Kriminelle Unterwelt: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2025, 13:28 Uhr
Die kriminelle Unterwelt der Galaxis ist reich an schillernden Facetten und durchdrungen von finsteren Abgründen. Vom Galaktischen Imperium über die Große Republik bis zu den Jahrtausende alten Ursprüngen der Zivilisation versuchten Großmächte und staatliche Organisationen aller Art mit dem Versprechen von Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit der organisierten Kriminalität den Garaus zu machen. Keiner Macht ist dies je gelungen und häufig waren die Kartelle, Syndikate und Banden jenseits des Gesetzes auch willkommen Werkzeuge oder Verbündete im Ringen um Einfluss und Kontrolle über die Galaxis.
Die Unterwelt profitiert bei ihren illegalen Geschäften von den Kriegen der großen Fraktionen und nistet sich immer dort ein wo Chaos und Instabilität gerade am größten sind. Die Bosse und Schergen der einzelnen Gruppierungen sind dabei mal Verbündete, jedoch häufig auch erbitterte Feinde im Wettbewerb um Einflussgebiete und Profite. Mit Skrupellosigkeit, Gewalt und Ausbeutung erzielen sie ebenso hohe Gewinne, wie ihre legalen staatlichen Konkurrenten, und haben damit auch bereits ganze Verbrecherimperien begründet.
Die größten Syndikate kontrollieren die Schattenwelt hinter den offiziellen Kulissen der hohen Politik und Diplomatie, sind jedoch selbst häufig so heterogen und zerstritten, wie Tag und Nacht. Hinterlist und Feigheit wird ihnen ebenso nachgesagt wie Habgier, Gewissenlosigkeit und Freiheitsliebe – manche von ihnen gelten aber sogar als ehrenhaft, wagemutig und unerschrocken. Trotz aller Differenzen und obwohl sie stets ein Dasein jenseits der selbsternannten zivilisierten Gesellschaft fristen, sind die Banden, Syndikate und Kartelle der kriminellen Unterwelt von den tiefsten Ebenen Coruscants bis in die Weiten des Outer Rim überall in der Galaxis anzutreffen.
Verschmäht und geächtet, werden die Gesetzlosen, Schmuggler und Kopfgeldjäger geleichzeitig auch bewundert, gefürchtet und mit einer gewissen Faszination betrachtet. Unzählige Holodramen, Helden- und Abenteuergeschichten über Piraten und Glücksritter haben selbst dem schlimmsten Halsabschneider und Mörder auch schon romantische Züge verliehen. Davon profitieren bis heute viele Gruppierungen der Unterwelt, welche all diejenigen rekrutieren, die sich das schnelle Geld erhoffen oder verzweifelt genug sind, ihr Heil im organisierten Verbrechen zu suchen. Oftmals lautet die Devise, lieber selbst einmal zum Unterdrücker und Sklaventreiber zu werden, als stets das Opfer staatlicher oder krimineller Gewalt zu sein.
Eine galaktische Geschichte des Verbrechens
Auch ohne wissenschaftliche Untersuchung lässt sich mit Sicherheit sagen, dass das Verbrechen mindestens so alt ist, wie jedes Gesetz. Jede Zivilisation, welche irgendeine Form des Rechts kennt, war stets auch bemüht alles Illegale zu ächten, zu bestrafen und zu bekämpfen. Auf planetarer Ebene existieren Kriminelle und ihre Vereinigungen als Banden und organisierte Gesetzlose daher wohl bereits seit jeher unter allen Spezies und Gesellschaften der Galaxis.
Spricht man im galaktischen Kontext jedoch von Syndikaten und Kartellen oder der kriminellen Unterwelt im Allgemeinen, meint man damit vornehmlich Gruppierungen, welche über einzelne Welten hinaus einer Vielzahl illegaler Aktivitäten nachgehen und ein ganzes Netzwerk zur persönlichen Bereicherung unterhalten. Die genauen Ursprünge dieser Art von organisiertem Verbrechen sind weitgehend unbekannt, jedoch lassen sich in den frühen Jahren der galaktischen Raumfahrt und Erkundung bereits die ersten Spuren der interstellaren Piraterie und des Schmuggels feststellen. Mit der immer weiteren Verbreitung des Hyperraumantriebs und stets sinkenden Preisen für den Erwerb und Unterhalt von Sternschiffen, hatten auch kriminelle Elemente schnell ihren Weg ins All gefunden. Raubzüge, illegale Transporte und die Möglichkeit Fluchtwege durch das halbe Universum zu planen, ließen die Geschäfte in einer vielerorts sowieso noch rechtlosen Galaxis florieren. Vor der Etablierung der Großen Republik waren Frachter und Reisende jenseits der Kernwelten häufig Freiwild und die jungen Kolonien in den Randregionen wurden mehrmals im Jahr von unterschiedlichen Banden geplündert.
Unter diesen Bedingungen war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich mit Gründung der Republik im Zentrum der Galaxis zeitgleich im Outer Rim ein Piratenkönig zum Herrscher eines ganzen Sektors aufschwang. Das Reich von Xer VIII. war maßgeblich auf einer Flotte aufgebaut, die sich durch Plünderungen und Raubzüge finanzierte und deren Ruf weit über den Tion Cluster bekannt war. Rücksichtsloses Vorgehen und brutale Gewalt machten aus einer Bande von Freibeutern und Halsabschneidern eine Großmacht und erst der Sohn des Piratenkönigs konnte durch die damals noch in vielen Belangen ehrbaren Hutten zu Fall gebracht werden.
Das Reich von Xer und seinem Sohn Xim wurde für viele Jahrhunderte ein mahnendes Beispiel und eine lockende Versuchung in der gesamten Galaxis. Für die Republik versinnbildlichten Syndikate und Banden dieser Größe die Notwendigkeit Recht und Gesetz zum Schutz der Schwachen auch in die fernen Randregionen tragen zu müssen und sie betraute den späteren Jedi-Orden als Wächter von Ordnung und Frieden immer wieder mit Missionen gegen die kriminelle Unterwelt. Für viele der weniger Privilegierten außerhalb der prunkvollen Zentren des galaktischen Kerns waren die erfolgreichen Kartelle und die organisierte Kriminalität im Allgemeinen jedoch ein Hoffnungsschimmer auf der Suche nach Ruhm und Geld. Sich als Handlanger für eines der Syndikate zu verdingen, war für Viele der schnellste Weg aus der Armut und für Einige die einzige Möglichkeit ein Leben voller Abenteuer führen zu können.
Die unzähligen Konflikte und Kriege, welche in den nächsten Jahrtausenden die Galaxis erschüttern sollten, waren der perfekte Nährboden für das Wachstum immer neuer gesetzloser Banden und krimineller Organisationen. Die Kämpfe der großen Fraktionen sorgten dafür, dass die Präsenz bewaffneter Kräfte und Polizeieinheiten in vielen Bereichen deutlich abgeschwächt wurde und die Spielräume der Syndikate wuchsen. Zudem bedienten sich in solchen Zeiten beide Seiten einer Auseinandersetzung häufig der Dienste der Unterwelt, solange Schmuggler, Kopfgeldjäger, Söldner und jeder andere skrupellose Halsabschneider ihnen die Möglichkeit eröffneten endlich selbst die Oberhand in einem Krieg zu gewinnen. Auch die in ihrer Selbstdarstellung tadellose Alte Republik kooperierte noch während der Klonkriege mehrfach mit kriminellen Elementen, um sich einen Vorteil gegen die Separatisten zu verschaffen.
Grundsätzlich sind die Übergänge zwischen dem Einsatz irregulärer Kräfte und Methoden, dem noblem Freiheitskampf oder der Revolution und dem schändlichen Handeln gewissenloser Verbrecher fließend und auch eine Frage der eigenen Sichtweise. So waren die Kämpfer der Rebellenallianz für das Imperium zweifelsohne Terroristen, Diebe und Kriminelle, quasi nicht zu unterscheiden von Raumpiraten, Kopfgeldjägern und anderem Abschaum. Die Rebellen selbst hatten sich zwar bewusst entschieden den Gesetzen des Imperiums nicht mehr zu folgen und sahen sich in einem Krieg, jedoch hätten sie sich niemals mit den Hutten, der Black Sun oder Crimson Dawn auf einer Ebene gesehen. Gegen ein System aufzubegehren und nicht mehr den Regeln einer Gesellschaft folgen zu wollen, ist Aufrührern und Unruhestiftern dabei ebenso gemein wie Verbrechern und Banditen. Neben den Methoden gibt es bei Revolutionären und Gesetzesbrechern auch häufig Überschneidungen bei der Motivation, da dem nobelsten Rebellen ebenso vorgeworfen werden kann, dass er das bestehende Regime aus Gier, Egoismus und Nonkonformität stürzen möchte. Freiheitsliebende Schmuggler und Gesetzlose waren zwar daher auch häufige Wegbegleiter des Aufruhrs und sympathisierten mit dem Kampf gegen autoritäre Regime, wählten aber in vielen Fällen einfach den pragmatischen Weg der Kooperation mit dem finanzkräftigeren Partner.
Seit dem ersten Auftauchen interstellarer Verbrecher hat die Galaxis den Aufstieg und Fall hunderter krimineller Organisationen gesehen. Manche sind kometenhaft zu einflussreichen Kräften in der zwielichtigen Unterwelt geworden, um bereits nach wenigen Jahren im Feuer von Gesetz und Ordnung wieder zu verglühen. Andere konnten sich dauerhaft etablieren oder sind aus dem Schatten immer wieder auf der Bildfläche erschienen, um für Angst und Schrecken zu sorgen. Heute ist diese meist verborgene Seite der Galaxis geprägt von einigen großen Syndikaten und Kartellen, welche im stetigen Wettstreit miteinander fast in jedem größeren Sektor zu finden sind. Obgleich die großen Sternenreiche und Imperien jederzeit zu einem vernichtenden Schlag gegen die ein oder andere Organisation ausholen könnten, ist die kriminelle Unterwelt selbst mittlerweile fester Bestandteil des Konzerts der Mächtigen. Häufig sind es gerade diese von den Großmächten verächtlich betrachteten Elemente, welche das Zünglein an der Waage sind und die Geschichte unserer Galaxis im entscheidenden Moment verändern.
Bündnisse und Feindschaften
Auch wenn die meisten Gangsterbosse nicht für ihre diplomatische Zurückhaltung bekannt sind, ist das Schmieden von Bündnissen eine wichtige Voraussetzung für das Überleben aller großen Syndikate. Selten schließen die Kartelle der organisierten Kriminalität bindende Verträge und schon gar nicht wollen sich offizielle Regierungen dabei erwischen lassen eine Abmachung mit Verbrechern einzugehen. Trotzdem gibt es derartige Verbindungen immer wieder und in der Vergangenheit wurden diese auch häufiger aufgedeckt. Ein offenes Geheimnis ist es unter anderem, dass bereits Imperator Palpatine eine Art von unausgesprochenem Bündnis mit den Hutten und ihrem Reich pflegte. Als Gegenleistung für eine Nichteinmischung in die Angelegenheiten des mächtigen Kartells, erhielt das Imperium wertvolle Ressourcen und Arbeitskräfte, konnte sich aber insbesondere darauf verlassen, dass das Reich der Hutten zu keiner Keimzelle für Rebellion und Aufruhr wurde. Von Nal Hutta aus sicherte ein verbrecherisches Netzwerk die Stabilität eines großen Teils des Outer Rim und lieferte dem Imperium gleichzeitig auch immer wieder wichtige Informationen über Aufstände. Währenddessen ermöglichte das Imperium den Hutten gigantische Profite und machte Individuen wie Jabba the Hutt zeitweise zum unangefochtenen König der Unterwelt. Mit dem Tod von Palpatine zerfiel diese Verbindung zwischen dem Imperium und den Hutten immer weiter, ist jedoch nie vollkommen gekappt worden.
Außerhalb dieser unheiligen Allianz gab es in der Vergangenheit auch andere Konstellationen. Egal ob die Alte Republik oder die Rebellenallianz, selbst die nobelsten Regierungen verließen sich in ihrer Geschichte von Zeit zu Zeit auf die Unterstützung und Zusammenarbeit mit diversen Syndikaten. Meist fließen zwar große Mengen an Credits zwischen diesen Gruppen und der kriminellen Unterwelt, wenn es um Waffenlieferungen, Schmuggel und Informationshandel geht, gelegentlich unterstützen die Banden und Kartelle eine der Parteien jedoch auch aus anderen Gründen. Diplomatie im Sinne von einer Vereinbarung zum gemeinsamen Nutzen ist also auch den Gangsterbossen nicht fremd.
Besonders gefährlich sind jedoch Bündnisse innerhalb der Unterwelt. Der Zusammenschluss zweier oder mehrerer Syndikate, ob zeitweise oder dauerhaft, zur Verfolgung gemeinsamer Ziele, ist eine tödliche Mischung. Bestrebungen zur Vereinigung aller großen Syndikate gab es in der Vergangenheit immer wieder. Meist ging es dabei um die Mehrung persönlicher Macht und weniger um politische Ziele, eine konkrete Agenda oder Ideologie. Nur dem sogenannten Schattenkollektiv, dem Spice Kartell und in einem begrenzten Maß auch Crimson Dawn gelang es während und nach den Klonkriegen gleich mehrere Syndikate zu ihrem eigenen Zweck koordiniert ins Feld zu führen. Selten hielten diese Zusammenschlüsse lange, allein deshalb, weil die beträchtlichen Profite aus derart umfassenden Operationen immer größere Begehrlichkeiten der einzelnen Anführer weckten. Nichtsdestotrotz ist es auch heute noch das erklärte Ziel vieler Syndikate die kriminelle Unterwelt unter sich selbst zu vereinigen und durch einzelne Bündnisse mit Kartellen und Banden ihre Konkurrenz gemeinsam auszuschalten.
Der etwas andere Weg zu Geld und Macht
Die Geschäftsbereiche und Methoden der kriminellen Unterwelt erstrecken sich über viele unterschiedliche Metiers und Professionen. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Tätigkeiten, welche in den meisten Reichen und Fraktionen als illegal angesehen werden und beispielsweise bereits durch die Gesetzgebung der Alten Republik verboten oder geächtet waren. Der Arm des Gesetzes reicht dabei natürlich nicht in jeden Winkel der Galaxis und am Beispiel des Sklavenhandels lassen sich insbesondere im Outer Rim jede Menge Ausnahmen vom der Regel finden.
Einige Betätigungsfelder der organisierten Kriminalität befinden sich auch im halblegalen Bereich oder sind staatlich zwar nicht sanktioniert, gesellschaftlich aber eher als randständig anzusehen. Zu den semilegalen Unternehmungen zählt beispielsweise der Betrieb von Bergbauanlagen oder auch die Kopfgeldjagd. An sich ist die Ausübung von Geschäften in diesem Bereich in den wenigsten Imperien oder sonstigen staatlichen Konstrukten verboten, jedoch wird der Bergbau beispielsweise von vielen Syndikaten unter Anwendung von Sklavenarbeit betrieben oder findet in nicht genehmigten Gebieten als Raubbau im wahrsten Sinne des Wortes statt. Kopfgeldjäger werden in vielen Fällen zwar auch von offiziellen Regierungen beauftragt, jedoch halten sich die Empfänger solcher Aufträge bei deren Erfüllung selbst an Recht und Gesetz. Zu den häufig legalen, aber gesellschaftlich geächtete Tätigkeiten zählen unter anderen das Glückspiel, die Prostitution und die Organisation von Gladiatorenkämpfen.
Im Folgenden werden die gängigen Methoden und Geschäftsbereiche der großen Syndikate und Kartelle überblicksartig aufgeführt:
- Schmuggel und Schwarzmarkthandel
- hierzu zählen auch die illegale Jagd, Gefangennahme und der Export bzw. Import geschützter oder exotischer Tierarten auf fremde Welten
- sowie der Schmuggel oder die Weiterverbreitung von nicht-physischen Waren wie illegal erworbener Informationen und Daten, auch im Sinne einer Kurierdienstleistung
- Sklavenhandel
- auch die systematische Verschleppung und der folgende Einsatz von Zwangsarbeit sind darunter zu verstehen, insbesondere wenn daraus Profit gezogen wird
- der außerordentliche Einsatz von unfreiwilligen Arbeitskräften unter Anwendung des Kriegsrechts oder im Falle von Strafgefangenen unter staatlicher Aufsicht gilt hingegen in weiten Teilen des Imperiums beispielsweise nicht als Sklaverei
- vorhandene Spezialisierung unterschiedlicher Spezies mit besonderem Ruf gezielt Sklaven zu jagen, zu konditionieren, zu halten und zu verkaufen; bekannte Sklavenhaltergesellschaften sind unter anderem die der Hutten, Trandoschaner und Zygerrianer
- Drogenhandel
- besonders zu nennen ist hierbei der Vertrieb von Spice, welches als das am weitesten verbreitete illegale Betäubungsmittel in der Galaxis gilt
- weitere gesetzlich verbotene Halluzinogene sind: Killersticks, Dreamdust, Asterpuff, Brain-jagger, Fantazi-Pilze, Luna-Weed und Gorooves-Beeren
- neben dem Handel ist in vielen Systemen auch die Gewinnung bzw. der Anbau sowie der Besitz oder Konsum dieser Drogen strafbar
- Schmuggel und Schwarzmarkthandel
- Piraterie
- im Besonderen handelt es sich hier um das Überfallen und Ausplündern von Raumschiffen im Bereich des Handelsverkehrs, wobei im Vorfeld häufig Ziele mit besonders wertvoller Fracht ausgespäht werden und selten willkürlich Handelsrouten angegriffen werden
- Piraten konzentrieren sich primär auf zivile und zumeist unbewaffnete Handelsschiffe, da die Schiffe von Plünderern häufig selbst nur militärisch unzulänglich ausgestattet sind, größere Überfälle auf Konvois mit Geleitschutz, werden nur von den schwerer bewaffneten Flotten der großen Syndikate ausgeführt, wenn die Beute entsprechend lohnend erscheint
- gelegentlich werden geenterte Schiffe auch als Ganzes einbehalten und neu bewaffnet der eigenen Flotte hinzugefügt, in solchen Fällen wird die ehemalige Besatzung entweder ermordet oder an einem neutralen Ort ausgesetzt
- historisch ist es immer wieder vorgekommen, dass auch staatliche Organisationen sich der Dienste von Piraten bedient haben, die Ausstellung von Freibriefen und Freibeuterdokumenten ermöglicht es diesen Piraten in staatlichem Auftrag gegnerischen Handelsverkehr zu stören und die Beute in Teilen für sich zu behalten, im Gegenzug erhalten sie Straffreiheit im Gebiet ihres Auftraggebers und werden teilweise von diesem sogar ausgerüstet bzw. anderweitig unterstützt
- bekannte Piratenbanden waren und sind unter anderen die Bloody Bones, die Ohnaka Gang, Eyttyrmin Batiiv, die Night Fangs und die Void Wings
- Diebstahl, Raub und Plünderung
- hierunter fallen eine Vielzahl von Aktivitäten, vom Taschendiebstahl an belebten Touristenorten über Kunstraub und Banküberfällen bis hin zum sogenannten Shipjacking im großen Ausmaß
- Banden und Syndikate haben es dabei nicht immer nur auf staatliche Einrichtungen oder die Privatwirtschaft abgesehen, sondern bestehlen auch häufig ihre Konkurrenten innerhalb der kriminellen Unterwelt
- auch das Plündern von Minenunternehmungen, Vorratslagern oder Raffinerien fällt in diese Kategorie
- Informationshandel (Spionage, Hacking, Slicing)
- das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Erwerb und Verkauf geheimer oder illegaler Daten an den Höchstbietenden, wobei es sich dabei auch um den ursprünglichen Inhaber der Informationen handelt, welcher eine Verbreitung verhindern möchte
- häufig werden derartige Daten durch Hacking oder Slicing von Netzwerken oder Informationsknotenpunkten sowie anderer Kommunikationskanäle gewonnen, der klassische Einbruch und die Entwendung von Datapads oder der Datenabruf direkt am Terminal gehören jedoch auch weiterhin zu den angewandten Methoden
- Dokumentenfälschung und Fälschungen im Allgemeinen
- besonders lukrativ sind auch weiterhin die Fälschung und Verbreitung von offiziellen Dokumenten oder anderen Gegenständen, insbesondere da der eigentliche Fälscher der Waren nur selten von den Behörden aufgegriffen wird
- häufig gefälschte Objekte sind ID-Cards und andere Identitätsnachweise, Frachtpapiere und Zugangsdokumente, aber auch lokale Finanzmittel sowie digitale Währungseinheiten
- in seltenen Fällen kommt es auch zu spezialisierten Fälschungen im Bereich der Kunst oder zur umfassenden Übernahme ganzer Identitäten durch die Ausstellung falscher Unterlagen und die Nachbildung physischer Äußerlichkeiten einer Person
- Piraterie
- Entführung und Geiselnahme
- hauptsächlich zum Zweck der Erlangung von finanziellen Mitteln, Informationen oder der Freilassung Verbündeter durch Erpressung
- seltener als Druckmittel gegenüber Konkurrenten oder zur Lenkung von lokalen Regierungen im eigenen Sinn
- Erpressung und Drohung
- insbesondere im Rahmen von Schutzgeld oder als Schuldeneintreiber von Kredithaien
- häufig neben dem Einsatz von Korruption auch zur Absicherung der eigenen Tätigkeiten oder Einschüchterung von Politikern, Sicherheitskräften und Gesetzeshütern eingesetzt
- Söldnertum
- in legaler wie auch illegaler Form, meist von besonders brutalem wie rücksichtslosem Verhalten geprägt
- bezahlte Kämpfer stehen häufig außerhalb des gesetzlichen Rahmens und nehmen an Kriegshandlungen teil, ohne sich an die festgelegten Regeln der Konfliktparteien zu halten
- Einsatz als besonders elitärer Stoßtrupp ebenso möglich wie als Kanonenfutter, häufig geht eine bessere Qualität der Einheiten auch mit einem deutlich höheren Preis einher
- Kopfgeldjagd
- als Teil der kriminellen Unterwelt häufig in Gilden organisiert, welche als Ansprechpartner und Verteiler von Aufträgen dienen
- Dienstleistungen in unterschiedlichen Preissegmenten und einer großen Bandbreite von Auftragsvarianten, in einigen Fällen auch zur lebenden Ergreifung von Gegnern
- wird unter anderem auch von den großen Syndikaten selbst eingesetzt, um durch Kopfgelder die Motivation auch der eigenen Handlanger zu steigern und Verräter oder unliebsame Mitkriminelle aus dem Geschäft zu drängen
- der Einsatz von Kopfgeldjägern zählt zwar nicht bei allen staatlichen Organisationen und Regierungen als illegal Tätigkeit, ist jedoch fast durchweg geächtet
- trotzdem wurde und wird immer wieder zu diesem Mittel gegriffen, teilweise wird auch, um der eigenen Justiz unter die Arme zu greifen, auf diese freischaffende Unterstützung zurückgegriffen
- Attentate und Mordanschläge
- bezahlte Meuchelmörder sind dabei ebenso verbreitet wie hochprofessionelle Killerkommandos und Spezialisten
- teilweise handelt es sich um exklusive Mitarbeiter bestimmter Syndikate mit besonderem Ruf, zumeist jedoch um Freischaffende im Auftrag verschiedener Parteien und mit diversen Verbindungen in die kriminelle Unterwelt
- anders als Kopfgeldjäger ist die Tötung der Zielperson keine Option, sondern die ausschließliche Absicht
- in diesem Bereich tätiges Personal ist meist besonders versiert im Umgang mit einer Vielzahl von Waffen sowie trainiert auf Täuschungsmanöver und verdeckte Einsatzarten
- Waffenhandel
- insbesondere die Beschaffung und der Handel mit verbotenem Kriegsgerät, jedoch meist im Bereich von Handfeuerwaffen und in überschaubarer Stückzahl
- beliebt ist die Belieferung beider Kriegsparteien in einem Konflikt zur Profitmaximierung oder die Unterstützung von Aufständischen und Rebellen zur Stiftung von Chaos und Instabilität, um den Nährboden für weitere illegale Aktivitäten zu schaffen
- in seltenen Fällen liegt die Produktion in der Hand der Syndikate selbst, meist werden Waffen jedoch zuvor gestohlen oder geplündert, um sie im Anschluss gewinnbringend zu veräußern
- die Mandalorianer zählen unter anderem zu einem der Hauptlieferanten großer Syndikate der kriminellen Unterwelt in Bezug auf schweres Kriegsgerät
- Vergnügungsstätten
- hierzu zählen unter anderem der Betrieb von Bordellen, Casinos sowie die Veranstaltung von Glücksspielevents, Arena- und Gladiatorenkämpfen mit meist tödlichem Ausgang
- die Einrichtung und Betätigung findet fast ausschließlich ohne staatliche Sanktionierung oder Genehmigung statt, gelegentlich werden derartige offizielle Geschäftstätigkeiten jedoch auch zur Geldwäsche oder als Deckmantel für andere Aktivitäten verwendet
- Illegale medizinische Eingriffe
- eher selten bieten Einzelpersonen als Teil der kriminellen Unterwelt spezielle Dienstleistungen wie Cyborg-Verbesserungen, Klonen oder genetische Manipulationstherapie an
- entsprechendes Fachwissen und Equipment im Dienst der Syndikate oder als Freischaffender einzusetzen, geht mit besonderen Voraussetzungen einher, dabei ist die Ausübung jedoch ausgesprochen lukrativ
- Entführung und Geiselnahme
Geiseln der Galaxis – die einflussreichsten Syndikate
Unter der Vielzahl an Kontrahenten innerhalb der kriminellen Unterwelt ragen sechs Gruppierungen durch ihre besondere Machtfülle und ihre weitverzweigten Netzwerke heraus. Ihnen ist es nicht nur gelungen zwischen den anderen Syndikaten und Kartellen eine Vormachtstellung zu erringen, sondern auch auf die restlichen Fraktionen der Galaxis erheblichen Einfluss ausüben zu können. Häufig verfügen sie über zehntausende Agenten und Handlanger, können auf große Mengen an Material und Ressourcen zurückgreifen, sind in Besitz scheinbar unerschöpflicher Finanzquellen und können fast überall in der Galaxis in Aktion treten. Kleinere Banden und Gruppen sind meist von ihnen abhängig und arbeiten nicht selten im Auftrag der größeren Syndikate. Während manche der dominanten Syndikate über feste Einflussgebiete und ganze Reiche verfügen, versuchen andere immer wieder neue lukrative Geschäftsbereiche zu erschließen und sind für ihre Gegner nur schwer fassbar.
Black Sun
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Die Ursprünge der Black Sun liegen im galaktischen Zentrum selbst, jedoch ist die weitverzweigte Organisation längst den unteren Ebenen Coruscants entwachsen. Kleinkriminalität, Schmuggel und Piraterie sind nicht mehr die einzigen Einnahmequellen der wahrscheinlich mehrere Millionen Mitglieder umfassenden Gruppierung. Informationshandel, Glückspiel, Raub, Erpressung und fast jeder andere illegale Geschäftsbereich werden heutzutage mit der Black Sun in Verbindung gebracht.
Obwohl das Syndikat über kein festes Territorium verfügt, gibt es auf unzähligen Planeten Niederlassungen und Zellen. Teilweise mit qualitativ hochwertiger Ausrüstung und Schiffen ausgestattet, verfügt der bewaffnete Arm der Black Sun über eine ernst zu nehmende Schlagkraft und ist in der gesamten Galaxis gefürchtet. Die Organisation gilt als besonders finanzkräftig und hat unzähligen ihrer Anführer in den vergangenen Jahrhunderten ein beträchtliches Vermögen eingebracht. An der Spitze der hierarchisch strukturierten Gruppierung stand auffällig häufig ein Mitglied der Falleen. |
Anführer: Haxor Sizrhan Stellvertreter: Kali Operationsbasis: Quantxi |
Crimson Dawn
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Bereits mehrfach totgesagt und häufig im Zentrum gewaltsamer Auseinandersetzungen mit dem Imperium, gilt Crimson Dawn als ausgesprochen rücksichtsloses und raffiniertes Mitglied der kriminellen Unterwelt. Die Organisation legt größten Wert auf Verschleierung und Geheimhaltung, aber genießt trotzdem unter den anderen Syndikaten einen fast legendären Ruf. Während die eigentliche Agenda der Gruppierung den meisten nicht bekannt ist, wird Crimson Dawn trotz seiner illegalen Methoden häufig auch eine politische Absicht nachgesagt. Motive und Ziele scheinen einem verborgenen Plan zu folgen und die volle Stärke und Schlagkraft seiner bewaffneten Einheiten ist selbst höhergestellten Mitgliedern innerhalb der Organisation nicht bekannt.
In diesem Sinne ist es nicht weiter verwunderlich, dass über Anführer und Operationsbasis mehr Gerüchte als Fakten in den offiziellen Kanälen kursieren. Dawn setzt bevorzugt andere Gruppierungen oder unabhängige Dritte zu seinem eigenen Nutzen ein, versucht durch Intrigen und Manipulation eine Vormachtstellung in der Unterwelt zu erlangen und konnte auf diesem Weg in der Vergangenheit auch immer wieder der eigenen Vernichtung entgehen. |
Anführer: Hanea Odiar Stellvertreter: Garaan Silvenni Operationsbasis: Unbekannt (OOC: Iego / Vermillion) |
Death Watch
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Die Death Watch bilden streng genommen eine politische Fraktion innerhalb der mandalorianischen Gesellschaft, sind jedoch auch den Verbrechersyndikaten zuzuordnen. Als ideologisches Sammelbecken derjenigen Clans, die den Weg der Protectors und New Mandalorians ablehnen, neigt diese Gruppierung seit jeher dazu skrupellos alle zur Verfügung stehenden Mittel im Kampf um die Vorherrschaft über Mandalore einzusetzen. Ihre Mitglieder schrecken weder vor Raub, Geiselnahmen, Diebstahl oder Erpressung zurück und nehmen als Söldner, Kopfgeldjäger und Attentäter fast jeden Auftrag an, der Profit verspricht. Im Zentrum ihres persönlichen Kodex stehen Krieg und Kampf, weswegen sie den anhaltenden Bürgerkrieg zwischen den Clans als Möglichkeit der Verfeinerung ihrer Fähigkeiten sehen und das Blutvergießen unter den Mandalorianern als Auslese der besten Krieger. Die enge Zusammenarbeit mit dem organisierten Verbrechen bietet der Watch dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten sich ihrer selbstgewählten Profession hinzugeben.
Während der mandalorianischen Gesichte war die Death Watch zwar auch bereit sich zu mäßigen und geeint unter einem gemeinsamen Anführer der Clans zu kämpfen, jedoch stellt dieser Zustand eher eine seltene Ausnahme dar. Traditionell angeführt von einem Krieger aus dem Haus Vizsla, steht sie in einem anhaltenden Konflikt mit den in ihren Augen verweichlichten Protectors, welche durch einen selbstauferlegten Ehrenkodex nicht in das extremistische Weltbild der Watch passen. Ebenso lehnen ihre Kämpfer den Weg der New Mandalorians ab, die nach ihrem Pakt mit dem Imperium als Verräter an der mandalorianischen Sache gelten. Die Death Watch hat sich stattdessen einen festen Platz innerhalb der kriminellen Unterwelt erkämpft. Einerseits stellt sie immer wieder in großer Zahl Handlanger und Söldner für die einzelnen Syndikate, andererseits verfolgt sie mit vielerlei illegaler Aktivitäten eigene Interessen in ihrem Ringen um Mandalore. |
Anführer: Ciir Vizsla Stellvertreter: Ornat Eldar Operationsbasis: Unbekannt (OOC: Zanbar) |
Hutten Kartell
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Die Gesellschaft der Hutten ist nicht durchdrungen von den Strukturen der organisierten Kriminalität, sondern ist bereits seit Jahrtausenden die Personifikation eines Verbrechersyndikats selbst. Das sogenannte Hutten Kartell ist nicht nur eine Vereinigung von Gangsterbossen, die ihre illegalen Aktivitäten untereinander abstimmen, sondern bildet gleichzeitig das höchste politische Organ der Hutten. Ihr gesamtes Herrschaftsgebiet ist im selben Maß der Geschäftsbereich ihrer kriminellen Unternehmungen, wie es ein Sternenreich mit diplomatischer Vertretung und einer verwaltenden Bürokratie ist. Die Hutten selbst nehmen diese Verflechtung von Piraterie, Sklavenhandel, Glückspiel und Schmuggel mit pseudostaatlichen Strukturen und Herrschaftsmechanismen seit langer Zeit als Normalität wahr.
Die meisten anderen Fraktionen haben die Besonderheit der huttischen Gesellschaft mittlerweile akzeptiert, treiben Handel mit den einzelnen Clans und schließen immer wieder Bündnisse mit dem Kartell. Dabei versuchen sie zu ignorieren, dass die hedonistischen Hutten nur dem Profit huldigen und ihre Methoden nur selten mit den Gesetzen und Regeln der althergebrachten galaktischen Zivilisationen vereinbar sind. Trotz dieser ungewöhnlichen Verbindung von kriminellen Machenschaften und staatlicher Organisation, gehört die huttische Gesellschaft zu einer der ältesten und bedeutsamsten Kulturen der Galaxis. |
Rat der Hutten: Operationsbasis: Nal Hutta |
Pyke Syndikat
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Nur wenige Syndikate sind derart auf einen einzigen Geschäftsbereich spezialisiert, wie die Pykes. Als einer der größten Teilhaber des Spice Kartells kontrolliert die Organisation weite Teile des Drogenhandelns vom Outer Rim bis in die Kernwelten. In einer ähnlich starken Verflechtung wie im Falle der Hutten, sind auch die führenden Familien der Gesellschaft der Pykes allesamt in die Produktion und Distribution von Spice und anderen illegalen Rauschgiften verwickelt. Hohe staatliche Ämter und wichtige politische Positionen werden zumeist mit den führenden Köpfen des Syndikats besetzt und symbolisieren die starke Durchdringung des Lebens auf Oba Diah mit den Belangen der organisierten Kriminalität.
Die Pykes haben über die letzten Jahrzehnte in dutzenden Sektoren ein beinahe undurchdringliches Monopol im Bereich des Gewürzhandels aufgebaut und verfügen über ein weitverzweigtes Netz aus Verteilzentren, Schmuggelrouten, versteckten Lagern und gesicherten Niederlassungen in der gesamten Galaxis. Das Syndikat sucht dabei nur selten die offene Konfrontation mit anderen Mitgliedern der kriminellen Unterwelt und scheut den Konflikt mit anderen galaktischen Fraktionen. Stattdessen versuchen die Pykes durch wechselnde Bündnisse, geschickte Vereinbarungen und Intrigen das Machtgleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern. Dies reicht von der Unterstützung kleinerer Aufstände bis hin zu Kooperation mit dem Imperium im eigenen Geschäftsbereich. |
Anführer: Urde Snuc Stellvertreter: Vram Krik Operationsbasis: Oba Diah |
Zann Konsortium
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Als das jüngste unter den sechs großen Syndikaten ist das Zann Konsortium ein Produkt persönlicher Ambitionen und selbstsüchtiger Interessen. Grundsätzlich sind dies zwar keine ungewöhnlichen Motivationen innerhalb der kriminellen Unterwelt, jedoch waren nur wenige Gruppierungen dieser Art und Größe über so lange Zeit von den Vorstellungen und Wünschen eines einzelnen Anführers geprägt. Tyber Zann gründete seine Organisation mit der Zielsetzung die Black Sun auszustechen und das Imperium ebenso wie die Allianz als Steigbügelhalter für eigene Machtinteressen zu nutzen. Insbesondere während des Galaktischen Bürgerkriegs versuchte die Organisation verschiedene Fraktionen gegeneinander auszuspielen und aus dem Chaos der Rebellion Profit zu schlagen. Sein schnell expandierendes Syndikat gründete Zann auf Piraterie und Raub, ging aber nach ersten Erfolgen zügig dazu über politische Ziele zu verfolgen. Bestechung, Korruption und Sklaverei sollten ihm ein eigenes Reich auf den Trümmern der sich bekriegenden Großmächte sichern.
Obwohl das Konsortium zu Beginn erfolgreich seine Machtbasis ausbauen und zügig auf illegalem Weg Geldmittel und militärische Ressourcen akquirieren konnte, stießen die ehrgeizigen Ambitionen von Zann bald an ihre Grenzen. Nachdem das Imperium in einer kurzen und ebenso heftigen Kampagne den Kern der Organisation zerschlagen hatte, zog sich das Konsortium weit in die Randgebiete der Galaxis zurück. Auf der Grundlage semi-legaler Unternehmungen und wiederkehrender großangelegter Raubzüge, konnte sich die Gruppierung in den kommenden Jahren als ein zentrales Mitglied der kriminellen Unterwelt neu positionieren. Zwar konnte Zann selbst seine Ziele nie erreichen, jedoch lebt sein Erbe im Konsortium weiter. |
Anführer: Tyone Candroon Stellvertreter: Ronnrivin Dyn Operationsbasis: Sanza |
Übrige Gruppierungen
Jenseits der großen Syndikate existierend tausende weitere Banden unterschiedlichster Größe und Ausrichtung. Viele von ihnen verschwinden so schnell wieder in der Versenkung, wie sie aufgetaucht sind. Die Gründe dafür sind vielfältig, jedoch sind die meisten von ihnen einfach nicht ausreichend ausgestattet oder nicht geschickt genug, um dauerhaft der Justiz oder ihren Gegenspielern innerhalb der Unterwelt zu entgehen. Das Leben als Krimineller ist und bleibt gefährlich und endet häufig im Gefängnis oder mit dem Tod. Trotz alledem können sich auch immer wieder kleinere Syndikate über längere Zeit in der Branche halten. Das liegt meist daran, dass sie sich entweder auf einen Ort beschränken oder auf eine Tätigkeit spezialisiert haben. In selteneren Fällen werden sie von einer größeren Organisation beschützt oder gar protegiert.
Einige der bekannten und bereits seit längerer Zeit existierenden Banden sind:
- Crymorah Syndikat
- Ashiga Klan
- Zerek Besh
- Haxion Brood
- Son-tuul Pride
- Guavian Death Gang
- Exchange (angeblich aufgelöst)
- Broken Horn Syndicat
- Razzi Syndicat
- Schmugglerallianz
- White Worms
- Xrexus Kartell
Von der Schottmühle bis zum Schlachtschiff
Große Teile der Unterwelt sind bis an die Zähne bewaffnet und jeder große Gangster, der etwas auf sich hält, besitzt ein Raumschiff oder zumindest einen bewaffneten Transporter. Selten sind die Schurken der Galaxis dabei wählerisch und müssen oftmals einfach nehmen, was sie irgendwie heranschaffen können. Dies gilt für den ersten eigenen Blaster ebenso wie für die zusammengebastelte Schrottmühle, welche oft nur aus einem Hyperraumantrieb und viel Hoffnung besteht.
Innerhalb der kriminellen Unterwelt findet sich daher ein Sammelsurium an Waffen und Fahrzeugen aus den unterschiedlichsten Zeitaltern und mit einer großen qualitativen Bandbreite. Glücklich können sich dabei Gruppierungen wie die Mandalorianer und die Hutten schätzen, welche entweder über eigene Fertigungsstätten und das geeignete Wissen zur Herstellung hochwertiger Waffen verfügen oder einfach mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet sind, um eine Raumflotte zu unterhalten. Die etablierten Syndikate besitzen im Allgemeinen eine einheitlichere Ausrüstung und greifen teilweise sogar auf eine standardisierte Ausbildung ihrer Truppen zurück. Hauptsächlich liegt das an größeren Beschaffungen oder Raubzügen in der Vergangenheit und weil es sich für große Organisationen als vorteilhaft erwiesen hat, gewisse Mindeststandards einzuführen. Auch in ihren Reihen findet sich jedoch jede Menge zusammengewürfelte Ausrüstung.
Gelegentlich ist es jedoch auch eine Frage des Status. So kam die durchaus beträchtliche Hutten-Flotte über Jahrhunderte nur selten zum Einsatz und ist für die einzelnen Klan-Oberhäupter ein repräsentatives Faustpfand ihrer Macht. Mit einem gewissen Erfolg und entsprechenden Profiten tritt bei manch einem einfachen Kriminellen ebenso wie bei den großen Gangsterbossen auch eine gewisse Eitelkeit zutage. Dabei tötet die chromverzierte Hochleistungspistole häufig nicht schneller als der Handblaster aus der Gosse, im Gegenteil macht sie ihren Träger sogar leichter identifizierbar. Für die Mandalorianer, ob als Teil der Death Watch oder nicht, ist der Bau jedoch ebenso wie der Einsatz von Kriegswaffen eine Frage des Prestiges und der Ehre. So ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade innerhalb der kriminellen Unterwelt unzählige Erzeugnisse aus den Schmieden Mandalores wiederfinden. Es ist für das Volk der maskierten Krieger am Ende nur eines wichtig: die besten Waffen aus ihrem heimischen Stahl, sollten immer nur von einem Mandalorianer selbst geführt werden - wehe dem, der sich mit einer zu Unrecht erworbenen Ausrüstung aus Beskar erwischen lässt.
Die folgende Auflistung gibt einen exemplarischen Überblick der in der kriminellen Unterwelt verbreiteten Schiffe, Einheiten und Waffen. Welcher Gruppierung diese vornehmlich zugeordnet werden können, ist den weiterführenden Details zu entnehmen. Die Übersicht ist keineswegs abschließend und aufgrund der chaotischen Natur des organisierten Verbrechens nicht ausschließlich. Ausnahmen bestätigen in auch hier die Regel.
Schiffe
Truppen
Waffen und Ausrüstung
- A280-CFE Blaster
- A300 Blastergewehr
- A350 Blastergewehr
- Beskad-Schwert
- DL-18 Blasterpistole
- DL-44 Schwere Blasterpistole
- DLT-19 Schweres Blastergewehr
- DLT-20A Blastergewehr
- DXR-6 Disruptorgewehr
- E-11 Mittleres Blastergewehr
- E-5 Blastergewehr
- Elektrokampfstab
- Gamorreanische Kampfaxt
- IB-94 Blasterpistole
- JND-41 Erschütterungskanone
- RPS-6 Raketenwerfer
- Thermaldetonator
- Vibro-Axt
- Vibro-Lanze
- VM19 Schwere Blasterpistole
- WESTAR-34 Blasterpistole
- WESTAR-35 Blasterpistole
Quellen
- SW-Empire.de
- Wookieepedia.com
- Autor: Donatra