Laufpanzer WT 4

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WT4.jpg
Laufpanzer WT 4
Technische Daten:
Produktion:
Bezeichnung:
  • WT 4 – Walking Tank 4
Typ:
  • Schweres Angriffsfahrzeug
Maßstab:
  • Walker
Länge:
  • 7,2 Meter hoch, 18,3 Meter lang
Besatzung:
  • 7 (Kommandant, Pilot, 3 Bordschützen, Feuerleitoffizier, Sensoroffizier)
Rumpfcrew:
  • 3
Frachtkapazität:
  • keine
Geschwindigkeit:
  • Raupenantrieb: 120 km/h (auf gerader und flacher Oberfläche)
  • Walker: 50 km/h (unter Idealbedingungen)
Beschleunigung:
  • Unbekannt
Rumpfstärke:
  • 90 RU
Schilde:
  • Keine
Bewaffnung:
  • 2 Mittelschwere Blasterkanonen (gekoppelt, Front)
  • 2 Leichte Schnellfeuergeschütze (gekoppelt, Heck)
  • 1 Schweres Lasergeschütze (Front)
Bodentruppen:
  • Keine
Preis:
  • Nicht frei verkäuflich


Der Laufpanzer WT 4 ist das weitverbreitetste Bodenfahrzeug innerhalb der hapanischen Armee. Die Heerestruppen der Hapaner weichen mit diesem Konzept signifikant von den typischen imperialen Walkern und republikanischen Hooverpanzern ab, indem sie beide Ideen miteinander vereinen.

Entwicklung

Die hapanischen Streitkräfte verzichteten lange Zeit auf schwere Bodenfahrzeuge und verließen sich auf eine Infanterie im Verbund mit Artilleriekräften, Transportern und der Unterstützung durch die Navy. Die Notwendigkeit nicht mehr länger nur auf Situationen innerhalb des Clusters und seiner Grenzen reagieren zu müssen, führte mit der Zeit zu Bestrebungen die eigenen Kapazitäten im Bereich der Bodenverteidigung auszubauen.

Die ersten Versuche eigene Bodenfahrzeuge zu produzieren, orientierten sich an den Kampfläufern des Galaktischen Imperiums. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. War es doch gerade der erste Kontakt mit den Streitkräften Imperator Palpatines, welche den Hapanern die Notwendigkeit einer Modernisierung ihrer Infanterietruppen nahelegte. Zum damaligen Zeitpunkt waren derartige Bestrebungen jedoch noch halbherzig. Die Kontakte zum Imperium verliefen relativ friedlich und erschöpften sich größtenteils in kleineren Scharmützeln.

Erst als in den Folgejahren der Schlacht um Endor die Verbindungen zur Allianz und späteren Republik zunahmen, erhielt das Projekt eigener Bodenfahrzeuge neuen Aufwind. Designelemente der republikanischen Hooverpanzer wurden teilweise übernommen und mit eigenen Konstruktionsideen verwoben. Erste Prototypen der so entwickelten Fahrzeuge gingen kurz vor dem hapanisch-imperialen Krieg im Jahr 8 n.E. in Produktion. Während des Krieges wurde der Produktion dieser neu entstandenen Laufpanzer jedoch keine Priorität gegeben.

Mit der verheerenden Niederlage bei der Schlacht um Coruscant und dem Verlust sämtlicher eroberter Gebiete eröffneten sich dem Projekt jedoch neue Möglichkeiten. Im Zuge der Versuche das Reich wieder zu stabilisieren, wurden umfassende Heeresreformen durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Kontrolle des Militärs nicht nur aus den Händen der Adelshäuser genommen und der Zentralmacht auf Hapes unterstellt, sondern auch eine materielle Neuaufstellung der Truppen betrieben. Der Weg für die Aufstellung schwer bewaffneter Bodenfahrzeuge war damit frei und die Konzeption der Laufpanzer blieb erhalten.

Nach Ablauf der Erprobungsphasen für die Modelle WT 1 und WT 2 wurden die Waffensysteme erneut verbessert und letzte Fehler beseitigt. Im Anschluss wurde mit der Massenproduktion der leichten WT 3 und der schweren WT 4 Panzer begonnen. Bis zum Jahr 15 n.E. beliefen sich die Bestände des hapanischen Heeres auf mehrere Hunderttausend.

Technischer Aufbau

Die Laufpanzer der WT 4 Reihe vereinigen klassische Element republikanischer Panzertechnik mit der Technologie imperialer Walker. Während die Aufbauten einem schwer bewaffneten Panzer entsprechen, bewegt sich das Fahrzeug in unwägbarem Gelände meist auf vier läuferähnlichen Beinen.

Die Beine des Panzers besitzen im Gegensatz zu den meisten imperialen Walkern jedoch die Möglichkeit fast in jede Richtung eingesetzt werden zu können. Der Panzer erhält dadurch nicht nur eine ungeahnte Bewegungsfreiheit, sondern kann durch fast jede Umgebung bewegt werden. Um trotz dieser komplexen Bewegungsmöglichkeiten leicht und schnell steuerbar zu sein, besitzt der Panzer einen hochentwickelten Computerkern. Bei einem Ausfall des Computers ist der Laufpanzer jedoch quasi nicht mehr zu steuern.

Die Beine Panzers können zur Aufnahme der Besatzung nicht nur beinahe vollständig abgesenkt werden, sondern auch, zugunsten des im Mittelsegment angebrachten Kettenantriebs, eingeklappt werden. Bei flachem Gelände oder vorhandener Infrastruktur kann der Panzer in diesem Modus zu einem klassischen Kettenfahrzeug umgewandelt werden und sich so weit schneller fortbewegen.

Die Aufbauten bestehen aus zwei voll rotationsfähigen Segmenten. Das untere Segment enthält nicht nur den Computerkern, die Antriebs- und Energiegeneratoren, sondern auch einen Teil der Bewaffnung. Im Frontbereich befindet sich eine mittelschwere, doppelläufige Blasterkanone, geeignet zur Vernichtung schwer gepanzerter Infanterieeinheiten oder leichter Bodenfahrzeuge und Bunkeranlagen. Im Heck wurde ein ebenfalls doppelläufiges, leichtes Schnellfeuergeschütz installiert, um sich erfolgreich gegen eine Vielzahl leichter Infanterietruppen zu verteidigen.

Das obere Segment enthält neben der siebenköpfigen Besatzung auch die Hauptbewaffnung des Panzers. Die Besatzung besteht aus einem Piloten, einem Sensoroffizier, drei Bordschützen, einem Feuerleitoffizier sowie einem Kommandanten. Zusätzliche können zwei weitere Soldaten aufgenommen werden, um die auf der Oberseite befestigten schweren Blastergewehre zu bedienen.

Die Hauptwaffe des Laufpanzers bildet das schwere Lasergeschütz des Waffenherstellers Saburo. Die Geschütze dieser Baureihe wurden speziell für den Einsatz gegen schwer gepanzerte Fahrzeuge und Bunker entwickelt. Mit möglichst geringem Energieverbrauch soll dabei eine möglichst große Wirkung erzielt werden. Die Möglichkeit das Hauptgeschütz durch eine Plasmawaffe zur ersetzen, wurde innerhalb eines Prototyps bereits erfolgreich getestet, wird jedoch derzeit noch weiterentwickelt und verbessert.

Quellen