Imperator-Class III Star Destroyer

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Isd3.jpg
Imperator-Class III Star Destroyer
Technische Daten:
Abkürzung:
  • ISD III
Produktion:
Bezeichnung:
  • Imperator Klasse III Sternzerstörer (ISD III)
Typ:
  • Sternenzerstörer
Maßstab:
  • Sternenschiff
Länge:
  • 1.750 Meter
Besatzung:
  • 35.321 (davon 330 Gunner + 4.587 Offiziere)
Rumpfcrew:
  • 4.750
Frachtkapazität:
Vorräte:
  • 6 Jahre
Hyperantriebsmultiplikator:
  • x2
Reserveantrieb:
  • x12
Navigationscomputer:
  • Ja
Geschwindigkeit:
  • 30 MGLT (max. 37 MGLT)
Rumpfstärke:
  • 3.000 RU
Schilde:
  • 6.142 SBD (schnellere Aufladerate)
Die Bewaffnung:
Bewaffnung:
  • 65 Schwere Turbolasertürme (Feuerbereich: 25 Bug, 20 Backbord, 20 Steuerbord)
  • 65 Schwere Turbolaser (Feuerbereich: 25 Bug, 20 Backbord, 20 Steuerbord)
  • 30 Ionenkanonen (Feuerbereich: 10 Bug, 10 Backbord, 10 Steuerbord)
  • 10 Traktorstrahlprojektoren (Feuerbereich: 6 Bug, 2 Backbord, 2 Steuerbord)
Jägerkapazität:
Bodentruppen:
Sonstige Daten:
Weitere Einheiten:
In Serienproduktion:
  • Ja, seit ZI 021009 n.E.
Preis:
  • Nicht frei verkäuflich


Der Imperator Klasse III Sternzerstörer ist die Weiterentwicklung des ISD2, besitzt jedoch auch eine Verwandtschaft zur Majestic-Klasse. Heute zählt der ISD3 zu den am meisten vertretenen Großkampfschiffen in der imperialen Flotte.

Entwicklungsgeschichte

Entstehung

Die Ursprünge des ISD3 gehen auf Unzufriedenheit und dem Wunsch nach Modernisierung zurück.
Nach der Einführung der Majestic-Klasse im Jahre 07 n.E. wurden vermehrt Beschwerden von Schiffskommandanten und Geschwaderkommandeuren laut, die mit dieser neuen Klasse unzufrieden waren. Besonders stand der Bughangar in der Kritik, der gern in Gefechten von Gegnern mit als erstes unter Beschuss genommen wurde. Dies führte nicht selten zu schweren strukturellen Schäden am Schiff und dem Totalverlust der an Bord befindlichen Jägerverbände, Shuttles und anderen Transportern. Schließlich stimmten auch noch einflussreiche konservative Kräfte innerhalb der Flotte ein, die das Design und die Konzeption des MSDs als „unimperial“ ansahen und eine „Rückbesinnung auf alte Werte“ forderten.
Das Oberkommando der imperialen Streitkräfte beschloss diese Forderung nicht zu ignorieren und beauftragte Kuat Drive Yards mit der Entwicklung einer neuen Klasse, die in der „Tradition“ dem ISD2 folgen sollte.
Die Konzernleitung von Kuat Drive Yards wollte den Ansprüchen bestens gerecht werden und bildete ein Entwicklerteam um Lira Wessex, die bereits die ersten Sternzerstörer der Imperator-Klasse entwickelt hatte. Als diese jedoch ihre ersten Entwürfe präsentierte und ersichtlich wurde, dass sehr hohe Kosten mit diesem Modell verbunden wären, entschieden sich die Verantwortlichen sich nochmals um.

Einer der ersten Entwürfe des Schiffs sah vor, dass die Aufbauen ebenfalls Rundungen haben sollten

Nun sollte der neue Sternzerstörer günstiger als der MSD werden, aber über eine höhere Kampfkraft als der ISD2 verfügen. Zudem wurde entschieden, dass möglichst viele Komponenten des MSDs auch in der neuen Klasse eingebaut sein sollten, sodass die Produktion weitestgehend vereinheitlicht werden könnte. Hierzu wurde Dr. Cyrus Lorkin, welcher federführend bei der Entwicklung der Majestic-Klasse war, dem Entwicklerteam zugeteilt. Lorkin verweigerte zuerst die Mitarbeit an dem Projekt, da er glaubte das neue Schiff würde den MSD verdrängen und sein „Lebenswerk in der Versenkung verschwinden lassen“. Nachdem ihm aber zahlreiche Zugeständnisse, hinsichtlich der Entwicklung, gemacht wurden, war er bereit mitzuarbeiten. Er sollte schließlich für das Rumpfdesign mit den vielen Rundungen verantwortlich werden. Des Weiteren setzte er die Gestaltung des Heckbereichs und der Triebwerke durch, die sehr der der Majestic-Klasse ähnelt.
Zusammen überarbeiteten Wessex und Lorkin die ersten Entwürfe und es entstand der ISD3, ein Sternzerstörer 150 Meter länger als die ersten beiden Imperator-Klasse-Schiffe und 80 Meter kürzer als die Majestic-Klasse.
Zunächst waren viele der Kritiker von dem neuen Sternzerstörer nicht begeistert und sahen in ihm einen Abklatsch des MSDs. Das imperiale Oberkommando entschied erst einen Prototypen bauen zu lassen und diesen ausführlich zu testen, bevor eine Entscheidung getroffen werden sollte.

Prototypenphase und Krieg gegen die Hapaner

Als der Krieg mit den Hapanern im Jahr 08 n.E. begann, befand sich der Prototyp des ISD3, die „Teltin“, kurz vor ihrer Fertigstellung in den Werften über Kuat.
Zurückgetrieben von der hapanischen Offensive setzte das imperiale Oberkommando alles ein, was es gegen die Hapaner eingesetzt werden konnte. Dazu gehörte auch die Teltin, die schnell fertig gestellt und ohne größere Tests in den Kampf geschickt wurde.
Das Schiff erwies sich trotz kleinerer „Kinderkrankheiten“, die die Besatzung in den ersten Wochen behob, als sehr robust und zuverlässig. Die Teltin nahm als Teil des Sonderkommandos „Iron Hammer“ an den Schlachten von Ithor und Coruscant teil. In diesen beiden großen Kämpfen behauptete sich das Schiff sehr gut gegen die feindliche hapanische Streitmacht und zerstörte zahlreiche Schlachtdrachen. Das Schiff musste jedoch zahlreiche Treffer hinnehmen, bis schließlich Imperator Desiderius mit seinem neuen Flaggschiff auftauchte und die Schlacht zugunsten des Imperiums wendete.
Die spätere Auswertung der Schlacht zeigte eindeutig, wie wertvoll sich die neue Klasse im Kampf erwiesen hat und lies, bis auf einige wenige Designkritiker, die Kritiker verstummen. Das Oberkommando, beeindruckt von den Leistungen und dem Umstand, dass ein ISD3 von den Produktionskosten her unterhalb eines MSDs liegt, ordnete daraufhin die Serienproduktion des ISD3 zu ZI: 021009 n.E. an. Ziel sollte es sein die Verluste des letzten Krieges auszugleichen und gleichzeitig die Flotte durch dieses Modell zu modernisieren. Zudem sollte er in Flotten eingesetzt werden, deren Einsätze einen VSD III, MSD oder gar ASD oder TSD nicht gerechtfertigt war.

Heute

Inzwischen gehört der ISD3 zu den weitverbreiteten Schiffen in der imperialen Flotte und nicht selten dient er als Flaggschiff verschiedener Geschwader. Über viele Jahre hinweg wurden kontinuierlich ISD3s gebaut und Verluste in den vergangenen Konflikten wurden meist mit Neubauten dieser Klasse ausgeglichen, was zu einem hohen Prozentsatz von ISD3s in der imperialen Flotte führte.
Eine Veränderung trat erst im Jahr 15 n.E. mit der Einführung der moderneren und günstigeren Adamant-Klasse ein, die ebenfalls von Kuat Drive Yards entwickelt wurde. Diese neue Klasse kann somit als ein Nachfolger des ISD3 angesehen werden. Zwar wurden bisher nur Kapazitäten der ISD2-Produktion auf die Adamant-Klasse umgelegt, jedoch ist die Tendenz sichtbar, dass, bedingt durch die allgemeine, angespannte Ressourcenlage des Imperiums, vermehrt der Adamant gebaut wird. Grund hierfür sind die geringeren Produktionskosten des Adamants und die weit geringen Betriebskosten, die gerade einmal bei 55 % eines ISD3 liegen.
Trotz der Konkurrenz durch den Adamant und vieler neuerer Schiffsklassen gilt der ISD3 weiterhin als sehr verlässliches Kampfschiff in der imperialen Flotte.

Design und Aufbau

Isd3 bug oben.jpg

Der ISD3 wird gern von seinen Besatzungen als „die Dame unter den Sternzerstörern“ bezeichnet, was an seinen fehlenden Kanten und den vielen Rundungen liegt. Abgesehen davon entspricht der Aufbau weitestgehend dem eines ISD2.
So befindet sich der Hangar entsprechend der Tradition wieder auf der Unterseite des Schiffes, anstatt im Bug. Es existiert zwar eine Aussparung im Bug, jedoch dient sie mehr der Zierde und unter Umständen auch der Irreführung des Gegners. Besonders in der Anfangszeit wurden viele Gegner vernichtet, die glaubten, dass sich wie beim MSD ein Hangar im Bug befindet. Deshalb konzentrierten sie ihr Feuer hauptsächlich nur auf den vermeidlichen Hangar.
Insgesamt nimmt der ISD3 eine größere Fläche ein, als seine Vorgänger. Dies liegt nicht allein an der größeren Länge, sondern auch daran, dass das Schiff viel breiter ist, was an der Form liegt. Dadurch konnte das Schiff, wie der MSD, flacher konstruiert werden, als seine Vorgänger, womit er aus einigen Perspektiven ein kleineres Ziel bildet.
Schlussendlich finden sich mehrere verschiedene Designs im ISD3 wieder. Dazu gehören die Majestic-Klasse, die Imperator-Klasse II und sogar auch die alte Venator-Klasse aus den Klonkriegen.

Antrieb

Beim Sublichtantrieb handelt es sich weitestgehend um den der Majestic-Klasse. Er kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 37 MGLT erreichen. Somit entspricht die Leistungsfähigkeit des ISD3 der meisten anderen Sternzerstörer.
Beim Hyperraumantrieb handelt es sich um den Klasse 2-Antrieb aus dem ISD2.
Zwar wäre es vom Platz her möglich gewesen den ISD3 mit einem leistungsfähigeren Antrieb auszustatten, jedoch wurden aus Kostengründen und zugunsten einer größeren Bewaffnung und Panzerschutz entschieden, auf einen Solchen zu verzichten.
Wie bei der Venator-Klasse befinden sich der Hyperantriebsgenerator und andere wichtige Systeme des Hyperraumantriebs in der „Heckflosse“ des Schiffes, welche trotz massiver Panzerung eine potentielle Schwachstelle des ISD3 darstellt.

Bewaffnung

Ganz der Tradition wurden beim ISD3 auf Vierlingsgeschütze und Allzweckwerfer, zugunsten mehr Turbolaser und Ionenkanonen, verzichtet.
Der ISD3 verfügt über die beeindruckende Feuerkraft von 65 schweren Turbolasertürmen, 65 schweren Turbolasern und 30 Ionenkanonen, womit er dem ISD2 deutlich überlegen und der Majestic-Klasse fast ebenbürtig ist.
Ein weiterentwickeltes Feuerleitsystem ermöglicht es dem Schiff auf größere Distanzen präziser als seine Vorgänger zu schießen. Dieser Umstand verschafft dem Schiff große Vorteile im Raumkampf und bei präzisen Bombardements auf Planeten.
Wie sein Vorgänger ist der ISD3 bestens dazu geeignet allein planetare Bombardements durchzuführen, angefangen vom Beschuss kleinerer Flächen bis hin zur verheerenden „Basis Delta Zero“.

Panzerung und Schilde

Isd3 bug unten.jpg

Durch die Verlängerung des Schiffes konnte im Vergleich zum ISD2 die Panzerung massiv verstärkt werden. Besonders stark gepanzert sind der Brückenturm, die Aufbauten, die Reaktorkuppel, der „Heckschwanz“ und das Innere der Hangarbucht. Des Weiteren ist auch die Bugsektion stärker gepanzert, um Beschuss von vorn besser standzuhalten.
Dennoch ist der ISD3 im Vergleich zu Schiffen ähnlicher Größe schlechter gepanzert. Sogar die moderne kleinere Adamant-Klasse ist stärker gepanzert.
Die Schildgeneratoren wurden im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls verbessert. Die Generatoren generieren eine höhere Schildstärke und haben eine schnellere Aufladerate.

Hangar

Vom Design entspricht der Hangar des ISD3 einer vergrößerten Version seiner Vorgänger. Dadurch ist es möglich 84 Jäger und/oder Bomber, anstatt der üblichen 72, an Bord zu stationieren. Traditionell sind auf einem ISD3 vier Jagdstaffeln und drei Bomberstaffeln stationiert. Unter den Jagdstaffeln befindet sich standardmäßig eine Staffel der seltenen TIE-Shadows.
Ursprünglich waren auf den ISD3 auch eine Staffel TIE-Abfangjäger stationiert, jedoch wurden diese seit dem Jahr 14 n.E. nach und nach durch die neuen TIE Mk 3 ersetzt.
Neben diesen Jägern sind noch weitere Staffeln mit TIE–Advanced, Scimitar Angriffsbombern und TIE-Bombern ausgerüstet.
Weitere zahlreiche Einheiten wie Shuttles, Transporter und andere Supporteinheiten stehen im Hangar bereit. Das Gros dieser Fahrzeuge dient dem Transport der Bodentruppen an Bord des Schiffes.

Besatzung

Ein großes Ziel bei der Konstruktion des ISD3 war es, trotz der Vergrößerung im Vergleich zu den Vorgängern, soweit wie möglich Personal einzusparen. Da viel Platz entstand, wurde dieser auch genutzt, um zum Beispiel technische Anlagen zu installieren, welche Personal einsparen. Dazu wurden unter anderem die Erkenntnisse von erbeuteter Mon-Calamari-Technologie verwendet, die in deren Kreuzern zum Einsatz kommt. Am Ende wurde sogar erreicht, dass weniger Besatzung auf einem ISD3 benötigt wird als auf einem ISD2.
Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem ISD3, im Bezug auf die Reduzierung der Schiffsbesatzung sollte später für die Entwicklung der Adamant-Klasse eine wichtige Rolle spielen.



Quellen