Garrodrod

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< Fraktion: Die Zahaliraner


Garrodrod nach seinen Studien der Yuuzhan Vong im Jahre 20 n.E.


Der Kriegspriester

Geboren etwa 160 Jahre v.E. ist Garrodrod heute der mit Abstand älteste noch lebende Zahaliraner und als oberster Kriegspriester der zweitmächtigste Mann des zahaliranischen Sternenreiches.

Er untersteht lediglich dem Kaiser selbst, dem er meist beratend zur Seite steht und dafür Sorge trägt, dass das Volk bei Laune gehalten wird und den Befehlen seines Kaisers folgt. Als religiöses Oberhaupt der Zahaliraner obliegen ihm allein diverse essentielle Zeremonien der zahaliranischen Kultur, wie etwa die Blutweihe der jungen Rakshasa, oder die Krönung eines neuen Kaisers. Das so entstehende Ungleichgewicht zwischen weltlicher und geistlicher Macht zwingt den amtierenden Kaiser dazu, sich mit dem Haus der Priester gut zustellen, um nicht vorzeitig durch einen würdigeren Thronfolger ersetzt zu werden. Dies kam in der Geschichte der Zahaliraner jedoch bislang nur äußerst selten vor und zog zumeist schlimme Bürgerkriege rivalisierender Thronerben nach, weshalb ein Kriegspriester niemals leichtfertig von seinem Veto-Recht Gebrauch machen wird.

Beobachter verschiedener macht-sensitiver Gruppierungen sagen ihm zudem eine starke Verbundenheit mit der Macht zu, die jedoch bislang nie von einem Außenstehenden auf die Probe gestellt wurde.

Skelumechs Dynastie

Da es längst keine Zeitzeugen mehr aus der Zeit gibt und sämtliche Überlieferungen im heiligen Schrein von Taj Zahal weggeschlossen sind, ist nicht viel bekannt über den Aufstieg Garrodrods in die Ränke der Hohepriester, obwohl es Erzählungen über einen jungen, aufstrebenden Kandidaten gibt, der mit List und Tücke schnell Ansehen gewann. Diese Gerüchte sind über die Jahre zu zahlreichen, teils erschreckend blutige Variationen aufgeblüht, sodass die Wahrheit wohl im dunkel der Zeit verschollen ist, doch werden sie von vielen Zahaliranern dem jungen Garrodrod auf seinem rücksichtslosen Weg zur Macht zugeschrieben.

Sicher ist nur, dass er bereits oberster Kriegspriester war, als Skelumech den Thron bestieg, denn er erhob den jungen Kaiser, der später einmal als größter Heerführer der zahaliranischen Geschichte gelten sollte, in sein Amt. Vieles von Skelumechs späterem Ruf und seiner Kriegserfolge gehen zweifelsohne auf Garrodrod zurück, der seinem Kaiser stets treu den Rücken frei und sich dabei selbst eher bedeckt hielt. Er war es auch, der im zahaliranischen Krieg gegen das Galaktische Imperium Prinz Emendkel von einem Anschlag auf seinen Vater abriet, der zu dieser Zeit schwere Verluste erlitt. Die beiden Männer waren einander wohl enge Vertraute geworden, denn auch in den schweren Jahren, die auf den Krieg folgten, wich Garrodrod Skelumech nicht von der Seite.

Erst, als der Kaiser im Jahre 14 n.E. im Kampf gegen die Yuuzhan Vong fiel, und das zahaliranische Sternenreich in einen Erbfolgekrieg stürzte, verschwand der Kriegspriester scheinbar spurlos von der Bildfläche.

Studien der Yuuzhan Vong

Warum Garrodrod untertauchte, oder was genau er in dieser Zeit tat, ist nicht bekannt. Nahe liegt die Vermutung, dass er sich aus dem politischen Geschehen zurückzog, um den Turbulenzen des Bürgerkrieges nicht zum Opfer zu fallen. Tatsächlich betrieb er in dieser Zeit intensive Studien über den Feind, der es geschafft hatte, Skelumech zu fällen; die Yuuzhan Vong. Böse Zungen behaupten gar, er sei mit ihnen einen Pakt eingegangen, um sich in ihren Lehren unterweisen zu lassen. Garrodrods Schöpfung der neuen Rakshasa-Garde und seine eigene Erscheinung sprechen zumindest dafür, dass er sich die unheimlichen Künste der Biomanipulation ihrer Gestalter zu Eigen gemacht hat.

Edekles' Dynastie

Als sich schließlich mit Hilfe der militärischen Unterstützung der Dritten Republik Skelumechs jüngster Sohn Edekles als Sieger des Erbstreits hervor tat, trat auch Garrodrod wieder in Erscheinung, um den Prinzen zu krönen. Seit diesem Tage dient er ihm, wie einst dessen Vater, doch munkelt man hinter vorgehaltener Hand, dass der inzwischen unnatürlich alte Hohepriester mit seiner Erfahrung und seiner Macht sehr viel mehr Einfluss auf den jungen Kaiser ausübe, was nicht überall im zahaliranischen Offizierskader auf Zustimmung stößt.


Quellen