Planetare Heimatschutztruppen

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Ursprünglich eine Konzeption der Galaktischen Republik während der Klonkriege übernahm auch die Dritte Republik mit ihrer Gründung die Idee der Aufstellung von planetaren Heimatschutztruppen. Heutzutage - und insbesondere seit dem Vordringen der Yuuzhan Vong - verbreitet sich die Praxis der bewaffneten Heimatverteidigung durch paramilitärische Schutztruppen aus allen Teilen der Bevölkerung jedoch in der gesamten Galaxis.

Ursprung

Die freiwillige Einberufung von paramilitärischen Truppen zur Verteidigung ihrer Heimatwelt geht zurück auf Bemühungen der Galaktischen Republik zu Zeiten der Klonkriege. Auf Grundlage des sogenannten Military Creation Act gründete der Oberste Kanzler Palpatine das Heimatschutzkommando (Homeworld Security Command, kurz: HSC). Das HSC wurde in Zusammenarbeit mit der Armee der Republik dazu beauftragt die Sicherheit Coruscants zu garantieren und so bei inneren und äußeren Bedrohungen die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

Zum damaligen Zeitpunkt begrüßten viele Regierungsbehörden die Aufstellung des Kommandos, insbesondere die COMPOR (Commission for the Protection of the Republic). Die aus den normalen Bürgern des Planeten rekrutierten Freiwilligenverbände, welche einheitlich uniformiert und bewaffnet waren, galten jedoch als nur dürftig ausgebildet und waren daher auf den Angriff von General Grievous zum Ende der Klonkriege hin vollkommen unvorbereitet.

Die Truppen der Home Defense Strike Force fanden sich zum Zeitpunkt des Angriffes nur zu etwa 50% bei den Sammelstellen ein und hatten teilweise weder ihre Uniform, noch ihre Ausrüstung bei sich. Die meisten Bürger, welche eigentlich in den Listen der Heimatschutztruppe registriert waren, sorgten in erster Linie für die Sicherheit ihrer eigenen Familie. Insgesamt erwies sich das schlecht organisierte Konzept demnach als ungeeignet für die planetare Verteidigung und wurde nach Ende der Klonkriege vom Imperium fallen gelassen.

Notlösung der Dritten Republik

Als die Dritte Republik im Jahr 12 nach Endor unter der Last inneren und äußeren Drucks beinahe zu zerbrechen drohte, erhielt die Idee planetarer Schutztruppen neuen Aufwind. Allerorts rekrutierten die regulären Streitkräfte der Republik beinahe unkontrolliert Freiwilligenverbände und bildeten sie grundlegend aus. Organisiert in kleinen Ortsgruppen sollten diese, im Notfall zu bewaffnenden Truppen einen Teil der Last der planetaren Verteidigung tragen.

Die dazu aufgestellten Truppen hatten jedoch kein zentrales Organisationsmuster und wurden meist auch zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in Krisenzeiten eingesetzt. Bei einem Angriff auf ihren Planeten waren sie daher neben dem Dienst an der Waffe auch verantwortlich für die kontrollierte Evakuierung der Bevölkerung aus Krisengebieten, für Schanzarbeiten, sowie für die Sicherung von Bunkern für die Zivilbevölkerung.

Das Konzept wird in dieser Form bis heute in der Dritten Republik umgesetzt und rekrutiert sich zu großen Teilen auch aus ehemaligen Soldaten der Streitkräfte. Neben ihrer freiwilligen Tätigkeit für die Heimatschutztruppen gehen die betreffenden Bürger ganz normalen Tätigkeiten nach, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Getragen von patriotischen Geist und dem Willen ihre Mitmenschen und Angehörigen im Notfall effektiv zu verteidigen, ist diese Schutztruppe in Krisensituationen jedoch eine wichtige Unterstützung der Streitkräfte der Republik, obwohl sie ursprünglich nur als Notlösung für die Entlastung der dezimierten Truppen gedacht war.

Imperiale Heimatschutztruppen

Das Wappen der imperialen Heimatschutztruppen

Innerhalb des Galaktischen Imperiums gewannen die Befürworter einer derartigen Truppengattung erst mit der Invasion der Truppen der Yuuzhan Vong wieder an Zustimmung. Lange scheute man die Bewaffnung und Uniformierung des einfachen Bürgers. Die Erinnerung an die Aufstände der Rebellenallianz war noch zu frisch im Gedächtnis der Machthaber und so wollte man potenzielle Aufwiegler nicht mit Ausrüstung und militärischem Know-how ausstatten.

Der Angriff auf Coruscant und das Chaos, welches zu diesem Zeitpunkt entstand, führten jedoch zu einem Umdenken. Die Vorteile begannen in der Diskussion auf Regierungsebene nach und nach zu überwiegen und Imperator Casston I. entschied sich für eine Wiederaufstellung der Heimatschutztruppen Mitte des Jahres 15 nach Endor.

Gründe hierfür waren - neben der Entlastung der regulären Truppen - auch die Sorge um die innere Stabilität des Reiches. Mit Hilfe von zentral organisierten Heimatschutztruppen wollte man beispielsweise das Vielvölkergemisch Coruscants zu einer einheitlichen, patriotischen Masse formen, welche gemeinsam hinter der Verteidigung ihrer Heimat steht. So wird auch die Integration von Alienrassen in die Streitkräfte des Imperiums weiter verstärkt. Zudem werden die Schutztruppen auch zur Bekämpfung innerer Unruhen und zur Eleminierung von Terroristen eingesetzt und arbeiten dabei Hand in Hand mit der KOMENOR.

Die Neugründung des Homeworld Security Command (HSC) auf Coruscant gab der Organisation eine klare Spitze und dient so sämtlichen Freiwilligenverbänden imperialer Planeten als Befehlszentrum. Das HSC ist dem Oberkommando der Streitkräfte direkt unterstellt und wird größtenteils von aktiven Soldaten des Imperiums geführt. Auch die Heimatschutztruppen selbst rekrutieren sich teilweise aus aktiven Soldaten, welche während ihres Heimaturlaubs Unterstützung leisten, aber größten Teils setzen sie sich aus einfachen Bürgern und ehemaligen Soldaten zusammen.

Ausrüstung

Die Uniformen der Heimatschutztruppen entsprechen dem paramilitärischen Charakteristikum der Einheiten. Sie sind im Gegensatz zu den imperialen Standarduniformen vollkommen in schwarz gehalten und besitzen einen einfachen, militärischen Schnitt. Die Rangabzeichen der Soldaten befinden sich, untypisch für das Imperium, auf den Schultern der Soldaten.

Standardwaffe - DC-15S

Die Standarduniformen besitzen keinerlei Panzerung und verzichten auf einen Helm. Für Kampfsituationen gibt das HSC jedoch leichte Brust- und Rückenpanzer aus und versorgt die Truppen zudem mit Granaten und Elektroferngläsern, sowie mit einer Vielzahl militärischer Gegenstände für den täglichen Gebrauch. Ein Großteil dieser Ausrüstung stammt aus Restbeständen und Überschussproduktionen, das Imperium ist jedoch bemüht seine Einheiten möglichst einheitlich auszurüsten.

Entsprechend verhält es sich mit der Standardbewaffnung der Heimatschutztruppen. Sie wird beinahe zu 100% aus Restbeständen der Großen Armee der Republik bezogen. Die Standardwaffe der freiwilligen Bürgerwehr ist demnach der DC-15S Blasterkarabiner, welcher im gewarteten Zustand massenhaft an die Organisationszentren der Heimatschutztruppe ausgegeben worden ist. Zudem Verfügen die Truppen über einen beachtlichen Vorrat an DC-15s Blasterpistolen, welche traditionsbedingt hauptsächlich für die Offiziere innerhalb der Einheiten vorgesehen sind.

Unterstellung

Neben der Unterstellung dem Oberkommando der Streitkräfte und dem Imperialen Administrationsbüro gegenüber ist die Heimatschutztruppe auch in die regulären Streitkräfte der imperialen Armee eingegliedert. Demnach ist jeder Soldat der Schutztruppen jedem Offizier und Unteroffizier der regulären Truppen unterstellt. Ausnahmen bilden hierbei nur die Mitglieder des HSC, welche jedoch meist selbst aktive Soldaten sind und daher einen dementsprechenden Offiziersrang bekleiden.

Quellen