Nelaris Chen`elari`santu

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Nelaris Chen`elari`santu
Rasse:
  • Chiss
Geburtsdatum:
  • 160602 n.E.
Geschlecht:
  • weiblich
Heimatplanet:
Augenfarbe:
  • rot
Haarfarbe:
  • blau mit leicht schwarzem Schimmer
Hautfarbe:
  • blau
Größe:
  • 168 cm
Gewicht:
  • 58 kg
Eltern:
  • Pflegeeltern: Goreth und Sinla Santu
Familienstatus:
  • ledig
Psychologische Einträge:
Online Akte:
Akte abrufen:

Link

Beschreibung

Chen`elari`santu ist eine weiblich, selbstbewusste Chiss. Sie denkt und entscheidet rational, zeigt im Dienst keine Gefühle und lehnt es ab Entscheidungen auf Grundlage von Emotionen zu treffen. Sie spricht ihre Meinung offen aus und ist sehr starrköpfig wenn sie sich im Recht glaubt. Dies kann dazu führen, dass sie Befehle in Frage stellt oder die Objektivität ihrer Vorgesetzten anzweifelt. Dennoch ist sie loyal und würde das Imperium niemals verraten. Wenn es nötig ist kann sie sehr berechnend und manipulativ sein. Sie ist geübt darin, die Schwächen und Emotionen ihres Gegenübers zu ihrem Vorteil zu nutzen und schreckt auch nicht davor zurück ihre Reize ein zu setzten um ihre Ziele zu erreichen. Da sie Csilla bereits im Kindesalter verlies, von einer Menschenfamilie adoptiert und aufgezogen wurde, erinnern viele ihrer Charakterzüge an die der Menschen. Sie besitzt einen ausgeprägten Humor und ein wesentlich kommunikativeres Wesen als andere Chiss (Verglichen mit Menschen gilt sie dennoch als eher kühl und zurückhaltend). Da das Verhältnis zu ihren Chiss-Eltern sehr distanziert und wenig liebevoll war, sucht Nelaris privat nach Geborgenheit und Vertrauen, schreckt aber immer wieder davor zurück andere Personen an sich heran zu lassen. Freundschaften und Beziehungen entwickeln sich daher nur langsam, wenn sie allerdings einmal Vertrauen aufgebaut hat, ist sie bereit alles für eine Freundin/ einen Freund aufs Spiel zu setzten. Durch ihre blauen Haare, die nur einen leichten Schwarzschimmer aufweisen, unterscheidet Sie sich deutlich von anderen Frauen ihrer Spezies. Von anderen Chiss wird sie deshalb und aufgrund ihres doch recht menschlichen Charakters als „Moactan teel“(Hellhaarige - schlimme Beleidigung) bezeichnet. Deshalb fühlt sich Chen`elari`santu häufig zwischen den beiden Welten hin und her gerissen. Einerseits möchte sie ihre Chiss-Wurzeln nicht verleugnen, andererseits will sie das von Humor und Freundschaft geprägte Zusammenleben unter Menschen nicht missen. Generell fühlt sie sich jedoch eher zur menschlichen Lebensweise hingezogen, wird jedoch immer wieder von ihrer Chiss-Prägung eingeholt. Ihr Name setzt sich aus dem Geburtsnamen Chen`elari und dem Nachnamen ihrer Adoptivfamilie Sanut zusammen.


Psychologische Akte

Allgemein

  • neugieriger und wissbegierig
  • misstrauisch gegenüber Fremden
  • verletzlich und unsicher in privaten Themen
  • Leichte Anzeichen einer gespaltenen Persönlichkeit: auf der einen Seite rational und gefühllos (Erbe der Chiss-Erziehung in der Kindheit), auf der anderen Seite humorvoll und Emotional (durch ihre Jugendzeit nach der Adoption durch Menschen)

Stärken

  • ruhig und rational in Stresssituationen
  • loyal gegenüber dem Imperium und Freunden
  • listiges und geschicktes Vorgehen im Kampf
  • für eine Chiss gut an gut an das Leben unter Menschen angepasst
  • Talent im Umgang mit anderen Spezies


Schwächen

  • gelegentlich vorlaut und selbstverliebt
  • starsinnig wenn sie sich im Recht glaubt
  • technisch unbegabt
  • neigt gelegentlich zu berechnendem und durchtriebenem Verhalten um ihre Ziele zu erreichen


Lebenslauf

Kindheit & Invasion der Shkaam

Chen`elari`santu wurde am 160602 n.E als drittes Kind ihrer Eltern auf Csilla, der Hauptwelt der Chiss, unter dem eigentlichen Namen Chen`elari geboren. Ihr Vater, ein militärischer Kommunikationsoffizier im Dienste des Hauses Nuruodo ermöglichte der Familie ein Leben gutbürgerlichem Umfeld und eine gute Schulbildung. Alle Kinder wurden in Cheunh und Basic unterrichtet. Dabei wurde besonders darauf geachtet, den Kindern die Werte und Normen der Chiss-Gesellschaft zu vermittelt. Aufgrund ihrer blau-schwarzen Haare (Resultat einer seltenen Genmutation), wurde Nelaris schon als kleines Kind von anderen Chiss gehänselt und später in der Schule von den meisten ihrer Mitschüler/innen gemieden. Sie hatte daher nur eine wirkliche Freundin, Tel`orene`antis, die durch ihre helle Hautfarbe ebenfalls von den anderen Kindern ausgegrenzt wurde. Die Mädchen verbrachten einen Großteil ihrer Freizeit zusammen und verschworen sich gegen die anderen Kinder, die ihnen das Leben schwer machten. Sie rächten sich mit Streichen für Beleidigungen, arrangierten Situationen in denen ihre Gegner bloß gestellt wurden und lernten jede bekannte Schwäche der anderen Kinder zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. Dadurch entwickelte sich eine starke Freundschaft und eine emotionale Bindung, die für Chiss eher ungewöhnlich ist. Eine Entwicklung, die bei den Erwachsenen Chiss nicht gerne gesehen, jedoch geduldet wurde, da man innerhalb der Gesellschaft Verschlagenheit und listiges Vorgehen als eine erstrebenswerte Fähigkeit ansah. Diese Zeit und die Freundschaft zu Tel`orene`antis sollte Nelaris für den Rest ihres Lebens prägen. Nicht nur in der Schule, auch innerhalb der Familie wurde kein Hehl daraus gemacht, dass man ihr Erscheinungsbild missbilligte. „Nur wenn Du rational denkst und deine Entscheidungen ohne Emotionen triffst wird man dich in unserer Gesellschaft akzeptieren. Angepasstheit ist die Grundlage jedes Erfolges! Das gilt für Dich noch stärker als für normale Chiss…“ hatte ihr Vater immer wieder mit einem abwertenden Blick auf Nelaris blaues Haar heruntergebetet und seiner Tochter keinen Fehltritt zugestanden. Aus diesem Grund basiert ihre familiäre Bindung nicht auf Emotionen, sondern zum großen Teil auf Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein.

Die Invasion der Shkaam im Jahr 09 n.E. sollte zum größten Wendepunkt im Leben der jungen Chiss werden. Der Feind drängte die Verteidiger schnell zurück und eroberte große Teile des Chiss-Raums. Obwohl die militärischen Entscheidungsträger die Bedrohung herunterspielten und sich gegen einen Hilferuf an das Imperium entscheiden, erkannte Nelaris Vater die Gefahr die von den Invasoren ausging. Kurzerhand entscheid die Familie eines der Kinder als Schattenkind an einen sicheren Ort bringen zu lassen um eine mögliche Auslöschung der Familienlinie verhindern. Nach alter Sitte wurde dafür das jüngste Kind einer Familie ausgewählt.

Goreth Santu

Goreth Santu war ein imperialer Offizier. Er trug zwar die Uniform, jedoch war er kein Kämpfer, Anführer oder großartiger Taktiker. Nein, keine der Eigenschaften die man von einem Offizier erwartete traf auf diesen Mann zu und auch sein optisches Erscheinungsbild, er war klein, untersetzt und die Geheimratsecken hatten sich mittlerweile bis weit über seinen Scheitel gefressen, entsprachen nicht der Norm. Aber er besaß ein Talent das nach der Niederlage auf Endor und dem Erstarken der Rebellen immer wichtiger für das Imperium wurde. Er war Diplomat. Wer jetzt einen großen Redner und pompöses Gehabe erwartete sollte sich erneut irren. Er besaß das Talent, jede gewonnene Information als Druckmittel zu nutzen, um seinen Gesprächspartner an den Verhandlungstisch zu zwingen. Er beschaffte unbequeme Informationen, suchte nach dem schwächsten Glied in der Führungsebene und verwendete jegliche gewonnene Erkenntnis um sein Gegenüber zu einem Gespräch zu zwingen. Nicht selten nutze er eine Notlage aus oder arrangierte Situationen um die andere Seite unter Druck zu setzten, bis sie keine andere Möglichkeit mehr hatte als sich auf einen Kompromiss einzulassen. Goreth bezeichnete seine Tätigkeit häufig als: „die ehrliche Diplomatie“ und leis ein leicht diabolisches oder verschlagenes Grinsen folgen. Kurz vor dem Ende seiner Karriere sollte er allerdings auf die härteste Probe seines Lebens gestellt werden. Die Chiss. Obwohl er jedes Register gezogen, jede Aufzeichnung über Personen in Führungsebene zusammengetragen und letztendlich sogar Zugang zu den Daten des imperialen Geheimdienstes erhalten hatte, war der entsprechende Ordner auf seinem Datenpad quasi leer. Seine Kontaktperson wickelte ihn bei jedem Kommunikationsversuch ab und zeigte keine Reaktion auf seine sonst so herrlich wirkungsvollen Mittel. Diese Spezies war verschlossen, lies nichts nach außen dringen und war nicht käuflich. Bemerkenswert, wenn auch nicht gerade vorteilhaft für seinen Auftrag. Als letzten Versuch war er mit einem Schiff bis an die Grenzen des Chiss-Raums geflogen um eventuell so die Aufmerksamkeit der blauhäutigen Kerle auf sich zu ziehen. Dennoch musste er sich nach einigen Wochen eingestehen, dass er diesmal gescheitert war und dass seine Karriere an diesem Punkt ein unrühmliches Ende finden würde. Während er eine Nachricht an seine Vorgesetzten verfasste, in der er die Gründe seines Versagens anführte und seine Rückkehr ankündigte, meldete sich unerwartet ein Chiss über einen verschlüsselten und geheimen Kanal. Das Gespräch war kurz und es gab keine Verhandlungen, da der Chiss die Bedingungen diktierte. „Sorgen Sie für meine Tochter und sie erhalten im Gegenzug einen Kontakt und Informationen über unseren Kampf gegen die Shkaam. Es wird keine Änderung der Bedingungen geben. Ich erwarte ihre Antwort innerhalb der nächsten Stunde über diesen Kanal.“ 50 Minuten hatte er die Konsole angestarrt und dabei kaum einen Gedanken an seine Karriere verschwendet. Lediglich, dass sie beendet war sein würde, egal ob er einwilligte oder ablehnte, denn er konnte seine Frau mit dieser Aufgabe nicht alleine lassen. Er war ein Mann der zu seinem Wort stand und das bedeute, er würde seiner Familie eventuell mehr zumuten als sie aushalten konnte. Ganz zu schweigen von den Anstrengungen die er würde unternehmen müssen, damit seine Frau ihm diesen Schritt verzieh. Im Anschluss sendete er die kürzeste Nachricht seines Lebens: „Erbitte Rendevouz-Koordinaten!“

Der Weg nach Ord Mantell

Dass Nelaris von einem auf den anderen Moment aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurde war nicht vorherzusehen. Lediglich der angespannte und leicht emotionale Gemütszustand ihrer Mutter, sowie die wesentlich aggressiveren Diskussionen zwischen den Eltern hätte man als Hinweis deuten könne. Es war ungewöhnlich spät in der Nacht als sie von ihrer Mutter geweckt und in die Kücke zitiert wurde. Nichts ahnend bauten sich beide Elternteile vor ihr auf, wobei ihre Mutter ungewöhnlich niedergeschlagen wirkte. In ihrer Erinnerung hatte sie sogar Tränen auf ihrer Wange gesehen als er sich verabschiedete „Du wirst immer meine Tochter sein, egal welchen Weg Du wählst!“. Sie verstand nicht ganz was genau der Grund für ihre Reise war aber in diesem Moment erkannte sie, dass es die letzten Momenten mit ihren Eltern sein würden. Ihr Vater hatte für die Sentimentalität seiner Frau nicht mehr als ein abschätziges Kopfschütteln übrig und brachte Nelaris anschließend zum Hinterausgang des Wohnkomplexes. „Erinnere Dich an die Werte unserer Spezies und vermeide die Schwächen deiner Mutter!“ waren die letzten Worte die sie von einem Familienmitglied hören sollte. Dann setzte sich der Gleiter in Bewegung.

Der Flug des Raumschiffes, zu welchem sie gebracht worden war dauerte lang und obwohl die anwesenden Menschen sie freundlich behandelten, überkam das Chiss-Mädchen immer wieder die Angst und sie konnte nur mit Mühe die Kontrolle über ihre Gefühle behalten. Der Mann der sie nach der Gleiterfahrt in Empfang genommen hatte nannte sich Goreth und obwohl Nelaris ihren eigenen Namen mehrfach wiederholte, war Goreth trotz aller Bemühungen nicht in der Lage ihn richtig auszusprechen. Obwohl er ein Mann war fühlte sich Nelaris in seiner Nähe nicht unwohl und sie verspürte nicht die Verachtung, die ihr normalerweise von Chiss-Männern entgegengebracht wurde. Dennoch gab es keine Anzeichen für Zuneigung oder emotionale Verbundenheit. Sie landeten auf einem Planeten, denn die Menschen Ord Mantell nannten. Hier war es heiß, trocken und staubig und der Plant schien das Gegenteil ihrer Heimatwelt zu sein, genau wie die Familie in der sie fortan leben sollte.

Sinla Santu

Sinla war um einiges jünger als ihr Mann und wenn es nach dem Geschwätz der Nachbarn ging, viele zu hübsch für ihren Mann. Häufig stellte man ihr die Frage, warum sie sich nicht einen jüngeren und attraktiveren Mann gesucht hatte, was sie immer mit einer abwehrenden Handbewegung abtat. Goreth war zwar nicht das Ebenbild eines Holo-Film-Helden, aber er brachte sie zum Lachen, nutzte jede Gelegenheit um seine Frau zu verwöhnen, bestand auf eine gleichberechtigte Ehe und war ein ausgezeichneter Vater. Dennoch hatte er ihre Beziehung auf die Probe gestellt, als er von einem mehrwöchigen Einsatz zurückgekehrt war und ein blauhäutiges Mädchen, mit roten Augen, blau-schwarzen Haaren und einem unaussprechlichen Namen mitgebracht hatte. „Hast Du den Verstand verloren? Wie soll das funktionieren, die Kleine hat keinen Humor, ist sozial total inkompetent, scheint ständig etwas auszuhecken und diesen roten Augen machen mich wahnsinnig!“ hatte sie ihren Mann angefahren, nach dem sie ohne Erfolg versucht hatte das Chiss-Mädchen genauso zu behandeln wie ihre eigenen Kinder. Goreth hatte daraufhin das Lächeln aufgesetzt, das er immer verwendete wenn es sie vor einem schier unlösbaren Problem standen. „Wir kaufen ihr eine Sonnenbrille!“ entgegnete er und sie hatte nach einem Moment der Fassungslosigkeit einfach nur gelacht. „Ich werde meinen Posten aufgeben und mir hier einen Job suchen, damit wir das gemeinsam angehen können. Wir behandeln sie einfach genauso wie unsere eigenen Kinder. Sie wird zwar immer einen blaue Haut und rote Augen haben, aber sie wird sich verändern und sie wird uns verändern!“ hatte Goreth weiter ausgeführt und seine Frau in den Arm genommen. Die schließlich einwilligte sich der Herausforderung zu stellen.

Prägende Jahre

Ihre neue Familie war seltsam. Neben Goreth und Sinla lebte sie fortan mit Mina einer kleine, blonde und quirlige Vierjährige und Karlin, einem ebenfalls blondes Mädchen, welches nur einige Monate älter war als Nelaris zusammen. Mit Letzterer teilte sie sich ein Zimmer und Karlin schein es nicht zu stören, dass sie der Chiss einen Teil ihres Raumes überlassen musste. Schnell fühlte sie sich an ihre Freundschaft mit Tel`orene`antis erinnert. Dennoch, das Leben unter Menschen war seltsam. Sie waren seltener Streng als die Chiss, redeten ununterbrochen, regten sich über jede Kleinigkeit auf, warfen sich ständig kleinere Beleidigungen an den Kopf und reagierten völlig unpassend mit einem ausdauernden Lachen, einem Schulterklopfen oder einer entsprechenden Gegenbeleidigung. Zudem schien es innerhalb der Familie Sitte zu sein, alles und jeden zu umarmen und dies so oft wie möglich zu wiederholen. Besonders Sinla schien anfangs nicht erfreut darüber zu sein, dass sich Nelaris diesem Ritual entzog. Dennoch wurde sie von ihren Pflegeeltern gut behandelt und lernte schnell sich in der neuen Familie zurechtzufinden.

Auch in der Schule sollte es zwar nicht einfach, aber weniger schlimm als befürchtet werden. Obwohl man das blauhäutige, ernste und wenig humorvolle Mädchen zuerst misstrauisch beäugte, wurde sie hier seltener gehänselt und ausgegrenzt als es unter den Chiss der Fall gewesen war. Einige der Kinder waren neugierig, stellten Fragen und versuchten Nelaris in eines dieser nicht zielführenden Gespräche zu verwickeln. Obwohl es in den ersten Monaten immer wieder zu Missverständnissen kam schaffte sie es, sich immer besser in der fremden Umgebung zurechtzufinden. Ihre Disziplin brachte ihr gute Note und großes Lob der Lehrer ein. Lediglich die Tatsache, dass die Chiss häufig wiedersprach, auf ihrer Meinung beharrte und immer wieder zu intergante und berechnendem Verhalten neigte brachte ihr einigen Ärger ein. Neben der Schulte entwickelte sich zwischen Nelaris und ihrer Schwester Karlin eine enge und tiefe Freundschaft, die maßgeblich dafür verantwortlich war, dass die Chiss Goreth, Sinla, Karlin und Mina als ihre neue Familie anerkannte.

Weg zum Imperium

Doch auch dieses Glück sollte nicht lange anhalten. 14 n.E. wurde Ord Mantell von den Yuuzhan Vong bedroht. Durch seine Beziehungen zu Offizieren des imperialen Militärs, konnte Goreth eine frühzeitige Evakuierung seiner Familie ermöglichen. Noch bevor die feindlichen Kräfte Ord Mantell erreichten, wurde sie nach Coruscant gebracht um in einer einfachen, aber ausreichenden Unterkunft einquartiert zu werden. Im Gegenzug begann ihr Vater wieder für das Militär zu arbeiten, jedoch in einer wesentlich niedrigeren Position. Nelaris beendet die Schule mit ausgezeichneten Noten und nach reiflicher Überlegung entscheid sie sich aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit für ein Studium der Interspeziel-Kommunikation. Doch erneut sollte sich ein Feind erheben, der das Leben der Chiss bedrohte. Das NEO-Imperium eroberte System um System und erneut würde die Familie ihre Heimat verlassen müssen. Doch Nelaris entschied sich anders. Sie war in ihrem Leben häufig genug geflohen, war entwurzelt worden und vor einem Gegner davon gelaufen. Diesmal würde sie sich ihren Feinden stellen und gegen sie kämpfen.

Sie suchte nach einer Möglichkeit ihren Eltern diese Entscheidung mitzuteilen. Nelaris hatte den Abend auf einer Aussichtsplattform auf den oberen ebenen verbracht. Es war einer dieser Orte, von denen aus man die Sonne sehen konnte, wie sie hinter dem Horizont aus Gebäuden verschwand. Sie war häufig hier gewesen wenn sie eine Entscheidung treffen musste und so war es auch heute. Als sie wieder zuhause angekommen war, um ihren Eltern ihre Entscheidung mitzuteilen, stand sie tief atmend vor der Tür der Küche. Gerade als sie eintreten wollte konnte hören, das Goreth offenbar etwas gesagt das seine Frau zum Lachen gebracht hatte und Sinla entgegnete: „…erinnerst Du dich, dass ich Dich für verrückt erklärt habe als Du deinen Offizierspatent und deinen Diplomatenposten zurückgegeben hast, damit wir unser kleine Blau bei uns aufnehmen können? Zum Glück hast Du deinen Kopf durchgesetzt und unser drittes Kind nicht wieder zurückgebracht!“ Nelaris war wie angewurzelt stehengeblieben, die Hand auf der Türklinke. Erst nach einigen Momenten wurde ihr klar, welche Opfer ihr Vater gebracht hatte um ihr, einer kleinen hilfsbedürftigen Chiss ein neues besseres Leben zu ermöglichen. Eventuell hatte er das damals nicht aus reiner Nächstenliebe getan, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass ihre >>echten Eltern<< in dieser Küche saßen. Ohne einen weiteren Moment zu warten stürmte sie in den Raum und warf sich den beiden um den Hals, etwas, das sie bisher noch nie getan hatte. Goreth stellte am nächsten Tag den Kontakt zu einem der Ausbilder der imperialen Akademie her und Nelaris unterzeichnete wenig später die Papiere.