasserstoff pro Stunde. Durch den Einsatz dieser Bakterien ist die Ausbeute auch deutlich höher. Die Hapaner konnten damit die benötigte Menge an Wasser pro 1.000 Liter Wasserstoff um fast 50% senken. Offizieren der 3. Flotte ist es dabei gelungen, einen solchen Bakterienstamm in ihren Besitz zu bringen. Ingenieure und Wissenschaftler werden bald damit beginnen, umfangreiche Versuche und Forschungen mit diesen Bakterienkulturen anzustellen, um diese zu ihrem Vorteil zu verwenden.

Tarnvorrichtung

Die Hapaner besitzen anscheinend eine ausgereifte Tarntechnologie, die zum ersten Mal auf dem Asteroiden PX-2241 durch imperiale Offiziere genauer in Augenschein genommen werden konnte. Dort nutzen männliche, hapanische Rebellen diese Technologie, um von den Hapanern unerkannt die Ressourcen anderer Asteroiden ausbeuten zu können. Der Asteroid PX-2241 beziehungsweise dessen großflächige Fensterflächen zum All hin werden dabei durch Tarnfelder so gut wie unsichtbar gemacht - sowohl für Sensoren als auch für die optische Aufklärung. Bisher konnte allerdings nicht nachgewiesen werden, dass diese Technologie von den Hapanern in großem Umfang bei Schiffen im Militär eingesetzt wurde. Es ist bisher erst ein hapanisches Kampfschiff, welches augenscheinlich einen Prototypen einer Tarnvorrichtung an Bord hatte, gesichtet worden. Aufgrund der Sensortechnik der Vong ist diese Tarnvorrichtung völlig nutzlos gegenüber Vong-Schiffen.

Mitte des Jahres 19n.E. begann das Reich einen geheimen Krieg gegen das Imperium. Dazu wurden die frisch gebauten Einheiten der Nox-Klasse in imperiales Territorium geschickt, um Nachschubkonvois zu überfallen. Dabei waren sie äußerst erfolgreich, da die Imperialen nichts von der Bedrohung ahnten und völlig ohne Vorbereitung angegriffen wurden.


Quellen