Mon Calamari Exterminatus Virus: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Kategorie:Viren]]

Aktuelle Version vom 17. Oktober 2018, 17:47 Uhr

MCX Virus - Mon Calamari Exterminatus Virus

Beim Mon Calamari Exterminatus Virus, kurz MCX Virus, handelt es sich um eine neue biologische Waffe des Galaktischen Imperiums, die auf Anregung von dem damaligen Line Captain Maeger hin entwickelt wurde. Das Virus ist so konzipiert, dass es binnen kürzester Zeit zum Exodus der gesamten Flora und Fauna eines geschlossenen Systems führt. Weder seine Ausbreitung ist räumlich anders als durch Isolation einzudämmen, noch gibt es bislang ein bekanntes Gegenmittel, das den unweigerlich tödlichen Ausgang einer Infektion abwenden kann. Aktuell wird das Virus an Bord des RSD Convictioner in einem gesicherten Bereich gelagert. Es kam bislang einmalig auf dem gesamten Planeten Mon Calamari zum Einsatz, der seither als Sperrzone gilt.

Die Entwicklung des Virus begann zu ZI 300818 n.E., wo ein Medizinischer Offizier des ISD III Legatus, damals Specialist Qualon, den Befehl des Oberkommandos, ein Konzept entsprechend Line Captain Maegers Anregungen zu erstellen, erhielt, das die Möglichkeiten des Einsatzes eines Virus als Biowaffe erörtern sollte. Kurze Zeit darauf, zu ZI 161118 n.E. bereits, bekam ein zusammengestelltes Team, das bislang nur theoretisierte, entsprechende Ausrüstung von der Explorerflotte EID Orion überstellt, sodass mit den Forschungen begonnen werden konnte.

Anforderungen zu Beginn der Forschungen

Die ursprünglichen Anforderungen, die das Oberkommando an solch eine biologische Waffe stellte, die jedoch nicht vollends erreicht werden konnten, waren folgende:

  • a) Immunität gegen gebräuchliche Impfstoffe und Antibiotika
  • b) schnelle Verbreitung über Luft und Wasser
  • c) geringe Inkubationszeit
  • d) leichte Freisetzungsmöglichkeit bei guter Kontrolle an Bord
  • e) schnelle Zerstörung der Kampffähigkeit der Infizierten

Es wurde dem Ergebnis eine gewisse Spanne an Abweichungen von diesen Vorgaben eingeräumt, die es mit sich bringen durfte. So ist das MCX Virus schlussendlich immun gegen die derzeit bekannten Heilmittel, findet allerdings keine Verbreitung über die Luft. Insgesamt wurden die vom Oberkommando gestellten Vorgaben zu 85% erreicht.

Verlauf und Resultat der Forschungen

Die Forschungen liefen zuerst schleppend an. Man experimentierte viel mit bekannten Viren, die aber unbefriedigende Ergebnisse brachten. Kurz vor der zweiten Schlacht von Mon Calamari stieß dann ein Yuuzhan Vong-Experte zum Forscherteam hinzu, der einen neuen Ansatz einbrachte und damit zur Entwicklung des Prototypen von MCX führte. Er griff auf einen Virus der Gestalter zurück, auf dessen Basis ein komplett neues Virus entwickelt wurde, das dann auf Mon Calamari zum Einsatz kam. Die Tests erfolgten in der Entwicklungsphase hauptsächlich am lebenden Subjekt, vornehmlich an republikanischen Kriegsgefangenen in einem Hochsicherheitsbereich des Labors. Hierbei wurde festgestellt, dass das Virus eine extreme Mutationsrate aufweist und sich praktisch ständig selbst weiterentwickelt. Seine Letalität beträgt nahezu 100% - es sind weniger als eine Handvoll Individuen bekannt, die eine Infektion mit dem MCX Virus überlebt haben. Im Feldtest schließlich musste festgestellt werden, dass sich das Virus bei seiner Ausbreitung nicht kontrollieren lässt, sondern alles Leben befällt und dahinrafft. Die Verbreitung erfolgt nach aktuellem Wissenstand über sämtliche Sekrete, seien sie nun tierisch oder pflanzlich, wie Blut, Speichel, Schneckenschleim, Wachse oder Harz und weitere Flüssigkeiten.

Bislang ist es im Verlauf der Forschungen nicht gelungen, ein Gegenmittel gegen das Virus zu entwickeln oder zu finden. Selbst Bacta, Kolto oder KoltoX haben sich im Einsatz gegen MCX nicht bewährt, sie konnten die Ausbreitung im Körper, wie im Experiment festgestellt, lediglich verlangsamen. Die übliche Inkubationszeit bei einem Menschen beträgt circa zwei Stunden bis es zum Ausbruch der Symptome kommt. Bei anderen Spezies kann sie geringfügig variieren, hängt aber auch von der körperlichen Fitness und der Größe des Infizierten ab.

Verlauf einer Infektion

Je nach Stamm, der von dem hoch mutagenen Virus zum Einsatz kommt, verläuft der Ausbruch der Krankheit unterschiedlich. Die auf Mon Calamari sichergestellten Proben führen nach der Inkubationszeit von etwa zwei Stunden, während der sich das Virus immens im Körper des Opfers ausbreitet und bereits dazu führt, dass etwaige Augen sich grell orange färben, unter Schmerzen zur Ausbildung von Melanomen, die deutlich auf der Haut sichtbar sind. Andere äußere Anzeichen einer Infektion gibt es bis zum Ausbruch nicht. Die Tumore bilden sich während der Inkubationszeit ebenso in inneren Organen, wo sie schnell zu Organversagen und damit zum Tod führen. In Pflanzen hingegen wird der Stoffwechsel unterbrochen, sie welken und sterben ab. Humanoide Wesen erleiden im Verlauf der Tumorausbildung große Schmerzen, die nicht selten zu Halluzinationen und auch zur Gewaltbereitschaft führen. Hinzu attackiert das Virus das Nervensystem, sodass Infizierte aggressiv werden und weitere Wesen durch beispielsweise Anspucken, Kratzen oder Beißen zu infizieren versuchen. In jedem Fall aber ist der Ausgang einer Ansteckung immer tödlich, bis auf sehr wenige bekannte Ausnahmen.

Einsatz des Virus

Es war zu ZI 090919 n.E. als die Arrow-Staffel der ICR Jackhammer II mit experimentellen Waffen bestückt wurde, die über Mon Calamari zum Einsatz kamen. Es handelte sich um Sprengköpfe, die den MCX Virus freisetzten, sodass sich dieser rasch über die Planetenoberfläche ausbreitete. Im gleichen Zug wurden der Planet und seine Atmosphäre zum Sperrgebiet erklärt und unter Quarantäne gestellt. Um die Ausbreitung zu fördern, wurde zum einen die infizierte Zone beschossen, genauer ein Reaktor, um das Virus mit der aufsteigenden Wärme bis in die oberen Teile der Atmosphäre zu schleudern und so schneller und planetenweit seine tödliche Wirkung zu entfalten. Zum anderen förderte die freigesetzte Radioaktivität die hohe Mutationsrate des MCX. Auch wenn das Virus sich nicht über die blanke Luft verbreiten kann, so genügten die aufgewirbelten und transportieren Kleinstteilchen von Leichen und Pflanzenresten, um die Ausbreitung weiter voranzutreiben und zeigte zudem auf, dass es gegenüber starken Temperaturextreme unempfindlich ist. Ergebnis des Bombardements war schlussendlich die Auslöschung sämtlichen Lebens auf Mon Calamari. Darüber hinaus ist der Planet vollkommen von dem Virus durchdrungen und steht auf Befehl Admiral Dasyrs seither unter Quarantäne. Sämtliche Flüchtlinge wurden laut Berichten der Kommandocrews der Jackhammer II sowie der Legatus und ihrer Begleitschiffe eliminiert, sodass von einer Verschleppung des waffenfähigen Virus nicht ausgegangen werden kann.

Überlebende und Träger des Virus

Direkt nach dem Einsatz auf Mon Calamari wurde ein imperiales Außenteam mit einem heiklen Auftrag betraut: den Planeten zu inspizieren. Dabei stieß es unter der Leitung von Warrant Officer Adayen auf einen Überlebenden, einen Jedi, der festgesetzt und auf die Legatus gebracht wurde. Nachdem das Virus einige seiner Fähigkeiten adaptierte und es zu einer Infektion auf dem Schiff kam, wurde der Jedi ausgelöscht.

Beim Ausbruchsversuch des Jedi kam es zu einem Angriff auf den Ersten und Zweiten Offizier der Legatus sowie die Dunklen Jedi Dalyas und Dur’aak. Dabei wurden Commodore Maeger und Dark Jedi Dur’aak mit dem Virus infiziert. Während der einsetzenden Inkubation von MCX konnte die Dunkle Jedi das Virus in Commodore Maeger dank ihrer Machtfähigkeiten stoppen. Sie selbst gilt bis auf weiteres als Infektionsherd, der unter Beobachtung der Sith-Inquisition steht.

Quellen