Dania Lerun: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dania'''wurde auf dem Planeten [[Gallinor]] geboren, ein Planet im Hapan Cluster, der durch seine Regenbogenjuwelen bekannt wurde. Ihr Vater war ein kleiner Soldat beim Militär und nicht sonderlich angesehen in der Gesellschaft, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche eine recht hohe und angesehene Stelle bei der hapanischen Regierung besetzte und somit Haupternährerin der Familie war.
 
'''Dania'''wurde auf dem Planeten [[Gallinor]] geboren, ein Planet im Hapan Cluster, der durch seine Regenbogenjuwelen bekannt wurde. Ihr Vater war ein kleiner Soldat beim Militär und nicht sonderlich angesehen in der Gesellschaft, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche eine recht hohe und angesehene Stelle bei der hapanischen Regierung besetzte und somit Haupternährerin der Familie war.
  
Dania war die jüngste Tochter von Eila und Raoul Navarra und im Gegensatz zu den anderen hapanischen Mädchen keine Schönheit. Dieser Umstand führte dazu, dass sie es in der Schule immer schwer hatte und schon früh das Alleinsein kennen lernte. Während die anderen Mädchen nach der Schule gemeinsam den Nachmittag verbrachten, ging sie allein heim und verbrachte dort ihre Freizeit mit lernen. Als sie in die Pubertät kam, änderte sich die Lage schlagartig. Aus dem „hässlichen Entlein“ begann ein „schöner Schwan“ zu werden und plötzlich begannen auch die Männer, sich für sie zu interessieren. Dies war nun aber eine Sache, die Dania nicht mehr interessierte, sie war durch das Erlittene hart und abweisend geworden.
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Dania war die jüngste Tochter von Eila und Raoul Navarra und im Gegensatz zu den anderen hapanischen Mädchen keine Schönheit. Dieser Umstand führte dazu, dass sie es in der Schule immer schwer hatte und schon früh das Alleinsein kennen lernte. Während die anderen Mädchen nach der Schule gemeinsam den Nachmittag verbrachten, ging sie allein heim und verbrachte dort ihre Freizeit mit lernen. Als sie in die Pubertät kam, änderte sich die Lage schlagartig. Aus dem „hässlichen Entlein“ begann ein „schöner Schwan“ zu werden und plötzlich begannen auch die Männer, sich für sie zu interessieren. Dies war inzwischen aber eine Sache, die Dania nicht mehr interessierte. Sie war durch das Erlittene hart und abweisend geworden.
  
Sie entschloss sich in recht jungen Jahren dazu, sich den Rebellen anzuschließen, welchen sie nur kurze Zeit diente. Kurz nachdem sie die Allianz verlassen hatte, lernte sie zufällig den Imperialen Loomis kennen, schloss sich diesem an und diente ihm als Militäradjutantin. Während eines Bodeneinsatzes auf Kretaris wurde sie schließlich zurückgelassen und fiel der Crew der Doomhammer in die Hände. Es brauchte einige Zeit, bis man ihren Willen gebrochen hatte und sie mit den begehrten Informationen rausrückte. Zum Dank schenkte man ihr das Leben, welches jedoch zu Beginn nicht wirklich ein Leben war.
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Sie entschloss sich in recht jungen Jahren dazu, ihre Heimat, die sie nie als solche gesehen hatte, zu verlassen, um sich den Rebellen anzuschließen, denen sie dann aber doch nur kurze Zeit diente.Kurz nachdem sie die Allianz verlassen hatte, lernte sie zufällig den Imperialen Loomis kennen, schloss sich diesem an und diente ihm als Militäradjutantin. Während eines Bodeneinsatzes auf Kretaris wurde sie schließlich zurückgelassen und fiel der Crew der Doomhammer in die Hände. Es brauchte einige Zeit, bis man ihren Willen gebrochen hatte und sie mit den begehrten Informationen rausrückte. Zum Dank schenkte man ihr das Leben, welches jedoch zu Beginn nicht wirklich ein Leben war.
  
Der Kommandant [[Saval,_Jacquol|(Jacquol Saval)]] der Doomhammer nahm sie mit in sein Quartier, um sie in seinem Sinne zu „formen“. Er erteilte ihr so manche Lektionen und Lehrstunden in den unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. über die unterschiedlichen Lebewesen und deren Sprachkulturen, im waffenlosen Nahkampf, sowie im Umgang mit Waffen. Was er zudem alles mit ihr anstellte, speziell dann, wenn sie mal nicht so spurte wie er es wollte, ist bis heute nur wenigen, hier speziell nur den Medizinischen Offizieren der Doomhammer, bekannt.
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Der Kommandant [[Saval,_Jacquol|(Jacquol Saval)]] der Doomhammer nahm sie mit in sein Quartier, um sie in seinem Sinne zu „formen“. Er erteilte ihr so manche Lektionen und Lehrstunden in den unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. über die unterschiedlichen Lebewesen und deren Sprachkulturen, im waffenlosen Nahkampf, sowie im Umgang mit Waffen. Was er zudem alles mit ihr anstellte, speziell dann, wenn sie mal nicht so spurte wie er es wollte, ist, neben den Medizinischen Offizieren der Doomhammer, bis heute nur Wenigen bekannt.
  
 
Eines Tages bat Dania den Kommandanten schließlich, ihren Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Nachdem sie dem Kommandanten das Ganze eingehend erklärt hatte, stimmte dieser zu, woraufhin der Nachname Navarra zu Melania hin geändert wurde.
 
Eines Tages bat Dania den Kommandanten schließlich, ihren Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Nachdem sie dem Kommandanten das Ganze eingehend erklärt hatte, stimmte dieser zu, woraufhin der Nachname Navarra zu Melania hin geändert wurde.
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Obwohl Dania nun keine Gefangene mehr war, sondern ein Teil der Crew des ISD II Doomhammer, musste sie dennoch so manche Schmerzen durch die Hand des Kommandanten innerhalb ihrer Ausbildung ertragen. Sie dachte so manches Mal drüber nach, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie damals geschwiegen hätte und zu Tode gefoltert worden wäre. Die Antwort auf diese Frage war jedoch immer wieder dieselbe. Sie wollte sich nicht aufgeben. Egal welche Schmerzen der Kommandant ihr zufügte und noch zufügen würde, niemals in dieser Galaxie würde dieser ihr ihren Lebenswillen nehmen oder gar zerstören.
 
Obwohl Dania nun keine Gefangene mehr war, sondern ein Teil der Crew des ISD II Doomhammer, musste sie dennoch so manche Schmerzen durch die Hand des Kommandanten innerhalb ihrer Ausbildung ertragen. Sie dachte so manches Mal drüber nach, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie damals geschwiegen hätte und zu Tode gefoltert worden wäre. Die Antwort auf diese Frage war jedoch immer wieder dieselbe. Sie wollte sich nicht aufgeben. Egal welche Schmerzen der Kommandant ihr zufügte und noch zufügen würde, niemals in dieser Galaxie würde dieser ihr ihren Lebenswillen nehmen oder gar zerstören.
  
Als der Kommandant schließlich für geraume Zeit den [[Leitender_Sicherheitsoffizier|Leitenden Sicherheitsoffizier]] und Zweiten Offizier (2O) (William Smith) der Doomhammer mit ihrer Ausbildung betraute, kamen sich dieser und Dania näher, näher als es hätte sein dürfen. Die Liebe und Nähe zu ihm ließ sie Hoffnung schöpfen, Hoffnung darauf, irgendwann doch wieder ein normales Leben führen zu können. Diese Hoffnung wurde jedoch unmittelbar, nachdem der Kommandant erfahren hatte, was Dania und der Leitende Sicherheitsoffizier füreinander empfanden, durch den Kommandant selbst zerstört, indem er Danias Ausbildung fortan wieder selbst übernahm und ihr jeglichen außerdienstlichen Umgang mit dem Leitenden Sicherheitsoffizier untersagte.
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Als der Kommandant schließlich für geraume Zeit den [[Leitender_Sicherheitsoffizier|Leitenden Sicherheitsoffizier]] und Zweiten Offizier (2O) (William Smith) der Doomhammer mit ihrer Ausbildung betraute, kamen sich dieser und Dania näher, näher als es hätte sein dürfen. Die Liebe und Nähe zu ihm ließ sie Hoffnung schöpfen, Hoffnung darauf, irgendwann doch wieder ein normales Leben führen zu können. Diese Hoffnung wurde jedoch unmittelbar, nachdem der Kommandant erfahren hatte, was Dania und der Leitende Sicherheitsoffizier füreinander empfanden, durch den Kommandant selbst zerstört, indem er Danias Ausbildung fortan wieder selbst übernahm und ihr jeglichen außerdienstlichen Umgang mit Smith untersagte.
  
 
Auf Grund dieses Vorfalls wuchs in ihr ein ungeheurer Hass auf den Kommandanten an. Jedoch machte sie dieser Hass stark, so stark, dass sie die weitere Ausbildung ohne großes Wehklagen erduldete und ertrug. Dies kam dem Kommandanten natürlich sehr gelegen, da sie auf Grund dieser Tatsache sehr rasch lernte. Sie opferte jede freie Minute für ihr Training, lernte und trainierte hart, so hart, dass sie nicht einmal bemerkte, dass sie inzwischen nicht mehr der Hass auf den Kommandanten antrieb, sonder der Gedanke, ihm gefallen zu wollen und der Wunsch danach, dass er sie endlich als fühlendes Wesen ansah.
 
Auf Grund dieses Vorfalls wuchs in ihr ein ungeheurer Hass auf den Kommandanten an. Jedoch machte sie dieser Hass stark, so stark, dass sie die weitere Ausbildung ohne großes Wehklagen erduldete und ertrug. Dies kam dem Kommandanten natürlich sehr gelegen, da sie auf Grund dieser Tatsache sehr rasch lernte. Sie opferte jede freie Minute für ihr Training, lernte und trainierte hart, so hart, dass sie nicht einmal bemerkte, dass sie inzwischen nicht mehr der Hass auf den Kommandanten antrieb, sonder der Gedanke, ihm gefallen zu wollen und der Wunsch danach, dass er sie endlich als fühlendes Wesen ansah.
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Schließlich kam es dann aber wie von Varmur angekündigt. Er wechselte die Einheit und schon bald wurde der Posten des Leitenden Sicherheitsoffiziers ausgeschrieben. Nach längerem Zögern entschied sie schließlich, sich doch auf den Posten zu bewerben, welchen sie dann auch bekam.
 
Schließlich kam es dann aber wie von Varmur angekündigt. Er wechselte die Einheit und schon bald wurde der Posten des Leitenden Sicherheitsoffiziers ausgeschrieben. Nach längerem Zögern entschied sie schließlich, sich doch auf den Posten zu bewerben, welchen sie dann auch bekam.
  
Etwa drei Monate später, genau am 31.05.14 nach [[Endor]], war es schließlich soweit. Sie und der Kommandant gaben sich einander das Ja-Wort.
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Etwa drei Monate später, genau zu ZI 310514 nach [[Endor]], war es schließlich soweit. Sie und der Kommandant gaben sich einander das Ja-Wort.
  
 
Anschließend gingen beide wieder ihrer Arbeit nach. Während Dania begann, sich zunehmend unwohl auf der Doomhammer zu fühlen, war er so in seine Arbeit vertieft, dass er dies nicht einmal richtig bemerkte. Sie fühlte sich zunehmend vernachlässigt und spielte immer öfter mit dem Gedanken, sich eine neue Herausforderung zu suchen.
 
Anschließend gingen beide wieder ihrer Arbeit nach. Während Dania begann, sich zunehmend unwohl auf der Doomhammer zu fühlen, war er so in seine Arbeit vertieft, dass er dies nicht einmal richtig bemerkte. Sie fühlte sich zunehmend vernachlässigt und spielte immer öfter mit dem Gedanken, sich eine neue Herausforderung zu suchen.
  
Schließlich kam dann, was kommen musste, Dania entschied sich, die Doomhammer als LSO zu verlassen, um sich als Fahrzeugspezialistin bei den Eagleknights einer neuen Herausforderung zu stellen. Unmittelbar nach ihrem Wechsel geschah dann das für sie Unfassbare, das nie für möglich gehaltene. Ihr Mann Jacquol bezahlte einen Außeneinsatz mit seinem Leben. Noch während man ihr dies mitteilte, verlor sie die so stark anerzogene Haltung und brach in Tränen aufgelöst zusammen. Als nach der Trauerfeier schließlich Jacquols Sarg ins All geschossen und durch die Laserkanonen der Doomhammer zerstört wurde, wurde ihr aufs schmerzlichste bewusst, dass er niemals mehr wiederkommen wird und dass das alles kein böser Alptraum gewesen ist. Sie war nun Witwe und alleinerziehende Mutter zugleich. Das Einzige, was ihr von Jacquol geblieben war, waren Daria und Darius sowie das Ungeborene, das sie seit kurz nach der Hochzeit unter ihrem Herzen trug.
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Schließlich kam dann, was kommen musste, Dania entschied sich, die Doomhammer als LSO zu verlassen, um sich als Fahrzeugspezialistin bei den Eagleknights einer neuen Herausforderung zu stellen. Unmittelbar nach ihrem Wechsel geschah dann das für sie Unfassbare, das nie für möglich gehaltene. Ihr Mann Jacquol bezahlte einen Außeneinsatz mit seinem Leben. Noch während man ihr dies mitteilte, verlor sie die so stark anerzogene Haltung und brach in Tränen aufgelöst zusammen. Als nach der Trauerfeier schließlich Jacquols Sarg ins All geschossen und durch die Laserkanonen der Doomhammer zerstört wurde, wurde ihr aufs schmerzlichste bewusst, dass er niemals mehr wiederkommen wird und dass das alles kein böser Alptraum gewesen ist. Sie war nun Witwe und alleinerziehende Mutter zugleich. Das Wichtigste, was ihr von Jacquol geblieben war, waren Daria und Darius sowie das Ungeborene, das sie seit kurz nach der Hochzeit unter ihrem Herzen trug. Weiter blieben ihr ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Erinnerungen, die sie in ihrer Trauerrede auf Jacquols Trauerfeier offenlegte:
  
Mit der Zeit gelang es Dania schließlich, die Trauer weitestgehend zu überwinden und sie freute sich zunehmend auf das Ungeborene, welches schließlich am 120215 n.E. als Frühchen das Licht der Galaxie erblickte. Weiter war da noch jemand, der ihr schon zu Zeiten der Doomhammer privat immer treu zur Seite gestanden hatte. Jemand, der sie nie hatte hängen lassen und immer ein offenes Ohr für sie hatte. Ein Hoffnungsschimmer, der es immer wieder schaffte, sie aus dem Dunkeln zu ziehen.
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Liebe Trauergesellschaft, ich spreche heute nicht als imperiale Soldatin, sondern als liebende Ehefrau zu Ihnen und meinem verstorbenen Mann.
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Lieber Jacquol, geliebter Mann,
  
Nach der Entbindung blieb Dania zunächst noch einige Einsätze im Hauptquartier der Eagleknights zurück, um sich erst einmal ein wenig um ihre kleine Tochter kümmern zu können. In dieser Zeit hatte sie auch viel Zeit zum Nachdenken. Hierbei erkannte sie, dass sie auf Grund ihrer bisherigen Ausbildung doch recht starke Probleme hatte, sich ordentlich in den Posten des Fahrzeugspezialisten hineinzudenken und zu versetzen. Aus diesem Grund bat sie noch während ihres Mutterschutzes um die Versetzung vom Posten der Fahrzeugspezialistin auf den Posten des [[Trooper|Troopers]]. Dieser Posten schien in ihren Augen doch sehr mit den Aufgaben, welche sie auf der Doomhammer immer ausgeübt hatte, verwandt zu sein. Sie war sich sicher, diesen Aufgaben besser gewachsen zu sein.
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viele, sehr viele kannten dich, Jacquol Saval, die öffentliche Persönlichkeit, den erfolgreichen und zugleich gefürchteten Admiral. Den Admiral, der es mit den imperialen Vorschriften teils nicht immer so genau nahm, weshalb er bei manchen sicherlich auch als Tyrann verschrien war.
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Nur wenige aber kannten Jacquol, den Familienmenschen, Jacquol den liebevollen und fürsorglichen Vater – zuletzt sogar den liebenden Ehemann, von dem ich heute erzählen möchte.
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Jede Geschichte hat ihren Anfang. Die seine und meine begann vor gut drei Jahren, als mich seine Crew, damals noch als Militäradjutantin des Imperialen Loomis, auf Kretaris aufgriff und gefangen nahm. Nachdem ich erkannte, dass ich der falschen Seite gedient hatte, bat ich den Admiral, meinen Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit meiner Vergangenheit abzuschließen. Noch am gleichen Abend sendete ich meine Beitrittserklärung an die IAKA, um dem wahren Imperium beizutreten.
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Es folgte eine harte Zeit, eine, in der er mir alles abverlangte. Eine Zeit, in der ich mich oft fragte, ob ich wirklich den richtigen Weg gewählt hatte oder ob es vielleicht besser gewesen wäre, bei den Verhören nach meiner Gefangennahme zu schweigen und zu sterben.
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Inzwischen kann ich diese Frage klar beantworten. Nein, das was ich tat, war genau richtig. Wäre ich damals gestorben oder hätte ich in jener harten Zeit meinem Leben selbst ein Ende gesetzt, so hätte ich genau wie die meisten von ihnen nur den Tyrann Jacquol Saval kennen gelernt, niemals aber den liebenden Ehemann und Vater.
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Trotz aller Schwierigkeiten, die er und ich sogar noch bis kurz vor unserer Eheschließung hatten, bin ich mir sicher, das richtige getan zu haben. Nur auf Grund dieser teils vielleicht sogar unbewussten Entscheidungen durfte ich im Gegensatz zu Ihnen auch den liebenden Vater und Ehemann Jacquol Saval kennen lernen.
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Er war alles für mich, mein Lehrer, mein Verbündeter, jemand, der mich immer aufs Neue forderte, ja sogar herausforderte. Zugleich war er aber auch meine Heimat, mein Zuhause, mein Zufluchtsort. Er war der derjenige, der mir immer wieder Stärke und Kraft gab, wenn ich bereits aufgegeben hatte. Er verstand es, die Menschen um ihn herum zu fordern und doch… doch trifft auch bei ihm das Sprichwort „Jede harte Schale hat irgendwo einen weichen Kern“ zu.
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Nun, leider hat auch jede Geschichte ihr Ende, da macht auch die Geschichte von Jacquol und Dania keine Ausnahme. Es ist ein sehr trauriges Ende, da unser gemeinsamer Weg, der gerade erst so richtig begann, nun schon sein Ende gefunden hat.
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Aber es gibt auch Geschichten, die das Leben schreibt, die berühmte Ausnahme von der Regel. Denn manchmal gibt es sie, die Geschichte ohne Ende, die unendliche Geschichte und die Geschichte von meiner Liebe zu dir ist so eine!
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In Liebe und Dankbarkeit
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Deine dich immer liebende Frau Dania
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Mit der Zeit gelang es Dania schließlich, die Trauer weitestgehend zu überwinden und sie freute sich zunehmend auf das Ungeborene, welches schließlich zu ZI 120215 n.E. als Frühchen das Licht der Galaxie erblickte. Weiter war da noch jemand, der ihr schon zu Zeiten der Doomhammer privat immer treu zur Seite gestanden hatte. Jemand, der sie nie hatte hängen lassen und immer ein offenes Ohr für sie hatte. Ein Hoffnungsschimmer, der es immer wieder schaffte, sie aus dem Dunkeln zu ziehen.
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Nach der Entbindung blieb Dania zunächst noch einige Einsätze im Hauptquartier der Eagleknights zurück, um sich erst einmal ein wenig um ihre kleine Tochter kümmern zu können. In dieser Zeit hatte sie auch viel Zeit zum Nachdenken. Hierbei erkannte sie, dass sie auf Grund ihrer bisherigen Ausbildung doch recht starke Probleme hatte, sich ordentlich in den Posten des Fahrzeugspezialisten hineinzudenken und zu versetzen. Aus diesem Grund bat sie noch während ihres Mutterschutzes um die Versetzung vom Posten der Fahrzeugspezialistin auf den Posten des Troopers. Dieser Posten schien in ihren Augen doch sehr mit den Aufgaben, welche sie auf der Doomhammer immer ausgeübt hatte, verwandt zu sein. Sie war sich sicher, diesen Aufgaben besser gewachsen zu sein.
  
 
Natürlich gab es auch noch einen weiteren Grund für sie, ausgerechnet auf den Posten des Troopers zu wechseln. Schließlich konnte sie so jener Person nah sein, die ihr gemeinsam mit ihren Kindern das Wichtigste war.
 
Natürlich gab es auch noch einen weiteren Grund für sie, ausgerechnet auf den Posten des Troopers zu wechseln. Schließlich konnte sie so jener Person nah sein, die ihr gemeinsam mit ihren Kindern das Wichtigste war.
  
Nachdem der internen Versetzung schließlich zugestimmt worden war, begann sie nach und nach wieder mit dem Training und ließ ihre kleine Tochter immer öfter bei der Amme. Anfangs musste sie jedoch schnell feststellen, dass sie arg aus dem Training war. Selbst Varmur, welcher zu Zeiten der Doomhammer für sie ein leichtes Opfer im Nahkampf gewesen war, schaffte es, sie auf die Matte zu schicken. Dies kratzte schlussendlich doch ziemlich an ihrem Ego und so begann sie, noch härter zu trainieren. Nach und nach gelang es ihr aber, zu ihrer ursprünglichen Form zurückzufinden. Nun hoffte sie zunehmend auf ein Ende des Mutterschutzes, dass dann auch schließlich kam.  
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Nachdem der internen Versetzung schließlich zugestimmt worden war, begann sie nach und nach wieder mit dem Training und ließ ihre kleine Tochter immer öfter bei der Amme. Anfangs musste sie jedoch schnell feststellen, dass sie arg aus dem Training war. Selbst Varmur, welcher zu Zeiten der Doomhammer für sie ein leichtes Opfer im Nahkampf gewesen war, schaffte es, sie auf die Matte zu schicken. Dies kratzte schlussendlich doch ziemlich an ihrem Ego und so begann sie, noch härter zu trainieren. Nach und nach gelang es ihr aber, zu ihrer ursprünglichen Form zurückzufinden. Nun hoffte sie zunehmend auf ein Ende des Mutterschutzes, das dann auch schließlich kam.
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Die gesamte 4. Division hatte sich nach der Schlacht um Neu Omwat zurück ins Hauptquartier auf Rhommamool begeben. Grund hierfür war die bevorstehende Trauerfeier zu Ehren von Major General Harrison Stratham, welcher in der Schlacht auf Neu Omwat sein Leben ließ. Er hatte dem Imperium bis zu jenem Tag immer treu gedient, zuletzt als Kommandeur der 4. Army Division, zu der auch die Eagleknights gehören.
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Die Trauerfeier fand auf dem Flugfeld des Hauptquartiers statt. Hier traf Dania seit Beginn ihres Mutterschutzes erstmals wieder auf ihre Kameraden und war, trotz der Tatsache, dass der Divisionskommandeur gefallen war, innerlich auch ein wenig mit Freude erfüllt. Endlich sah sie die Menschen wieder, die ihr vertraut waren. Am meisten freute sie sich natürlich darüber Varmur, der inzwischen mehr als nur ein guter Freund war, wohl auf zu sehen, auch wenn das in die Arme schließen bis nach der Trauerfeier warten musste.
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Während der Trauerfeier ergaben sich dann noch ein paar personelle Veränderungen innerhalb der Division. Max Blue, welcher bislang die Eagleknights als Kommandant befehligt hatten, wurden durch Imperator Casston persönlich zum neuen Divisionskommandeur ernannt. Anschließend ernannte Blue Boreas Salment, der bis zu diesem Zeitpunkt als Sicherheitschef der Eagleknights gedient hatte, zum neuen Kommandeur der 1. Brigade. Da die Eagleknights schlecht ohne Führung bleiben konnten, wurde John Dekker zum neuen Kommandanten und Julio Hernandez zum neuen Sicherheitschef der Eagleknights ausgerufen. Zweiter Offizier der Eagleknights blieb nach wie vor Leo Velvad, der jedoch kurz nach der Trauerfeier seinen Namen auf Grund einer Adoption in Cessius Archay abänderte.
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Schließlich ging alles seinen gewohnten Gang. Die Eagleknights verließen, wie der Rest der Division, das Hauptquartier, um den neuen Befehlen des Oberkommandos zu folgen.
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In dieser Zeit begriff Dania zunehmend, dass sie sich ein Leben ohne Varmur nicht mehr vorstellen konnte, weshalb sie ihn, in einem Moment der Zweisamkeit, ohne groß zu überlegen fragte, ob er sie heiraten wolle. Da Varmur aber immer sehr auf das militärische Protokoll des Imperiums pochte, lehnte er dies strikt ab. Da Dania um Varmurs Ideale wusste, war sie über seine Antwort nicht sonderlich überrascht und somit auch nicht all zu traurig. Dennoch schien diese Frage bei Varmur etwas bewegt zu haben, da dieser nun mit einem Mal doch dafür war, zu zeigen, was sie für einander empfinden.
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Diese Bewegung sollte jedoch nicht lange anhalten, da sich der Zweite Offizier, Cessius Archay, nach eigenem Ersuchen in die Reserve versetzen ließ, weshalb der Posten des Zweiten Offiziers der Eagleknights sehr bald ausgeschrieben wurde. Dania, die sich schon einmal auf diesen Posten beworben hatte und gegen Archay nur knapp „verloren“ hatte, entschied sich erneut dazu, sich zu bewerben. Dieses Mal klappte es auch mit der Bewerbung und so wurde sie zu ZI 210515 n.E. bei dem Übungsmanöver „Arachnophobia“ durch Major General Blue persönlich zum neuen Zweiten Offizier der Eagleknights ernannt.
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Nach dieser Ernennung begann Varmur wieder auf das militärische Protokoll zu pochen. Nach außen hin waren sie zunächst wieder nur Freunde. Doch für Varmur selbst schien diese Distanz auch nicht so das Wahre zu sein, weshalb sich beide darauf einigten, ihre Gefühle an Bord der „Skyfire“ oder aber auf Rhommamool im Hauptquartier nicht absichtlich zu verstecken. Lediglich bei Besuchen des Galaxypubs wollten sie ihre Gefühle füreinander außen vor lassen und sich lediglich als gute Freunde zeigen, da es hier immerhin auch immer mal wieder andere Offiziere als Besucher gab, die dies nicht mitzubekommen hatten.
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Was das Dienstliche anbelangt, so waren eide schon immer auf dem Standpunkt, dass der Dienst am Imperium und das Imperium selbst absolute Priorität haben. Aus eben diesem Grund wissen auch beide, dass der Andere einen Verrat des Partners am Imperium niemals dulden oder gar tolerieren würde. Dazu haben sie sich gegenseitig zu verstehen gegeben, dass sie selbst die Personen sein werden, die dem anderen das Leben aushauchen, sollte er jemals einen Verrat am Imperium begehen. Hierzu hat Dania während ihrer Zeit bei den Eagleknights, jedoch noch vor ihrer Ernennung zum Zweiten Offizier, folgenden Brief an Varmur geschrieben:
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Mein Liebster,
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inzwischen kennen wir uns nun fast 3 ganze Jahre. Eine lange Zeit, in der wir Beide viel erlebt und auch durchlebt haben. Ich habe es dir einst nicht leicht gemacht und heute möchte ich dich nicht mehr missen.
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Es heißt, die Blumen brauchen die Wärme der Sonne zum überleben.
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Für mich strahlst du diese Wärme aus.
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In deiner Nähe fühle ich mich geborgen und verstanden.
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Möge diese wohltuende Wärme durch kein Unwetter zerstört werden,
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weil ich dich liebe.
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Du bist meine Sonne, mein Lebens-Elixier.
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Aus diesem Grund verspreche ich dir hier und heute, dass ich alles tun werde um dein Licht zu schützen und sei es, dass ich dafür sterben muss. Du bist mein Licht, das mir den richtigen Weg weisen wird, weshalb ich dir weiter verspreche niemals wieder auch nur irgendeine Anweisung von dir in Frage zu stellen und sei sie mir noch so unverständlich. Nur so wird es mir möglich sein dich zu schützen und uns nicht in unnötige Gefahr zu bringen.
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Trotz alle dessen, sei dir dabei auch immer darüber gewiss, dass ich die Diejenige sein werde, die dein Licht zum erlöschen bringt, wenn du dieses ins Dunkel tauchen solltest. Verrat wird nicht geduldet.
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In tiefster Liebe, Dania
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[[Kategorie:Spielercharaktere]]
 
[[Kategorie:Spielercharaktere]]

Version vom 2. November 2010, 08:28 Uhr

< Spielercharaktere


DSaval01.jpg
Dania Saval, geb. Melania (vor gewünschter Namesänderung Navarra)
Rasse:
  • Hapanerin
Geburtsdatum:

291111 v.E.

Geschlecht:
  • weiblich
Heimatplanet:
Eltern:
  • Vater: Raoul Navarra, Soldat beim hapanischen Militär
  • Mutter: Eila Navarra, arbeitet bei der hapanischen Regierung
Familienstatus:
  • verwitwet
Kinder:
  • Darius und Dania Saval, geb. 150912 n.E.
  • Marozia Saval, geb. 120215 n.E.
Online Akte:
Akte abrufen:


Lebenslauf:

Daniawurde auf dem Planeten Gallinor geboren, ein Planet im Hapan Cluster, der durch seine Regenbogenjuwelen bekannt wurde. Ihr Vater war ein kleiner Soldat beim Militär und nicht sonderlich angesehen in der Gesellschaft, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche eine recht hohe und angesehene Stelle bei der hapanischen Regierung besetzte und somit Haupternährerin der Familie war.

Dania war die jüngste Tochter von Eila und Raoul Navarra und im Gegensatz zu den anderen hapanischen Mädchen keine Schönheit. Dieser Umstand führte dazu, dass sie es in der Schule immer schwer hatte und schon früh das Alleinsein kennen lernte. Während die anderen Mädchen nach der Schule gemeinsam den Nachmittag verbrachten, ging sie allein heim und verbrachte dort ihre Freizeit mit lernen. Als sie in die Pubertät kam, änderte sich die Lage schlagartig. Aus dem „hässlichen Entlein“ begann ein „schöner Schwan“ zu werden und plötzlich begannen auch die Männer, sich für sie zu interessieren. Dies war inzwischen aber eine Sache, die Dania nicht mehr interessierte. Sie war durch das Erlittene hart und abweisend geworden.

Sie entschloss sich in recht jungen Jahren dazu, ihre Heimat, die sie nie als solche gesehen hatte, zu verlassen, um sich den Rebellen anzuschließen, denen sie dann aber doch nur kurze Zeit diente.Kurz nachdem sie die Allianz verlassen hatte, lernte sie zufällig den Imperialen Loomis kennen, schloss sich diesem an und diente ihm als Militäradjutantin. Während eines Bodeneinsatzes auf Kretaris wurde sie schließlich zurückgelassen und fiel der Crew der Doomhammer in die Hände. Es brauchte einige Zeit, bis man ihren Willen gebrochen hatte und sie mit den begehrten Informationen rausrückte. Zum Dank schenkte man ihr das Leben, welches jedoch zu Beginn nicht wirklich ein Leben war.

Der Kommandant (Jacquol Saval) der Doomhammer nahm sie mit in sein Quartier, um sie in seinem Sinne zu „formen“. Er erteilte ihr so manche Lektionen und Lehrstunden in den unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. über die unterschiedlichen Lebewesen und deren Sprachkulturen, im waffenlosen Nahkampf, sowie im Umgang mit Waffen. Was er zudem alles mit ihr anstellte, speziell dann, wenn sie mal nicht so spurte wie er es wollte, ist, neben den Medizinischen Offizieren der Doomhammer, bis heute nur Wenigen bekannt.

Eines Tages bat Dania den Kommandanten schließlich, ihren Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Nachdem sie dem Kommandanten das Ganze eingehend erklärt hatte, stimmte dieser zu, woraufhin der Nachname Navarra zu Melania hin geändert wurde.

Obwohl Dania nun keine Gefangene mehr war, sondern ein Teil der Crew des ISD II Doomhammer, musste sie dennoch so manche Schmerzen durch die Hand des Kommandanten innerhalb ihrer Ausbildung ertragen. Sie dachte so manches Mal drüber nach, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie damals geschwiegen hätte und zu Tode gefoltert worden wäre. Die Antwort auf diese Frage war jedoch immer wieder dieselbe. Sie wollte sich nicht aufgeben. Egal welche Schmerzen der Kommandant ihr zufügte und noch zufügen würde, niemals in dieser Galaxie würde dieser ihr ihren Lebenswillen nehmen oder gar zerstören.

Als der Kommandant schließlich für geraume Zeit den Leitenden Sicherheitsoffizier und Zweiten Offizier (2O) (William Smith) der Doomhammer mit ihrer Ausbildung betraute, kamen sich dieser und Dania näher, näher als es hätte sein dürfen. Die Liebe und Nähe zu ihm ließ sie Hoffnung schöpfen, Hoffnung darauf, irgendwann doch wieder ein normales Leben führen zu können. Diese Hoffnung wurde jedoch unmittelbar, nachdem der Kommandant erfahren hatte, was Dania und der Leitende Sicherheitsoffizier füreinander empfanden, durch den Kommandant selbst zerstört, indem er Danias Ausbildung fortan wieder selbst übernahm und ihr jeglichen außerdienstlichen Umgang mit Smith untersagte.

Auf Grund dieses Vorfalls wuchs in ihr ein ungeheurer Hass auf den Kommandanten an. Jedoch machte sie dieser Hass stark, so stark, dass sie die weitere Ausbildung ohne großes Wehklagen erduldete und ertrug. Dies kam dem Kommandanten natürlich sehr gelegen, da sie auf Grund dieser Tatsache sehr rasch lernte. Sie opferte jede freie Minute für ihr Training, lernte und trainierte hart, so hart, dass sie nicht einmal bemerkte, dass sie inzwischen nicht mehr der Hass auf den Kommandanten antrieb, sonder der Gedanke, ihm gefallen zu wollen und der Wunsch danach, dass er sie endlich als fühlendes Wesen ansah.

Sie begann, alle anderen Menschen um sich herum zu vergessen und fixierte sich fortan voll und ganz auf den Kommandanten, was schließlich dazu führte, dass sie ihm hörig wurde. Alles, was er sagte, war für sie Gesetz und galt es, zu erfüllen. Sie wurde endlich zunehmend zu dem verlängerten Arm, zu dem sie der Kommandant von Anfang an machen wollte.

Allerdings musste sie, um endgültig dieser verlängerte Arm zu werden, eine entsprechende Sonderausbildung absolvieren. Während dieser Ausbildung wurde sie im bewaffneten, als auch im unbewaffneten Kampf unter härtesten Bedingungen ausgebildet.

Sie lernte den Umgang mit den unterschiedlichsten Waffen. Sie erlernte, wie diese auseinander- und zusammengebaut wurden, sowie ihre Funktion und ihr Einsatzgebiet. Im unbewaffneten Kampf wurde sie in den unterschiedlichsten Kampftechniken der unterschiedlichsten Völker geschult. Hierbei studierte sie auch die Kulturen und Gebräuche dieser Völker.

Auf Grund dieser Ausbildung, ihres erlernten Wissens und ihrer fließenden Bewegungen, war sie in der Lage, sich nahezu in jede Gesellschaft zu integrieren, ohne dort aufzufallen.

Sie verstand es, ihre Opfer in ihren Bann zu ziehen und diese, ohne mit der Wimper zu zucken, zu erlegen und zu beseitigen, wenn sie ihr erst aus der Hand fraßen. Nach ihren Aufträgen, die sie durch ihren Kommandanten erhielt, kehrte sie immer wieder zu diesem zurück. Lediglich in seinen Armen wurde sie von der gefährlichen Raubkatze wieder zum harmlosen Schoßkätzchen.

Eines Tages jedoch bemerkte ihr Kommandant, dass sie anfing, gewisse Schwächen und Wesenszüge aufzuweisen, die ihm in keiner Weise gefielen. Schwächen und Wesenszüge, die er sich nicht erklären konnte, weshalb er ihr erneut ein hartes und strenges Training angedeihen ließ. Zunächst ließ Dania dieses auch ohne zu murren über sich ergehen, doch irgendwann begann sie, sich mehr und mehr gegen das was man von ihr verlangte zu wehren. Sie begann, Befehle ihres neuen Leitenden Sicherheitsoffiziers (Varmur Lerun) stets und ständig in Frage zu stellen. Konnte sie sich mit einem Befehl nicht anfreunden, verweigerte sie dessen Ausführung und eröffnete lieber eine endlose Diskussion über den Sinn des ausgesprochenen Befehls. Schließlich musste irgendwann auch ihr Kommandant feststellen, dass sie sogar für ihn selbst unberechenbar geworden war, weshalb er begann, nach möglichen Gründen und Ursachen hierfür zu suchen.

Als sie schließlich während eines Einsatzes zusammenbrach und dem Tod näher als dem Leben war, konnte auf der Krankenstation der Doomhammer der Grund für ihr störrisches und widerspenstiges Verhalten gefunden werden. Als sie wieder halbwegs bei Kräften war, zitierte ihr Kommandant sie zu einem Gespräch in seine Kabine. Was genau der Inhalt dieses Gespräches war, ist bis heute nicht bekannt. Es fiel lediglich auf, dass sie seitdem härter und strenger trainierte als jemals zuvor. Anschließend verließ sie das Schiff für einige Wochen und begab sich an einen unbekannten Ort, um dort endgültig wieder zu sich selbst zurückzufinden und um sich ihrer Aufgaben und Pflichten wieder vollends bewusst zu werden.

Als Dania schließlich auf die Doomhammer zurückgekehrt war, begegnete sie ihren Vorgesetzten mit dem größten möglichen Respekt. Teilweise war es noch immer nicht ganz leicht mit ihr, aber ihr Leitender Sicherheitsoffizier lernte sie und ihr Wissen, als auch ihr Können, sehr bald schätzen und ernannte sie zu seiner Stellvertreterin. Beide forderten sich gegenseitig und lernten stetig voneinander. Während sie mit ihm an seinen Nahkampfkünsten arbeitete, arbeitete er mit ihr an ihrer Selbstbeherrschung und ihrer Sturheit. Dies führte schließlich dazu, dass sie immer weniger Befehle in Frage stellte. Die Beiden wurden zunehmend zu einem Team.

Dies fiel auch ihrem Kommandanten zunehmend auf und es freute ihn, zu sehen, dass sie immer mehr zu ihren Wurzeln zurückkehrte. Er begann wieder, seine Kriegerin in ihr zu sehen bzw. er sah diese wieder in ihr auflodern und so kam es dazu, dass sie ihn zunehmend zurück in ihren Bann zog. Dies führte dazu, dass er schließlich um ihre Hand anhielt. Nach einiger Zeit begannen die beiden schließlich zunächst heimlich mit den Hochzeitsplanungen. Erst als der Kommandant den zu jener Zeit aktuellen Ersten Offizier (1O) (Julian Griffith) bat, sein Trauzeuge zu sein, bekannte er sich diesem gegenüber erstmals offiziell zu Dania, da sich dieser natürlich nach dem Namen der glücklichen Braut erkundigte.

Kurz vor der Hochzeit wurde Dania aber in ihren Augen noch einmal von einer Art Schicksalsschlag getroffen. Ihr Leitender Sicherheitsoffizier eröffnete ihr, dass er die Einheit wechseln würde, um sie so darauf vorzubereiten, ggf. den Posten des Leitenden Sicherheitsoffiziers zu übernehmen. Den Schock über diese Nachricht bekam Varmur in vollen Zügen zu spüren. Sie brüllte ihn regelrecht an und versuchte ihn beinahe schon verzweifelt, zum Bleiben zu überreden. Sie hatte nie darüber nachgedacht, dass er irgendwann gehen könnte und somit Platz für jemand anderen macht. Sie selbst hatte eigentlich nicht so das große Bedürfnis, Leitender Sicherheitsoffizier zu werden.

Schließlich kam es dann aber wie von Varmur angekündigt. Er wechselte die Einheit und schon bald wurde der Posten des Leitenden Sicherheitsoffiziers ausgeschrieben. Nach längerem Zögern entschied sie schließlich, sich doch auf den Posten zu bewerben, welchen sie dann auch bekam.

Etwa drei Monate später, genau zu ZI 310514 nach Endor, war es schließlich soweit. Sie und der Kommandant gaben sich einander das Ja-Wort.

Anschließend gingen beide wieder ihrer Arbeit nach. Während Dania begann, sich zunehmend unwohl auf der Doomhammer zu fühlen, war er so in seine Arbeit vertieft, dass er dies nicht einmal richtig bemerkte. Sie fühlte sich zunehmend vernachlässigt und spielte immer öfter mit dem Gedanken, sich eine neue Herausforderung zu suchen.

Schließlich kam dann, was kommen musste, Dania entschied sich, die Doomhammer als LSO zu verlassen, um sich als Fahrzeugspezialistin bei den Eagleknights einer neuen Herausforderung zu stellen. Unmittelbar nach ihrem Wechsel geschah dann das für sie Unfassbare, das nie für möglich gehaltene. Ihr Mann Jacquol bezahlte einen Außeneinsatz mit seinem Leben. Noch während man ihr dies mitteilte, verlor sie die so stark anerzogene Haltung und brach in Tränen aufgelöst zusammen. Als nach der Trauerfeier schließlich Jacquols Sarg ins All geschossen und durch die Laserkanonen der Doomhammer zerstört wurde, wurde ihr aufs schmerzlichste bewusst, dass er niemals mehr wiederkommen wird und dass das alles kein böser Alptraum gewesen ist. Sie war nun Witwe und alleinerziehende Mutter zugleich. Das Wichtigste, was ihr von Jacquol geblieben war, waren Daria und Darius sowie das Ungeborene, das sie seit kurz nach der Hochzeit unter ihrem Herzen trug. Weiter blieben ihr ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Erinnerungen, die sie in ihrer Trauerrede auf Jacquols Trauerfeier offenlegte:

Liebe Trauergesellschaft, ich spreche heute nicht als imperiale Soldatin, sondern als liebende Ehefrau zu Ihnen und meinem verstorbenen Mann. Lieber Jacquol, geliebter Mann,

viele, sehr viele kannten dich, Jacquol Saval, die öffentliche Persönlichkeit, den erfolgreichen und zugleich gefürchteten Admiral. Den Admiral, der es mit den imperialen Vorschriften teils nicht immer so genau nahm, weshalb er bei manchen sicherlich auch als Tyrann verschrien war.

Nur wenige aber kannten Jacquol, den Familienmenschen, Jacquol den liebevollen und fürsorglichen Vater – zuletzt sogar den liebenden Ehemann, von dem ich heute erzählen möchte.

Jede Geschichte hat ihren Anfang. Die seine und meine begann vor gut drei Jahren, als mich seine Crew, damals noch als Militäradjutantin des Imperialen Loomis, auf Kretaris aufgriff und gefangen nahm. Nachdem ich erkannte, dass ich der falschen Seite gedient hatte, bat ich den Admiral, meinen Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit meiner Vergangenheit abzuschließen. Noch am gleichen Abend sendete ich meine Beitrittserklärung an die IAKA, um dem wahren Imperium beizutreten.

Es folgte eine harte Zeit, eine, in der er mir alles abverlangte. Eine Zeit, in der ich mich oft fragte, ob ich wirklich den richtigen Weg gewählt hatte oder ob es vielleicht besser gewesen wäre, bei den Verhören nach meiner Gefangennahme zu schweigen und zu sterben.

Inzwischen kann ich diese Frage klar beantworten. Nein, das was ich tat, war genau richtig. Wäre ich damals gestorben oder hätte ich in jener harten Zeit meinem Leben selbst ein Ende gesetzt, so hätte ich genau wie die meisten von ihnen nur den Tyrann Jacquol Saval kennen gelernt, niemals aber den liebenden Ehemann und Vater.

Trotz aller Schwierigkeiten, die er und ich sogar noch bis kurz vor unserer Eheschließung hatten, bin ich mir sicher, das richtige getan zu haben. Nur auf Grund dieser teils vielleicht sogar unbewussten Entscheidungen durfte ich im Gegensatz zu Ihnen auch den liebenden Vater und Ehemann Jacquol Saval kennen lernen.

Er war alles für mich, mein Lehrer, mein Verbündeter, jemand, der mich immer aufs Neue forderte, ja sogar herausforderte. Zugleich war er aber auch meine Heimat, mein Zuhause, mein Zufluchtsort. Er war der derjenige, der mir immer wieder Stärke und Kraft gab, wenn ich bereits aufgegeben hatte. Er verstand es, die Menschen um ihn herum zu fordern und doch… doch trifft auch bei ihm das Sprichwort „Jede harte Schale hat irgendwo einen weichen Kern“ zu.

Nun, leider hat auch jede Geschichte ihr Ende, da macht auch die Geschichte von Jacquol und Dania keine Ausnahme. Es ist ein sehr trauriges Ende, da unser gemeinsamer Weg, der gerade erst so richtig begann, nun schon sein Ende gefunden hat.

Aber es gibt auch Geschichten, die das Leben schreibt, die berühmte Ausnahme von der Regel. Denn manchmal gibt es sie, die Geschichte ohne Ende, die unendliche Geschichte und die Geschichte von meiner Liebe zu dir ist so eine!

In Liebe und Dankbarkeit

Deine dich immer liebende Frau Dania

Mit der Zeit gelang es Dania schließlich, die Trauer weitestgehend zu überwinden und sie freute sich zunehmend auf das Ungeborene, welches schließlich zu ZI 120215 n.E. als Frühchen das Licht der Galaxie erblickte. Weiter war da noch jemand, der ihr schon zu Zeiten der Doomhammer privat immer treu zur Seite gestanden hatte. Jemand, der sie nie hatte hängen lassen und immer ein offenes Ohr für sie hatte. Ein Hoffnungsschimmer, der es immer wieder schaffte, sie aus dem Dunkeln zu ziehen.

Nach der Entbindung blieb Dania zunächst noch einige Einsätze im Hauptquartier der Eagleknights zurück, um sich erst einmal ein wenig um ihre kleine Tochter kümmern zu können. In dieser Zeit hatte sie auch viel Zeit zum Nachdenken. Hierbei erkannte sie, dass sie auf Grund ihrer bisherigen Ausbildung doch recht starke Probleme hatte, sich ordentlich in den Posten des Fahrzeugspezialisten hineinzudenken und zu versetzen. Aus diesem Grund bat sie noch während ihres Mutterschutzes um die Versetzung vom Posten der Fahrzeugspezialistin auf den Posten des Troopers. Dieser Posten schien in ihren Augen doch sehr mit den Aufgaben, welche sie auf der Doomhammer immer ausgeübt hatte, verwandt zu sein. Sie war sich sicher, diesen Aufgaben besser gewachsen zu sein.

Natürlich gab es auch noch einen weiteren Grund für sie, ausgerechnet auf den Posten des Troopers zu wechseln. Schließlich konnte sie so jener Person nah sein, die ihr gemeinsam mit ihren Kindern das Wichtigste war.

Nachdem der internen Versetzung schließlich zugestimmt worden war, begann sie nach und nach wieder mit dem Training und ließ ihre kleine Tochter immer öfter bei der Amme. Anfangs musste sie jedoch schnell feststellen, dass sie arg aus dem Training war. Selbst Varmur, welcher zu Zeiten der Doomhammer für sie ein leichtes Opfer im Nahkampf gewesen war, schaffte es, sie auf die Matte zu schicken. Dies kratzte schlussendlich doch ziemlich an ihrem Ego und so begann sie, noch härter zu trainieren. Nach und nach gelang es ihr aber, zu ihrer ursprünglichen Form zurückzufinden. Nun hoffte sie zunehmend auf ein Ende des Mutterschutzes, das dann auch schließlich kam.

Die gesamte 4. Division hatte sich nach der Schlacht um Neu Omwat zurück ins Hauptquartier auf Rhommamool begeben. Grund hierfür war die bevorstehende Trauerfeier zu Ehren von Major General Harrison Stratham, welcher in der Schlacht auf Neu Omwat sein Leben ließ. Er hatte dem Imperium bis zu jenem Tag immer treu gedient, zuletzt als Kommandeur der 4. Army Division, zu der auch die Eagleknights gehören.

Die Trauerfeier fand auf dem Flugfeld des Hauptquartiers statt. Hier traf Dania seit Beginn ihres Mutterschutzes erstmals wieder auf ihre Kameraden und war, trotz der Tatsache, dass der Divisionskommandeur gefallen war, innerlich auch ein wenig mit Freude erfüllt. Endlich sah sie die Menschen wieder, die ihr vertraut waren. Am meisten freute sie sich natürlich darüber Varmur, der inzwischen mehr als nur ein guter Freund war, wohl auf zu sehen, auch wenn das in die Arme schließen bis nach der Trauerfeier warten musste.

Während der Trauerfeier ergaben sich dann noch ein paar personelle Veränderungen innerhalb der Division. Max Blue, welcher bislang die Eagleknights als Kommandant befehligt hatten, wurden durch Imperator Casston persönlich zum neuen Divisionskommandeur ernannt. Anschließend ernannte Blue Boreas Salment, der bis zu diesem Zeitpunkt als Sicherheitschef der Eagleknights gedient hatte, zum neuen Kommandeur der 1. Brigade. Da die Eagleknights schlecht ohne Führung bleiben konnten, wurde John Dekker zum neuen Kommandanten und Julio Hernandez zum neuen Sicherheitschef der Eagleknights ausgerufen. Zweiter Offizier der Eagleknights blieb nach wie vor Leo Velvad, der jedoch kurz nach der Trauerfeier seinen Namen auf Grund einer Adoption in Cessius Archay abänderte.

Schließlich ging alles seinen gewohnten Gang. Die Eagleknights verließen, wie der Rest der Division, das Hauptquartier, um den neuen Befehlen des Oberkommandos zu folgen.

In dieser Zeit begriff Dania zunehmend, dass sie sich ein Leben ohne Varmur nicht mehr vorstellen konnte, weshalb sie ihn, in einem Moment der Zweisamkeit, ohne groß zu überlegen fragte, ob er sie heiraten wolle. Da Varmur aber immer sehr auf das militärische Protokoll des Imperiums pochte, lehnte er dies strikt ab. Da Dania um Varmurs Ideale wusste, war sie über seine Antwort nicht sonderlich überrascht und somit auch nicht all zu traurig. Dennoch schien diese Frage bei Varmur etwas bewegt zu haben, da dieser nun mit einem Mal doch dafür war, zu zeigen, was sie für einander empfinden.

Diese Bewegung sollte jedoch nicht lange anhalten, da sich der Zweite Offizier, Cessius Archay, nach eigenem Ersuchen in die Reserve versetzen ließ, weshalb der Posten des Zweiten Offiziers der Eagleknights sehr bald ausgeschrieben wurde. Dania, die sich schon einmal auf diesen Posten beworben hatte und gegen Archay nur knapp „verloren“ hatte, entschied sich erneut dazu, sich zu bewerben. Dieses Mal klappte es auch mit der Bewerbung und so wurde sie zu ZI 210515 n.E. bei dem Übungsmanöver „Arachnophobia“ durch Major General Blue persönlich zum neuen Zweiten Offizier der Eagleknights ernannt.

Nach dieser Ernennung begann Varmur wieder auf das militärische Protokoll zu pochen. Nach außen hin waren sie zunächst wieder nur Freunde. Doch für Varmur selbst schien diese Distanz auch nicht so das Wahre zu sein, weshalb sich beide darauf einigten, ihre Gefühle an Bord der „Skyfire“ oder aber auf Rhommamool im Hauptquartier nicht absichtlich zu verstecken. Lediglich bei Besuchen des Galaxypubs wollten sie ihre Gefühle füreinander außen vor lassen und sich lediglich als gute Freunde zeigen, da es hier immerhin auch immer mal wieder andere Offiziere als Besucher gab, die dies nicht mitzubekommen hatten.

Was das Dienstliche anbelangt, so waren eide schon immer auf dem Standpunkt, dass der Dienst am Imperium und das Imperium selbst absolute Priorität haben. Aus eben diesem Grund wissen auch beide, dass der Andere einen Verrat des Partners am Imperium niemals dulden oder gar tolerieren würde. Dazu haben sie sich gegenseitig zu verstehen gegeben, dass sie selbst die Personen sein werden, die dem anderen das Leben aushauchen, sollte er jemals einen Verrat am Imperium begehen. Hierzu hat Dania während ihrer Zeit bei den Eagleknights, jedoch noch vor ihrer Ernennung zum Zweiten Offizier, folgenden Brief an Varmur geschrieben:

Mein Liebster,

inzwischen kennen wir uns nun fast 3 ganze Jahre. Eine lange Zeit, in der wir Beide viel erlebt und auch durchlebt haben. Ich habe es dir einst nicht leicht gemacht und heute möchte ich dich nicht mehr missen.

Es heißt, die Blumen brauchen die Wärme der Sonne zum überleben. Für mich strahlst du diese Wärme aus. In deiner Nähe fühle ich mich geborgen und verstanden. Möge diese wohltuende Wärme durch kein Unwetter zerstört werden, weil ich dich liebe.

Du bist meine Sonne, mein Lebens-Elixier.

Aus diesem Grund verspreche ich dir hier und heute, dass ich alles tun werde um dein Licht zu schützen und sei es, dass ich dafür sterben muss. Du bist mein Licht, das mir den richtigen Weg weisen wird, weshalb ich dir weiter verspreche niemals wieder auch nur irgendeine Anweisung von dir in Frage zu stellen und sei sie mir noch so unverständlich. Nur so wird es mir möglich sein dich zu schützen und uns nicht in unnötige Gefahr zu bringen.

Trotz alle dessen, sei dir dabei auch immer darüber gewiss, dass ich die Diejenige sein werde, die dein Licht zum erlöschen bringt, wenn du dieses ins Dunkel tauchen solltest. Verrat wird nicht geduldet.

In tiefster Liebe, Dania