Anzati: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 29. Dezember 2011, 15:40 Uhr

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Beschreibung:

Die Anzati zählen zu den geheimnisvollsten und gefährlichsten Lebewesen der Galaxie. Sie sehen im Grunde wie Menschen aus, wenn man einmal von den langen Fühlern absieht, die sich ab und an aus Hauttaschen an den Wangen herausschieben. Allerdings ist die Lebensweise der Anzati mit Raubtieren zu vergleichen, die sich der Telepathie bedienen, um ihre Opfer zu hypnotisieren. Gelingt dies, schieben sie die Fühler aus ihren Wangentaschen durch die Nasenlöcher der Opfer und saugen ihnen das Hirngewebe aus. Wenn man den unzähligen Berichten Glauben schenkt, sind die Anzati Einzelgänger. Sie ziehen durch die Galaxie und kehren nur nach Anzat, ihre Heimatwelt, zurück, um eine Partnerin zu finden und Nachwuchs zu zeugen. Allerdings pflanzen sie sich selten fort, da sie bis zu einige Jahrhunderte alt werden können. Nach etwa einhundert Jahren erreichen sie das Erwachsenenalter. Dann verlassen sie ihren Heimatplaneten um ein selbständiges Leben zu führen und Nahrung zu suchen, die von ihnen "Suppe" genannt wird.

Sie wandern viel, fallen aber sehr selten auf, deswegen hält man sie oftmals für Wesen aus alten Legenden und Märchen. Vielleicht ist das der Grund, warum man lange Zeit dachte, dass sie einen konkreten Heimatplaneten hätten. Wissenschaftler, die zum angeblichen Planeten Anzat reisten, verschwanden jedoch spurlos. Es gibt nicht viele Berichte über die Zivilisation der Anzati. Der folgende stammt von Yarna d'al' Gargana, der ehemaligen Sklavin und Tänzerin im Palast von Jabba the Hutt auf Tatooine, und ist einer der wenigen bekannten.

"In letzter Zeit kamen viele der im Palast beschäftigten Lebewesen auf geheimnisvolle Weise um. Man fand bei ihnen weder Spuren, noch Anzeichen auf die Todesursache wie Verletzungen oder Wunden, sodass fast alle Bediensten sehr ängstlich geworden waren. Irgendwo in den dunklen Winkeln des Palastes versteckte sich ein heimtückischer Mörder, der seine Opfer wahllos aussuchte.

An dem Tag, an dem Jabba starb, wurde auch ich ängstlich. Als ich zu meiner Kemenate zurückging, trat an mich einer der Bediensteten heran. Sein Name war Danik Jerriko und er arbeitete erst seit wenigen Wochen hier. Er sagte selten etwas, aber an diesem Tag sprach er zu mir in meiner eigenen Sprache, so warm, als ob er mich verführen wollte. Sein Blick hatte etwas Hypnotisierendes. Und tatsächlich konnte ich mich nicht mehr rühren. Plötzlich bemerkte ich, dass etwas Böses vor sich ging, doch es war zu spät. Zur Bewegungslosigkeit verdammt sah ich, wie aus Hauttaschen an den Wangen des Wesens langsam lange Fühler wuchsen. Sich sanft wiegend, kamen sie immer näher an mein Gesicht heran. Erst in diesem Moment realisierte ich, dass das Wesen ein Anzati sein musste- ein todbringenden Raubtier, von dessen Existenz ich aus verschiedenen Legenden wusste. Stark und flink wie ich bin würde ich ihn ohne Schwierigkeiten besiegen können, wenn es zum Kampf gekommen wäre. Aber ich konnte mich einfach nicht gegen seinen Willen auflehnen. Auch nicht, als mir klar wurde, dass er hungrig war.

Noch nie zuvor war ich den blöden Gamorreanern so dankbar, wie in diesem Moment. Einer von ihnen, der gerade den Gang hinunterlief, fiel zwischen uns und schmiss mich beinahe um. Jerriko verschwand sofort, wie ein Geist in der Dunkelheit. Nur deswegen überlebte ich. Ich machte mir jedoch bewusst, dass ich umgehend den Plast von Jabba the Hutt verlassen musste. Ich habe das Gesicht des geheimnisvollen Mörders gesehen. Ich wusste, dass er nicht ruhen würde, bevor er mich getötet hat."

  • Größe: 1,7 Meter (Erwachsen)
  • Ernährung: Unbekannt
  • Charakter: Unbekannt
  • Zitat: Unbekannt
  • Klassifikation: Intelligent

GINN-Berichte


(Online RS)

(Überarbeitung Mariette)