Hapanische Leichte Infanterie

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HapanInfanterie1.jpg
Hapanische Leichte Infanterie
Technische Daten:
Loyalität:
Bezeichnung:
  • Hapanische Leichte Infanterie
Typ:
  • Bodentruppen
Größe:
  • unterschiedlich
Bewaffnung:
Ausrüstung:
  • leichte hapanische Infanterierüstung
Preis der Rüstung:
  • nicht frei verkäuflich


Die Hapanische Leichte Infanterie bildet den größten Teil der bodengestützten Streitkräfte des Hapanischen Sternenreiches. Als Rückgrat des hapanischen Heeres hat diese Truppengattung ein weitgefächertes Aufgabenfeld. Durch die Heeresreform vor einigen Jahren neu gegliedert und ausgerüstet, zählen die regulären Bodentruppen der Hapaner zur schlagkräftigsten Truppe der Galaxis.

Allgemeines/Aufstellung

Nach der Machtübernahme der Frauen vor mehreren Jahrtausenden aufgestellt, ist die hapanische Infanterietruppe mittlerweile auf eine acht Milliarden Soldatinnen und Soldaten umfassende Truppe angewachsen. Während des Krieges gegen das Imperium bestanden diese regulären Kampftruppen aus etwa doppelt so vielen Soldaten. Derart enorme Truppenzahlen konnte das Hapan Konsortium jedoch nur mit Einführung der Wehrpflicht für alle Bürger ab einem bestimmten Alter erreichen. Mit der Heeresreform wurde diese Taktik jedoch wieder aufgeben und seither bildet sich auch die Infanterietruppe wieder aus freiwilligen Berufssoldaten. Unter dem Slogan „Modernisierung und Spezialisierung“ fand eine Verbesserung der Qualität und Ausbildung der Infanterie, sowie eine komplette Neubewaffnung über mehrere Jahre hinweg statt.

Ausgebildet auf verschiedenen Planeten des Clusters, sind diese Soldaten auf so gut wie alle Kampfszenarien vorbereitet. Hierbei wird im Besondern darauf geachtet zwar eine überaus disziplinierte Truppe mit strengem Befehlsgehorsam zu bilden, jedoch wird nach dem Prinzip „Führen durch Auftrag“ gearbeitet. Hapanische Armeeoffiziere geben daher stets nur Ziel- und Mittellage aus, während Unteroffiziere und Mannschaften größtenteils selbstständig die Auftragslage ausführen. Jeder Soldat, egal welchen Dienstgrades, verfügt daher über grundsätzliches taktisches und strategisches Verständnis und über ausreichende Führungsqualitäten. Beförderungen innerhalb der Infanterie beruhen allein auf den erbrachten Leistungen innerhalb von Gefechtssituationen.

Auch männliche Soldaten sind bei der Leichten Infanterie erlaubt.

In Systemarmeen, Systemarmeegruppen und planetare Divisionen unterteilt, ist auch die hapanische Infanterie schlussendlich dem Heeresministerium und Generalstab auf Hapes unterstellt. Einzig die Special Forces bilden hierbei eine Ausnahme und sind nicht in die reguläre Organisationsstruktur eingebunden. Sie sind zu aller erst der hapanischen Heeresministerin unterstellt – anschließend gliedert sich die Hierarchie bis zur Königinmutter persönlich weiter.

Geschichte

Die hapanische Bodenstreitkräfte in ihrer heutigen Form blicken auf eine mehrere tausende Jahre umfassende Geschichte zurück. Gerade ihrer Ursprünge wurzeln dabei in der einfachen Infanterie. Die ersten bewaffneten Truppen, welche die hapanischen Frauen nach dem Untergang der Lorell Piraten aufstellten, um die Reste der männlichen Herrscherklasse zu entmachten, wurden nicht nur zu den Polizeikräften von Hapes.

Milizen und militärische Freikorps entstanden anfangs allein aus der Sorge heraus, dass Überbleibsel der Lorell Raiders nach Hapes zurückkehren könnten. Mit dem Aufbau einer zentralen Staatsgewalt unter der ersten Königinmutter und der Herausbildung erster weiblicher Militärführer sowie einer militärischen Struktur an sich, wurden diese Milizen jedoch zu Einheiten zusammengeführt, kaserniert und ausgebildet. Die originäre Grundlage aller hapanischen Streitkräfte sind demnach diese ersten, leicht bewaffneten Infanterietruppen. Raumstreitkräfte waren zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich existent und neben Hapes selbst stand im Grunde kein Planet des Clusters wirklich unter der Kontrolle der Hapaner. Die bodengestützte Verteidigung des Planeten und die Festigung der Staatsmacht waren daher die primären Aufgaben dieser Zeit. Die natürliche Umwelt des Planeten und ein harmonisches Verhältnis zu ihr, waren dabei oft genug eine Herausforderung für die Kampftruppen.

Mit der Wiederaufstellung der Orbitalverteidigung und der Reorganisation der kläglichen Raumstreitkräfte der Lorell Piraten wurde das Aufgabenspektrum der Infanterie erheblich erweitert. Zur Erschließung unbewohnter Welten eingesetzt, erweiterten sie aktiv das Territorium des Konsortiums. Als die Expansionsprogramme der Staats- und Militärführung nach und nach über die benachbarten Systeme hinaus ging, wurde die hapanische Infanterie zur aktiven Kampftruppe. In ersten Schlachten wurden teils unterentwickelte Planetenbevölkerungen in das Sternenreich der Hapaner eingegliedert, die Bekämpfung von Widerständen in Kriegs- und Friedenszeiten zum zentralen Aufgabenbereich der Truppe.

Mit der Erweiterung um schwer bewaffnete Einheiten und später sogar um Cyborgs, wurde die Leichte Infanterie ins Leben gerufen. Seit dieser Neugliederung ist sie das Zentrum der Invasionstruppen des Clusters. Vielseitig einsetzbar, kampferprobt und schlagkräftig nahmen sie in den letzten Jahren an vier Kriegen teil. Zum einen die zweite Expansionswelle des Clusters über die Grenzen der ursprünglichen 64 Planeten hinaus und den Kampfhandlungen gegen innere Widerstandsgruppen, die von Männer angeführt und als Bürgerkriegsbewegungen anzusehen sind. Und darüber hinaus dem Krieg gegen das Imperium im Jahr 8 nach Endor, sowie gegen die Yuuzhan Vong im Jahr 15 nach Endor. Dies macht die hapanische Leichte Infanterie zu einer der geschultesten und erfahrensten Kampftruppen in Bodenschlachten und schreibt eine jahrhundertealte Geschichte weiter.

Auftrag

Das Aufgabenspektrum der hapanischen Infanterie ist, wie in den meisten Streitkräften der Galaxis, vielfältig und vielschichtig. Grundsätzlich lassen sich jedoch drei Hauptaufgaben benennen: Planetare Verteidigung, planetare Angriffs-/Invasionsszenarien und die Bekämpfung von Widerständen im Hinterland.

Hierbei legt die Ausbildung der Truppe bereits viel Wert auf die Vorbereitung auf unkonventionelle sowie klassische Operationsarten. Schnelle und tiefe Einsätze in feindliches Territorium zur zügigen Überwältigung oder Vernichtung des Feindes, bilden dabei eine spezielle Eigenart des hapanischen Infanteriekorps. Allgemeine taktische Aufklärung, der Angriff von Schlüsselzielen und der Häuserkämpf zählen zu den zentralen Bereichen der Auftragserfüllung.

Die Einheiten der Hapaner sind dabei auf jede Auftragslage zugeschnitten und können in jeder Situation optimal reagieren. Neben dem einfachen Soldaten besitzt jede Teileinheit ausreichend Spezialisten, wie zum Beispiel Scharfschützen, Funker und Sprengmeister.

Organisation und Gliederung

Das Wappen der Regionalarmee Interior

Die Hapanische Leichte Infanterie gliedert sich insgesamt in etwa 70 bis 90 Systemarmeen, welche wiederum zu 17 Regionalarmeen zusammengefasst wurden. Die Regionalarmeen 5 bis 18 sind dabei in den Grenzregionen des Clusters konzentriert und beinhalten neben den Infanteriedivisionen auch sämtliche anderen Truppengattungen der hapanischen Streitkräfte. Die 1. und 3. Regionalarmee sind als Invasionsarmeen für den Kriegsfall abgestellt und ihre Standorte werden unter großem Aufwand geheim gehalten. Die „Regionalarmee Hapes“ und die „Regionalarmee Interior“ bilden derweil die letzten beiden Verteidigungslinien bei einem massiven Angriff auf den Cluster. Die Regionalarmeen sind jeweils einem weiblichen Generalfeldmarschall unterstellt, welche mit ihrem Stab damit die eigentliche Kontrolle über ihren jeweiligen Bereich der Grenzregion besitzt. Sie bleibt jedoch weiter dem Heeresministerium und dem Generalstab auf Hapes untergeordnet.

Innerhalb einer Systemarmee befinden sich jeweils etwa sechs bis zehn planetare Infanteriedivisionen. Die Vereinigung sämtlicher Infanteriedivisionen, zusammen mit den restlichen Truppen der Planetenverteidigung, wird als Systemgruppenarmee bezeichnet. Diese sind meist einer im Generalsrang befindlichen Offizierin unterstellt.

Die planetaren Infanteriedivisionen gliedern sich weiter zu Bataillonen, Regimentern, Kompanien und schlussendlich zu Zügen herunter. Das streng hierarchische Unterstellungssystem setzt sich auch hier fort. Im Grunde entspricht diese Organisationsform nicht nur der Leichten Infanterie der Hapaner, sondern sämtlichen Heereseinheiten der hapanischen Armee.


Ausrüstung

Das Paradeschwert der Infanterie blickt auf eine lange Tradition zurück.

Der hapanische Infanteriesoldat trägt im Normalfall eine leichte und flexible Körperprotektion vom Rüstungshersteller Olanji/Charubah. Diese Körperpanzerung schütz ihn an den meisten Stellen, an welchen Blasterschüsse oder Hiebe mit Vibrowaffen tödlich wären. Ansonsten gewährleistet die Rüstung eine maximale Bewegungsfreiheit und erhöht so die Leistungsfähigkeit der hapanischen Soldatinnen und Soldaten. Eine Besonderheit der hapanischen Infanterie ist das Fehlen von Helmen. Es werden zur Kommunikation und visuellen Unterstützung Headsets getragen, jedoch keine Helmpanzerung. Der Kopf gilt daher als verwundbarste Stelle eines jeden hapanischen Soldaten.

Zur Standardbewaffnung der Soldaten zählt das Saburo MB 26, eine Vibroklinge und meist zwei hapanische Thermalgranaten. Handblaster haben jedoch genauso wie schwereres Gerät ihren Weg in die Reihen der Infanterietruppe gefunden.

Mit Abschluss seiner Ausbildung an einer der Infanteriekampfschulen des hapanischen Militärs erhält jeder Soldat und jede Soldatin ein Paradeschwert. Dieses Schwert wird ausschließlich zur Paradeuniform getragen, dient aber genauso in Ausnahmefällen und als letztes Mittel des Soldaten zur Selbstverteidigung. Die gesamte Ausrüstung ist im Normalfall in schwarzen und silbernen Farbtönen gehalten. Modifikationen in grünen oder weißen Tarnfarbenmustern für den Dschungel- oder Winterkampf sind jedoch vorhanden.

Special Forces

Neben den Standardinfanterietruppen verfügt die hapanische Armee über Spezialeinheiten. Aufgrund ihrer Aufgaben, Geschichte und Tradition sind dabei im Besonderen das 57. Ranger Regiment, das 14. Invasionsregiment und die 7. Gebirgsdivision zu nennen.

Quellen