Allegiance-Class Star Destroyer

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ASD01.jpg
Allegiance-Class Star Destroyer
Technische Daten:
Abkürzung:
  • ASD
Produktion:
  • Kuat Drive Yards
Bezeichnung:
  • Allegiance-Class Battlecruiser
Typ:
  • Sternenzerstörer
Maßstab:
  • Schlachtkreuzer
Länge:
  • 2.200 Meter
Besatzung:
  • 51.500 (davon 499 Bordschützen)
Rumpfcrew:
  • 30.100
Frachtkapazität:
  • 48.000 metrische Tonnen
Vorräte:
  • 6 Jahre
Hyperantriebsmultiplikator:
  • x1
Reserveantrieb:
  • x8
Navigationscomputer:
  • Ja
Geschwindigkeit:
  • 60 MGLT (max. ?? MGLT)
Rumpfstärke:
  • 4.098 RU
Schilde:
  • 8.500 SBD
Die Bewaffnung:
Bewaffnung:
  • 12 Schwere Achtfach-Barbette Turbolaserkanonen (turmgestützt, versetzt je 6 zum Turmaufbau)
  • 9 schwere Drillings-Ionenkanonen (3 axial, 3 Backbord, 3 Steuerbord)
  • 54 schwere Turbolaserbatterien (20 Bug, 15 Backbord, 15 Steuerbord, 4 Heck)
  • 30 schwere Ionenkanonen (5 Bug, 10 Backbord, 10 Steuerbord, 5 Heck)
  • 20 Mehrfachraketenwerfer (12 Bug, 4 Backbord, 4 Steuerbord)
  • 15 Phylon Q7 Tractor Beam Projectoren (7 Bug, 4 Backbord, 4 Steuerbord)
Jägerkapazität:

-

Bodentruppen:
Sonstige Daten:
Weitere Einheiten:
  • diverse Landungsfähren
In Serienproduktion:
  • Ja
Preis:
  • Nicht frei verkäuflich


Ein überschwerer Sternzerstörer ohne Raumjägerkontigente, dafür jedoch mit wesentlich üppigerer Bewaffnung versehen. Der extrem leistungsstarke Reaktor vermacht der Allegiance-Klasse eine Feuerkraft, die es ihr erlaubt, einen alten Victory-Sternzerstörer mit einer einzigen Salve zu vernichten. Dieses rein auf die direkte Auseinandersetzung mit anderen Kriegsschiffen ausgelegte Vehikel benötigt jedoch den Schutz von kleineren Einheiten, um sich etwaigen Bombern erwehren zu können.

Hintergrund

Die Schlachtkreuzer der Allegiance-Klasse waren ein weiteres Produkt aus der Palette, die Kuat Drive Yards dem Imperium für dessen schlagkräftige Marine anbot. Wie die meisten anderen Schiffe von Kuat wies auch die Allegiance die typischen Merkmale des Terrordesigns auf, war aber um mehr als ein Viertel größer als die allgegenwärtigen Sternzerstörer der Imperiums-Klasse.

Anders als diese folgte das Design der Allegiance eher dem Anspruch, ein Schiff zu entwickeln, dass auf die Vernichtung von gegnerischen Großkampfschiffen ausgelegt war, ähnlich den Zerstörern der Tector- und Procusator-Klasse. Beide Klassen sowie die Allegiance opferten die gesamte Hangarkapazität zugunsten von größeren Reaktoren und der damit verbundenen erhöhten Leistung, um die immense Bewaffnung des Schiffes mit mehr Energie zu versorgen.

Die vor 7 v.E. eingeführte Allegiance-Klasse erfüllte die an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und bald sprach man im Bezug auf diesen Schiffstyp oftmals von einem sogenannten „Großschiffkiller“. In dieser Eigenschaft wurde die Allegiance nur von den Schlachtschiffen der Bellator-Klasse übertroffen.

Nach den Ereignissen der Schlacht von Endor verschwand die Allegiance seltsamerweise aus den Beständen des Imperiums und sowohl das Schiff als auch die Pläne gerieten in Vergessenheit, da das von Endor paralysierte Imperium eher nach leichter zu finanzier- und unterhaltbaren Schiffstypen suchte, als nach einem Schlachtkreuzer. Unter Imperator Desiderius wurden neue Schiffe, wie der MSD und der DSD, in die Flotte eingeführt, um sie zu stärken und um Macht in der Galaxie zu demonstrieren.

Später, durch den Einfluss und das Wirken Imperator Casstons, wurden die Pläne der ASD-Klasse wieder gefunden und zu ZI: 060908 n.E. wurde der erste Prototyp unter strengster Geheimhaltung gebaut und in die Flotte eingegliedert. Dabei erfuhr das Schiff zunächst eine Testphase und einige Umstrukturierungen. Mit stolzen 2.200 Metern Länge, besitzt der ASD die dreifache Masse eines regulären Imperator-Klasse Sternenzerstörers, welcher mit einer schwer gepanzerten Hüllenstruktur ausgestattet ist. Der achtfache Energieausstoß versorgt die starke Bewaffnung, Waffensysteme und die annähernd zweieinhalbfach stärkeren Schilde, welche insgesamt alle eine höhere Wiederaufladerate besitzen.

Dieser Tage dient die ASD-Klasse neben Schiffen anderer SD-Klassen, übertrumpft diese aber, was Masse und Feuerkraft angeht. Zweifelsohne darf man dabei die Stärken der Allegiance-Klasse immer wieder hervor heben, jedoch sollten Kommandeure eines solchen Schiffes nicht die Schwächen außer Acht lassen. Durch die Allgegenwärtigkeit des Terror-Designs sind sämtliche Waffen auf dem Rücken und in den Seitengräben des Schiffes verbaut, was zum einen den Bauch des Schiffes verwundbar zurück lässt und ein Operieren unter dem eigentlichen „Level“ einer Raumschlacht nötig macht, um den Großteil der auf dem Deck verbauten Waffen des Schiffes effektiv nutzen zu können. Weiterhin muss man sich auf die Jägerabwehr und die Jagdschirme anderer Begleitschiffe verlassen, um nicht das Opfer von Angriffen feindlicher Jäger oder kleinerer Schiffe zu werden. Trotz solcher Geschehnisse, wie dem Executor-Vorfall, hat man sich dafür entschieden, erst auf Schiffen ab der Schlachtschiff-Kategorie einen zusätzlichen Schildgenerator allein für die Brücke zu installieren. Aus diesem Grund sollten sich Kommandeure der Allegiance-Klasse der allgegenwärtigen Gefahr eines Kamikaze-Angriffes auf die exponierte Brücke ihres Schiffes bewusst sein.

Der ASD Chronos

Als erstes Schiff der wieder aufgenommenen Serie der Allegiance-Klasse, wurde die Chronos im Jahre 9 n.E. vom Stapel in den Werften von Kuat gelassen. Als einziges Schiff ihrer Klasse, verfügte die Chronos über Hangars und damit über mehrere Staffeln imperialer Jäger. Dies ist auf den Versuch der Entwickler zurück zu führen, ob Schiffe der Allegiance-Schlachtkreuzer auch mit Jägern ausrüstbar wären, um die Schwächen dieses Schifftypes zu tilgen. Tatsächlich schlug sich die Chronos im Einsatz mit diesen Modifikationen sehr gut, jedoch sprachen die Ergebnisse eine klare Sprache: Da diese zwar solide waren, die Stärken des Schiffes jedoch ganz woanders lagen, wurde bei der späteren Serienproduktion wieder auf den Hangar zugunsten stärkerer und größerer Reaktoren verzichtet, um die immense Feuerkraft der Schlachtkreuzer beizubehalten. Das Prototypschiff Chronos jedoch wurde nach Ablauf der Tests nicht mehr umgebaut und ist heute der einzige Vertreter seiner Klasse, der in der Lage ist, zu seinem eigenen Schutz einen Jagdschirm aufzubringen und damit einen Teil der Schwächen der Allegiance zu negieren, auch wenn dies zu Lasten von Waffenenergie geschehen ist. Zuletzt wurde das Schiff von Admiral Natsu Dragneel befehligt, allerdings wurde das Schiff in der Schlacht um Zahalia vom Feind geentert und entführt. Über den Verbleib des Schiffes ist bislang nichts bekannt.

Quellen