Mark 2 Sturmrüstung

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Motivation

In den Konflikten der letzten Jahre und insbesondere im Kampf gegen das Neo-Imperium zeigte sich zunehmend, dass die Standardrüstungen der Navytruppen nicht ausreichend sind für Einsätze mit hoher Gefahrenlage. Dies ist ganz besonders dann der Fall, wenn Sturmtruppen nicht zur Verfügung stehen, um diese Situationen zu übernehmen. Verluste unter Sturmtruppen, aber auch Zersplitterung der Verbände machen das Problem zunehmend schlimmer. Dies kann dazu führen, dass speziell Enterangriffe nicht durchführbar oder mit unverhältnismäßigen Verlusten verbunden sind.

Projektgeschichte

Gespräche über eine Weiterentwicklung der Rüstung für die Navy-Trooper gab es an Bord des Sternzerstörers TSD Schimäre schon einige Jahre. Über Analysen ging es jedoch erst hinaus, als das Geschwader für seine Kampagne im Jahr 23 n.E. stark zersplittert wurde und die Schimäre somit keine Sturmtruppen mehr zur Verfügung hatte. In Zusammenarbeit mit Sturmtruppen der Totenkopf wurde die klassische Sturmtruppenrüstung als Basis genommen und in Kooperation eine Rüstung entwickelt, die am Ende beiden Teilstreitkräften dienen sollte. Die Anreise in die Unbekannten Regionen gab dabei ausreichend Zeit, die schon gemachten Analysen in praktische Prototypen umzusetzen. Diese Prototypen erlebten schließlich ihre Feuertaufe in den folgenden Kampfeinsätzen der Kampagne, wo das HUD, die Thermalsicht und auch der verbesserte Splitterschutz ihre Güte beweisen konnten.

Designziele

Das Projekt Mark 2 Sturmrüstung hat zum Ziel, die Rüstung der Sturmtruppen und vor allem der Navy-Trooper zu verbessern, um die Überlebenschancen und die Kampfeffizienz auf dem modernen Schlachtfeld der Navy zu steigern. Dabei muss die Rüstung drei allgemeine Grundeigenschaften erfüllen: Sie muss adäquaten Schutz gegen Bedrohungen auf dem Schlachtfeld bieten. Sie muss Ausrüstung zur Kampfunterstützung haben. Und sie muss beschaffbar und wartbar sein. Ein Teilen von Werkzeug und Komponenten mit den Sturmtruppen ist wünschenswert. Als wesentliche Bedrohungen werden im Einsatzbereich der Navy folgende Dinge gesehen:

  • Blaster mit einer Stärke, der mindestens mit dem E11 und IMW vergleichbar ist
  • Verlust der Atmosphäre und künstlichen Schwerkraft
  • Schrapnelle durch Explosionen und Splittergranaten; Schutz gegen diese wird als unverzichtbar angesehen

Zusätzlich wünschenswert ist Schutz gegen:

  • Flashbangs
  • Detonationen (Explosionen und Erschütterungsgranaten)
  • Nahkampfwaffen
  • Feuer
  • Rauch und Reizgase
  • verschiedene Gefahrstoffe

Dedizierte Projektilwaffen sind zu selten, speziell im Umfeld der Navy, um berücksichtigt zu werden. Chemische und biologische Kampfstoffe sind eher im Einsatzgebiet der Army zu finden und werden zumindest für die Standard Navyvariante der Rüstung nicht berücksichtigt. Ein Schutz sollte aber möglich gemacht werden. Kommunikationssysteme sowie ein HUD mit Sichtverbesserungen sollten vorhanden sein. Diese Systeme sollten nach Möglichkeit ohne großes Training sinnvoll nutzbar sein. Wartung soll mit einfachem Werkzeug unter Gefechtsbedingungen durchführbar sein. Eine Reparatur sollte in einer Feldwerkstatt möglich sein. Für bessere Beschaffung muss es für jede Systemkomponente Alternativen geben. Die Kosten für die Sturmtruppenausstattung sollte sich um nicht mehr als 10% erhöhen. Für die Navyausstattung werden Kosten von maximal 50% der Sturmtruppenausstattung angestrebt.

Aufbau und Eigenschaften

Die Rüstung basiert auf der originalen Sturmtruppenrüstung und verwendet die gleichen Materialien. Die Form der Sturmtruppenvariante ist ebenfalls vergleichbar, um die Erkennbarkeit zu erhalten. Die Navyvariante ist im Olivgrün der Navy-Uniformen gefärbt und es wurden männliche wie weibliche Designs vorgelegt. Der Helm für die Navy hat außerdem eine deutlich andere Form zur Unterscheidbarkeit. Diese Unterschiede sind aber rein kosmetischer Natur. Im technischen Aufbau sind beide Varianten identisch. Um den Schutz gegen Schrapnelle und Nahkampfwaffen zu verbessern, wurden Gelenke mit artikulierten Platten verstärkt. Auch der Halsbereich und der Schritt erhalten zusätzliche Schutzplatten, womit nur noch die Innenseiten von Gelenken und die Finger ohne Schutz durch Platten sind. Auf flexible Rüstungsmaterialien, wie sie unter anderem in der IAF-Rüstung verwendet werden, wurde aus Kostengründen verzichtet. Der verbesserte Aufbau bietet, verglichen mit der alten Sturmtruppenrüstung, gleichen bis leicht verbesserten Schutz gegen Blaster und Projektile und deutlich verbesserten Schutz gegen Schrapnelle sowie im Nahkampf. Verglichen mit der Standard IAF-Rüstung hat sie einen besseren Blasterschutz, aber deutlich schlechteren ballistischen Schutz bei deutlich höherem Gewicht.

Anders als die IAF-Rüstung hat die Mk2 Sturmrüstung keine fest integrierten Sensoren oder Systeme. Die Rüstung hat aber Slots, um verschiedene Ausrüstung einzubauen. Für Sturmtruppen bedeutet dies, dass sie ihre vorhandene Ausrüstung von den alten Modellen ohne Einschränkung in die neuen Rüstungen einbauen können. Der modulare Aufbau ermöglicht aber auch, alternative Komponenten zu verwenden. Die geplante Standardausstattung für die Navy ist reduziert. Die vollwertige Versieglung wird aufgegeben für ein günstigeres System aus einfachen Atemfiltern und kommerziell verfügbaren Schutzsystemen gegen Druckabfall. Es ist Luft für etwa eine Stunde unter Last vorhanden. Diese Systeme sind komplett mechanisch und somit unempfindlich gegen EMP und ähnliches. Bei den Helmsystemen wird auf die Nachtsichtkomponente verzichtet. Magnetstiefel runden die Standardausstattung für beide Varianten ab. Im Notfall ist es auch möglich, erbeutete neo-imperiale Komponenten in die Rüstung einzubauen oder sogar einzelne Komponenten weg zu lassen, ohne die sonstigen Funktionen zu beeinträchtigen.

Durch die modulare Konstruktion und die einfachen Materialien ist die Rüstung günstig und kann selbst in einer einfachen Feldwerkstatt repariert werden. Das hohe Gewicht von etwa 20kg bei voller Ausstattung bedeutet aber, dass Soldaten schneller ermüden. Die fehlenden Sensoren sorgen dafür, dass weniger Kontrolle über ihren Zustand vorhanden ist, als es die Systeme der IAF-Rüstung zum Beispiel erlauben.

Geplanter Einsatz und Verbreitung

Die erste Phase des Einsatzes soll eine begrenzte Testphase sein, bei der nur ein Teil der Fertigungsanlagen von Sturmtruppenrüstungen auf das neue Modell umgestellt wird. Die angefertigten Rüstungen werden dann auf ausgewählte Navy-Einheiten verteilt, um sie im Gefecht ausgiebig zu testen. Hierbei wird nur ein kleiner Teil der Truppen jeweils ausgerüstet, nicht alle Truppen der Einheit. Auf Umsetzung der geschlechtsspezifischen Rüstungen wird bis auf Weiteres verzichtet und die uniforme Variante hergestellt. Als Zeitrahmen für die Testphase werden sechs Monate angesetzt.

Sind die Tests erfolgreich, soll nach und nach die komplette Produktion auf die neue Rüstung umgestellt werden, um weitere Navy-Einheiten und die Sturmtruppen zu versorgen. Hierbei sollen, wie bei den Tests die Navy-Einheiten, diese nur begrenzte Stückzahlen erhalten. Aufgrund der aktuellen Kriegslage ist allerdings nicht absehbar, wann dieser Prozess abgeschlossen werden kann.

Quelle

Autor: Vega Gohan