Saryn Coosha

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Saryn Coosha
Rasse:
  • Mensch
Geburtsdatum:
  • 050503 v.E.
Geschlecht:
  • weiblich
Heimatplanet:
Augenfarbe:
  • grün
Haarfarbe:
  • rotbraun
Größe:
  • 172 cm
Gewicht:
  • 61 kg
Eltern:
  • Tarron Coosha (Vater)
  • Cassidy Coosha (Mutter)
Familienstatus:
  • ledig
Psychologische Einträge:
Online Akte:
Akte abrufen:


Ziviler Werdegang

  • 03 n.E. – 11 n.E. Seven Stars Betriebsschule | Schülerin
  • 11 n.E. – 13 n.E. Schulzentrum Mezenti | Schülerin
  • 13 n.E. – 21 n.E. Seven Stars Eventmanagement InvAG | Angestellte

Militärischer Werdegang

  • 0821 n.E. Abschluss Grundausbildung Army
  • 0322 n.E. Grundlehrgang für Führungskräfte
  • 0522 n.E. Ernennung zum Zweiten Offizier des Regimentes Wolfsrudel


Persönlicher Hintergrund

Saryn Coosha wurde als mittlere von drei Töchtern des Gastronomie- und Kasinobetreibers Tarron Coosha und seiner Gattin Cassidy auf Nar Shaddaa geboren. Nachdem ihre Mutter kurz nach ihrem fünften Geburtstag spurlos verschwand, bemühte sich ihr Vater, einen Mittelweg zwischen zufriedenstellenden Ergebnissen für die huttischen Besitzer des Kasinos sowie einer möglichst unbeschwerten Kindheit für seine Töchter zu finden. Die Verantwortung, als angestellter Geschäftsführer nicht zu enttäuschen, brachte allerdings mit sich, dass die Mädchen den Großteil ihrer jungen Tage ebenfalls im Kasino verbrachten. Die Früchte dieses Vorhabens kann man unterschiedlich bewerten, dem Mann jedoch kaum einen Vorwurf machen. Mara, die älteste Tochter, trat in seine direkten Fußstapfen und fungiert nun als Prokuristin des Vaters, abgesegnet durch die Eigentümer Klamro und Shaggra, die den Betrieb fast gänzlich den Mitarbeitern überlassen. Rhylen, die jüngste Tochter, arbeitet bei einer Produktionsfirma, die junge Mandalorianer dabei begleitet, Schulden aus Bauern heraus zu prügeln. Mit Saryns abgeschlossener Ausbildung zur Eventmanagerin komplettiert sich der Hang der Familie, dem Entertainment-Bereich treu zu bleiben.

Zusammenfassung der bisherigen Lebensgeschichte

Coosha fand sich von Geburt an von bunten Lichtern, illustrem Treiben und einer für ungeübte Ohren unerträglichen Basislautstärke umgeben. Bis zu ihrem dritten Lebensjahr, als ihr Vater ein großzügiges Stück Land auf Hutta geschenkt bekam, kannte sie nur die Gegensätze ihres Heimatmondes: Schillerndes Nachtleben und finstere Ecken voller Unrat aus der gesamten Galaxie. Durch die Geschäftigkeit des Kasinos war ihr Vater gezwungen, den Schwestern bereits früh ein hohes Maß an Eigenverantwortung einzuräumen, die diese auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen zu nutzen wussten. Die Eindrücke des Nachtlebens, denen die Mädchen schon allein aus Zeitgründen oft ausgesetzt waren, hinterließen selbstverständlich Spuren. Saryns Marotte, ständig Wörter zu wiederholen, stammte wohl von Shaggra, einem der Eigentümer, der grundsätzlich beim Betreten des Etablissements „Erfrischungen! Erfrischungen!“ zu rufen pflegte. Der Umgang mit Waffen und deren Besitz stellte auf Nar Shaddaa eine Selbstverständlichkeit dar, kam es doch ständig zu schwierigen Situationen verschiedenster Coleur. Eine bunt verzierte DC-15s gehörte quasi seit der Kinderstube zu Saryns besten Freunden.

Während Ryhlen sich mehr oder minder für die typischen Dinge interessierte, die Kinder und Jugendlichen fesseln, und Mara sich mehr und mehr ebenfalls der Gastronomie und der Kasinotätigkeit widmete, entwickelte Saryn eine Vorliebe für kleine, zunächst eher harmlose Trickbetrügereien an arglosen Touristen. Fingierte Führungen, das überteuerte Feilbieten vom Ramsch sowie das (über die Jahre) professionelle Fälschen von Gutscheinen, Gewinnlosen und Spielchips verschafften ihr neben einem gerüttelten Schub an Taschengeld auch weitreichende Kenntnisse in so gut wie jeder Betrugsart. Die unausgesprochene Tatsache, dass in den Hinterzimmern des Kasinos ebenfalls nicht alles im Bereich der Legalität vonstattenging ermutige sie in ihrem Handeln, das in ihren Augen nicht wirklich etwas Schlimmes darstellte, es kam ja zumeist niemand körperlich zu Schaden. Nach ihrem Schulabschluss ließ sie sich von ihrem Vater und ihrer älteren Schwester dennoch zur Eventmanagerin ausbilden, um zumindest teilweise die Familienberufung auch auf ehrbare Weise zu verinnerlichen. Unverbindliche, kurze Liebschaften und ein mittlerweile sehr unübersichtlich gewordener Freundeskreis verleiteten sie dazu, ihr Leben zunächst einfach laufen zu lassen, bis sie sich schließlich entschied, ein völlig neues Kapitel aufzuschlagen. Jahrelang hatte sie das alberne, imperiale Rekrutierungsbüro im Raumhafen allerhöchstens belächelt, hin und wieder spaßeshalber in den Broschüren geblättert. Die Möglichkeit, andere Seiten der Galaxie zu sehen und ihre zwar vorhandenen, aber eher amateurhaften Selbstverteidigungskenntnisse in etwas Professionelleres umzuwandeln, fesselte sie zunehmend. Die politisch seit jeher wirre Situation im Huttenraum verleitete sie hin und wieder dazu, von etwas mehr Ordnung in ihrer Heimat zu träumen. Den Charakter und das Treiben auf Nar Shaddaa könnte nichts und niemand auf Dauer zähmen, aber vielleicht eines Tages etwas verdünnen – wie einen zu starken Cocktail, der mit ein paar Spritzern Saft nach wie vor wohlschmeckend sein kann. Der Entschluss, sich der Imperialen Armee anzuschließen, wurde von einem Großteil ihrer Freunde und ihrer Familie recht positiv aufgenommen.

Nach dem Besuch der Imperialen Akademie wurden sie zum Spezialeinsatz- und Aufklärungsregiment Wolfsrudel versetzt, um direkt an ihrem ersten Tag von Hapanerinnen bewusstlos geprügelt zu werden, nachdem sie über einem Waldstück abgesprungen war. In den nachfolgenden Monaten integrierte sie sich schnell in die Truppe, ließ sich zur Scharfschützin ausbilden und fungiert seit Kurzem als Zweiter Offizier.


Psychologische Akte

Saryn nennt einen ausgeprägten Hang zur charakterlichen Infantilität ihr Eigen. Eine ohne Zweifel hohe Begabung im Bereich der Unterhaltung kollidiert mit einer eher durchschnittlichen Intelligenz. Weitestgehend ungeklärt bleibt dabei der Ursprung der manipulativen Raffinesse, der in Teilen bereits als kriminelle Energie ausgelegt werden kann. Eine hohe soziale Flexibilität ist dem militärischen Dienst zuträglich, ebenso ein stattliches Maß an Kreativität. Die auch für Laien gut erkennbare Impulsivität scheint ein Relikt des Heranwachsens zu sein, wirkt aber insgesamt unproblematisch. Einige Zwangshandlungen, wie beispielsweise situativ unpassender Gesang oder das doppelte und dreifache Wiederholen einzelner Wörter gehen wohl auf unterschiedliche Ursprünge zurück, stehen der Pflichterfüllung aber nicht im Wege. Saryn erscheint insgesamt als vergleichsweise kuriose Persönlichkeit, wirkt aber enorm loyal und scheint der Gewalt nicht zwingend abgeneigt. Ihr fragwürdiger Humor scheint ebenfalls ein Relikt ihrer Herkunft zu sein. Eine Tauglichkeit für die Army ist vorhanden.

Besondere Merkmale

Sie trägt eine vertikale Narbe ober- und unterhalb des rechten Auges, hervorgerufen durch eine Rangelei in ihrer Jugend.