Nssis-Klasse Klauenjäger

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Chiss Clawship.jpg
Nssis-Klasse Klauenjäger
Technische Daten:
Produktion:
Bezeichnung:
  • Nssis-Klasse Klauenjäger
Typ:
  • Sternjäger
Maßstab:
  • Raumüberlegenheitsjäger
Länge:
  • 7,65 Meter
Besatzung:
  • 1 Pilot
Passagiere:
  • Keine
Frachtkapazität:
  • 25 kg
Vorräte:
  • 1 Woche
Hyperantriebsmultiplikator:
  • x1,5
Navigationscomputer:
  • Keiner
Geschwindigkeit:
  • 96 MGLT
Geschwindigkeit in der Atmosphäre:
  • 1.000 km/h
Beschleunigung:
  • 17 MGLT/s
Wenderate:
  • 124 DPF
Rumpfstärke:
  • 54 RU
Schilde:
  • 40 SBD
Die Bewaffnung:
Bewaffnung:
  • 4 SFS L-s7.2 Laserkanonen
Sonstige Daten:
In Serienproduktion:
  • Ja
Preis:
  • Nicht frei verkäuflich


Der Nssis-Klasse Klauenjäger gilt bereits seit längerer Zeit als Standardjäger der Raumstreitkräfte des Chiss Imperiums. Der wendige Jäger verdankt seinen Namen der klauenartigen Anordnung von vier Flügeln um ein kugelförmiges Cockpit, welches starke Ähnlichkeit mit den TIE-Jäger Serien des Galaktischen Imperiums aufweist. Mittlerweile in großen Massen von den Chiss produziert, geht der Raumüberlegenheitsjäger in diesem Sinne wahrscheinlich auf technologische Einflüsse des Imperiums unter Palpatine zurück. Trotz ihres Alters gilt diese hybride Entwicklung aus imperialer Standardtechnik und Alientechnologie noch heute als gefährlicher Gegner.

Entwicklung und technische Daten

Es ist bereits seit längerer Zeit bekannt, dass die ersten Kontakte zwischen den Chiss und dem Galaktischen Imperium weiter zurückliegen als die militärischen Grenzkonflikte im Jahr 8 nach Endor. Wahrscheinlich bestand im Geheimen schon in den letzten Tagen der Alten Republik reger Austausch zwischen dem damaligen Obersten Kanzler Palpatine und einigen ausgewählten Mitgliedern der blauhäutigen Spezies. Während in den folgenden Jahrzehnten immer wieder die Stimmen laut wurden, dass der Klauenjäger auf einem Technologiediebstahl aus den Sienar Fleet Systems Werften (SFS) basierte, gehen die Kernelemente der Nssis-Klasse viel eher auf einen bewussten Transfer technischen Wissens zurück. Neben dem kugelförmigen Cockpit stammen auch der typische Zwillingsionenantrieb und die Laserkanonen des Jägers ursprünglich aus den Waffenschmieden von SFS.

Die Umsetzung dieser technischen Bruchstücke und das Gesamtkonzept des Jägers gehen jedoch allein auf die Konstrukteure der Chiss zurück. Um das Cockpit angeordnet, befinden sich die charakteristischen Klauenflügel an deren Spitze die vier L-s7.2 Kanonen montiert sind. Obwohl dieser Aufbau eine gewisse Ähnlichkeit mit den X-Flüglern der Dritten Republik besitzt, können die waffenbestückten Flügel der Nssis-Klasse nicht bewegt werden, sondern sind fest an den rückwärtigen Anbauten des Jägers montiert. Anders als bei den TIE-Serien des Imperiums befindet sich in diesem modifizierten Heck des Kugelcockpits der Ionenantrieb. Der zusätzliche Platz, welcher durch diese Konstruktion geschaffen wurde, ermöglicht es dem Klauenjäger einen Hyperraumantrieb und Schildsysteme mit sich zu führen. Die Schilde unterstreichen in Kombination mit der verstärkten Hüllenpanzerung die defensive Natur der Kriegsmaschine und prägen ihn als Abfangjäger gegen feindliche Invasionsstreitkräfte.

Klauenjäger im Kampfeinsatz bei einem Grenzkonflikt der Chiss

Auch wenn durch die zusätzlichen Navigationsdüsen an den Flügeln der Nssis-Klasse die Wendigkeit stark erhöht wurde und Chiss-Kampfpiloten im Gefecht außergewöhnliches Talent im Umgang mit derartigen Spezifikationen des Jägers bewiesen haben, gilt die Maschine grundsätzlich als schwerfällig. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt spürbar unter dem Limit der meisten Abfangjäger dieser Generation und die Beschleunigung kann mit vielen Modellen anderer Fraktionen nicht mithalten. Neben der reinen Laserbewaffnung und diesem Geschwindigkeitsnachteil verfügt der Klauenjäger über einen weiteren Nachteil: den Hyperraumantrieb. Grundsätzlich macht der Sprungantrieb das Kampfschiff zwar zum Raumüberlegenheitsjäger und ermöglicht es ihm wichtige Patrouillenaufgaben an den Grenzen des Chiss Imperiums wahrzunehmen, aber im Fall der Nssis-Klasse ist dieses Potenzial nur begrenzt. Sie verfügt über keinen individuellen Navigationscomputer und ist damit abhängig von einem Netzwerk aus Navigationsbojen, die weitere Reisen nur innerhalb des eigenen Territoriums wirklich sicher machen. Außerhalb ihres eigenen Reiches sind die Klauenjäger abhängig von Trägerschiffen oder einzelnen Führungsschiffen, die mit einem Navigationscomputer ausgestattet sind.

Einsatzhistorie

Der Klauenjäger ist bereits seit mehreren Dekaden innerhalb des Chiss Imperiums im Einsatz und bildet das absolute Rückgrat seiner Jagdwaffe. Unter Kampfpiloten innerhalb und außerhalb des Reiches gilt das Schiff nicht nur als äußerst zuverlässig, sondern trotz seiner Schwächen als überaus effektiver Abfangjäger. Die relativ schwere Bewaffnung und seine hohe Wendigkeit machten die Nssis-Klasse in den Konflikten der Chiss zu einer wichtigen militärischen Ressource. Im Kampf gegen das Imperium, die Shkaam und Yuuzhan Vong bewiesen Kampfstaffeln und Schwadronen dieser Jäger ihre Kampfkraft und schlugen mehrere Invasionsversuche zurück. Der Klauenjäger wird in mehreren Fabriken und Werften der Chiss in Serie produziert und ist trotz der hohen Verluste, die das Reich in den vergangenen Jahren hinnehmen musste, wahrscheinlich noch in einer Stückzahl von mehreren tausend Einheiten im Dienst.

Quellen