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Aktuelle Version vom 2. Dezember 2019, 20:10 Uhr

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ISO emblem.jpg
Imperial Service Organization
Gründer:
Sitz:
Rolle:
  • Truppenbetreuung der imperialen Streitkräfte
Gründungsjahr:
  • 4 n.E.
Ära:
Zugehörigkeit:


Die Imperial Service Organization bildet mittlerweile seit vielen Jahren einen wichtigen Teil der Truppenbetreuung der imperialen Streitkräfte und blickt dabei auf eine Tradition zurück, welche bis in die Klonkriege reicht. Im Jahr 4 n.E. von Großadmiral Myron Dalby neu gegründet, ist die kurz auch als ISO bezeichnete Organisation noch heute für die moralische und soziale Betreuung der Soldatinnen und Soldaten unter imperialer Flagge verantwortlich.

Wurzeln der Organisation

Die ursprüngliche Idee einer zentral organisierten Truppenbetreuung entwickelte sich bereits zu Beginn der Klonkriege, noch zu Zeiten der Galaktischen Republik, etwa 30 Jahre vor der Schlacht um Endor. Anders als die Droidenarmee der Konföderation waren die Klontruppen der Republik trotz ihrer genetischen Massenproduktion und Konditionierung weiterhin menschlichen Bedürfnissen unterworfen. Die Lage der Moral und die Versorgung der Soldaten auch abseits der Schlachtfelder spielten demnach eine wichtige Rolle für die Kampfkraft und Einsatzfähigkeit der militärischen Einheiten.

Ehemaliges RSO Emblem

Die Gründung der Republic Service Organization im Jahr 25 v.E. war daher ein logischer Schluss zur Aufrechterhaltung der Kampfmoral und Betreuung der Klontruppen außerhalb der Kampfgebiete. In Erholungszentren auf Coruscant und diversen anderen Planeten der Republik, konnten die Soldaten der Großen Armee der Republik nach ihren Einsätzen Entspannung und Unterhaltung finden. Darüber hinaus versorgte die RSO die Frontsoldaten auch direkt im Kriegsgebiet mit Gütern, welche die Moral der Truppen steigern sollten. So wurden durch die Organisation beispielsweise Pakete mit zusätzlichen Nahrungsmitteln, Sport- und Freizeitgegenständen und andere Hilfsangebote zur Unterstützung der militärischen Einheiten direkt an die Frontabschnitte entsandt. Daneben bildeten Musikveranstaltungen, Shows und Auftritte bekannter Künstler und Komiker im Hinterland der Konfliktregionen einen wichtigen Teil der Betreuung und moralischen Unterstützung der Truppen.

Da sich die Klontruppen der Republik durchweg aus männlichen Soldaten zusammensetzten, wurden für die Arbeit innerhalb der RSO unzählige Frauen eingestellt. Der positive Effekt dieser hohen weiblichen Repräsentation auf die Moral der männlichen Soldaten darf jedoch nicht missverstanden werden. Die Leitung der RSO untersagte ebenso wie die Führung der heutigen ISO jeglichen direkten sexuellen Kontakt zwischen ihren Mitarbeiterinnen und den zu betreuenden Soldaten.

Nach dem Ende der Klonkriege wurde die RSO nicht wie ein Großteil der Truppen der Klonarmee in die neue Organisationsstruktur des Imperiums übernommen, sondern vollständig aufgelöst. Die Begründung der damaligen Militärführung lag nach dem Ende des Krieges auf der Hand. Eine Armee, welche ein Imperium in Ordnung und Sicherheit sorgen, also nur noch beschützen sollte und sich nicht mehr in einem dauerhaften Kriegszustand befand, musste nicht mehr dermaßen intensiv moralisch betreut werden.

Neugründung, Struktur und Aufgaben der ISO

Mit dem Beginn des Galaktischen Bürgerkriegs zwischen Imperium und Rebellenallianz stieg der Bedarf verstärkter moralischer Betreuung der Truppen erneut an, jedoch dauerte es noch lange bis die Imperial Service Organization tatsächlich gegründet wurde. Die Arroganz der militärischen Befehlshaber des Imperiums vor und nach der Schlacht um Endor und ihre Verachtung für den einfachen Soldaten sahen lange keine Notwendigkeit für die Einsetzung von Betreuungseinrichtungen. Erst nach dem drohenden Niedergang des Imperiums und der Stabilisierung des Reiches durch Großadmiral Myron Dalby fand ein Umdenken innerhalb der Führungsebene der Armee statt. Die Neugründung einer zentral organisierten Truppenbetreuung unter der Bezeichnung Imperial Service Organization im Jahr 4 n.E. war daher nur ein logischer Schluss, um die Kampfkraft und Moral der imperialen Streitkräfte auf einen neuen Höchststand bringen zu können.

Die ISO wurde in relativ kurzer Zeit aufgebaut und wies damals eine der RSO überaus ähnliche Struktur und Aufgabenverteilung auf. Sie war den höchsten Militärgremien unterstellt und damit eine staatliche Organisation, deren Führung meist einem erfahrenen, aber außer Dienst gestellten Admiral oder General anvertraut wurde. Da zu diesem Zeitpunkt das imperiale Militär weiterhin von Männern dominiert wurde, waren auch die Mitarbeiterinnen der ISO außerhalb der Führungsebene durchwegs weiblichen Geschlechts. Ein Umstand, welcher sich erst durch die Emanzipation der Frauen in den imperialen Streitkräften einige Jahre später zumindest teilweise zu ändern begann. Die ISO besitzt einen Hauptsitz und ein großes Betreuungszentrum auf Coruscant, betreibt aber zudem über 500 Außenstellen auf diversen anderen Planeten und militärischen Hochburgen des Imperiums. Die Aufgabenstruktur der Organisation hat sich dabei über die Jahre hinweg ebenso wie das zugeteilte Budget stetig erweitert. Neben der Betreuung der Streitkräfte selbst übernimmt die ISO mittlerweile teilweise sogar die soziale Versorgung und Sicherung der Angehörigen der Soldaten und bezieht sie in ihre Projekte mit ein.

Die Aufgaben der Organisation orientieren sich ansonsten jedoch weiterhin an den gleichen Zielen: Truppenbetreuung zur Steigerung der Moral und Kampfkraft. Hierzu werden auch weiterhin unzählige Veranstaltungen, Kurzurlaube und sonstige Dienstleistungen sowie materielle Güter durch die ISO organisiert und bereitgestellt. Die Entsendung von Künstlern, Bands und Komikern zur Unterhaltung der Truppen auf unzähligen Planeten und den Geschwadern der Kriegsflotte zählen dabei immer wieder zu den Höhenpunkten des Schaffens der ISO und erklären die große Beliebtheit der Organisation im imperialen Militär. Ihre zumeist immer noch weiblichen Mitarbeiter, welche häufig uniformähnliche Kleidung tragen, um eine gewisse Nähe zu den Streitkräften zur Schau zu stellen, werden dabei häufig auch für propagandistische Zwecke in Szene gesetzt.

Quellen