Der dritte Todesstern

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Projekt "Lone Star"
DS3.jpg
Allgemeines
Erbauer:
Modell:
  • Mark III
Besondere Merkmale:
  • GRB-Primärwaffe
  • Hohlsphäre
  • keine Hüllenpanzerung
Technische Informationen
Größe:

~150 km (Durchmesser)

Antrieb(e):
  • Sublicht-Triebwerke
  • Hyperantrieb x? (max. Geschwindigkeit unbekannt)
Schild(e):
  • unbekannt
Hülle:
  • unbekannt
Bewaffnung:
  • 1 GRB-Superlaser (Feuerbereich: Vorne)
  • 3.000 rotierende Turbolasertürme
  • 2.800 rotierende schwere Turbolaserkanonen
  • 1.600 rotierende Laserkanonen
  • 870 Ionenkanonen
  • 500 modifizierte Traktorstrahlprojektoren
Jägerkapazität:
Weitere Einheiten:
  • unbekannt
Kapazitäten
Besatzung:
  • unbekannt
Beladung:
  • unbekannt
Sehenswürdigkeiten:
Nutzung
Konstruktion:

19-20 n.E. im Orbit von Geonosis, Arkanis Sektor

Zweck:
  • Massenvernichtungswaffe bzw. Machtinstrument
Zugehörigkeit:
  • Galaktisches Imperium
Preis:
  • unbekannt


Entstehungsgeschichte

Die ursprünglichen Pläne des dritten Todessterns gehen auf frühe Konstruktionsentwürfe einer neuartigen Waffe von Kuat Drive Yards zurück. Mit neuen Erkenntnissen zur Erzeugung künstlicher schwarzer Löcher durch die Yuuzhan Vong und der Weiterentwicklung der Gravitationswellen-Projektoren, die in der Veröffentlichung der neuen DSD II – Produktlinie gipfelten, spezialisierte sich der Konzern auf die Erforschung neuer Wege, diese Technologie für militärische Zwecke zu nutzen. Ergebnis dieser Bemühungen waren unvollständige, aber schon weit fortgeschrittene Blaupausen für eine Waffe, welche während des Stapellaufs der Ensiferum von einem Kommando-Team unter Admiral Hailfire aus den Archiven der Kuat-Werftanlagen gestohlen wurden, was den Beginn der IRA-Bewegung für die Galaxis markierte.

Erklärtes Ziel der IRA war es, im Geheimen eine neue Superwaffe zu bauen, um das Regime des amtierenden Imperators Casston zu stürzen und durch die Bedrohung dieses ikonischen Machtinstruments, das an die vergangene Größe des Galaktischen Imperiums unter Imperator Palpatine erinnern sollte, eine neue Ordnung in der Galaxis zu schaffen.

Bevel Lemelisk, das wahnsinnige Genie hinter dem Todesstern

Zu diesem Zweck wurden bereits vor der Abspaltung von den regulären Streitkräften des Imperiums zwei wichtige Erfolgsfaktoren von bis dato unabhängigen Geschwadern der Ersten Flotte, das 152. Schwere Invasions-Geschwader "Metal Hammer" und das 23. Aufklärungsgeschwader "All Seeing Eye", sichergestellt.
Zum Einen reaktivierte die Crew der Destructor unter dem Kommando von Rear Admiral Filor den pensionierten Bevel Lemelisk, der bereits am Bau des ersten Todessterns maßgeblich beteiligt war, aus dessen Exil und rekrutierte ihn für das ambitionierte Projekt. Zum Anderen überfielen die Geschwader die galaktischen Bankenzentren von Muunilinst und Mygeeto, um genügend finanzielles Kapital für ein derart gigantisches Bauvorhaben zu erbeuten.
Außerdem stahl der mandalorianische Söldner Atin Shun Strukturpläne vom Prototypen des Todessterns, die er an den Rädelsführer der Aufstände von Geonosis verkaufte und sie damit direkt in die Hände der IRA spielte, wie sich später herausstellte. Inwiefern dieses Mitwirken eventuell auch von Dritten im Hintergrund vorausgeplant war, ist nach wie vor unklar, doch ein reiner Zufall erscheint im Angesicht der Ereignisse nahezu ausschließbar.

Wie auch schon beim ersten Todesstern waren die Geonosianer in die Planung involviert

Das finale Bauprojekt, das intern unter dem Decknamen „Lone Star“ geführt wurde, bestand letztlich aus einer Fusion der verschiedenen Blaupausen unter der Leitung und Nachbearbeitung von Lemelisk und einem Ingenieurs-Team der Geonosianer, die ebenfalls bereits an den Plänen des ersten Todessterns beteiligt gewesen waren.

Dies war wohl auch der Grund für die Wahl der Baustelle, die nach der Einnahme von Geonosis durch die Kräfte der IRA im rohstoffreichen Asteroidengürtel des Planeten stationiert wurde. Während die Asteroiden und Zwergmonde im Orbit Durastahl und andere Ressourcen für den Bau lieferten, stellten die alten Droiden-Fabriken und Schmelztiegel auf dem Planeten aus den Tagen der Klonkriege die ideale Infrastruktur, um die Rohstoffe von einer ganzen Armee kundiger, geonosianischer Arbeiterdrohnen zu verarbeiten. Gedeckt wurde diese Operation durch loyale Agenten von High Admiral Redhorse, welche die Koordinaten von Geonosis vollständig aus den imperialen Archiven und anderen galaktischen Netzwerken löschten und kontinuierlich alle Spuren, die Rückschlüsse auf das System zuließen, vertuschten.

Neben Geonosis wurden auch die rohstoffreichen Welten von Mustafar und Vulpter, sowie Zukäufe aus externen Quellen, wie etwa dem Dunklen Orden und den Hutten, zur Ressourcen-Beschaffung herangezogen.

Der eigentliche Bau begann schließlich Ende des Jahres 19 n.E. und wurde nur ein Jahr später mit dem erfolgreichen Test der Primärwaffe über Falleen auf Befehl von Admiral Hailfire und der Verlegung nach Coruscant vorzeitig abgebrochen, da sich die galaktische Situation zuspitzte und der Widerstand gegen Casston eine wirksame Waffe benötigte, um den internen Machtkämpfen des Imperiums ein schnelles Ende zu setzen und es nicht weiter zu schwächen. Diesem Umstand ist es geschuldet, dass der neue Todesstern trotz seiner vollen Einsatzbereitschaft noch immer über keine Hüllenpanzerung verfügt. Dies macht ihn zu einem verletzlichen Ziel und erlaubt einen sicheren Kampfeinsatz nur in Eskorte einer massiven Verteidigungsflotte. Er ist damit mehr ein symbolisches Machtinstrument zur Demonstration imperialer Militärüberlegenheit, denn eine eigenständige Kampfstation, wie es etwa die Emperors Hammer war.


Funktionsweise

Die Idee hinter dem dritten Todesstern war es, eine völlig neuartige Massenvernichtungswaffe zu schaffen, die, anders als ihre Vorgänger, einen Planeten nicht einfach vollständig zerstörte, sondern darauf stationierte Feindkräfte unschädlich machte, um Bodenschätze und bereits bestehende Infrastruktur weitestgehend zu erhalten.

Technisches

Die Primärwaffe des „Lone Star“-Todessterns basiert, vereinfacht ausgedrückt, auf dem Prinzip koronaler Massenauswürfe, wie sie in der Natur auch bei Sonnenstürmen verursacht werden. Dabei strahlen zwei miteinander gekoppelte, hochenergetische Partikelwerfer stark geladene Wasserstoffteilchen ins Zentrum der Hohlsphäre, die der Körper des Todessterns bildet, wo sie von dem bislang stärksten Masseschattengenerator der bekannten Galaxie, dem sog. „Anvil“, gehalten und konzentriert werden. Das so gespeiste Energiefeld verdichtet sich in einem wabernden Vortex und verschmilzt seine Atome durch den enormen, entstehenden Druck zu Helium, wodurch gewaltige Mengen Energie freigesetzt werden, die sich im Zentrum des Vortex bündeln, wodurch nach und nach eine künstliche Miniatur-Sonne entsteht. Dieser Prozess wurde von den Wissenschaftlern, die am Bau des Todessterns beteiligt waren, oft romantisierend verklärt als „Geburt eines Sterns“ bezeichnet, was der Waffe den Beinamen „Star Forge“, in Anlehnung an die gigantische Raumstation der antiken Rakatan, einbrachte.


Ein Miniatur-Prototyp der Star Forge wurde in der Asteroiden-Werft über Geonosis getestet


Ähnlich wie schon bei der Emperors Hammer wird diese künstliche Sonne solange weiter mit Masse angereichert, bis ihr Kern schließlich kontrolliert in sich zusammenstürzt und ein instabiles Schwarzes Micro-Loch entsteht, das die umgebende Materie sofort zu verschlucken beginnt, wobei die Teilchen mit enormer Beschleunigung aneinanderstoßen. Die dabei freigesetzte, enorme Energie wird, wie auch bei natürlich vorkommenden Supernovae, in Form eines GammaRay-Blitzes (GRB) durch das Schwarze Loch ausgestoßen, von der kristallinen Iris des Todessterns eingefangen und auf das gewünschte Ziel projiziert.

Schwächen

Da das Schwarze Loch bei seiner Entstehung enorme Gravitationskräfte ausstrahlt, werden Objekte im direkten Umfeld des Todessterns unvermittelt an ihn herangerissen. Während größere Schiffe dies meist nur in einem Ruck wahrnehmen, kann dies leicht zu Kollisionen unter Jägern führen. Deshalb ist ein Einsatz nur dann sinnvoll, wenn der unmittelbare Raum um den Todesstern frei von Objekten ist, die durch den Sog in ihn hineinstürzen und seine ungepanzerte Hülle beschädigen könnten.

Sobald die Werfer das Schwarze Loch nicht mehr mit Materie füttern, fällt es in sich zusammen und verschwindet. Dies muss ohne Verzögerung geschehen, da der Todesstern sonst schlicht auseinandergerissen und von seinem eigenen Ereignishorizont verschlungen werden würde.

Auswirkungen auf das Ziel

Die Star Forge wurde speziell für den Einsatz gegen bevölkerte Planeten entwickelt. Die Auswirkungen eines Beschusses können je nach Größe des Planeten und der Stärke seines Magnetfeldes variieren, sind jedoch in jedem Fall verheerend.

Die strahlende Korona direkt nach einem Treffer

Weil der GRB die Magnetosphäre vollständig rekalibriert, können noch Tage nach einem Beschuss starke Polarlichter selbst in den äquatorialen Regionen des Planeten beobachtet werden. Dabei wird durch den starken EMP-Ausstoß ein überwiegender Großteil aller elektrischer Geräte (höherentwickelte Waffen und Droiden eingeschlossen) auf dem Zielplaneten zerstört. Planetare Stromversorgungs-, Kommunikations- und Navigationssysteme brechen zusammen, wodurch bereits schwere Schäden in dicht bevölkerten Regionen durch abstürzende Flugkörper und überhitzte Reaktoren verursacht werden können.

In der weiteren Konsequenz verseucht die freigesetzte Gammastrahlung den gesamten Planeten massiv, wodurch jedwede Form nicht-strahlenresistenten Lebens binnen von Sekunden abstirbt. Daneben sorgt die allgemeine kosmische Strahlung, die durch das gestörte Magnetfeld auf den Planten dringt, für eine dauerhafte Verstrahlung über einen langen Zeitraum. Somit wird ein Zielplanet in den allermeisten Fällen wehrunfähig gemacht und gleichzeitig vollständig entvölkert. Die wenigen Überlebenden, die rechtzeitig in Strahlenschutzbunkern Zuflucht finden können, werden jeglicher Lebensgrundlage über Generationen hinweg beraubt und haben nur denkbar geringe Überlebenschancen.


Die Oberfläche von Falleen unmittelbar nach dem Beschuss


Ein Beschuss von Schiffen ist ebenfalls möglich, jedoch aufgrund der Breite des Feuerbereichs und stark variierender Zielgrößen nur schwer kalkulierbar. In den allermeisten Fällen wird ein direkt getroffenes Schiff soweit zerstört werden, dass eine Übernahme nicht mehr möglich oder sinnvoll ist. Schiffe, die in den nicht-letalen Feuerbereich geraten, erleben denselben Effekt wie durch massiven Ionenbeschuss, wodurch die Systeme zumindest vorrübergehend schwer geschädigt, oder außer Gefecht gesetzt werden.


Aufbau & Ausstattung

Ein Blick in das Innenleben des Todessterns

Die Hohlsphäre

Die Superstruktur des Todessterns besteht hauptsächlich aus einer kugelförmigen Sphäre, die zum größten Teil völlig leer ist, um den gewaltigen Kräften, die bei der Erzeugung des Schwarzen Loches wirken, genügend Raum zu schaffen. Dazu befinden sich jeweils an den Polen des Todessterns die beiden Partikelwerfer, die von der Waffenkontrollzentrale, einer Art Kommando-Brücke, aus gesteuert werden und beim Abschussvorgang die künstliche Sonne im Inneren der kolossalen Hohlsphäre mit Materie speisen.

Dieser Prozess ist enorm energieaufwändig und zehrt fast die komplette Kapazität der Reaktoren auf, so dass während des Waffenladevorgangs die relativ starken Schilde nicht regeneriert werden können.

Da von Anfang an klar war, dass ein solches Megaprojekt wie der Todesstern mit den beschränkten Mitteln der IRA alleine wohl nicht rechtzeitig realisierbar sein würde, konzentrierte man sich beim Bau vor allem auf die Primärfunktion dieses Prestigeobjektes. Wichtig war vor allem die Funktionalität des Superlasers, um eine demonstrative Wirkung auf den Rest der Galaxis zu erzielen. Um dies innerhalb nur eines Baujahres gewährleisten zu können, wurde vollständig auf eine starke Hüllenpanzerung verzichtet. Auch die den Vorgängern eigene, massive Bestückung mit kostenintensiven und personalaufwändigen Geschütztürmen wurde stark reduziert, um geradewegs ein Minimum an autarker Wehrfähigkeit zu erhalten.

Schwarm-Jäger bewachen den Todesstern

Schwarmverteidigung

Das Gros der Raum-Verteidigung wird hingegen durch ein gewaltiges Kontingent eigens für diesen Zweck entwickelter Hellfire Droid Fighter gestellt. Diese besonders in großen Schwärmen sehr effizient und selbstständig agierenden Droiden-Jäger wurden parallel zum Todesstern in den alten Droiden-Fabriken auf Geonosis in riesiger Stückzahl gefertigt, um wie die Drohnen von Insektenstaaten ihre Basis zu verteidigen. Zwar stellen diese kleinen, wendigen Jäger individuell betrachtet keine große Bedrohung für einen potentiellen Angreifer dar, entwickeln aber in den Hundert- und Tausendschaften, in denen sie auf den zahlreichen Hangars des Todessterns aufgereiht stationiert sind, eine erdrückende Raumüberlegenheit, die selbst großen Schiffen im Verbund schnell gefährlich werden kann. Über Schnellstart-Klappen direkt an der Hülle können so jederzeit bis zu 200 kampfbereite Jäger pro Minute ausgestoßen werden.

Zudem befinden sich dort bewegliche Werft-Arme, um auch andockende Großkampfschiffe wie etwa Sternenzerstörer aufnehmen zu können. Dies ermöglicht eine unkomplizierte Integration anderer Großkampfschiffe in die Stations-Verteidigung, deren umfassende Wartung durch Stations-Personal, oder einfach nur den schnellen Personaltransfer zwischen Schiff und Raumstation.


Konferenzsaal

Auffallend in dem auch ansonsten sehr schlicht und spartanisch ausgestatteten Interrain des Todessterns ist das völlige Fehlen eines imperialen Thronsaales, wie er seinerzeit eigens für Imperator Palpatine eingerichtet worden war. Stattdessen setzte man auch hier auf eine klare Symbolwirkung, als man sich für einen Konferenzsaal mit Rundem Tisch entschied. Genauso, wie die Bedrohung des Todessterns nach außen wirken sollte, so sollten diese Räumlichkeiten den Imperator und den jeweiligen Kommandanten der Raumstation stets daran erinnern, welche Umstände diese Waffe erst hervorgebracht hatten und dass auch ein absolutistischer Herrscher nichts war ohne seine Untergebenen und dass er stetig unter Beobachtung stand. Indem man dem obskuren Rat der Admiräle, welcher aus den führenden Köpfen der IRA-Bewegung hervorgegangen war und sich der Unterstützung des Imperators, aber der auch Wache über seinen Thron verschrieben hatte, einen eigenen Ratssaal, in dem alle Mitglieder gleichberechtigt auf Augenhöhe miteinander diskutieren konnten, einräumte, erinnerte man an das empfindliche Macht-Gleichgewicht, welches wie ein Damoklesschwert über dem Kopf des Kaisers schwebte, und mahnte gleichzeitig zur Vorsicht beim Einsatz dieser schrecklichen Vernichtungswaffe, die sich nur allzu schnell gegen einen wenden konnte.

Bekannte Ziele

Zeitindex Ziel System Sektor Historischer Kontext Bemerkung
211120 n.E. Falleen Falleen System Doldur Sektor Erster Waffentest
Der Angriff auf den neutralen Planeten war ein Vergeltungsschlag gegen die Black Sun, welche den noch im Bau befindlichen Todesstern zuvor geentert und damit großen Schaden in der Flotte der IRA verursacht hatte. Kein höherentwickeltes Lebewesen konnte nach dem Beschuss lebendig auf dem Planeten aufgefunden werden.
170121 n.E. Emperors Hammer Coruscant System Coruscant Sektor Kampf gegen Casston
Der Schuss auf die Imperator Casston treu ergebene Emperors Hammer, eine der bis dato mächtigsten Kampfstationen der Galaxie, erfolgte während der Schlacht um Coruscant, als High Admiral Redhorse die imperiale Krone an sich riss. Aufgrund ihrer Größe und der vielen Schiffe, die in den Feuerbereich gerieten, wurde die Emperors Hammer dabei nicht vollständig zerstört, jedoch schwer beschädigt und ausser Gefecht gesetzt.



Quellen