M3-A-Scyk Abfangjäger

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M3-A-Scyk 1.jpg
M3-A-Scyk Abfangjäger
Technische Daten:
Produktion:
Bezeichnung:
  • M3-A-Scyk
Typ:
  • Abfangjäger
Maßstab:
  • Jäger
Länge:
  • 10,03 m
Besatzung:
  • 1
Passagiere:
  • 0
Frachtkapazität:
  • 12 – 110kg
Vorräte:
  • 2 Tage
Hyperantriebsmultiplikator:
  • x2
Reserveantrieb:
  • Nein
Navigationscomputer:
  • Ja
Geschwindigkeit:
  • 118 MGLT
Geschwindigkeit in der Atmosphäre:
  • max. 950 km/h
Beschleunigung:
  • 17 MGLT/s
Wenderate:
  • 95 DPF
Rumpfstärke:
  • 12 – 15 RU
Schilde:
  • 28 SBD
Die Bewaffnung:
Bewaffnung:
  • 1x Leichte Zwillingslaserkanonen

Oder

  • 1x Leichte Zwillingsionenkanonen

Oder

  • 1x Protonentorpedowerfer (4x Protonentorpedos)

Oder

  • 1x Erschütterungsraketenwerfer (6x Erschütterungsraketen)
Zusatzsysteme:
  • Keine
Sonstige Daten:
Preis:
  • 55.000 Credits


Der M3-A-Scyk Abfangjäger ist ein von MandalMotors produzierter und insbesondere unter den großen Verbrechersyndikaten der Galaxis weit verbreiteter Sternjäger. Seine Typenbezeichnung „Scyk“ bezieht sich ungewöhnlicherweise auf eine Eidechsenart vom Planeten Tatooine und deutet auf eine besondere Beziehung des ursprünglich mandalorianischen Entwicklers zu diesem Wüstenplaneten im Outer Rim hin. Der Abfangjäger zeichnet sich durch vier herausstechende Merkmale aus: die verhältnismäßig hohe Endgeschwindigkeit, eine überdurchschnittliche Manövrierbarkeit, die niedrigen Produktions- und Anschaffungskosten sowie eine auch in technischer Hinsicht stark simplifizierte Leichtbauweise. Ursprünglich nur in den Waffenschmieden auf Mandalore hergestellt, wird der Jäger mittlerweile von vielen kleinen Rüstungsproduzenten im Outer Rim in Lizenz gefertigt und verkauft.

Technische Details

Die Jäger vom Typ M3-A-Scyk sind in technischer Hinsicht sehr einfach gehalten und setzten bewusst auf ein möglichst kostengünstiges Design. Von MandalMotors hauptsächlich für den Export vorgesehen, wurde bei der Entwicklung auf alle Formen von Annehmlichkeit und Komfort verzichtet. Es verwundert daher nicht, dass es sich beim Scyk um einen nur leicht gepanzerten und ebenso begrenzt bewaffneten Sternjäger handelt, welcher schnell für den Massenmarkt produziert werden kann. Mit einem Standardreaktor und dem Typ R303 Ionen-Antriebsaggregat vom Hersteller Koensayr ausgestattet, entwickelt der Scyk für einen Jäger seiner Klasse hohe Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte und bleibt dabei äußerst manövrierfähig. Allein diese beiden Eigenschaften machen den Abfangjäger in den Händen eines fähigen Piloten bereits zu einem ernst zu nehmenden Widersacher.

M3-A-Scyk 2.jpg

Trotz einer schwachen Panzerung verfügt das Schiff über ausreichende Defensivsysteme, da darüber hinaus ein leichter Schildgenerator unter dem Cockpit verbaut wurde. Die verwendeten Kondensatoren ermöglichen zwar nur eine niedrige Wiederaufladerate, insgesamt erhöht das Paket aus Geschwindigkeit, Panzerung und Schilden jedoch das Durchhaltevermögen des Jägers auf dem Schlachtfeld enorm. Die internen Systeme des Jägers sind rudimentär, aber zweckdienlich und orientieren sich damit am restlichen Design. Der Zielcomputer setzt eine gewisse Erfahrung des Piloten in Gefechtssituationen voraus und der Scyk verzichtet vollständig auf einen Flugassistenten. Hier schlägt unter anderem die mandalorianische Art der Designer des Schiffs durch, welche ein gewisses geschickt und eine umfassende Ausbildung zum vielseitigen Krieger offenbar voraussetzten.

Der Abfangjäger ist mit einem Hyperraumantrieb der Klasse 2 und einem Navigationscomputer der 1. Generation ausgestattet. Dies ermöglicht ihm zwar den Einsatz über Systemgrenzen hinweg, jedoch ist das Schiff bei komplizierteren Sprungberechnungen häufig von verbündeten Einheiten abhängig. Insgesamt unterstreicht auch das den angestrebten Verwendungszweck des Scyk als Verbundjäger, der vornehmlich in eingespielten Kampfgruppen eingesetzt werden sollte.

Eine Besonderheit des M3-A ist die modular bestückbare Waffenaufhängung. Durch wenige Handgriffe kann die Bewaffnung ausgetauscht und an verschiedene Schlachtszenarien angepasst werden. Standardmäßig ist eine leichte Zwillingslaserkanone verbaut, welche jedoch selbst von ungeübten Technikern schnell durch eine ähnlich konfiguriere, leichte Zwillingsionenkanone ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann als Offensivbewaffnung auch ein Erschütterungsraketen- oder Protonentorpedowerfer installiert werden, welche jedoch nur über einen sehr begrenzten Munitionsvorrat verfügen. Der Scyk wird daher häufig in spezialisierten Gruppen mit unterschiedlicher Konfiguration eingesetzt, wobei die einzelnen Staffeln in vorher festgelegten Rollen auf Grundlage ihrer Bewaffnung agieren. Während einige Schiffe die klassische Rolle als Abfangjäger einnehmen und als Begleitschutz dienen, können andere Scyks gleichzeitig im Zusammenspiel von Ionenkanonen und Protonentorpedos größere Ziele angreifen.

Das Schiff verfügt ansonsten über keine Zusatzsysteme oder umfassende Modifikationsmöglichkeiten. Das simple Design und die geringe Größe des Jägers verhindern beispielsweise den Einsatz von Boostersystemen, Störsendern, aktiven Gegenmaßnahmen oder Langstreckensensoren.

Varianten

Im Laufe der Zeit wurden zwei weitere Varianten des M3-A-Scyk gebaut, wovon jedoch nur eine dauerhaft im Einsatz blieb. Die technisch quasi baugleiche, aber optisch klar unterscheidbare Langversion des Abfangjägers, fällt durch ihre über das Cockpit verlängerten Flügel auf. Der so designte Rumpf sollte die Flugeigenschaften des Jägers innerhalb der Atmosphäre verbessern und bot mehr Platz für ein erweitertes Kühlsystem und größere Frachtfächer. Keine dieser Verbesserungen konnte sich jedoch durchsetzen. Die Aerodynamik im Atmosphärenflug wurde durch die verlängerten Flügel nur minimal verbessert und eine signifikante Steigerung der Geschwindigkeit in diesem Bereich nicht erreicht. Die zusätzlichen Kühler konnte die Feuerrate der Bewaffnung kaum erhöhen und stand in keinem Verhältnis zu den zusätzlich verursachten Kosten. Zudem wurden insbesondere die Ionenkanonen durch die Koppelung mit den neuen Systemen deutlich fehleranfälliger und neigten schneller zu Ausfallerscheinungen. Dieses Design des Jägers wurde daher von MandalMotors bereits frühzeitig wieder eingestellt.

Deutlich häufiger wird der Jäger bis heute in einer schweren Variante produziert. Das Grunddesign entspricht dabei dem üblichen Modell des Scyk, jedoch werden bei dieser Version zusätzliche Panzerplatten in besonders schadensanfälligen Bereichen des Schiffs verbaut. Neben dieser defensiven Verbesserung wurde beim schweren M3-A-Scyk Abfangjäger die Montage einer weiteren alternativen Bewaffnung ermöglicht. Eine sogenannte Flechette-Kanone ermöglicht mit ihrer hohen Streuung und starken Durchschlagskraft die besonders effektive Bekämpfung feindlicher Jäger innerhalb einer planetaren Atmosphäre.

Geschichte

M3-A-Scyk 3.jpg

Entwickelt von MandalMotors und erstmals produziert während der Klonkriege, zählt der M3-A-Scyk mit mittlerweile fast 50 Dienstjahren nicht mehr zu den modernsten Jägermodellen am Markt. Zu Hochzeiten des Imperiums war die Produktion des Schiffs nur eingeschränkt möglich, da Mandalore über längere Zeiträume hinweg mit strengen Rüstungskontrollmaßnahmen belegt wurde. Auch während dieser Zeit standen die Waffenschmieden der Mandalorianer jedoch nie ganz still und über Umwege wurden auch damals schon hunderte Abfangjäger dieses Typs illegal an diverse Verbrechersyndikate verkauft. Große Kontingente gingen insbesondere an die Clans und Kartelle der Hutten und das Zann Konsortium. Während das Konsortium nach seinem kometenhaften Aufstieg und ebenso schnelle Niedergang während des Galaktischen Bürgerkriegs einen großen Teil seiner Scyk-Staffeln einbüßte, konnten die Hutten ihre Bestände dieses Jäger-Typs über die Jahre hinweg sukzessive sogar erweitern.

Nach dem Fall Palpatines lockerte sich die Kontrolle des Imperiums über Mandalore merklich und die Rüstungsproduktion nahm deutlich zu. Vornehmlich betraf dies jedoch nicht den Scyk, da sich die Mandalorianer zu diesem Zeitpunkt vermehrt auf den Bau hochwertigerer Jägertypen für den Eigenbedarf konzentrieret und ihre eigenen Streitkräfte wiederbewaffneten. Um trotzdem Kapital aus dem Design des Scyk zu schlagen, wurden diverse Lizenzen für die Produktion an kleinere Rüstungsunternehmen im gesamten Outer Rim verkauft. Diese Lizenzfertigungen halten zum Teil bis heute an und sorgen dafür, dass der markante Abfangjäger weiterhin in größerer Stückzahl produziert wird.

Verwendung findet der Scyk weiterhin vornehmlich bei den größeren Verbrechersyndikaten im Outer Rim und darüber hinaus. Neben den Hutten verfügt auch Crimson Dawn nach mehreren Großeinkäufen über eine beträchtliche Stückzahl dieser Jäger. Seltener taucht der M3-A in den Reihen der Black Sun auf und nur noch wenige alte Modelle finden sich in den wiederaufgebauten Streitkräften des Zann Konsortiums. Jedoch wird das Schiff auch weiterhin von diversen mandalorianischen Clans eingesetzt, unter anderem auch von Mitgliedern der Death Watch. Teilweise in ihren versteckten Rüstungsschmieden hergestellt, bildet der Scyk eine solide Unterstützung der leistungsstärkeren Jäger aus mandalorianischer Produktion für die Kämpfer dieser Gruppierung. Gerade bei erfahrenen Piloten der Watch wird der Abfangjäger für seine hohe Agilität geschätzt. Das als „sehr direkt“ beschriebene Manöververhalten ermöglicht dem betagten Jäger im Raumkampf hohe Reaktionsgeschwindigkeiten und macht ihn zu einem tödlichen Gegner.

Quellen