Dania Lerun

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DSaval01.jpg
Dania Saval, geb. Melania (vor gewünschter Namesänderung Navarra)
Rasse:
  • Hapanerin
Geschlecht:
  • weiblich
Heimatplanet:
Eltern:
  • Vater: Raoul Navarra, Soldat beim hapanischen Militär
  • Mutter: Eila Navarra, arbeitet bei der hapanischen Regierung
Familienstatus:
  • verwitwet
Kinder:
  • Darius und Dania Saval, geb. 150912 n.E.
  • Marozia Saval, geb. 120215 n.E.
Online Akte:
Akte abrufen:


Lebenslauf:

Dania wurde auf dem Planeten Gallinor geboren, ein Planet im Hapan Cluster, der durch seine Regenbogenjuwelen bekannt wurde. Ihr Vater war ein kleiner Soldat beim Militär und nicht sonderlich angesehen in der Gesellschaft, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche eine recht hohe und angesehene Stelle bei der hapanischen Regierung besetzte und somit Haupternährerin der Familie war.

Dania war die jüngste Tochter von Eila und Raoul Navarra und im Gegensatz zu den anderen hapanischen Mädchen keine Schönheit. Dieser Umstand führte dazu, dass sie es in der Schule immer schwer hatte und schon früh das Alleinsein kennen lernte. Während die anderen Mädchen nach der Schule gemeinsam den Nachmittag verbrachten, ging sie allein heim und verbrachte dort ihre Freizeit mit Lernen. Als sie in die Pubertät kam, änderte sich die Lage schlagartig. Aus dem „hässlichen Entlein“ begann ein „schöner Schwan“ zu werden, und plötzlich begannen auch die Männer, sich für sie zu interessieren. Dies war nun aber eine Sache, die Dania nicht mehr interessierte, sie war durch das Erlittene hart und abweisend geworden.

Sie entschloss sich, sich in recht jungen Jahren den Rebellen anzuschließen, welchen sie nur kurze Zeit diente. Kurz nachdem sie die Allianz verlassen hatte, lernte sie zufällig den Imperialen Loomis kennen, schloss sich diesem an und diente ihm als Militäradjutantin. Während eines Bodeneinsatzes auf Kretaris wurde sie schließlich zurückgelassen und fiel der Crew der Doomhammer in die Hände. Es brauchte einige Zeit, bis man ihren Willen gebrochen hatte und sie mit den begehrten Informationen rausrückte. Zum Dank schenkte man ihr das Leben, welches jedoch zu Beginn nicht wirklich ein Leben war. Der Kommandant der Doomhammer nahm sie mit in sein Quartier, um sie in seinem Sinne zu „formen“. Er erteilte ihr so manche Lektionen und Lehrstunden in den unterschiedlichsten Bereichen, wie z.B. über die unterschiedlichen Lebewesen und deren Sprachkulturen, im waffenlosen Nahkampf, sowie im Umgang mit Waffen.

Eines Tages bat Dania denn Kommandanten schließlich, ihren Nachnamen ablegen zu dürfen, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, und so wurde aus ihr Dania Melania.

Obwohl Dania nun keine Gefangene mehr war sondern ein Teil der Crew des ISD II Doomhammer, musste sie dennoch so manche Schmerzen durch die Hand des Kommandanten (KO)innerhalb ihrer Ausbildung ertragen. Sie dachte so manches Mal drüber nach, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn sie damals geschwiegen hätte und zu Tode gefoltert worden wäre. Die Antwort auf diese Frage war jedoch immer wieder dieselbe. Sie wollte sich nicht aufgeben. Egal, welche Schmerzen der KO ihr zufügte und noch zufügen würde, niemals in dieser Galaxie würde dieser ihr ihren Lebenswillen nehmen oder gar zerstören.

Als der KO schließlich für geraume Zeit den Leitenden Sicherheitsoffizier (LSO) und Zweiten Offizier (2O) der Doomhammer mit ihrer Ausbildung betraute, kamen sich dieser und Dania näher, näher als es hätte sein dürfen. Die Liebe und Nähe zu ihm ließ sie Hoffung schöpfen, Hoffnung darauf, irgendwann doch wieder ein normales Leben führen zu können. Diese Hoffnung wurde jedoch unmittelbar nachdem der KO erfahren hatte, was Dania und der LSO für einander empfanden, durch den KO selbst zerstört, indem er Danias Ausbildung fortan wieder selbst übernahm und ihr jeglichen außerdienstlichen Umgang mit dem LSO untersagte.

Aufgrund dieses Vorfalls wuchs in ihr ein ungeheuerer Hass auf den KO an. Jedoch machte sie dieser Hass stark, so stark, dass sie die weitere Ausbildung ohne großes Leidklagen erduldete und ertrug. Dies kam dem KO natürlich sehr gelegen, da sie aufgrund dieser Tatsache sehr rasch lernte. Sie opferte jede freie Minute für ihr Training, lernte und trainierte hart, so dass sie nicht einmal bemerkte, dass sie inzwischen nicht mehr der Hass auf den KO trieb, sondern der Gedanke, ihm gefallen zu wollen und der Wunsch danach, dass er sie endlich als fühlendes Wesen ansah.

Sie begann, alle anderen Menschen um sich herum zu vergessen und fixierte sich fortan voll und ganz auf den KO, was schließlich dazu führte, dass sie ihm hörig wurde. Alles, was er sagte, war für sie Gesetz und galt es zu erfüllen. Sie wurde endlich zu dem verlängerten Arm, zu dem sie der KO von Anfang an machen wollte.

Allerdings musste sie, um dieser verlängerte Arm zu werden, eine entsprechend Ausbildung absolvieren. Während dieser Ausbildung wurde sie sowohl im bewaffneten als auch im unbewaffneten Kampf unter härtesten Bedingungen ausgebildet.

Sie lernte den Umgang mit den unterschiedlichsten Waffen. Sie erlernte, wie diese auseinander- und zusammengebaut wurden, sowie ihre Funktion und ihr Einsatzgebiet. Im unbewaffneten Kampf wurde sie in den unterschiedlichsten Kampftechniken der unterschiedlichsten Völker geschult. Hierbei studierte sie auch die Kulturen und Gebräuche dieser Völker.

Aufgrund dieser Ausbildung, ihres erlernten Wissens und ihrer fließenden Bewegungen, war sie in der Lage, sich nahezu in jede Gesellschaft zu integrieren, ohne dort aufzufallen.

Sie verstand es, ihre Opfer in ihren Bann zu ziehen und diese, ohne groß mit der Wimper zu zucken, zu erlegen und zu beseitigen, wenn sie ihr erst aus der Hand fraßen. Nach ihren Aufträgen, die sie durch ihren KO erhielt, kehrte sie immer wieder zu diesem zurück. Lediglich in seinen Armen wurde sie von der gefährlichen Raubkatze wieder zum harmlosen Schoßkätzchen.

Eines Tages jedoch bemerkte ihr KO, dass sie anfing, gewisse Schwächen und Wesenszüge aufzuweisen, die ihm in keiner Weise gefielen. Schwächen und Wesenszüge, die er sich nicht erklären konnte, weshalb er ihr erneut ein hartes und strenges Training angedeihen ließ. Zunächst ließ Dania dieses auch ohne zu murren über sich ergehen, doch irgendwann begann sie, sich mehr und mehr gegen das, was man von ihr verlangte, zu wehren. Sie begann, Befehle ihres LSO stets und ständig in Frage zu stellen. Konnte sie sich mit einem Befehl nicht anfreunden, verweigerte sie dessen Ausführung und eröffnete lieber eine endlose Diskussion über den Sinn des ausgesprochenen Befehls. Schließlich musste irgendwann auch ihr KO feststellen, dass sie sogar für ihn selbst unberechenbar geworden war, weshalb er begann, nach möglichen Gründen und Ursachen hierfür zu suchen.

Als sie schließlich während eines Einsatzes zusammenbrach und dem Tod näher als dem Leben war, konnte auf der Krankenstation der Doomhammer der Grund für ihr störrisches und widerspenstiges Verhalten gefunden werden. Als sie wieder halbwegs bei Kräften war, zitierte ihr KO sie zu einem Gespräch in seine Kabine. Was genau der Inhalt dieses Gespräches war, ist bis heute nicht bekannt. Es fiel lediglich auf, dass sie seitdem härter und strenger trainierte, als jemals zuvor. Anschließend verließ sie das Schiff für einige Wochen und begab sich an einen unbekannten Ort, um dort endgültig wieder zu sich selbst zurück zu finden und um sich ihrer Aufgaben und Pflichten wieder vollends bewusst zu werden.

Als Dania schließlich auf die Doomhammer zurückgekehrt war, begegnete sie ihren Vorgesetzten mit dem größten möglichen Respekt. Teilweise war es noch immer nicht ganz leicht mit ihr, aber ihr LSO lernte sie und ihr Wissen, als auch ihr Können sehr bald schätzen und ernannte sie zu seiner Stellvertreterin. Beide forderten sich gegenseitig und lernten stetig voneinander. Während sie mit ihm an seinen Nahkampfkünsten arbeitete, arbeitete er mit ihr an ihrer Selbstbeherrschung und ihrer Sturheit. Dies führte schließlich dazu, dass sie immer weniger Befehle in Frage stellte.

Dies fiel auch ihrem KO zunehmend auf und es freute ihn zu sehen, dass sie immer mehr zu ihren Wurzeln zurückkehrte. Er begann wieder, seine Kriegerin in ihr zu sehen bzw. er sah diese wieder in ihr auflodern und so kam es dazu, dass sie ihn zunehmend zurück in ihren Bann zog. Dies führte dazu, dass er schließlich um ihre Hand anhielt. Nach einiger Zeit begannen die beiden schließlich zunächst heimlich mit den Hochzeitsplanungen. Erst als der KO den zu jener Zeit aktuellen 1O Julian Griffith bat, sein Trauzeuge zu sein, bekannte er sich diesem gegenüber erstmals offiziell zu Dania, da sich dieser natürlich nach dem Namen der glücklichen Braut erkundigte.

Kurz vor der Hochzeit wurde Dania aber in ihren Augen noch einmal von einer Art Schicksalsschlag getroffen. Ihr LSO Varmur Lerun eröffnete ihr, dass er die Einheit wechseln würde, um sie so darauf vorzubereiten, ggf. den LSO-Posten zu übernehmen. Den Schock über diese Nachricht bekam Varmur in vollen Zügen zu spüren. Sie brüllte ihn regelrecht an und versuchte ihn beinahe schon verzweifelt zum Bleiben zu überreden. Sie hatte nie darüber nachgedacht, dass er irgendwann gehen könnte und somit Platz für jemand anderen machen würde. Sie selbst hatte eigentlich nicht so das große Bedürfnis, LSO zu werden.

Schließlich kam es dann aber wie von Varmur angekündigt. Er wechselte die Einheit und schon bald wurde der LSO-Posten ausgeschrieben. Nach längerem Zögern entschied sie schließlich, sich doch auf den Posten zu bewerben, welchen sie schließlich auch bekam.

Etwa drei Monate später, genau zu ZI 310514 n.E., war es schließlich soweit. Sie und der KO gaben sich einander das Ja-Wort.

Anschließend gingen Beide wieder ihrer Arbeit nach. Während Dania begann, sich zunehmend unwohl auf der Doomhammer zu fühlen, war er so in seine Arbeit vertieft, dass er dies nicht einmal richtig bemerkte. Sie fühlte sich zunehmend vernachlässigt und spielte immer öfter mit dem Gedanken, sich eine neue Herausforderung zu suchen.

Schließlich kam dann, was kommen musste, Dania entschied sich, die Doomhammer als LSO zu verlassen, um sich als Fahrzeugspezialistin bei den Eagleknights einer neuen Herausforderung zu stellen. Unmittelbar nach ihrem Wechsel geschah dann das für sie Unfassbare, das nie für möglich gehaltene. Ihr Mann Jacquol bezahlte einen Außeneinsatz mit seinem Leben. Noch während man ihr dies mitteilte, verlor sie die so stark anerzogene Haltung und brach in Tränen aufgelöst zusammen. Als nach der Trauerfeier schließlich Jacquol Sarg ins All geschossen und durch die Laserkanonen der Doomhammer zerstört wurde, wurde ihr aufs schmerzlichste bewusst, dass er niemals mehr wiederkommen wird und dass das alles kein böse Alptraum gewesen ist. Sie war nun Witwe und alleinerziehende Mutter zugleich. Das Einzige, was ihr von Jacquol geblieben war, waren Daria und Darius sowie das Ungeborene, das sie seit kurz nach der Hochzeit unter ihrem Herzen trug.

Mit der Zeit gelang es Dania schließlich, die Trauer weitestgehend zu überwinden und sie freute sich zunehmend auf das Ungeborene, welches schließlich am 120215 n.E. als Frühchen das Licht der Galaxie erblickte. Weiter war da noch jemand, der ihr schon zu Zeiten der Doomhammer privat immer treu zur Seite gestanden hatte. Jemand, der sie nie hatte hängen lassen und immer ein offenes Ohr für sie hatte. Ein Hoffnungsschimmer, der es immer wieder schaffte, sie aus dem Dunkeln zu ziehen.