Modifizierter AAT: Unterschied zwischen den Versionen

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==Allgemeines==
Der Armierte Angriffspanzer (AAT) der Konföderation Unabhängiger Systeme (KUS) wurde während der Klonkriege auf fast jedem Schlachtfeld eingesetzt. Durch ihren Repulsorantrieb, die schwere Panzerung sowie Bewaffnung stellten sie für die Klontruppen der Galaktischen Republik eine ernste Bedrohung dar. Mit dem Fall der Konföderation und der damit einhergehenden Einstellung der Kampfhandlungen, zumeist durch schlichtes Deaktivieren der Droiden, wurden viele dieser Panzer auf den Schlachtfeldern der Galaxis zurückgelassen. Die meisten Kriegsgeräte wurden von lokalen Unternehmen oder Regierungen geborgen, um sie als Ressourcen zum Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft zu nutzen oder um die Rohstoffe dem Wiederaufbau ihrer Heimatwelten zukommen zu lassen. Doch einige wenige, meist auf abgelegenen Welten oder bei geheimen Überfällen genutzte Panzer, wurden gänzlich vergessen. Während die Folgen des Krieges zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation Unabhängiger Systeme langsam in Vergessenheit gerieten, wusste niemand mehr um die Existenz der abgelegenen Schlachtfelder oder versteckten Fabriken, in welchen die Panzer gefertigt worden waren.
 
 
[[Bild:AATs_Alt.jpg|thumb|left|300px|AATs wie sie zur Zeit der Klonkriege genutzt wurden.]]
 
[[Bild:AATs_Alt.jpg|thumb|left|300px|AATs wie sie zur Zeit der Klonkriege genutzt wurden.]]
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Der '''Armierte Angriffspanzer (AAT)''' der [[Konföderation Unabhängiger Systeme]] (KUS) wurde während der [[Klonkriege]] auf fast jedem Schlachtfeld eingesetzt. Durch ihren Repulsorantrieb, die schwere Panzerung sowie Bewaffnung stellten sie für die Klontruppen der [[Galaktischen Republik]] eine ernste Bedrohung dar. Mit dem Fall der Konföderation und der damit einhergehenden Einstellung der Kampfhandlungen, zumeist durch schlichtes Deaktivieren der Droiden, wurden viele dieser Panzer auf den Schlachtfeldern der Galaxis zurückgelassen. Die meisten Kriegsgeräte wurden von lokalen Unternehmen oder Regierungen geborgen, um sie als Ressourcen zum Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft zu nutzen oder um die Rohstoffe dem Wiederaufbau ihrer Heimatwelten zukommen zu lassen. Doch einige wenige, meist auf abgelegenen Welten oder bei geheimen Überfällen genutzte Panzer, wurden gänzlich vergessen. Während die Folgen des Krieges zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation Unabhängiger Systeme langsam in Vergessenheit gerieten, wusste niemand mehr um die Existenz der abgelegenen Schlachtfelder oder versteckten Fabriken, in welchen die Panzer gefertigt worden waren.
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Jahre später, im Jahre 15 n.E. um genau zu sein, änderte sich dies jedoch, mit Eintreten der Sanktionen gegen die Mandalorianer, welche das Volk fast aller Möglichkeiten beraubte an Material zur Verstärkung ihrer Streitkräfte zu kommen. Die nun auf Alternativen angewiesenen Mandalorianer nutzen ihre ausgezeichneten Fähigkeiten in Sachen Informationsbeschaffung und Durchführung verdeckter Missionen um Kriegsgerät aufzuspüren, welches sie für ihre Zwecke modifizieren und einsetzen könnten. So bargen die Mandalorianer nicht nur einzelne Panzer im Gebiet der Vong und ihrem eigenen, sondern spürten sogar eine geheime Fabrik der KUS auf, welche auf einem unbewohnbaren, lebensfeindlichen und inzwischen in die Hände der Vong gefallenen Planeten liegt. Diese Panzer wurden gesammelt, studiert und erneuert. Um sie jedoch für Humanoide nutzbar zu machen, musste man die auf Droiden ausgelegte Innenausstattung der Panzer in vielerlei Hinsicht noch verändern, bevor man die Panzer wieder auf die Schlachtfelder der Galaxie schicken konnte.
 
Jahre später, im Jahre 15 n.E. um genau zu sein, änderte sich dies jedoch, mit Eintreten der Sanktionen gegen die Mandalorianer, welche das Volk fast aller Möglichkeiten beraubte an Material zur Verstärkung ihrer Streitkräfte zu kommen. Die nun auf Alternativen angewiesenen Mandalorianer nutzen ihre ausgezeichneten Fähigkeiten in Sachen Informationsbeschaffung und Durchführung verdeckter Missionen um Kriegsgerät aufzuspüren, welches sie für ihre Zwecke modifizieren und einsetzen könnten. So bargen die Mandalorianer nicht nur einzelne Panzer im Gebiet der Vong und ihrem eigenen, sondern spürten sogar eine geheime Fabrik der KUS auf, welche auf einem unbewohnbaren, lebensfeindlichen und inzwischen in die Hände der Vong gefallenen Planeten liegt. Diese Panzer wurden gesammelt, studiert und erneuert. Um sie jedoch für Humanoide nutzbar zu machen, musste man die auf Droiden ausgelegte Innenausstattung der Panzer in vielerlei Hinsicht noch verändern, bevor man die Panzer wieder auf die Schlachtfelder der Galaxie schicken konnte.
  
  
  
=Modifikationen=
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==Modifikationen==
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===Panzerung===
 
Die über die Jahre stark angeschlagene und verrostete Panzerung der alten AATs wurde von ihren Mängeln befreit und äußerlich, wenn nötig, erneuert. Von innen her wurde sie dafür aber um einiges abgeschwächt, um mehr Platz für die Besatzung zu schaffen. Um diesen Makel auszugleichen, ohne eine komplett neue Hülle entwerfen zu müssen, verwendete man Schürzen aus fünf Millimeter dickem Panzerstahl aus mandalorianischer Produktion, welche auf der Hülle des Panzers an allen zu schützenden Stellen aufgeschweißt wurden.
 
Die über die Jahre stark angeschlagene und verrostete Panzerung der alten AATs wurde von ihren Mängeln befreit und äußerlich, wenn nötig, erneuert. Von innen her wurde sie dafür aber um einiges abgeschwächt, um mehr Platz für die Besatzung zu schaffen. Um diesen Makel auszugleichen, ohne eine komplett neue Hülle entwerfen zu müssen, verwendete man Schürzen aus fünf Millimeter dickem Panzerstahl aus mandalorianischer Produktion, welche auf der Hülle des Panzers an allen zu schützenden Stellen aufgeschweißt wurden.
 
Die rückwärtige Panzerung, welche beim ursprünglichen Modell zu Gunsten einer Luke zum Ein- und Ausstieg sowie der Beladung des Panzers, schwächer ausfiel, wurde ebenfalls durch Schürzen verstärkt. Nun stand man jedoch vor dem Problem, dass die Heckluke nicht mehr genutzt werden konnte um Munition zu laden. Stattdessen erweiterte man die Luke auf der Oberseite des Turms, damit man durch diese die Munition ins Innere des Panzers reichen konnte. Nun kann diese durch die Modifikationen jedoch nicht mehr als Ausblick genutzt werden, was die optischen Sensoren des Panzers jedoch ausgleichen können. Der fertige Panzer hat seine ursprüngliche, rundliche Form verloren und ist ein angsteinflößender Anblick, mit scharfen Kanten und imposanterer Erscheinung als sein Vorgänger.
 
Die rückwärtige Panzerung, welche beim ursprünglichen Modell zu Gunsten einer Luke zum Ein- und Ausstieg sowie der Beladung des Panzers, schwächer ausfiel, wurde ebenfalls durch Schürzen verstärkt. Nun stand man jedoch vor dem Problem, dass die Heckluke nicht mehr genutzt werden konnte um Munition zu laden. Stattdessen erweiterte man die Luke auf der Oberseite des Turms, damit man durch diese die Munition ins Innere des Panzers reichen konnte. Nun kann diese durch die Modifikationen jedoch nicht mehr als Ausblick genutzt werden, was die optischen Sensoren des Panzers jedoch ausgleichen können. Der fertige Panzer hat seine ursprüngliche, rundliche Form verloren und ist ein angsteinflößender Anblick, mit scharfen Kanten und imposanterer Erscheinung als sein Vorgänger.
  
==Bewaffnung==
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===Bewaffnung===
 
Die Bewaffnung der AATs wurde, abgesehen von den Sekundärwaffen, auf altem Stand belassen. Die Sekundärbewaffnung selbst wurde jedoch nicht ersetzt, sondern lediglich modernisiert. Die Munition für die Granatwerfer des Panzers wurde, basierend auf einer recht simplen, aber sehr effektiven Munition, angepasst, so dass sie leicht in großen Stückzahlen transporiert werden kann. Die geringen Produktionskosten dieser einfachen Munition steigern die Wirtschaftlichkeit des Panzers um ein beträchtliches Maß. Die Granaten können sich dennoch annähernd mit speziell für moderne Panzer gefertigter Munition messen.
 
Die Bewaffnung der AATs wurde, abgesehen von den Sekundärwaffen, auf altem Stand belassen. Die Sekundärbewaffnung selbst wurde jedoch nicht ersetzt, sondern lediglich modernisiert. Die Munition für die Granatwerfer des Panzers wurde, basierend auf einer recht simplen, aber sehr effektiven Munition, angepasst, so dass sie leicht in großen Stückzahlen transporiert werden kann. Die geringen Produktionskosten dieser einfachen Munition steigern die Wirtschaftlichkeit des Panzers um ein beträchtliches Maß. Die Granaten können sich dennoch annähernd mit speziell für moderne Panzer gefertigter Munition messen.
 
[[Bild:AAT_vor_Mod.jpg|thumb|left|300px|Ein geborgener AAT vor seiner Aufbereitung und Modifikation.]]
 
[[Bild:AAT_vor_Mod.jpg|thumb|left|300px|Ein geborgener AAT vor seiner Aufbereitung und Modifikation.]]
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Die Kontrollen wurden geringfügig vergrößert, um sich von humanoiden Wesen besser bedienen zu lassen. Dennoch verbrauchen sie nicht mehr Platz, da die veralteten Systeme des Panzers teilsweise durch unverhältnismäßig kleinere und modernere Systeme ersetzt wurden, was den Platz für die größeren Kontrollen freimachte.
 
Die Kontrollen wurden geringfügig vergrößert, um sich von humanoiden Wesen besser bedienen zu lassen. Dennoch verbrauchen sie nicht mehr Platz, da die veralteten Systeme des Panzers teilsweise durch unverhältnismäßig kleinere und modernere Systeme ersetzt wurden, was den Platz für die größeren Kontrollen freimachte.
  
==Energiegeneratoren und Repulsoren==
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===Energiegeneratoren und Repulsoren===
 
Die alten Energiegeneratoren wurden durch modernere Modelle ersetzt, was einen deutlich höheren Energieausstoß bot. Die Repulsoren wurden ebenso erneuert. In Verbindung mit den Generatoren brachten die Repulsoren nun eine wesentlich höhere Leistung, welche den Panzer fast doppelt so schnell machen könnte, wie sein Vorgänger. Dies wird jedoch die zusätzliche Panzerung verhindert. Dennoch ist er etwas schneller geworden und verfügt im Gelände nun über eine Höchstgeschwindigkeit von 70 hm/h, auf offener Straße sogar von 90 km/h. Die Geschwindigkeit während des Gefechtszustandes, also mit höherer Stabilisatorleistung sowie dem Betrieb der Waffen, beträgt immerhin noch 50 km/h, beziehungsweise 70 km/h bei optimalen Bedingungen.
 
Die alten Energiegeneratoren wurden durch modernere Modelle ersetzt, was einen deutlich höheren Energieausstoß bot. Die Repulsoren wurden ebenso erneuert. In Verbindung mit den Generatoren brachten die Repulsoren nun eine wesentlich höhere Leistung, welche den Panzer fast doppelt so schnell machen könnte, wie sein Vorgänger. Dies wird jedoch die zusätzliche Panzerung verhindert. Dennoch ist er etwas schneller geworden und verfügt im Gelände nun über eine Höchstgeschwindigkeit von 70 hm/h, auf offener Straße sogar von 90 km/h. Die Geschwindigkeit während des Gefechtszustandes, also mit höherer Stabilisatorleistung sowie dem Betrieb der Waffen, beträgt immerhin noch 50 km/h, beziehungsweise 70 km/h bei optimalen Bedingungen.
  
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=Stärken und Schwächen=
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==Stärken und Schwächen==
 
Die Stärken des modifizierten AATs liegen zweifelsfrei in seiner nun erhöhten Geschwindigkeit, welche ihm sonst im Kampf gegen moderne Panzer zum Verhängnis werden könnte, und seiner Wirtschaftlichkeit. Der größte Teil des verwendeten Materials ist ohnehin auf den Welten der Mandalorianer verfügbar und wird sonst nicht anderweitig genutzt, wodurch nur geringe Kosten bei der Modernisierung der alten AATs anfallen.
 
Die Stärken des modifizierten AATs liegen zweifelsfrei in seiner nun erhöhten Geschwindigkeit, welche ihm sonst im Kampf gegen moderne Panzer zum Verhängnis werden könnte, und seiner Wirtschaftlichkeit. Der größte Teil des verwendeten Materials ist ohnehin auf den Welten der Mandalorianer verfügbar und wird sonst nicht anderweitig genutzt, wodurch nur geringe Kosten bei der Modernisierung der alten AATs anfallen.
  

Version vom 11. April 2014, 19:46 Uhr

< Bodenfahrzeuge der Mandalorianer


AAT vor Mod.jpg
Modifizierter Armored Assault Tank
Technische Daten:
Produktion:
Bezeichnung:
  • Modifizierter Armored Assault Tank
Typ:
  • Schwerer Kampfpanzer
Maßstab:
  • Schwerer Panzer
Besatzung:
  • 4 (Pilot + 3 Gunner)
Rumpfcrew:
  • 3
Frachtkapazität:
Geschwindigkeit:
  • bis 90 km/h
Bewaffnung:
  • 1 schwere Laserkanone
  • 2 leichte Laserkanonen + Anti-Personen Blaster
  • 6 Granatwerfer (je 2 mit bunkerspregender/panzerbrechender/hochenergetischer Munition)
Bodentruppen:
  • Keine
Preis:
  • Nicht frei verkäuflich


Allgemeines

AATs wie sie zur Zeit der Klonkriege genutzt wurden.

Der Armierte Angriffspanzer (AAT) der Konföderation Unabhängiger Systeme (KUS) wurde während der Klonkriege auf fast jedem Schlachtfeld eingesetzt. Durch ihren Repulsorantrieb, die schwere Panzerung sowie Bewaffnung stellten sie für die Klontruppen der Galaktischen Republik eine ernste Bedrohung dar. Mit dem Fall der Konföderation und der damit einhergehenden Einstellung der Kampfhandlungen, zumeist durch schlichtes Deaktivieren der Droiden, wurden viele dieser Panzer auf den Schlachtfeldern der Galaxis zurückgelassen. Die meisten Kriegsgeräte wurden von lokalen Unternehmen oder Regierungen geborgen, um sie als Ressourcen zum Ankurbeln der angeschlagenen Wirtschaft zu nutzen oder um die Rohstoffe dem Wiederaufbau ihrer Heimatwelten zukommen zu lassen. Doch einige wenige, meist auf abgelegenen Welten oder bei geheimen Überfällen genutzte Panzer, wurden gänzlich vergessen. Während die Folgen des Krieges zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation Unabhängiger Systeme langsam in Vergessenheit gerieten, wusste niemand mehr um die Existenz der abgelegenen Schlachtfelder oder versteckten Fabriken, in welchen die Panzer gefertigt worden waren.

Jahre später, im Jahre 15 n.E. um genau zu sein, änderte sich dies jedoch, mit Eintreten der Sanktionen gegen die Mandalorianer, welche das Volk fast aller Möglichkeiten beraubte an Material zur Verstärkung ihrer Streitkräfte zu kommen. Die nun auf Alternativen angewiesenen Mandalorianer nutzen ihre ausgezeichneten Fähigkeiten in Sachen Informationsbeschaffung und Durchführung verdeckter Missionen um Kriegsgerät aufzuspüren, welches sie für ihre Zwecke modifizieren und einsetzen könnten. So bargen die Mandalorianer nicht nur einzelne Panzer im Gebiet der Vong und ihrem eigenen, sondern spürten sogar eine geheime Fabrik der KUS auf, welche auf einem unbewohnbaren, lebensfeindlichen und inzwischen in die Hände der Vong gefallenen Planeten liegt. Diese Panzer wurden gesammelt, studiert und erneuert. Um sie jedoch für Humanoide nutzbar zu machen, musste man die auf Droiden ausgelegte Innenausstattung der Panzer in vielerlei Hinsicht noch verändern, bevor man die Panzer wieder auf die Schlachtfelder der Galaxie schicken konnte.


Modifikationen

Panzerung

Die über die Jahre stark angeschlagene und verrostete Panzerung der alten AATs wurde von ihren Mängeln befreit und äußerlich, wenn nötig, erneuert. Von innen her wurde sie dafür aber um einiges abgeschwächt, um mehr Platz für die Besatzung zu schaffen. Um diesen Makel auszugleichen, ohne eine komplett neue Hülle entwerfen zu müssen, verwendete man Schürzen aus fünf Millimeter dickem Panzerstahl aus mandalorianischer Produktion, welche auf der Hülle des Panzers an allen zu schützenden Stellen aufgeschweißt wurden. Die rückwärtige Panzerung, welche beim ursprünglichen Modell zu Gunsten einer Luke zum Ein- und Ausstieg sowie der Beladung des Panzers, schwächer ausfiel, wurde ebenfalls durch Schürzen verstärkt. Nun stand man jedoch vor dem Problem, dass die Heckluke nicht mehr genutzt werden konnte um Munition zu laden. Stattdessen erweiterte man die Luke auf der Oberseite des Turms, damit man durch diese die Munition ins Innere des Panzers reichen konnte. Nun kann diese durch die Modifikationen jedoch nicht mehr als Ausblick genutzt werden, was die optischen Sensoren des Panzers jedoch ausgleichen können. Der fertige Panzer hat seine ursprüngliche, rundliche Form verloren und ist ein angsteinflößender Anblick, mit scharfen Kanten und imposanterer Erscheinung als sein Vorgänger.

Bewaffnung

Die Bewaffnung der AATs wurde, abgesehen von den Sekundärwaffen, auf altem Stand belassen. Die Sekundärbewaffnung selbst wurde jedoch nicht ersetzt, sondern lediglich modernisiert. Die Munition für die Granatwerfer des Panzers wurde, basierend auf einer recht simplen, aber sehr effektiven Munition, angepasst, so dass sie leicht in großen Stückzahlen transporiert werden kann. Die geringen Produktionskosten dieser einfachen Munition steigern die Wirtschaftlichkeit des Panzers um ein beträchtliches Maß. Die Granaten können sich dennoch annähernd mit speziell für moderne Panzer gefertigter Munition messen.

Ein geborgener AAT vor seiner Aufbereitung und Modifikation.

Kontrollen

Die Kontrollen wurden geringfügig vergrößert, um sich von humanoiden Wesen besser bedienen zu lassen. Dennoch verbrauchen sie nicht mehr Platz, da die veralteten Systeme des Panzers teilsweise durch unverhältnismäßig kleinere und modernere Systeme ersetzt wurden, was den Platz für die größeren Kontrollen freimachte.

Energiegeneratoren und Repulsoren

Die alten Energiegeneratoren wurden durch modernere Modelle ersetzt, was einen deutlich höheren Energieausstoß bot. Die Repulsoren wurden ebenso erneuert. In Verbindung mit den Generatoren brachten die Repulsoren nun eine wesentlich höhere Leistung, welche den Panzer fast doppelt so schnell machen könnte, wie sein Vorgänger. Dies wird jedoch die zusätzliche Panzerung verhindert. Dennoch ist er etwas schneller geworden und verfügt im Gelände nun über eine Höchstgeschwindigkeit von 70 hm/h, auf offener Straße sogar von 90 km/h. Die Geschwindigkeit während des Gefechtszustandes, also mit höherer Stabilisatorleistung sowie dem Betrieb der Waffen, beträgt immerhin noch 50 km/h, beziehungsweise 70 km/h bei optimalen Bedingungen.




Stärken und Schwächen

Die Stärken des modifizierten AATs liegen zweifelsfrei in seiner nun erhöhten Geschwindigkeit, welche ihm sonst im Kampf gegen moderne Panzer zum Verhängnis werden könnte, und seiner Wirtschaftlichkeit. Der größte Teil des verwendeten Materials ist ohnehin auf den Welten der Mandalorianer verfügbar und wird sonst nicht anderweitig genutzt, wodurch nur geringe Kosten bei der Modernisierung der alten AATs anfallen.

Die einzige wirklich nennenswerte Schwäche des Panzers liegt genau an dem, was ihm seine Stärken verschafft. Durch seine Modifikation hat er einen großen Teil der eigentlichen Panzerung eingebüßt und sobald die Schürzen erst einmal durchdrungen sind, ist er nahezu schutzlos. Zudem ist der Übergang zwischen den Schürzen am Turm zu denen am Rumpf nur schwer zu schützen und fast ungepanzert. Daher ist eben diese Stelle die Achillesverse des Panzers, da schon ein einziger Treffer dort den gesamten Panzer zerstören könnte.


Quellen