Ardant

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< Fraktion: Republic Engineering Corporation


Ardant1.jpg
Corin Ardant
Rasse:
  • Mensch
Geburtsdatum:
  • 270319 v.E.
Heimat:
  • Serenno
Geschlecht:
  • männlich
Augenfarbe:
  • blau
Haarfarbe:
  • dunkelbraun
Größe:
  • 1,87 Meter
Partei:
Posten:
  • Konzernleiter
Besonderheiten:
  • planetarer Gouverneur von Gala


Als Konzernleiter der Republic Engineering Corporation zählte Corin Ardant zwischen den Jahren 14 und 22 n.E. zu einer der mächtigsten und einflussreichsten Personen im Outer Rim Cluster. Dem zielstrebigen und gerissenen Unternehmer gelang mit einem überraschenden Schachzug gegen die Dritte Republik der Schritt in die Unabhängigkeit seines Unternehmens und damit der Aufstieg zu einem der reichsten Schiffsproduzenten innerhalb der bekannten Galaxis.

Eine Kindheit in Pracht und Reichtum – Ardants Wurzeln

Der geborene Sohn eines Bankiers wusste bereits seit Beginn seines Lebens, was Luxus und Reichtum bedeuten. Die Ardants galten auf ihrem Heimatplaneten Serenno als einflussreiche Familie, auch wenn sie nie zum lokalen Adel dieser Welt gehörten. Serenno ist berühmt für seinen Wohlstand und den beinahe unglaublichen Luxus, dem seine Bevölkerung frönt. Die Adelsfamilien dieses Planeten sind seit Jahrtausenden in der gesamten Galaxis bekannt für ihre edle Herkunft und die Ardants gelten bereits seit langem als loyale Verwalter des Vermögens gleich mehrerer Familien.

In der Umgebung seiner Eltern und Verwandten war es Corin Ardant daher schon von Kindesbeinen an gewöhnt, Verantwortung zu tragen. Sein Vater brachte ihm bei, Credits nicht nur zu ihrem eigenen und zum Nutzen ihrer Besitzer einzusetzen, sondern auch, um Personen und Amtsträger in der gesamten Galaxis gegenseitig auszuspielen, um die eigene Machtposition zu stärken. Corin Ardant lernte nicht nur einen instinktiven Sinn für Geschäfte und das Spiel mit machtvollen, politischen Persönlichkeiten, sondern darüber hinaus auch die Traditionen seines Planeten und seiner Kultur.

Serenno war über lange Zeit hinweg ein Geldgeber und Unterstützer der Galaktischen Republik und später auch des Imperiums, war jedoch auch immer darauf bedacht gewesen, sich ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Autonomie zu sichern. Die Freiheiten und Sonderrechte, welche der Planet durch diese Stellung errungen hatte, halfen über Jahrhunderte hinweg nicht nur, den Reichtum der Bevölkerung weiter zu mehren, sondern darüber hinaus, diese Welt stets vor größeren Kriegen oder sonstigen Schäden zu wahren.

Diese Einstellungen sollten auch Corin Ardant in Fleisch und Blut übergehen und maßgeblich für seine Handlungen sein.

Steinige Pfade durch die Galaxis – Ardants Weg zur Macht

Mit 21 Jahren verließ Corin Ardant zum ersten Mal für längere Zeit seinen Heimatplaneten. Während seiner Ausbildung im Bankenkonzern seines Vaters hatte er zwar bereits unzählige Male aus geschäftlichen Gründen seine Heimat verlassen, doch nach Jahren des Lernens innerhalb der eigenen traditionsreichen Familienunternehmungen ging Ardant bewusst auf eine mehr oder weniger ziellose Studienreise durch die Galaxis. Mit einem Koffer voll Credits, einer Raumyacht seiner Eltern und dem Versprechen, erst in fünf Jahren wieder zurückzukehren, verließ er sein Elternhaus, um in der Schule des Lebens zu lernen.

Sein erster Weg führte Ardant ungewöhnlicherweise auf direktem Weg in den Hutt-Cluster. Über Jahre hinweg zwar einer harten Erziehung unterworfen, waren die Verhältnisse, in denen er aufgewachsen war, trotzdem relativ behütet. Um diesen Makel abzulegen und sich selbst seine Eigenständigkeit zu beweisen, verbrachte er fast drei Monate damit, im Reich der Hutten nicht nur seine Yacht zu versetzen, sondern auch fast sein gesamtes Geld zu verspielen. Später behauptete Corin immer wieder, die Methoden und Mittel der Verbrecher studiert zu haben, unter welchen er sich bewegt hatte. Spätere Freunde machen sich jedoch keine Illusionen darüber, dass der junge Mann einfach nur auf der Suche nach seinen Grenzen gewesen war, wenn er sich mit Sabacc-Spielern anlegte, die auf vier Planeten gesucht wurden. Für Corin Ardant sollte es im Leben auch immer dazugehören, die hässlichen Seiten von Menschen und Unternehmungen richtig einzuschätzen und für sich selbst zu nutzen.

Ardant als Anwaltsgehilfe auf Coruscant

Beinahe pleite, schaffte es der junge Abenteurer, sich einen Linienflug nach Coruscant zu finanzieren. Im galaktischen Zentrum angekommen, begann er, sich von einem Job zum anderen zu hangeln. Als Kurier, Aushilfe in Bibliotheken und sogar als Mitarbeiter der Müllbeseitigung arbeitete sich Ardant jedoch dank seiner Bildung nach und nach bis zum Anwaltsgehilfen einer einflussreichen Rechtsvertretung auf Coruscant hoch. Fast zwei Jahr lang gelang es ihm dort, nicht nur wieder einen geregelten Lebensunterhalt zu erlangen, sondern sich auch mit dem galaktischen Handelsrecht und der korrupten Politik der imperialen Herrschaftswelt vertraut zu machen. Als er spürte, wie sehr sich seine Arbeit nach einer Weile aber wieder wie der Alltag seiner Heimat anfühlte, begann er, weiterzuziehen.

Kuat war das ausgewählte Ziel seiner weiteren Reise und auch wenn diese aristokratische Welt wohl seiner eigenen Heimat sehr ähnlich war, wollte er vielmehr die kalte, von wirtschaftlichen Belangen kontrollierte Seite des Planeten kennenlernen. Als Sekretär stieg er bei einem der größten Raumschiff- und Waffenproduzenten der Galaxis ein und machte bei Kuat Drive Yards (KDY) Erfahrungen, welche sich in seinem späteren Leben als unbezahlbar erweisen sollten. Weitere zwei Jahre lang erarbeitete sich Corin Ardant Tag für Tag mehr Respekt innerhalb des Rüstungsunternehmens und versetzte mit seinem Geschick im Umgang mit finanziellen Mitteln und seinem Unternehmergeist die konservativen Führungskräfte auf Kuat immer wieder in Erstaunen. Als er zu einem Berater der obersten Chefetage von KDY herangewachsen war, hatte er jedoch auch gelernt, wie schwierig die Position eines Unternehmens war, welches einen derart direkten Draht zu einer Staatsmacht wie dem Imperium hatte.

Mit diesem Erfahrungsschatz gewappnet, kehrte Corin Ardant im Jahr 7 n.E. wieder in seine Heimat zurück.

Schwerwiegende Entscheidungen – Ardant gegen die Republik

Nur knapp drei Jahre dauerte es, bis Ardant sich innerhalb des Bankenkonzerns seines Vaters wieder in Position gebracht hatte. Als anerkanntes Mitglied des Aufsichtsrates und einflussreiche Persönlichkeit Serennos lauerte der 29jährige jedoch nur auf eine Chance, auf eigenen Beinen zu stehen und eigene Projekte voranzutreiben. Aus einer ungeahnten Richtung ergaben sich bald darauf neue Möglichkeiten.

Die Dritte Republik (DR) versuchte, kurz nach ihrer Gründung nicht nur ihr Sternenreich durch Reformen wieder vollständig unter Kontrolle zu bringen, sondern auch, die Strukturen ihrer Unternehmen zu erneuern. Als diesen Veränderungen auch die Leitung der Republic Engineering Corporation zum Opfer fiel, bot sich Corin Ardant die erträumte Chance. Mit den Verlockungen eines immensen Familienvermögens und seines Wissens um die imperialen Werften bei Kuat, konnte er sich als neuer Konzernleiter in Position bringen. Im Jahr 10 n.E. in die Führungsetage der REC berufen, begann Ardant bereits vom ersten Tag an, das Unternehmen umzukrempeln.

Wappen der Republic Engineering Corporation

Seine Bestrebungen zielten dabei nicht nur darauf ab, ein modernes und dynamisches Unternehmen zu schaffen, welches sich den Belangen und der Umwelt einer vom Krieg dominierten Galaxis stetig aufs Neue anpasste. Er folgte von Beginn an auch dem Credo, nur der Vorstand eines eigenständigen, dem eigenen Nutzen verpflichteten Unternehmens zu sein, welches genauso wie Serenno seinen Einfluss und seine Macht aus einer Position der Unabhängigkeit bezog.

Für mehr als vier Jahre spielte Ardant jedoch die Rolle eines loyalen Unterstützers der Dritten Republik, welcher die Belange der Republik über die seines Unternehmens stellte. Er sprach vor dem Senat, gewann Politiker und Militärs für sich und seinen Konzern und entwickelte hinter dem Rücken seiner Gönner und Unterstützer einen immer dreisteren Plan für die Zukunft der REC. Gelder flossen statt in die Projekte der Republik in den Aufbau von Werftanlagen und Stützpunkten im Outer Rim, Know-how und Mittel der Republik wurden zwar zur Erforschung und Konstruktion neuer Schiffe genutzt, aber niemals dem Militär der DR offen gelegt.

Corin Ardant bei einem öffentlichen Auftritt

In der Endphase seines Plans schien der Unternehmer sich keine Pause mehr zu gönnen und führte hochrangige Persönlichkeiten an der Nase herum, um unbemerkt die letzten Ressourcen zu seinem neuen Firmensitz auf Gala zu überführen. Wenige Wochen später eröffnete er der Republik die volle Tragweite seiner Handlungen und sprang mit einer eigenen kleinen Flotte in den Orbit der Hauptwelt Mon Calamari, um die Unabhängigkeit der REC zu verkündigen und sämtliche bestehenden Verträge aufzulösen.

Eine Macht entsteht – Ardant und der Konzern

Der Schlag, den er der Republik damit versetzte, schien nach Jahren der Arbeit wie eine Befreiung für Corin Ardant. Die spektakuläre Art und Weise, wie er eine neue Ära für die REC einleitete, sollte noch für Jahre beinahe alles innerhalb der Wirtschaftsgeschichte der Galaxis in den Schatten stellen. Als Waffen- und Schiffshersteller konnte er seine Position schnell festigen und sogar die DR musste nur wenige Wochen nach seinem Auftritt bei Mon Calamari wieder neue Rüstungsaufträge mit der REC abschließen. Als Konzern zementierte sich die Corporation eine Machtstellung nicht nur im Outer Rim, sondern zählt mittlerweile mit ihren Produkten zu einem der einflussreichsten Unternehmen der Galaxis.

Corin Ardant selbst spielte dabei natürlich auch weiterhin eine zentrale Rolle. Er galt als Antrieb und Gehirn sämtlicher Projekte. Sein gefährliches Spiel um Eigenständigkeit, Macht und Credits brachte ihm gleich mehrere Todfeinde ein, katapultierte ihn aber auch an die Spitze der Regierung des Planeten Gala. Darüber hinaus verfügte er über ein beträchtliches Privatvermögen, Einflussmöglichkeiten auf Dutzende Staatsmänner, eine private Flottille zum Schutz seines Konzerns über Gala und Herios IV sowie über das Potenzial, die Macht der Republic Engineering Corporation in Zukunft noch weiter auszubauen.

Das Ende einer Ära - Ardants Ableben

Corin Ardants rasanter Aufstieg unter die einflussreichsten Männer der Galaxis fand ein jähes und sehr überraschendes Ende, als man ihn zu ZI 240821 n.E. tot in seinem Arbeitszimmer auf dem Firmen-Campus auf Gala fand. Als Todesursache konnte ein Kopfschuss aus nächster Nähe eindeutig festgestellt werden. Neben seiner Leiche fand man die Tatwaffe, sowie einen kurzen Abschiedsbrief, in dem erklärte, von Depressionen geplagt zu sein und dem Aufsichtsrat einen gewissen Laos Weldbrant als seinen Nachfolger vorschlug. Obwohl eine psychische Erkrankung mit suizidaler Neigung sowohl von Ardants Ärzten, wie auch seinen engsten Vertrauten ausgeschlossen wurde, bestätigten die Obduktion des Leichnams und eingehende kriminologischen Untersuchungen einen Selbstmord. Viele Gerüchte ranken sich seitdem um den mysteriösen Tod des Mannes, der im Begriff war, quasi im Alleingang das Schicksal nicht nur eines Konzerns, sondern des Kriegsverlaufs und damit der ganzen Galaxis zu ändern. Während der öffentliche Konsens lautet, dass ein einzelner Mensch dem Druck einer solchen Verantwortung auf Dauer schlichtweg nicht gewachsen ist und schwere psychische Störungen in der Folge nur eine Frage der Zeit waren, gibt es wilde Theorien zum angeblichen Mord des ehemaligen Konzernleiters, obwohl von offizieller Stelle nie Hinweise dazu gefunden wurden. Über verärgerte Geschäftspartner, über-ambitionierte Nachfolger und das "Austauschen von Marionetten" reicht die Palette der Anschuldigungen. Tatsächlich zeigte die Dritte Republik niemals ein Interesse daran, den genauen Ursachen Ardants plötzlichen Ablebens nachzugehen; zu tief saß noch die Schmach seines Geniestreichs zur Liberalisierung des Konzerns in den Köpfen der Senatsmitglieder. Zudem sprachen missgünstige Zungen schon seit jeher davon, dass Ardant ohne fremde Hilfe niemals so schnell an die Spitze des Konzerns hätte kommen können. Ihre Forderungen auf Offenlegung interner Geldflüsse stießen seit Jahren jedoch nur auf taube Ohren und Entlassungsbescheide.

Quellen