Victory-Class I Star Destroyer: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 2. Dezember 2019, 20:08 Uhr

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Vsd1.jpg
Victory-Class I Star Destroyer
Technische Daten:
Abkürzung:
  • VSD I
Produktion:
Bezeichnung:
  • Sieges-Klasse I Sternzerstörer
Typ:
  • Sternenschiff
Maßstab:
  • Sternzerstörer
Länge:
  • 900 Meter
Besatzung:
  • 4.798 (davon 643 Offiziere) + 402 Gunner
Rumpfcrew:
  • 1.785
Frachtkapazität:
Vorräte:
  • 4 Jahre
Hyperantriebsmultiplikator:
  • x1
Reserveantrieb:
  • x15
Navigationscomputer:
  • Ja
Geschwindigkeit:
  • 23 MGLT (max. 29 MGLT); in der Atmosphäre: min. 350 km/h; max. 975 km/h
Rumpfstärke:
  • 1.520 RU
Schilde:
  • 3.200 SBD
Die Bewaffnung:
Bewaffnung:
  • 10 Vierlingsturbolasertürme (Feuerbereich: 5 Backbord, 5 Steuerbord)
  • 40 Zwillingsturbolasertürme (Feuerbereich: 10 Bug, 15 Backbord, 15 Steuerbord)
  • 80 Erschütterungsraketenwerfer (Feuerbereich: 20 Bug, 20 Backbord, 20 Steuerbord, 20 Heck)
  • 10 Traktorstrahlprojektoren (Feuerbereich: 6 Bug, 2 Backbord, 2 Steuerbord)

Alternativ durch Umrüstung:

  • 10 Leichte Vierlingsturbolaser (Feuerbereich: 5 Backbord, 5 Steuerbord)
  • 40 Schwere Zwillingsturbolasertürme (Feuerbereich: 10 Bug, 15 Backbord, 15 Steuerbord)
  • 20 Schwere Erschütterungsraketenwerfer (4 Trägerraketen je Werfer) (Feuerbereich: 10 Backbord, 10 Steuerbord)
  • 10 Traktorstrahlprojektoren (Feuerbereich: 6 Bug, 2 Backbord, 2 Steuerbord)
Jägerkapazität:

oder Corporate Sector Version

Bodentruppen:
Sonstige Daten:
Weitere Einheiten:
In Serienproduktion:
  • Ja
Preis:
  • 57.000.000 Credits


Die Sternzerstörer der Victory I-Klasse (kurz: VSD I) zählen zu den ältesten im Imperium produzierten Schiffsmodellen und traten ihren Dienst bereits gegen Ende der Klonkriege unter republikanischer Flagge an. Obwohl die Schiffe nur circa 900 Meter Länge aufweisen und somit für einen Sternzerstörer relativ klein sind, sorgen ihre taktischen Vorteile bis heute für eine hohe Beliebtheit unter den Kommandanten und Besatzungen der imperialen Raumstreitkräfte. Selbst die frühe Einführung eines Nachfolgemodells und die Indienststellung der ersten Imperator-Klasse Sternzerstörer kurz nach der Gründung des Imperiums konnte die Victory I-Klasse nie vollständig verdrängen.

Technik und Bewaffnung

Mit nur 900 Metern Länge ist ein Victory I-Klasse Sternzerstörer zwar nur halb so groß wie die weitaus berühmtere Imperator-Klasse der Kuat Drive Yards, weist im Design jedoch grundsätzliche Parallelen auf. Der keilförmige Rumpf, die Anordnung von Brückenturm und Hangaröffnung und die Geschützbatterien an den Seiten zeichnen die Victory-Klasse unverkennbar als Sternzerstörer aus, obwohl sie sich im Detail deutlich von späteren Entwicklungen unterscheidet.

Schematische Ansicht einer Victory I-Klasse

Die auffälligen, gestutzten Flügel an den Seiten des Rumpfs geben einen ersten Hinweis auf die besonderen Fähigkeiten und taktischen Möglichkeiten, welche Schiffe dieser Klasse offen stehen. Sie dienen der Stabilisierung im Atmosphärenflug, da die verhältnismäßig geringe Größe und die starken Repulsoren des Schiffes das Eintauchen in tiefere Orbitalbereiche eines Planeten ermöglichen. Anders als spätere Sternzerstörer-Modelle kann, das auch als Sieges I-Klasse bezeichnete, Schiff somit Präzisionsschläge gegen planetare Ziele durchführen und zudem eine weit höhere psychologische Wirkung auf die Bevölkerung entfalten. Ein Sternzerstörer mit bloßem Auge am Himmel erkennen zu können, ehe er tödliche Salven auf Bodenziele abfeuert, hatte in der Vergangenheit bereits mehrmals verheerende Folgen für die Truppenmoral eines Gegners.

Die Victory I-Klasse steht daher sinnbildlich auch für die langjährige Taktik des Imperiums allein schon durch militärische Übermacht und die Inszenierung von Terror einen Sieg nach dem anderen auf dem Schlachtfeld davonzutragen. Die Möglichkeit in die niedere Atmosphäre eines Planeten abzutauchen, kann jedoch nicht nur zu offensiven Zwecken eingesetzt werden. Sie eröffnet zudem Rückzugs- und Fluchtwege, welche andere Sternzerstörer-Klassen des Imperiums nicht besitzen.

Die Offensiv- und Defensivbewaffnung der Victory I-Klasse zeigt wiederum deutlich, dass es sich bei diesem Schiffsmodell um eine reine Entwicklung des Krieges handelt. Noch heute gelten die Schilde und Panzerung für ein Schiff dieser Größe als schwer und relativ stark. Die Schildemitter auf dem Brückenturm sind kleinere Modelle der Aufbauten, welche sich auch auf der Imperator-Klasse befinden, und schützen die exponiert liegende Kommandobrücke der Victory-Klasse. Die 50 Turbolasergeschütze und 80 Raketenwerfer auf dem Rumpf des Schiffes machen den Sternzerstörer zu einem Bollwerk im All und ermöglichen es ihm noch heute gegen diverse moderne Kreuzer und Fregatten im Alleingang Stand zu halten.

Gegen Ende der Ära Palpatine wurden zudem einige Baureihen der Victory-Klasse nachträglich umgerüstet und büßten dafür fast die Hälfte ihrer offensiven Laserbewaffnung ein. Im Gegenzug dafür wurden 20 Schwere Erschütterungsraketenwerfer installiert, welche Trägerraketen mit den neuesten Gefechtsköpfen des Imperiums tragen konnten. Dadurch wurde die effektive Waffenreichweite der Sieges-Klasse erhöht und an moderne Gefechtsdistanzen angepasst. Als Unterstützungsschiff aus der zweiten Reihe konnten die umgerüsteten Sternzerstörer damit wieder im direkten Schiff zu Schiff Kampf auf dem Schlachtfeld mitmischen.

Ein massiver Nachteil der Victory I-Klasse sind die drei schwachen LF9-Ionentriebwerke, welche in ihr verbaut werden. Die Gesamtkonstruktion des Schiffes ermöglichte nur den Einbau der für ein Schiff dieser Größe viel zu leistungsschwachen Antriebsaggregate. Aus diesem Grund liegt die Beschleunigungskraft der Sieges I-Klasse im Normalraum weit hinter der moderner Sternzerstörer zurück, was zu starken strategischen und taktischen Einschränkungen führt. Durch den Bau der Victory II-Klasse bereits kurze Zeit nach dem ersten Stapellauf des Originals wurde zwar versucht diesem Manko Rechnung zu tragen, aber der Bau der Victory I-Klasse dennoch nicht eingestellt. Das Vorgängermodell verfügt trotz seiner Langsamkeit über den Vorteil stärkerer Schilde und Panzerung und war daher lange Zeit unverzichtbar für die Kampftaktik des Imperiums, welche auf Frontalangriffe und zähe Kriegsführung ausgelegt war.

Im Hyperraum macht die Victory I-Klasse ihren Geschwindigkeitsnachteil hingegen mehr als wett. Mit ihrem 1.0 Klasse Hyperraumgenerator kann das Schiff bei langen Marschwegen mühelos mit den größeren und moderneren Sternzerstörern mithalten.

Besatzung und Ausrüstung

Übersicht der wichtigsten Schiffssektionen

Mit einer Besatzung von etwa 5.000 Soldaten und einem Frachtvolumen von etwa 10.000 NRT kann ein Schiff der Victory I-Klasse beinahe vier Jahre ohne das Anlaufen einer Heimatbasis im Einsatz bleiben. Für derart ausgedehnte Operationen stehen dem Schiff zudem zwei Staffeln TIE-Jäger und eine geringe Anzahl an schwer bewaffneten Bodentruppen zur Verfügung. Mit nur 2.000 Soldaten Mannstärke hat der Sternzerstörer für Bodeneinsätze zwar gerade mal ein Regiment in der Hinterhand, dieses ist jedoch mit zehn AT AT und 15 AT ST stark motorisiert. Neun Landungsboote und vier Shuttles ermöglichen es zudem beinahe die gesamte Kampftruppe inklusive ihrem schweren Kampfgerät in kürzester Zeit vom Schiff in das Einsatzgebiet zu verlegen.

Einsatzhistorie

Die Sternzerstörer der Victory I-Klasse wurden als Gemeinschaftsprojekt der Raumwerften Rendili StarDrive und Kuat Drive Yards gegen Ende der Klonkriege etwa 30 Jahre vor der Schlacht von Endor entwickelt. Wallex Blissex, der Vater der Konstrukteurin Lira Wessex, war verantwortlicher Chefkonstrukteur für das Projekt und versuchte mit dieser Schiffsklasse einen adäquaten Nachfolger für die Kriegsschiffe der Venator- und Acclamator-Klasse zu finden. Nach einer ziemlich kurzen Entwicklungszeit und einer Fertigung in den Rendili Werften unter dem immensen Druck des laufenden Krieges, wurden die ersten Victory I Sternzerstörer bereits im Jahr 24 vor Endor in die Schlacht geworfen. Die Schiffe waren im Vorfeld nicht intensiv erprobt worden, schlugen sich bei ihrer Feuertaufe bei Foerost und in der Schlacht von Ixtlar jedoch bemerkenswert.

Der Hauptteil der ersten Baureihe wurde aber erst kurze Zeit nach der Gründung des Galaktischen Imperiums in Dienst gestellt und bildete anfangs das Rückgrat der neuen imperialen Raumstreitkräfte. Seither stand die Victory I-Klasse bereits mehrmals vor ihrer vollständigen Ausmusterung bei der Imperial Navy. Mit dem Stapellauf der Victory II-Klasse, welche über bessere Triebwerke und zusätzliche Geschützbatterien statt Raketenwerfern verfügte, und der massiven Aufrüstung der Raumstreitkräfte durch die neuen Imperator-Klasse Sternzerstörer, schien das Ende der Victory I-Klasse bereits besiegelt.

Während die Anzahl und Beliebtheit der Imperator-Klasse in den Streitkräften stetig weiter anwuchs, wurden zwar noch weitere Victory I Schiffe gebaut, aber bereits in den ersten Jahren des Imperiums wurden über 500 Sternzerstörer dieser Klasse an die Corporate Sector Authority verkauft. Dieses für das Imperium wenig lukrative Geschäft hätte der Schiffsklasse beinahe den Todesstoß versetzt, das Aufkommen erster Aufstände und ein vermehrtes Piratenaufkommen im Outer Rim, ließ jedoch vorerst keine vollständige Einstellung der Produktion zu. Das Imperium setzte kleine Flottillen aus einzelnen Imperator-Sternzerstörer gemeinsam mit einigen Victory-Schiffen als effektive Einsatzkräfte in den gesamten Randgebieten der bekannten Galaxis ein und so war die Sieges-Klasse auch weiterhin nicht aus den Geschwadern und Kampfverbänden wegzudenken.

Für viele Kommandanten trotz ihrer Schwächen der Stolz der Flotte – die Victory I-Klasse

Obwohl das Imperium in den folgenden Jahren immer größere Kreuzer, Sternzerstörer und Schlachtschiffe produzieren ließ, konnte die Victory I-Klasse zumindest auf der Systemebene und in Wachflotten nie vollständig abgelöst werden. Gerade im Einsatz gegen Revolten und Aufstände erwies sich die begrenzte Atmosphärentauglichkeit der Schiffe immer wieder als hervorragende Ergänzung zu der massierten Kampfkraft größerer Schlachtkreuzer. Nach der Umrüstung unzähliger Victory-Sternzerstörer gegen Ende der Ära Palpatine feierte die Schiffsklasse zudem ihre Rückkehr in das direkte Gefecht mit anderen Kreuzern und größeren Kriegsschiffen. Die schweren Raketenwerfer und die starke Panzerung der Schiffe macht sie bis heute zu wichtigen Unterstützungseinheiten in den Kampflinien des Imperiums.

Einzig und allein ihre Langsamkeit bedeutet auch weiterhin eine schwerwiegende taktische Schwäche für jedes Geschwader, welches mit Victory I-Klasse Sternzerstörern bestückt ist. Ein flexibler und beweglicher Feindverband kann selbst ein überlegenes Geschwader dieser Art ausmanövrieren und dessen Kräfte aufteilen oder sogar komplett im Raum zersplittern. Während der Gegner so mit massierten Kräften einzelne Schiffe angreifen kann, muss ein imperialer Kommandant dabei zusehen, wie seine Victory I-Sternzerstörer dem Kampfgeschehen nur hinterher eilen, ohne effektiv ins Gefecht eingreifen zu können.

Quellen