Erstellung von KTB-Beiträgen und Missionslogbüchern

Aus Holopedia
Version vom 28. März 2025, 16:40 Uhr von Donatra (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Dieser kurze '''Leitfaden zur Erstellung von Beiträgen zum Kriegstagebuch und Missionslogbüchern''' soll Führungsoffizieren (Kommandanten, Ersten und Zweite…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Dieser kurze Leitfaden zur Erstellung von Beiträgen zum Kriegstagebuch und Missionslogbüchern soll Führungsoffizieren (Kommandanten, Ersten und Zweiten Offizieren) und anderweitig Beauftragten eine kurze Einführung in die grundsätzlichen Vorgänge und Arbeitsweisen hinter der Erstellung des Kriegstagebuchs geben. Es soll darüber hinaus die Erstellung von Beiträgen und Missionslogbüchern erleichtern, indem es ein entsprechendes Schema und Formulierungshilfen bereitstellt, anhand derer auch unerfahrene Offiziere eine präzise Lagedarstellung und Rekapitulation der Missionsgeschehnisse abgeben können. Die Grundgedanken von Beiträgen zum Kriegstagebuch lassen sich dabei auch auf die Erstellung einfacher Missionslogbücher anwenden.

Einleitung

Das Kriegstagebuch (KTB) ist seit einiger Zeit ein fester Bestandteil des Rollenspiels "SW-Empire" und soll die Abenteuer der Einheiten für die gesamte Spielerschaft zusammenzufassen. Wie bei vielen Institutionen des Rollenspiels, engagieren sich Spieler*innen freiwillig, um für alle Mitglieder ein immersives Chatrollenspiel zu gewährleisten. Diese Anleitung zur Erstellung der KTB’s soll nicht nur für Mitgliedern des IGS, sondern auch für Führungsoffiziere, einen praktischen Leitfaden bilden.

Zunächst folgt eine allgemeine Einführung zur Fragestellung, was das KTB überhaupt ist. Dann werden alle wichtigen Informationen für Offiziere in einer Übersicht zusammengefasst. Diese beinhaltet unter anderem auch einige relevanten Fristen. Im Anschluss wird überblicksartig auf vielfältige Formulierungshilfen sowie anschauliche Fallbeispiele eingegangen. Diese sollen verdeutlichen, wie ein Beitrag oder auch Logbuch konkret zusammengestellt werden kann. Am Ende folgen erklärende Ausführungen zu eventuell noch offenen Fragen der Offiziere, die sich auch einen schnellen Überblick über die vielen Aufgaben und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit dem Imperialen Generalstab (IGS) verschaffen wollen.

Was ist ein Kriegstagebuch (KTB)?

  • Die einzelnen Beiträge der Einheiten fassen die Vorkommnisse und Ergebnisse der Missionen des vorangegangenen Quartals knapp und übersichtlich zusammen, damit ein allgemeines Verständnis der Lage aller Einheiten entsteht. Dazu zählen u.a. Informationen über Standort und Auftrag der Spieleinheiten, sowie eine Darstellung der Gesamtlage der Galaxis.
  • Der Fokus wird dabei vor allem auf die militärische Sachlage gelegt, um ein immersives Rollenspielerlebnis für alle Spieler*innen zu ermöglichen. Persönliche Facetten und Eindrücke aus der Einheit sind nur dann zu schildern, wenn sie Schlüsselereignisse für den Missionsverlauf darstellen.
  • Es ist besonders auf eine entsprechende Formulierung zu achten, welche auch von Außenstehenden (Nicht-Mitgliedern der eigenen Einheit) nachvollzogen werden kann.
  • Um eine solche Formulierung zu gewährleisten, bietet das IGS nachfolgend eine einfache Vorlage sowie Fallbeispiele an, um ein effektives und möglichst einfaches Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht für KOs

  • Das KTB wird quartalsweise erstellt und umfasst im Normalfall jeweils sechs Missionen. Stichtag ist jeweils der letzte Tag des Quartals:
    • ZR 1: 01.01. – 31.03. -> Stichtag: 31.03.
    • ZR 2: 01.04. – 30.06. -> Stichtag: 30.06.
    • ZR 3: 01.07. – 30.09. -> Stichtag: 30.09.
    • ZR 4: 01.10. – 17.12. -> Stichtag: 17.12.
  • Frist zur Einreichung des eigenen Beitrags ist jeweils drei Tage nach dem Stichtag:
    • 03.04.
    • 03.07.
    • 03.10.
    • 20.12.
  • Die Veröffentlichung des KTB erfolgt jeweils zur Mitte des Folgemonats, z.B. 15.04. für ZR 1.
  • KOs richten sich bei der Erstellung ihres KTB-Beitrags nach folgendem Schema:
    • Einheit, Standort, (Zeitpunkt), Art der Operation, Gegner, Besonderheiten, Status
  • Bei der Erstellung von Missionslogbüchern ist insbesondere auf eine konkrete Nennung von Standort und Auftrag der Einheit zu achten.
  • KOs pflegen die Holopedia-Einträge zu den von ihnen bespielten Planeten und Sektoren selbstständig nach Abschluss ihrer Operationen ebenfalls nach diesem Schema. Diese Aufgabe kann insbesondere an den Einheitschronisten delegiert werden.

Hilfestellung und Beispiele

Die aufgeführten Formulierungshilfen sollen den Erstellungsprozess des KTB’s beschleunigen und im allgemeinen beim Abfassen von Missionslogbüchern helfen. Selbstverständlich ist die Verwendung kein Muss, sondern es soll nur ein unterstützendes Hilfsmittel angeboten werden, um einen leichten Einstieg zu ermöglichen. Die Beispiele sollen dies nochmal veranschaulichen.

Wort- und Formulierungshilfen

Jeder KTB-Beitrag und jedes Missionslogbuch sollten die folgenden wesentlichen Informationen umfassen.


Einheit

  • Flottenverband; Geschwader; Linie; Teilverbände; Detachierte Einheiten; Schiff; Team; Armeekorps; Division; Regiment; Brigade; Squad; Staffel; Rotte; angeschlossene Verbände; Verbund mit anderen Einheiten; etc.
Anmerkung: Im Idealfall wird eine namentliche und militärische Verortung der Einheit dargestellt. Was ist die handelnde Einheit? Welchen Teil des übergeordneten Verbands bildet die handelnde Einheit (Flaggschiff von Geschwader XY, Regiment aus Division YZ, etc.)? Ist diese derzeit allein unterwegs oder handelt das gesamte Geschwader? Sind weitere Verbände beteiligt (lokale Kräfte, imperiale Verbündete, etc.)?


Standort bzw. Einsatzgebiet

  • Sektor, System, Planet, Lokalisation auf dem Planeten, Raumstation in System XY / im Orbit von Planet X, An Bord von ISD XY / An Bord des feindlichen Flaggschiffs
Anmerkung: Eine Orientierung muss immer gegeben sein. Diese sollte einen Standort oder ein Einsatzgebiet umfassen, welches von einem Außenstehenden nachvollzogen werden kann. Es ist folglich stets ein Planet, System oder Sektor zur groben Verortung der Einheit anzugeben. Präzisere Angaben (z.B.: Raumstation, an Bord von, Stadt XY, Gebirge XY…) können ergänzt werden, stehen aber nie für sich allein ohne eine klare Benennung des Sektors, Systems oder Planeten. Schwer lokalisierbare Einheiten geben den letzten (verschollene Einheiten) oder den nächsten bekannten (Expeditionen) Standort an. Große Operationsgebiete über längere Zeiträume sind zumindest grob durch namentliche Nennung der Sektoren (Raumsektor X, Y und Z) zu umreißen. Hilfsweise können auch entsprechende Raumkoordinaten der offiziellen SW-Galaxiekarte verwendet werden (z.B. K-4).


Zeitraum bzw. Zeitpunkt

  • Imperialer Zeitindex (n.E.), von … bis ...; Aktueller / Vergangener / Letzter Berichtszeitraum
Anmerkung: Diese Angabe ist nicht zwingend notwendig, sie dient v.a. zur Verdeutlichung bzw. Differenzierung, sofern Abschnitte mehrerer Kampagnen in ein Quartal fallen. Bei fehlender Angabe ist automatisch vom Gesamtzeitrum des entsprechenden Quartals auszugehen.


Art der militärischen Operation (taktisch/operationell)

  • Offensivmaßnahmen: Angriff (Sturmangriff, etc.); In Gefecht, Scharmützel, … verwickelt, Eroberung, Invasion Vernichtung / Zerschlagung feindlicher Kräfte, Verdrängung feindlicher Kräfte, Zerstörung, Errichtung eines Brückenkopfs, Jagdkampf (Abnutzung, Störung, Täuschung), Entsatz / Befreiung
  • Aufklärung: Lagefeststellung, Spionage, Informationsgewinnung, Expedition
  • Kommandoaktionen: Sabotage, Attentat, Gefangennahme, Infiltration, Täuschung, Verdeckte Einsätze
  • Defensivmaßnahmen: Unterstützung, Besetzung / Entermaßnahmen / Einnahme wichtiger Operationsgebiete/-räume, Sicherung (z.B. Pionierarbeiten, Errichtung von Stellungen, Anlage von Minenfeldern, etc.), Flankenschutz, Geleit- und Schutzmaßnahmen, Evakuierung, Verzögerung feindlicher Truppen, Such- und Rettungseinsätze
  • Operationen unter Ausschluss von Feindkontakt: Kartographierung, Erkundung, Landurlaub, Manöver / Training / Übung, Diplomatie, Truppenbesuch durch … (Imperator, Admiralität, etc.)
  • Stabilisierungsmaßnahmen: Rückzug / Neugruppierung / Transfer / Transport / Verlegung von Einheiten, Aufnahme von Nachschub / Logistik / Verstärkung mit zusätzlichen Truppen, Säuberung / Niederschlagung von Aufständen / Partisanenbekämpfung, Präsenz zeigen / Show of Force / Machtdemonstration, Checkpoint / Kontrollaufgaben / Patrouille / Grenzsicherung / Bewachung
Anmerkung: Den Verfassern ist bewusst, dass ohne militärfachlichen Hintergrund eine Einordnung und ein Verständnis dieser Begrifflichkeiten schwierig ist. Anderseits fällt dem Fachkundigen sicherlich auf, dass Begriffe hier nicht trennscharf sind, teilweise durcheinander-geworfen oder Operationen und Gefechtshandlungen durchmischt sind. Die Liste aus Schlüsselworten und Textbausteinen soll bei der Erstellung der Beiträge unterstützen und ein entsprechendes Vokabular/Jargon bereitstellen. Militärische Exaktheit oder fachliche Präzision wird nicht erwartet. Solange eine knappe und klare Beschreibung möglich ist, muss auf keine Textbausteine zurückgegriffen werden, sondern es kann eigenständig prosaisch das Geschehen umschrieben werden. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und soll in Zukunft durch weitere Missionsprofile und Handlungsstränge aus der Spielpraxis ergänzt werden. Eingaben durch KOs sind jederzeit willkommen. Für Rückfragen steht der IGS jederzeit zur Verfügung.


Gegner bzw. Feindlage

  • Benennung der gegnerischen Fraktion (Shkaam, Hapaner, Rebellen, Neos, etc.), eventuell auch Benennung des Umfangs und Kennung der feindlichen Kräfte (Geschwader, Flottenverband, Division, etc.), falls bekannt auch Benennung feindlicher Hochwertziele (Jedi XY, Rebellenführer Hans Solum)
Anmerkung: Hier kann schlichtweg die Fraktion genannt werden gegen welche gespielt wird. Ein grobes Umreißen der Feindstärke genügt vollkommen. Ebenfalls können an dieser Stelle neutrale Begegnungen, zweifelhafte Organisationen (Syndikate, etc.) oder simulierte Feindkräfte bei Manövern angeführt werden.


Zielsetzung der Operation (z.B.: strategisch übergeordnete Aufgaben)

  • Schwächung der gegnerischen Schlagkraft, Verhindern von feindlichen Operationen im Raum um…, Sicherung des Sektors für das Imperium, Sicherung von eigenem Nachschub / Rückzug der eigenen Truppen, Vorbereitung von Offensivoperationen im Raum um…, Hebung der Moral der eigenen Truppen, Unterbindung feindlicher Invasionsvorbereitungen, Schutz der imperialen Interessen durch…, etc.
Anmerkung: Einheit haben eine Art roten Faden. Idealerweise wird ein übergeordnetes Ziel (politisch/militärisch) aus IC-Sicht heraus deutlich. Im Falle ausgefallener oder weniger gezielter Kampagnenplanungen, kann z.B. ein „zur Gewinnung weiterer Informationen im Fall des verschwundenen Admirals“ oder derartig passender Nonsens hinzugefügt werden. Hier gibt es eventuell auch Überschneidungen zur Art der militärischen Operation. Manchmal ist ein „Angriff“ bereits das übergeordnete Ziel, sollte in den meisten Fällen aber auch einem bestimmten Zweck dienen. Da das Spiel sehr situativ oder spontan erfolgt, kann oftmals auch ein Etappenziel aus den jeweiligen Logs herausgelesen werden.


Ergänzungen bzw. Besonderheiten

  • Was macht die Einheit gerade genau? Wo steckt sie warum fest? Was funktioniert gerade nicht oder welche Zwischenziele konnten schon erreicht werden?
  • Erläuterungen zum Verständnis bestimmter Ereignisse oder schmückende Erklärungen von Zusammenhängen, Charakter- oder einheitenspezifische Ereignisse (z.B. Schlüsselereignisse)
Anmerkung: Hier können zusätzlich ergänzende Erläuterungen und Hintergründe angeführt werden, damit der Leser die Handlung besser verstehen und einordnen kann. Sofern sie eine größere Relevanz für die Kampagne haben, ist es auch möglich in einem sehr begrenzten Maß persönliche Seiten einer Einheit zu schildern. Private Erzählungen einzelner Charaktere sind allerdings zu vermeiden, da sie für einen einheitsfremden Leser keinen Mehrwert zur Beurteilung der Gesamtlage bieten.


Status

  • Operation wird fortgesetzt; Operation ist abgeschlossen; Operation wurde abgebrochen, weil…; Verzögerungen im Operationsplan aufgrund von …; etc.
Anmerkung: Verzögerungen oder ein Abbruch der Operation können an dieser Stelle auch noch näher begründet werden. Widrigkeiten können durch falsche Informationen über die Feindstärke oder andere Ereignisse immersiv zum Ausdruck gebracht werden.


Fallbeispiele

Schema:
Einheit (wer?)
Standort bzw. Einsatzgebiet (wo?)
(Zeitraum bzw. Zeitpunkt) (wann?)
Art der militärischen Operation (was?)
Gegner bzw. Feindlage (mit wem?)
Zielsetzung der Operation (warum?)
Ergänzungen bzw. Besonderheiten
Status


Beispiel 1:

"Das 7. Kampfgeschwader hat im Abregado System erfolgreich einen Angriff auf die orbitalen Verteidigungsanlagen des vom Neo-Imperium besetzten Planeten Iridul durchgeführt. Die Anlagen konnten zerstört und der Planet somit für eine Invasion vorbereitet werden. Das Geschwader musste den Verlust zweier Kreuzer hinnehmen, konnte aufgrund des heldenhaften Einsatzes mehrerer Sicherheitstrupps des Flaggschiffs Unidai jedoch eine der Anlagen intakt übernehmen. Die erste Phase der Operation ist damit abgeschlossen. Weitere Einsätze im Einsatzgebiet folgen."


Beispiel 2:

"Der Sternzerstörer Fearless (Flaggschiff des 37. Geschwaders) führt eine Aufklärungsoperation in den Unbekannten Regionen Nahe des Hilmas Sektors durch. Die Einheit versucht Aufmarschgebiete der Shkaam aufzudecken, um präventive Schläge gegen den Feind vorbereiten zu können. Bisher konnten keine gegnerischen Kräfte aufgedeckt werden. Im bisher nicht kartographierten System LP-2327 wurde ein bewohnter Planet entdeckt. Kommunikationsversuche waren jedoch erfolglos. Die Operation wird fortgesetzt."


Beispiel 3:

"Die 191. Division führte im Berichtszeitraum gemeinsam mit den ihr angeschlossenen Verbänden der Navy ein Manöver auf dem Planeten Dragio durch. Schwerpunkt des Trainingseinsatzes war das gemeinsame Wirken unterschiedlicher Verbände bei der Etablierung eines Brückenkopfes unter Feindeinwirkung. Die Einheiten des Ghost Regiments wurden dabei im Raum Gravis (Hauptstadt von Dragio) zum Flankenschutz und für die Unterstützung von Pionierarbeiten eingesetzt. Gegnerische Kräfte wurden durch das 18. Imperiale Reserveinfanterieregiment der lokalen Verteidigungsstreitkräfte simuliert. Die Übung konnte ohne Zwischenfälle beendet werden und wird durch die Divisionsführung analysiert. Die weiteren Teilnehmer des Manövers erhielten in der Folge Landurlaub auf Dragio. Die Operation ist beendet."


Beispiel 4:

"Die Mitglieder des Avenger Regiments (88. Division) haben zwischen ZI: 190629 n.E. und ZI: 250729 n.E. einen ausgedehnten Landurlaub auf dem Planeten Paradision verbracht. Die lange verdiente Erholung zur Hebung der Moral wurde von einer Konfrontation mit den Black Suns gestört. Die Soldaten des Regiments konnten die kriminelle Heimsuchung der lokalen Händler jedoch mit schlagfertigen Argumenten zügig beenden. Die Operation ist abgeschlossen, die Urlauber sind mittlerweile in ihre Heimatbasis zurückgekehrt."


Beispiel 5:

"Die 69. Infanterie-Division setzte ihren Unterstützungseinsatz auf dem Planeten Skylia fort, wurde jedoch von den lokalen Verteidigungsstreitkräften und angerückten neo-imperialen Einheiten weiter in Bedrängnis gebracht. Durch einen Orbitalschlag der Raumschiffe des Neo-Imperiums im Orbit, haben die Regimenter der Division herbe Verluste erlitten. Die restlichen Truppen befinden sich entweder auf dem Rückzug oder haben die Welt im Skylia Sytstem bereits evakuiert. Die genauen Ursachen für das Scheitern der Operation müssen im Folgenden durch die übergeordneten Stellen analysiert werden."


Ergänzungen zur Erstellung

  • Einzelne Besonderheiten und Ausnahmen sind natürlich möglich. Nicht jedes Szenario lässt sich immer perfekt in ein Schema einfügen.
  • Abweichungen vom Schema sind selbstverständlich möglich. Grundsätzlich ist aber auf eine präzise, verständliche, knappe und übersichtliche Darstellung zu achten. Möglichst schnell und leicht Informationen über fremde Einheiten zu gewinnen, sollte auch bei der Erstellung des eigenen Beitrags die Maxime bilden.
  • Mehrere Operationen können auch in einem Berichtszeitraum erfasst werden (z.B. Operation 1 abgeschlossen, Operation 2 begonnen und wird fortgesetzt).
  • Nachfragen bei den Führungsoffizieren bezüglich Unverständlichkeiten können bereits während des Quartals erfolgen. Je direkter und häufiger die Kommunikation zwischen IGS und Offizieren, desto reibungsloser läuft der komplette Prozess. Kann ein Kommandant beispielsweise bereits zuverlässig am Anfang eines Quartals versichern am Ende pünktlich eine eigene Zusammenfassung zu liefern, kann das IGS seine Zeit und Energie besser fokussieren.
  • Es sei nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen: Sollten IGS-Mitarbeiter abgesehen von Rechtsschreibkorrekturen oder Tippfehlern andere Anpassungen oder Veränderungen an einem von der Einheit verfassten KTB-Beitrag vornehmen, sind diese vorher in enger Abstimmung mit dem Kommandierenden Offizier zu besprechen. Keine Änderung soll gegen den Willen oder in Unkenntnis einer Einheit durchgeführt werden.

Allgemeine Hinweise für Führungsoffiziere

  • Offiziere achten beim Verfassen von KTB-Beiträgen und Logbüchern insbesondere auf Verständlichkeit und einen gewissen Überblick. Unnötige Details, sollten sie noch so schön sein, sind unter Umständen wegzulassen.
  • Kommandanten sind an die Fristen gebunden und sind dazu angehalten bei Rückfragen des IGS zügig zu antworten. Notfalls sind entsprechenden Anfragen an den Ersten oder Zweiten Offizier zu delegieren.
  • Möchten Kommandierende Offiziere eine eigene Zusammenfassung einreichen, ist der späteste Abgabetermin jeweils drei Tage nach dem Stichtag (unabhängig vom letzten Missionstag im Quartal). Sollte bis zum genannten Tag keine Einreichung erfolgen, wird der Beitrag durch den IGS erstellt.
  • Fristen für die Einreichung sowie der Ort zum Einreichen der Beiträge lauten wie folgt:
    • 03.04.
    • 03.07.
    • 03.10.
    • 20.12.
Anmerkung: Die Frist wirkt auf den ersten Blick knapp, da der KO seine Planung jedoch bereits im Voraus kennt, kann hier entsprechende Vorarbeit bereits vor Abschluss der letzten Mission geleistet werden.
  • Führungsoffiziere werden dazu angehalten ihre Missionslogs so zu erstellen, dass das IGS zügig und ohne mehrfaches Nachfragen wichtige Fakten und Rahmendaten bereits auf einen Blick herauslesen kann. So ist der "Standort" deutlich in jedem Log anzugeben und einzuordnen. Angaben wie "Stadt Montabeu" sind nicht ausreichend; es muss mindestens durch die Angabe eines Planten, im Idealfall durch Angabe eines Systems und Sektors, eine genaue Verortung stattfinden können. Es ist vom IGS auch nicht zu erwarten, dass ein halbes Dutzend Logbücher zurückverfolgt werden, um herauszufinden, wo genau sich eine Einheit gerade befindet. Dasselbe gilt für die Angabe des "Auftrags" im Missionslog. Eine einfaches "Operation Hosenträger" ist hier nicht ausreichend. Bereits an dieser Stelle sollte die Art der militärischen Operation oder die Zielsetzung aufgeführt werden. Kommandierende Offiziere weisen die jeweiligen einheitsinternen Ersteller auf die Notwendigkeit dieser Informationen im Missionslog hin und verweisen gegebenenfalls auf das hier angegebene Schema zur Erstellung von Logbüchern bzw. Zusammenfassungen.
  • Kommandierende Offiziere pflegen selbstständig nach Abschluss einer Operation oder bei einem Standortwechsel die Planeten-, System- oder Sektor-Informationen auf der Holopedia. Geschichtliche Ereignisse sind demnach einzutragen. Das IGS fordert eine derartige Eintragung in Zukunft wieder bei den Einheiten ein, sollten Versäumnisse aufgrund der Bearbeitung des KTB auffallen. Führungsoffiziere können entsprechend ausformulierte Eintragungen auch dem IGS zukommen lassen, sollten sie selbst über keinen Holopedia-Zugang verfügen. Schwerpunktmäßig kann diese Aufgabe auch auf den jeweiligen Einheitschronisten delegiert werden.

Schlussbemerkung

  • Das IGS behält sich vor bei unverständlichen Zusammenhängen oder Passagen Rücksprache mit den Kommandierenden Offizieren zu halten
  • Es kann jederzeit (auch kurzfristig) eine Kurzinformation von den Führungsoffizieren an das IGS gesendet werden (z.B. bezüglich der Lesart von bestimmten Logs oder der aktuellen Lage der Einheit)
    • Individuelle und kreative Missionslogs sind natürlich trotzdem wünschenswert, sollten aber eventuell mit Erklärungen für Außenstehende versehen werden
  • Ausgehend von den im Quartal erstellten KTB’s verfasst der IGS eine Jahreszusammenfassung für die RS-Geschichte. Hierfür werden keine Fristen festgelegt. Führungsoffiziere sind herzlich dazu eingeladen sich durch eigene Zusammenfassungen auch hier einzubringen!