Arkanisches Zentrum der Wissenschaften

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Arkanisches Zentrum der Wissenschaften
Gründer:
  • Silforas Kanberu
Besondere Mitglieder:
  • Taraharu Jilm’Ona, aktueller Leiter der Einrichtung
  • Dr. Inari Serva, Leiterin der Fakultät für Hyperraumtechnik
Sitz:
  • Isfahan, Arkania
  • Zulgar, Arkania
  • Edessa, zerstört (23 n.E.)
Rolle:
  • Forschungseinrichtung
Gründungsjahr:
  • ~700 v.E.
Zugehörigkeit:
  • Neutral


Ursprünge und Geschichte

Obwohl das Zentrum der Wissenschaften eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Galaxie ist, kann niemand genau sagen, wann es gegründet wurde. Historiker gehen davon aus, dass das Zentrum im siebten Jahrhundert vor Endor als Grundidee entstand. Zu dieser Zeit zeigten sich erste Tendenzen im arkanischen Wissenschaftsraum, die unzähligen kleinen Institute, Fakultäten und Universitäten zu einem großen Komplex zusammen zu führen und unter eine gemeinschaftliche Verwaltung zu stellen. Silforas Kanberu war der große Pionier dieser Epoche. In seinem Geist nahm die Zusammenführung der einzelnen Institutionen Gestalt an. Ihm und seinem Mitarbeiterstab ist es zu verdanken, dass diese Zeit der Desorganisation und Neustrukturierung nicht im Chaos endete.

In den ersten Jahren des sechsten Jahrhunderts vor Endor wurden die vier größten Universitäten des Planeten zur Fakultät von Isfahan zusammengeführt. Dieser Prozess bezog sich nicht nur auf eine organisatorische Zusammenführung von Verwaltung, Forschung und Lehre, sondern auch auf eine räumliche Vereinigung.
Da keine Metropole den Platz geboten hätte, ein derartiges Vorhaben umzusetzen, wurde beschlossen eine 30.000 Quadratkilometer große Fläche zu bebauen. Dort, in der Nähe der Stadt Isfahan, wurde der größte Forschungskomplex in der Geschichte der bekannten Galaxie errichtet.
Im sechsten Jahrhundert v.E. begannen jährlich anderthalb Millionen Studenten ihre Ausbildung in den verschiedenen technischen Bereichen. Die Gesamtstudentenzahl belief sich auf schätzungsweise zehn Millionen Studenten, die zur selben Zeit an der Fakultät studierten.
Diese geballte Ansammlung von Wissen, Wissensdurst und jugendlicher Kreativität führte sehr schnell zu einem nicht bedachten, jedoch äußerst wünschenswerten Ergebnis. Die Zahl der jährlichen Entwicklungen und Innovationen stieg um die fünfte Potenz. Dieser Schub bewirkte eine außergewöhnliche Entwicklung von Wirtschaft, Handel, Kultur und Sozialwesen. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung nahm schlagartig zu, da sich viele der Entwicklungen im alltäglichen Leben einsetzen ließen.
Zur selben Zeit entschied die arkanische Militärführung, ein ähnliches Zentrum für Militärforschung einzurichten. Die Pläne scheiterten jedoch an Kanberus Willen, da er seine Idee für rein friedfertige Zwecke eingesetzt haben wollte. Und als Kopf des größten Forschungszentrums besaß er die Macht, das Militär zu stoppen.
In den nächsten 75 Jahren sollten alle freien Institute, Universitäten und Fakultäten im Schmelztiegel Isfahans zusammenfließen und eine neue, gigantische Forschungseinrichtung bilden. Nach Abschluss des Schmelzprozesses arbeiteten 18 Millionen Professoren in dem Komplex. Sie wurden unterstützt von 68 Millionen wissenschaftlichen Angestellten, Doktoranden und Habilitanden, sowie weiteren 43 Millionen Verwaltungskräften. Dieser Grundapparat organisierte die Lehre für insgesamt 94 Millionen Studenten.
Nach dem Scheitern im ersten Anlauf dauerte es ein weiteres Jahrhundert, bis das Militär einen erneuten Versuch unternahm, ein militärisches Zentrum zu errichten. Kanberus Nachfolger gestattete auf Druck der politischen Führung die Errichtung eines weiteren Komplexes, bestand jedoch darauf dieses neue Zentrum unter die Kontrolle des bestehenden zu stellen.
Erneut übte die Regierung Druck aus, dieses Mal jedoch auf das Militär, welches zähneknirschend ihr Einverständnis erklärte. Das neue Zentrum entstand ganz in der Nähe des Zentrums der Wissenschaften. Um wissbegierige Studenten von eigenmächtigen Erkundungen abzuhalten, wurde das Militärzentrum unterirdisch errichtet. Genauer gesagt unter der nahen Hügelkette, von der aus man einen wunderbaren Blick auf Isfahan hat.

Isfahan und die nahegelegenen Berge

Das militärische Zentrum ist bedeutend kleiner als das Zentrum der Wissenschaften. Es arbeitet jedoch zu einem großen Teil an streng geheimen Forschungsprojekten, wie etwa dem Nachtsegler.
In der Gründungsphase wurden alle Mitarbeiter vom Militär bestimmt und eingewiesen. Nachdem das Militärzentrum seine Arbeit aufgenommen hatte, ging man jedoch dazu über, Absolventen aus dem nahegelegenen Zentrum der Wissenschaften zu rekrutieren. Durch die räumliche und organisatorische Nähe konnte man die Besten der Besten sehr einfach identifizieren und einladen. Diese Methode bewährte sich in den folgenden Jahrhunderten, sodass das Militär mittlerweile zu einem reinen Geldgeber degradiert worden ist.
Nichts desto trotz, verdankt das arkanische Militär 90% des aktuell benutzten Militärgeräts den Köpfen des militärischen Teils des Zentrums der Wissenschaften.

Aufbau

Das Zentrum der Wissenschaften wird von einem Präsidenten, aktuell Taraharu Jilm’Ona, geleitet. Ihm untersteht der gesamte Verwaltungsapparat des Präsidiums. Seine primäre Aufgabe liegt in der Repräsentation des Zentrums. Die Verwaltung der Universität wird auf die ihm unterstellten Fakultätsdekane verteilt. Die Dekane regeln den materiellen Zufluss für bestimmte Projekte und organisieren das Studium für Studenten ihrer jeweiligen Fachrichtung. Unterstützt werden sie dabei von der Fakultätsverwaltung und der Institutsverwaltung. Die Institute (auf ziviler Seite) und die Zentren (auf militärischer Seite) werden wiederum von einzelnen Professoren geleitet. Den Professoren stehen besagte Institutsverwaltungen, sowie zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter zur Seite um jedem Studenten ein angenehmes Lernen und jedem Professor ein angenehmes Forschen zu ermöglichen. Den wissenschaftlichen Mitarbeitern stehen wiederum Hilfswissenschaftler zur Verfügung, welche sich direkt aus der Studentenschaft rekrutieren und die für Zuarbeiten bestens geeignet sind.

Die einzelnen Institute verteilen sich halbwegs geordnet über den gesamten Komplex. Die militärischen Zentren befinden sich alle außerhalb des Campus und sind streng bewacht. Zutritt erfolgt nur mit vorheriger Genehmigung des Direktorats oder des Präsidiums. Das Direktorat ist der militärische Verwaltungsarm des Präsidiums. Es regelt die Organisation des militärischen Zentrums und die Wahrung der Geheimhaltung.

Aufgabe

Primäre Aufgabe des Zentrums der Wissenschaften ist die Lehre. Das heißt, dass zwangsläufig alle technisch oder medizinisch ausgerichteten Berufe (und zahlreiche weitere) in diesem Zentrum ausgebildet werden können. In einigen Fällen müssen sie sogar hier ausgebildet werden, da es keinen alternativen Studienort auf Arkania gibt.
Die sekundäre, aber nicht minderbedeutende Aufgabe ist die Forschung. In diesem Zentrum arbeitet alles, was Rang und Namen in der Wissenschaft hat. Aufgrund des überragenden Rufs des Zentrums finden sich hier nicht nur arkanische Wissenschaftler, sondern auch unzählige Studenten, Doktoranden und Forscher anderer Spezies.
Einige bleiben nur für wenige Trimester, andere bleiben ein Leben lang.
Diese interkulturelle Mischung bewirkt eine starke Zunahme im Bereich der innovativen Ideenumsetzung, was sich in den Neuerungen und der Anzahl der Patente niederschlägt.

Angegliederte Unternehmen

Diese Liste von Unternehmen entstanden im Verlauf der Jahre seit der Gründung des Zentrums der Wissenschaften. Die Unternehmen dienen rein der Vermarktung von Patenten, der Produktion von Forschungsmaterial und –geräten oder der Vermarktung von konstruktiven Forschungsergebnissen (wie zum Beispiel selbstdichtende Schaftbolzen). Diese Liste ist nicht vollständig, da nur die größten und bedeutendsten Unternehmen (oberes Zehntel) aufgeführt werden.

  • AA (Arcanian Armor)
  • AAO (Arcanian Aeronautic Organisation)
  • ACIM (Arcanian Centre for Implantation and Medical Science)
  • AEC (Arcanian Engineering Corps)
  • AGA (Arcanian Guild of Architecture)
  • AOO (Arcanian Orbit Organisation)
  • AP (Arcanian Pharmaceutics)
  • AS (Arcanian Shipyards)
  • AWC (Arcanian Weapon Construction)
  • CWV (Centre for Waterbased Vehicles)
  • HTO (Hyperspace Transfer Organisation)
  • IONP (International Organisation of Nature Protection)
  • NRO (Nature Research Organisation)


Institutionen

Dies ist eine Liste aller großen Institute am Zentrum der Wissenschaften. Alle Institute sind ziviler Natur, alle Zentren sind militärischer Herkunft. Es gibt zahlreiche weitere Institute und Zentren, die jedoch höchstens 20 Mitarbeiter beschäftigen und daher nur als Randgruppe auftreten.

  • (Inst. f.) Angewandte Mechanik
  • (Inst. f.) Angewandte Physik
  • (Inst. f.) Anorganische und Analytische Chemie
  • (Inst. f.) Antriebstechnologie
  • (Inst. f.) Astrophysik
  • (Inst. f.) Baukonstruktion und Industriebau
  • (Inst. f.) Biochemie und Biotechnologie
  • (Inst. f.) Bioinformatik
  • (Inst. f.) Biomedizinische Wissenschaften
  • (Inst. f.) Biophotonik
  • (Inst. f.) Chemische und Thermische Verfahrenstechnik
  • (Inst. f.) Computitional Neuroscience
  • (Inst. f.) Dynamik und Schwingungen
  • (Inst. f.) Elementares Formen
  • (Inst. f.) Entwicklungsbiologie
  • (Inst. f.) Experimentelle Halbleiterphysik
  • (Inst. f.) Fachdidaktik der Naturwissenschaften
  • (Inst. f.) Festkörpermechanik
  • (Inst. f.) Fluidtechnik
  • (Inst. f.) Füge- und Schweißtechnik
  • (Inst. f.) Genetik
  • (Inst. f.) Geophysik
  • (Inst. f.) Halbleitertechnik
  • (Inst. f.) Hochfrequenztechnik
  • (Inst. f.) Humanbiologie
  • (Inst. f.) Humanmedizin
  • (Inst. f.) Hyperraumkommunikation
  • (Inst. f.) Hyperraumphänomene
  • (Inst. f.) Hyperraumtechnik
  • (Inst. f.) Informationssysteme
  • (Inst. f.) Kerninformatik
  • (Inst. f.) Komplexe Systeme
  • (Inst. f.) Konstruktionstechnik
  • (Inst. f.) Luft- und Raumfahrtsysteme
  • (Inst. f.) Makromolekulare Chemie
  • (Inst. f.) Materialphysik
  • (Inst. f.) Mathematische Optimierung
  • (Inst. f.) Mathematische Physik
  • (Inst. f.) Mathematische Stochastik
  • (Inst. f.) Medizinische Informatik
  • (Inst. f.) Medizinische Nanotechnologie
  • (Inst. f.) Methodik
  • (Inst. f.) Mikrobiologie
  • (Inst. f.) Mikrotechnik
  • (Inst. f.) Molekulare Festkörperphysik
  • (Inst. f.) Nachrichtentechnik
  • (Inst. f.) Nanotechnik
  • (Inst. f.) Neurophysik
  • (Inst. f.) Nichtlineare Dynamik
  • (Inst. f.) Oberflächenphysik
  • (Inst. f.) Optik
  • (Inst. f.) Organische Chemie
  • (Inst. f.) Organische und Biomolekulare Chemie
  • (Inst. f.) Partikeltechnik
  • (Inst. f.) Pharmazeutische Biologie
  • (Inst. f.) Pharmazeutische Genetik
  • (Inst. f.) Pharmazeutische Technologie
  • (Inst. f.) Physik der kondensierten Materie
  • (Inst. f.) Physikalische und Theoretische Chemie
  • (Inst. f.) Programmierung und Reaktive Systeme
  • (Inst. f.) Quantenchaos
  • (Inst. f.) Radiochemie
  • (Inst. f.) Raumfahrtentwicklung
  • (Inst. f.) Raumschiffplanung
  • (Inst. f.) Regelungstechnik
  • (Inst. f.) Robotik und Prozessinformatik
  • (Inst. f.) Röntgenphysik
  • (Inst. f.) Schiffssysteme
  • (Inst. f.) Software Systems Engineering
  • (Inst. f.) Statik
  • (Inst. f.) Strömungsmechanik
  • (Inst. f.) Technische Chemie
  • (Inst. f.) Theoretische Hyperraumphysik
  • (Inst. f.) Theoretische Informatik
  • (Inst. f.) Theoretische Physik
  • (Inst. f.) Thermodynamik
  • (Inst. f.) Umweltgeologie
  • (Inst. f.) Vielteilchenphysik
  • (Inst. f.) Wärme- und Brennstofftechnik
  • (Inst. f.) Werkstoffe
  • (Inst. f.) Xenotechnologie
  • (Inst. f.) Zellbiologie
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  • (Zentr. f.) Militärische Organisation


Quellen